geistliches Leben als Sehnsuchtsort des Fleischlichen

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Hoger
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Re: geistliches Leben als Sehnsuchtsort des Fleischlichen

Beitrag von Hoger »

Spice hat geschrieben: Mi 2. Apr 2025, 11:32 Weil du das Evangelium nicht kennst, sondern mich diffamieren willst. Der fleischliche Mensch hat keine geistlichen Ambitionen. Der kann sich seine Glück nur als ein Sinnliches vorstellen.
Und da du mich schon als fleischlisch bezeichnet - oder meine Sichtweise als fleischlich - ist dieser Satz eine Diffamierung.
Du willst nicht diffamiert werden?
Klar, wenn man hier der einzig Geistige Mensch ist, sind alle anderen fleischlich
Hoger hat geschrieben: Mi 2. Apr 2025, 11:32 Was bei diesem ganzen spirituellem Fantasieland nicht beachtet wird ist, das die Nachfolge Christi über das Kreuz und dem Leiden geht, also dem Absterben.
Genau, und das hast du offenbar noch nicht so gut begriffen, wie ich.
so reagieren Menschen mit einem elitären Heilsanspruch = sie sind die einzigen die ihre Welt begreifen. Stimmt auch, aber es ist eben nur ihre eigene Welt.

Du hast mehrmals geschrieben, dass für deinen geistigen Heilungsweg Kreuz, Leiden und Schmerzen nicht notwendig sind. Das wäre nur was für die Unerleuchteten.

Was denn nun? Magst deine hingeworfenen Brotkrumen für Nichteingeweihte auch mal erklären?
Erforsche mich. Ewiger, und erkenne mein Herz. Prüfe mich und erkenne meine Gedanken! Und sieh, ob ein Weg der Mühsal bei mir ist, und leite mich auf dem ewigen Weg!
Spice
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Re: geistliches Leben als Sehnsuchtsort des Fleischlichen

Beitrag von Spice »

oTp hat geschrieben: Mi 2. Apr 2025, 12:15
Spice hat geschrieben: Mi 2. Apr 2025, 11:53
oTp hat geschrieben: Mi 2. Apr 2025, 11:39 Ich mag keine Erklärungen, die so plump und irreführend sind wie diese Paradiesvorstellungen, Spice.
Du meinst die islamischen?
Na, mit gutem Willen würde ich sie so deuten: Das Paradies gibt dir so tolle Freuden, wie du sie dir nur im Irdischen mit schönen Frauen vorstellen kannst.
Wer nämlich so naiv ist, das mit den Jungfrauen zu glauben, der wird höchstens im Wunsch nach irdischen Freuden noch bestärkt.
Höchstwahrscheinlich wird es so sein. Nur die islamischen Mystiker (Sufis) verstehen das viell. anders.
Spice
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Re: geistliches Leben als Sehnsuchtsort des Fleischlichen

Beitrag von Spice »

Hoger hat geschrieben: Mi 2. Apr 2025, 13:39
Spice hat geschrieben: Mi 2. Apr 2025, 11:32 Weil du das Evangelium nicht kennst, sondern mich diffamieren willst. Der fleischliche Mensch hat keine geistlichen Ambitionen. Der kann sich seine Glück nur als ein Sinnliches vorstellen.
Und da du mich schon als fleischlisch bezeichnet - oder meine Sichtweise als fleischlich - ist dieser Satz eine Diffamierung.
Du willst nicht diffamiert werden?
Klar, wenn man hier der einzig Geistige Mensch ist, sind alle anderen fleischlich
Nein, das ist keine Diffamierung. Es waren fleischliche Impulse, die dich dazu bewogen, mich zu benutzen, um das was ich sage, als fleischlich zu etikettieren.
Hoger hat geschrieben: Mi 2. Apr 2025, 11:32 Was bei diesem ganzen spirituellem Fantasieland nicht beachtet wird ist, das die Nachfolge Christi über das Kreuz und dem Leiden geht, also dem Absterben.
Genau, und das hast du offenbar noch nicht so gut begriffen, wie ich.
so reagieren Menschen mit einem elitären Heilsanspruch = sie sind die einzigen die ihre Welt begreifen. Stimmt auch, aber es ist eben nur ihre eigene Welt.
Den hast du vielleicht. Deshalb wolltest du mich schlecht machen. Ansonsten ist es eine Selbstverständlichkeit, dass es Menschen gibt, die in Bezug auf maches mehr wissen als andere oder fortgeschrittener sind.

Du hast mehrmals geschrieben, dass für deinen geistigen Heilungsweg Kreuz, Leiden und Schmerzen nicht notwendig sind. Das wäre nur was für die Unerleuchteten.

Was denn nun? Magst deine hingeworfenen Brotkrumen für Nichteingeweihte auch mal erklären?
In der Regel ist es so, dass man erst durch Leid auf einen spirituellen Weg aufmerksam wird und da wir eben unwissend und widerspenstig sind auch oft nur auf dem weg durch Leid zurechtgebracht werden. Aber der eigentliche Weg besteht in der Überwindung des Leides durch unsere göttliche Natur, über die wir uns natürlich freuen "müssen", um motiviert zu sein und nicht länger die Motivation den sinnlichen Beweggründen zu überlassen.
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Re: geistliches Leben als Sehnsuchtsort des Fleischlichen

Beitrag von Sara Funkelstein »

Hoger hat geschrieben: Di 1. Apr 2025, 20:28
Sara Funkelstein hat geschrieben: Di 1. Apr 2025, 15:46 Stelle ich mir langweilig vor im Dauerzustand und ist nichts, wonach ich persönlich strebe. Es fehlen die Herausforderungen, das Wachstum, auch über sich hinaus, die Entwicklung.
Ich würde aber auch noch die Zusammenbrüche, die Hindernisse, das Leiden und das Erkennen der eigenen Unfähigkeit dazunehmen.
Denn Entwicklung, Wachstum und auch Herausforderungen gehören ja zum Weltbild dieser "geistigen Evolution" = es fehlt das Leiden = also das Kreuz
Für mich gehören die Rückschläge und das Leiden zu den Herausforderungen des Lebens. Selbstverständlich kann man daran auch scheitern. Nicht alles endet wie bei Hiob. Und dann muss man sehen, wie es weitergeht, nachdem man gefallen ist (= Wiedergeburt). Gott hat sich schon was dabei gedacht.
Gott hat entschieden, dass die Welt ohne dich nicht auskommt.
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Hoger
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Re: geistliches Leben als Sehnsuchtsort des Fleischlichen

Beitrag von Hoger »

Spice hat geschrieben: Mi 2. Apr 2025, 14:56 Nein, das ist keine Diffamierung. Es waren fleischliche Impulse, die dich dazu bewogen, mich zu benutzen, um das was ich sage, als fleischlich zu etikettieren.
Den hast du vielleicht. Deshalb wolltest du mich schlecht machen. Ansonsten ist es eine Selbstverständlichkeit, dass es Menschen gibt, die in Bezug auf maches mehr wissen als andere oder fortgeschrittener sind.
Du bewertest und beurteilst weil du glaubst du bist fortgeschrittener als die Anderen - und der Grund für deine beiden Texte ist: du fühlst dich von mir abgewertet
Und deine Reaktion ist dann - mich abwerten = wow bist du geistlich gereift
Spice hat geschrieben: Mi 2. Apr 2025, 14:56 In der Regel ist es so, dass man erst durch Leid auf einen spirituellen Weg aufmerksam wird und da wir eben unwissend und widerspenstig sind auch oft nur auf dem weg durch Leid zurechtgebracht werden. Aber der eigentliche Weg besteht in der Überwindung des Leides durch unsere göttliche Natur, über die wir uns natürlich freuen "müssen", um motiviert zu sein und nicht länger die Motivation den sinnlichen Beweggründen zu überlassen.
Das ist der fleischliche Wunsch nach ewiger Glückseligkeit, Gesundheit und ewiger Freude

Das ist kein geistiger Weg - das ist ein Weg des Fleisches, der Genusssucht und der Flucht vor der Realität
Erforsche mich. Ewiger, und erkenne mein Herz. Prüfe mich und erkenne meine Gedanken! Und sieh, ob ein Weg der Mühsal bei mir ist, und leite mich auf dem ewigen Weg!
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Re: geistliches Leben als Sehnsuchtsort des Fleischlichen

Beitrag von Spice »

Hoger hat geschrieben: Mi 2. Apr 2025, 16:23
Spice hat geschrieben: Mi 2. Apr 2025, 14:56 Nein, das ist keine Diffamierung. Es waren fleischliche Impulse, die dich dazu bewogen, mich zu benutzen, um das was ich sage, als fleischlich zu etikettieren.
Den hast du vielleicht. Deshalb wolltest du mich schlecht machen. Ansonsten ist es eine Selbstverständlichkeit, dass es Menschen gibt, die in Bezug auf maches mehr wissen als andere oder fortgeschrittener sind.
Du bewertest und beurteilst weil du glaubst du bist fortgeschrittener als die Anderen - und der Grund für deine beiden Texte ist: du fühlst dich von mir abgewertet
Und deine Reaktion ist dann - mich abwerten = wow bist du geistlich gereift
Ich habe dich nur darauf aufmerksam gemacht, dass dein Antrieb war, mich zu disqualifizieren.
Spice hat geschrieben: Mi 2. Apr 2025, 14:56 In der Regel ist es so, dass man erst durch Leid auf einen spirituellen Weg aufmerksam wird und da wir eben unwissend und widerspenstig sind auch oft nur auf dem weg durch Leid zurechtgebracht werden. Aber der eigentliche Weg besteht in der Überwindung des Leides durch unsere göttliche Natur, über die wir uns natürlich freuen "müssen", um motiviert zu sein und nicht länger die Motivation den sinnlichen Beweggründen zu überlassen.
Das ist der fleischliche Wunsch nach ewiger Glückseligkeit, Gesundheit und ewiger Freude

Das ist kein geistiger Weg - das ist ein Weg des Fleisches, der Genusssucht und der Flucht vor der Realität
Glaub`was du willst. Ich bleib bei dem meinigen und weiß, dass er richtig ist.
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Re: geistliches Leben als Sehnsuchtsort des Fleischlichen

Beitrag von Spice »

Sara Funkelstein hat geschrieben: Mi 2. Apr 2025, 15:37
Hoger hat geschrieben: Di 1. Apr 2025, 20:28
Sara Funkelstein hat geschrieben: Di 1. Apr 2025, 15:46 Stelle ich mir langweilig vor im Dauerzustand und ist nichts, wonach ich persönlich strebe. Es fehlen die Herausforderungen, das Wachstum, auch über sich hinaus, die Entwicklung.
Ich würde aber auch noch die Zusammenbrüche, die Hindernisse, das Leiden und das Erkennen der eigenen Unfähigkeit dazunehmen.
Denn Entwicklung, Wachstum und auch Herausforderungen gehören ja zum Weltbild dieser "geistigen Evolution" = es fehlt das Leiden = also das Kreuz
Für mich gehören die Rückschläge und das Leiden zu den Herausforderungen des Lebens. Selbstverständlich kann man daran auch scheitern. Nicht alles endet wie bei Hiob. Und dann muss man sehen, wie es weitergeht, nachdem man gefallen ist (= Wiedergeburt). Gott hat sich schon was dabei gedacht.
Was hat Gefallensein mit Wiedergeburt zu tun?
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Hoger
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Re: geistliches Leben als Sehnsuchtsort des Fleischlichen

Beitrag von Hoger »

Spice hat geschrieben: Mi 2. Apr 2025, 18:05 Ich habe dich nur darauf aufmerksam gemacht, dass dein Antrieb war, mich zu disqualifizieren.
Und ich habe dich darauf aufmerksam gemacht, dass du mich disqualifizierst weil du dich von mir disqualifiiert fühlst - und das ist geistig unreif Mein Antrieb ist die Erkenntnis, dass dein Weg kein geistiger ist.
Spice hat geschrieben: Mi 2. Apr 2025, 18:05 Glaub`was du willst. Ich bleib bei dem meinigen und weiß, dass er richtig ist.
Er ist für dich und dein Streben (nach ewigem Glück und ewigem Frieden) richtig - für mich gilt der Weg, der die Heilige Schrift vorschlägt.

Mach was du willst - aber bleibe bei deinen Leisten Schuster. Du bist hier nicht der einzig geistige Mensch wie du behauptet hast.
Erforsche mich. Ewiger, und erkenne mein Herz. Prüfe mich und erkenne meine Gedanken! Und sieh, ob ein Weg der Mühsal bei mir ist, und leite mich auf dem ewigen Weg!
Philippus
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Re: geistliches Leben als Sehnsuchtsort des Fleischlichen

Beitrag von Philippus »

Spice hat geschrieben: Mi 2. Apr 2025, 11:33
Philippus hat geschrieben: Di 1. Apr 2025, 14:38 Interessant ist in diesem Zusammenhang das Paradiesbild des Islam laut Koran und den Hadithen...
Das hat mich überzeugt, dass der Islam gar nicht göttlichen Ursprungs sein kann.
Reine männliche Fleischeslust des Mohammed.
Angefangen von den bekannten 72 Jungfrauen im Paradies für die tapferen Gotteskrieger bis hin zu den "Huris", gleichaltrig und heißliebend (Sure 56) bis mit "großen Augen" (Sure 37) die entjungfert werden dürfen (Sure 55) hin zu Frauen im Paradies mit "großen Brüsten" (Sure 78) doch ein recht fleischliches Paradiesbild, oder?
Ich denke aber, dass auch dieses Paradiesbild nicht unbedingt sinnlich gedacht ist.
Wie sollte es denn sonst gemeint sein? Man will den tapferen Kriegern des heiligen Krieges den Weg in den Tod und das Paradies etwas angenehmer gestalten, das ist doch hier eindeutig so. Hat doch Hitler auch schon mit seinem "Walhalla" so gemacht.
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