Darf man zwischen Christen und Namenschristen unterscheiden?
Darf man zwischen Christen und Namenschristen unterscheiden?
Betr.: Christen und Namenschristen
Neulich hat mir jemand in der Fußgängerzone ein christliches Buch in die Hand gedrückt und ich habe es auch gelesen, aber mir sind ein paar Dinge aufgefallen, die mich doch bedenklich stimmten.
Es hat mich etwas an die Pharisäer erinnert. Diese etwas arrogante Art zu missionieren, wird bei den Leuten wohl nicht so gut ankommen, denke ich.
Hier mal eine Leseprobe aus dem Buch, es hat keine ISBN Nummer und wird wohl im Eigenverlag vertrieben und die Autoren sind Prof. Dr. Detschko Svilenov und Dipl.Ing.Paul Studer, Buchtitel: die Frage nach der Existenz Gottes:
Man unterscheidet sofort streng zwischen echten Christen und sogenannten Namenschristen.
Hier die Leseprobe:
der christliche Glaube hat auch bei Namenschristen viel von seinem biblischen Fundament verloren…..
Christen, die morgens in die Kirche gehen, beten und spenden, findet man abends in Bars und Diskotheken. Sie erkennen die Tatsache der Sünde nicht….
Zu Namenschristen zählen auch Christen, die unter einer Sucht (Alkohol, Drogen, Sex, Rede, Streit, Rache und Kritiksucht) leiden und sich Mühe geben, diese Sucht unter einer gewissen Religiosität zu verbergen….
Von Jesus Christus als Gott und Schöpfer werden Namenschristen nicht anerkannt sondern für tot erklärt….
Soweit die Leseprobe. Was haltet ihr davon? Ich denke, man schwingt sich hier gleich auf und nimmt den Platz Gottes ein und weiß ganz genau, wer von Christus anerkannt wird und wer nicht… … Ist das nicht eine große Anmaßung?
Was ist falsch daran, abends in eine Bar oder Diskothek zu gehen?
Jesus hat aus Wasser Wein gemacht, den kann man in Bars und Diskotheken auch gut gebrauchen, hat Jesus hier also was falsch gehandelt? Will man hier nicht noch christlicher als Christus selber sein?
Man gewinnt den Eindruck, man dürfe nur zu Jesus kommen, wenn man perfekt ist, ohne irgendwelche Süchte oder schlechten Angewohnheiten.
Wenn man mal ehrlich nur die Menschen in Deutschland nimmt, die ohne Sucht sind, dann sprechen wir vielleicht von 1 Promille bis maximal 1 Prozent der Bevölkerung, wenn es überhaupt solche gibt.
Zigaretten und Fernsehsucht und Alkoholsucht zwingen die Leute in ihren Bann.
Gerade die Christen locken doch immer mit Kaffee und Kuchen, und Coffein und Zuckersucht sind ja auch nichts anderes als versteckte Süchte, wer jeden Tag Kaffee und Kuchen konsumiert wird darüber mit Sicherheit krank werden.
Sind alle anderen also für die Hölle bestimmt und werden eh mit Jesus nichts zu tun haben?
Dazu fällt mir auch Wilhelm Busch ein, nicht der Dichter sondern der 1897 geborene Evangelist. Im ersten Weltkrieg noch hat er fleißig mit geholfen anderen Soldaten Arme und Beine wegzuschießen und mit Giftgas zu traktieren und später regt er sich darüber auf, dass auf seinen Evangelisations Veranstaltungen die jungen Leute Zigaretten rauchen.
Wäre es da nicht glaubwürdiger gewesen, den Wehrdienst ganz zu verweigern?
Da kommt ja auch der große Erfolg und die Glaubwürdigkeit der Zeugen Jehovas her…
Oder die Geschichte mit den Abtreibungen, statt mit zu helfen, die jungen Kinder groß zu ziehen, regt man sich nach Pharisäerart über junge gestrauchelte Mädchen auf, wie glaubwürdig ist das denn?
Kann man mit solchen Büchern also missionieren gehen oder treibt man so nicht eher die Leute von Jesus fort?
Was meint ihr dazu?
Neulich hat mir jemand in der Fußgängerzone ein christliches Buch in die Hand gedrückt und ich habe es auch gelesen, aber mir sind ein paar Dinge aufgefallen, die mich doch bedenklich stimmten.
Es hat mich etwas an die Pharisäer erinnert. Diese etwas arrogante Art zu missionieren, wird bei den Leuten wohl nicht so gut ankommen, denke ich.
Hier mal eine Leseprobe aus dem Buch, es hat keine ISBN Nummer und wird wohl im Eigenverlag vertrieben und die Autoren sind Prof. Dr. Detschko Svilenov und Dipl.Ing.Paul Studer, Buchtitel: die Frage nach der Existenz Gottes:
Man unterscheidet sofort streng zwischen echten Christen und sogenannten Namenschristen.
Hier die Leseprobe:
der christliche Glaube hat auch bei Namenschristen viel von seinem biblischen Fundament verloren…..
Christen, die morgens in die Kirche gehen, beten und spenden, findet man abends in Bars und Diskotheken. Sie erkennen die Tatsache der Sünde nicht….
Zu Namenschristen zählen auch Christen, die unter einer Sucht (Alkohol, Drogen, Sex, Rede, Streit, Rache und Kritiksucht) leiden und sich Mühe geben, diese Sucht unter einer gewissen Religiosität zu verbergen….
Von Jesus Christus als Gott und Schöpfer werden Namenschristen nicht anerkannt sondern für tot erklärt….
Soweit die Leseprobe. Was haltet ihr davon? Ich denke, man schwingt sich hier gleich auf und nimmt den Platz Gottes ein und weiß ganz genau, wer von Christus anerkannt wird und wer nicht… … Ist das nicht eine große Anmaßung?
Was ist falsch daran, abends in eine Bar oder Diskothek zu gehen?
Jesus hat aus Wasser Wein gemacht, den kann man in Bars und Diskotheken auch gut gebrauchen, hat Jesus hier also was falsch gehandelt? Will man hier nicht noch christlicher als Christus selber sein?
Man gewinnt den Eindruck, man dürfe nur zu Jesus kommen, wenn man perfekt ist, ohne irgendwelche Süchte oder schlechten Angewohnheiten.
Wenn man mal ehrlich nur die Menschen in Deutschland nimmt, die ohne Sucht sind, dann sprechen wir vielleicht von 1 Promille bis maximal 1 Prozent der Bevölkerung, wenn es überhaupt solche gibt.
Zigaretten und Fernsehsucht und Alkoholsucht zwingen die Leute in ihren Bann.
Gerade die Christen locken doch immer mit Kaffee und Kuchen, und Coffein und Zuckersucht sind ja auch nichts anderes als versteckte Süchte, wer jeden Tag Kaffee und Kuchen konsumiert wird darüber mit Sicherheit krank werden.
Sind alle anderen also für die Hölle bestimmt und werden eh mit Jesus nichts zu tun haben?
Dazu fällt mir auch Wilhelm Busch ein, nicht der Dichter sondern der 1897 geborene Evangelist. Im ersten Weltkrieg noch hat er fleißig mit geholfen anderen Soldaten Arme und Beine wegzuschießen und mit Giftgas zu traktieren und später regt er sich darüber auf, dass auf seinen Evangelisations Veranstaltungen die jungen Leute Zigaretten rauchen.
Wäre es da nicht glaubwürdiger gewesen, den Wehrdienst ganz zu verweigern?
Da kommt ja auch der große Erfolg und die Glaubwürdigkeit der Zeugen Jehovas her…
Oder die Geschichte mit den Abtreibungen, statt mit zu helfen, die jungen Kinder groß zu ziehen, regt man sich nach Pharisäerart über junge gestrauchelte Mädchen auf, wie glaubwürdig ist das denn?
Kann man mit solchen Büchern also missionieren gehen oder treibt man so nicht eher die Leute von Jesus fort?
Was meint ihr dazu?
Re: Darf man zwischen Christen und Namenschristen unterscheiden?
Welche Reaktionen diese Art von Buchvertrieb hervorruft kann vieler Art sein und sehe ich mehr als gesellschaftspoltische Aktion. Es hat bloß mit Mission nichts zu tun. Mission bedeutet für mich Jesus Christus als Erlöser zu predigen, der für unsere Sünden am Kreuz gestorben ist. Die zentrale Botschaft vom Kreuz, welches sich Evangelium nennt, das ist Mission bzw. Verkündigung.
Ich vermute, dass hier keine vom Heiligen Geist erfüllten Christen am Werk sind, oder sagen wir so: Es können durchaus auch einige Christen mit am Werk sein, die den Heiligen Geist haben, aber dann betreiben sie keine Evangelisation, sondern etwas anderes. Nur bewerten die damit Dinge, die keine missionarische Bedeutung haben.
D.h. das Werk wird nicht vom Heiligen Geist zur Mission mitgetragen. Ob das Werk gut oder schlecht ist, kann man damit gar nicht sagen, sondern eben, dass es etwas anderes ist. Andere Dinge tun ist auch normal und nicht sofort böse. Ich kann auch nicht 24/7 missionieren und gehe auch mal in eine Bar einen heben.
Nur nenne ich das dann dort nicht Jesus verkünden, aber Gott kann alles nützen. Es sei dann seine Sache. Mein Zugang zur Mission hat eine völlig andere Grundlage. Soweit meine ich das dazu, wonach du gefragt hast.
Mich persönlich spricht die Sache auch nicht wirklich an. Wer proftiert davon? Was ist der Zweck? Um statistisch zu erheben, wer echter Christ ist und wer nicht? Naja, kann man machen, aber wen interessiert das?
Gott hat jedenfalls Interesse an dieser Sache (und das wäre dann in meinen Augen Mission), so zu den Menschen zu reden:
Hes 18,32 hat geschrieben: "Denn ich habe kein Gefallen am Tod des Sterbenden", spricht der Herr JHWH. "So kehrt um und lebt!"
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. - Johannes 3:16
Re: Darf man zwischen Christen und Namenschristen unterscheiden?
Eingedenk dessen., wie ich mich "bekehrt" habe, und wer dazu beigetragen hat, gehe ich mit dem Thema äußerst vorsichtig um.
Ich teile heute viele Ansichten derer nicht mehr oder vorübergehend nicht, die mir damals auf dem, Weg Werkzeug Gottes waren. Dennoch möchte ich sie bitteschön als jene akzeptieren, und ich danke Gott beständig für diese, mit denen ich heute keine Gemeinschaft mehr habe. Ob aber ich oder jene nicht ganz korrekt liegen, überlasse ich dem HERRN und danke für alle Menschen die Gott gebraucht hat, um mich zur Umkehr zu rufen.
Auf ein Wort: wenn jene nicht genau so aufgetreten wären wie sie es taten, gäbe es mich heute vielleicht nicht. Und wenn auch ich menschlich (irdisch menschlich) mit jenen nicht so recht klar komme, so liebe ich sie doch inniglichst als Geschwister, (darunter einige von uns hier).
Es wird eine Zeit kommen, da unsere Befindlichkeiten nicht mehr sein werden und nur das geblieben sein wird, was echt war und fürderhin ist. Und dann werden wir diese Geschwister wieder in ganz neuem Licht sehen, die uns hier unten im Morast dieser Zeit peinlich geworden waren.
Ich teile heute viele Ansichten derer nicht mehr oder vorübergehend nicht, die mir damals auf dem, Weg Werkzeug Gottes waren. Dennoch möchte ich sie bitteschön als jene akzeptieren, und ich danke Gott beständig für diese, mit denen ich heute keine Gemeinschaft mehr habe. Ob aber ich oder jene nicht ganz korrekt liegen, überlasse ich dem HERRN und danke für alle Menschen die Gott gebraucht hat, um mich zur Umkehr zu rufen.
Auf ein Wort: wenn jene nicht genau so aufgetreten wären wie sie es taten, gäbe es mich heute vielleicht nicht. Und wenn auch ich menschlich (irdisch menschlich) mit jenen nicht so recht klar komme, so liebe ich sie doch inniglichst als Geschwister, (darunter einige von uns hier).
Es wird eine Zeit kommen, da unsere Befindlichkeiten nicht mehr sein werden und nur das geblieben sein wird, was echt war und fürderhin ist. Und dann werden wir diese Geschwister wieder in ganz neuem Licht sehen, die uns hier unten im Morast dieser Zeit peinlich geworden waren.
Meine Hilfe kommt von Jahweh, der Himmel und Erde gemacht hat. [Ps 121;2]
Re: Darf man zwischen Christen und Namenschristen unterscheiden?
Dieses "darf man" das, und was darf man nicht … das ist, glaube ich, nicht so wesentlich.
Man sollte andere nicht "richten", die richten einen dann auch. Mit richten ist sicher das Verurteilen gemeint, das abwerten bis hin zum verdammen. All das kommt immer auf einen selbst zurück.
Wer in der Liebe lebt, der versteht auch. Es gibt Leute, die kommen Pharisäerhaft rüber, die übertreiben, die wollen missionieren, und vielleicht viel zu radikal. Aber sie meinen es auch gut. Vielleicht brauchen sie eine übertrieben gezeigte Glaubens-Bezeugung um sich selbst zu bestätigen. Das legt sich oft später.
Es gibt auch den demütigeren Weg, man versucht selber ein guter Christ zu sein ohne sich selbst nach außen darzustellen. Das, was wirkt, ist Gottes Wirken, nicht meins.
Es gäbe dich anders, aber nicht so wie du heute bist. Das lehrt doch: Gott wirkt immer anders, aber jeder ist auch anders, also muss es so sein. Und so auch in der Zukunft. Gott weiß und wirkt, aber wir machen uns Sorgen. Ihm diese überlassen, das könnte eine tägliche Übung sein. Sein Wille geschieht.
Re: Darf man zwischen Christen und Namenschristen unterscheiden?
Die Unterscheidung zwischen Namenschristen und wirklichen ist völlig richtig und gab es schon immer. Das ist das gleiche, wie bei den Parteigenossen: da gibt es welche, die von einer Sache wirklich überzeugt sind und sich dafür einsetzen und dann eben die vielen Mitläufer, die sich einfach nur Vorteile davon versprechen.Philippus hat geschrieben: ↑Di 26. Aug 2025, 21:49
Hier die Leseprobe:
der christliche Glaube hat auch bei Namenschristen viel von seinem biblischen Fundament verloren…..
Christen, die morgens in die Kirche gehen, beten und spenden, findet man abends in Bars und Diskotheken. Sie erkennen die Tatsache der Sünde nicht….
Zu Namenschristen zählen auch Christen, die unter einer Sucht (Alkohol, Drogen, Sex, Rede, Streit, Rache und Kritiksucht) leiden und sich Mühe geben, diese Sucht unter einer gewissen Religiosität zu verbergen….
Von Jesus Christus als Gott und Schöpfer werden Namenschristen nicht anerkannt sondern für tot erklärt….
Heute ist der christl. Glaube wirklich an einem Tiefpunkt angelangt, d.h. man weiß so wenig über ihn, dass eigentlich überall fast nur noch Oberflächlichkeit zu verzeichnen ist. Der Unterschied zwischen den wahrhaften Nachfolgern Christi und den Namenschristen, im Vergleich zu den Parteigenossen ist der, dass die Namenschristen sich überhaupt nichts erhoffen können (sie also lediglich einer Täuschung unterlieger aus der sie bitter aufwachen werden). Ich bin froh, dass es in unserer Zeit wenigsten einen gibt, der Klarheit, Tiefe und Weite vereint und dessen Beiträge ein guter Führer zu echtem Glauben sind. Wenn man mit dem weitgehend übereinstimmt, was er sagt, kann man sicher sein, sich auf dem guten Weg zu befinden: https://manfredreichelt.wordpress.com/2 ... bedeutung/
Re: Darf man zwischen Christen und Namenschristen unterscheiden?
@Philippus, ich bin überzeugt, dass bei Gott, dem himmlischen Vater nur zählt, ob man sich als Christen im Sinne und nach Vorgaben Jesus Christus und sinngleichen erweist.
Das tun manchmal gerade solche nicht, welche andere Christen, abwertend als Namenschristen oder Taufscheinchristen bezeichnen.
Wenn schon missionieren, Menschen für die vom Bösen erlösende und mit Gott verbindende Nachfolge Jesus Christus zu gewinnen, dann bitte auch getreulich dem durch Jesus Christus verkündeten Evangelium vom Reich Gottes, das bedingt, dass man sich darauf besinnt, hierfür alle bisherige Bosheit abzulegen und nach der Gerechtigkeit zu trachten die im Reich Gottes gilt.
Beispielsweise wie Paulus den Missionsauftrag Christi gar detailliert ans Herz legte zu befolgen um am Evangelium Reiches Gottes anteilig zu werden.
Darum finde ich es auch verständlicher, wenn man statt "fleischliche" Geisnnung für die "Werke des Fleisches in Gal. 5,19-21, von "weltlicher Gesinnung" spricht. Denn fleischlich"weltlich gesinnt sein bedeutet ja gemäss Paulus Feindschaft gegenüber Gott. Dies, da ja Gott LIEBE ist.
Wie oben rot markiert, kommt es auch hier klar auf das Verhalten und Vorgehen jemanden an, ob er in und mit Christus wahrhaftig EINS ist.
Das tun manchmal gerade solche nicht, welche andere Christen, abwertend als Namenschristen oder Taufscheinchristen bezeichnen.
Wenn schon missionieren, Menschen für die vom Bösen erlösende und mit Gott verbindende Nachfolge Jesus Christus zu gewinnen, dann bitte auch getreulich dem durch Jesus Christus verkündeten Evangelium vom Reich Gottes, das bedingt, dass man sich darauf besinnt, hierfür alle bisherige Bosheit abzulegen und nach der Gerechtigkeit zu trachten die im Reich Gottes gilt.
Beispielsweise wie Paulus den Missionsauftrag Christi gar detailliert ans Herz legte zu befolgen um am Evangelium Reiches Gottes anteilig zu werden.
Ein Disco- oder Theaterbesuch ist gewiss keine Sünde, hat auch nichts mit der Warnung zu tun nicht Freund "dieser Welt" zu sein. (wo ja der Geist des Fürsten jener Welt, also Satan Menschen zu Verleumdungen, Hintergehungen, Betrug und Bosheiten aller Art verführt)Kol,3, 8 Nun aber legt auch ihr das alles ab: Zorn, Grimm, Bosheit, Lästerung, schandbare Worte aus eurem Munde; 9 belügt einander nicht; denn ihr habt den alten Menschen mit seinen Werken ausgezogen 10 und den neuen angezogen, der erneuert wird zur Erkenntnis nach dem Ebenbild dessen, der ihn geschaffen hat. 11 Da ist nicht mehr Grieche oder Jude, Beschnittener oder Unbeschnittener, Nichtgrieche, Skythe, Sklave, Freier, sondern alles und in allen Christus. 12 So zieht nun an als die Auserwählten Gottes, als die Heiligen und Geliebten, herzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Demut, Sanftmut, Geduld; 13 und ertrage einer den andern und vergebt euch untereinander, wenn jemand Klage hat gegen den andern; wie der Herr euch vergeben hat, so vergebt auch ihr!
14 Über alles aber zieht an die Liebe, die da ist das Band der Vollkommenheit. 15 Und der Friede Christi, zu dem ihr berufen seid in einem Leibe, regiere in euren Herzen; und seid dankbar. 16 Lasst das Wort Christi reichlich unter euch wohnen: Lehrt und ermahnt einander in aller Weisheit; mit Psalmen, Lobgesängen und geistlichen Liedern singt Gott dankbar in euren Herzen. 17 Und alles, was ihr tut mit Worten oder mit Werken, das tut alles im Namen des Herrn Jesus und dankt Gott, dem Vater, durch ihn.
Darum finde ich es auch verständlicher, wenn man statt "fleischliche" Geisnnung für die "Werke des Fleisches in Gal. 5,19-21, von "weltlicher Gesinnung" spricht. Denn fleischlich"weltlich gesinnt sein bedeutet ja gemäss Paulus Feindschaft gegenüber Gott. Dies, da ja Gott LIEBE ist.
Wie oben rot markiert, kommt es auch hier klar auf das Verhalten und Vorgehen jemanden an, ob er in und mit Christus wahrhaftig EINS ist.
Re: Darf man zwischen Christen und Namenschristen unterscheiden?
Philppus auch Jesus hat ja den Unterschied klar angesprochen und das man an den Früchte erkennen kann.
Nur kann man eben nicht jeden Babychristen, der eben vielleicht den Weg der Heiligung beschreitet als Namenschristen bezeichen, wenn er treu diesen Weg beschreiten will und es eben ab und an nicht ganz schafft, gewisse Dinge aus seinem Alten Leben ganz hinter sich zu lassen oder eben Rückschritte erlebt.
Ein Namenschrist ist für mich eben einer der sagt ich folge Jesus nach und alles was Jesus liebte ist im ein Greuel und alles was die Welt liebt, liebt er auch und sagt eben ich bin so auf dem richtigen Weg! Da ist dann keine Veränderung zu sehen in der Haltung gegenüber Gott und seinem Wort.
Es gibt Menschen die können viel schnell ablegen es gibt Menschen da gibt es längere Zeit Rückschritte und die sind nicht glücklich darüber, tun aufrichtig Busse und bemühen sich mit Jesus zusammen diese Rückschritte zu minimieren. Diese brauchen viel Liebe, Barmherzigkeit und Unterstützung.
Es gibt Menschen die bezeichnen aber eben das verharren im Alten Sündigen Zustand, als Nachfolge, da geht es um klare Irrlehre und eben nicht um Nachfolge. Wie die Apostel darüber schrieben ist eigentlich viel zu lesen in Ihren Briefen, die waren da auch sehr klar und deutlich oder eben Paulus an die Korinther wo man plötzlich die Sünde als Normalzustand der Gemeinde und Nachfolge betrachtete und die Sündigen nicht mehr darauf ansprach.
Es gibt Bücher dies sind vielleicht zu krass für den einen. Für einen anderen kann gerade dies eben ihm auch wieder zeigen, sich mal zu prüfen, wem und was er eigentlich will im Leben und wem er weiter dienen möchte! Oder eben auch jemanden der eingeschlafen ist wieder mal zeigen, was könnte eben gute Frucht sein und was nicht. Also in den Händen eines der viel Barmherzigkeit braucht sollte man eben ein solches Buch nicht in die Hand drücken, einem anderen der eben ständig Altes Leben mit Nachfolge verwechselt schon.
Also ohne Bezug zum Menschen kann es manchmal eben schwierig sein Pauschal etwas zu verteilen. Aber wir wissen als die Evangelisation so lief wo man Sünder direkt mit der Sünde konfrontierte kamen viele zum Glauben, dort wo eben noch eine gewisse Ehrfurcht vorhanden war und ein Gewissen. Das gibt es heute ja nicht mehr so viel aber trotzem, sollten wir eben auch vielleicht mal darauf hinweisen, das etwas nicht stimmen kann, wenn man vorne sagt ich bin Christ und ständig eben das Gegenteil bezeugt wird oder rauskommt!
Lg Kingdom
Re: Darf man zwischen Christen und Namenschristen unterscheiden?
Im praktischen Leben ist es für mich schon von Bedeutung, ob ich einen sog. Namenschristen oder wirklich bekennende Nachfolger Jesu vor mir habe, denn die einen sind gewöhnliche Mitmenschen wie alle Menschen, aber nicht meine Brüder wie die anderen, Und man handhabt mit Brüdern auch einen anderen Umgang. Ich kann mit ihnen z.B. völlig anders reden und völlig andere Dinge tun als mit reinen Taufscheinchristen.
Bitte nicht falsch verstehen, aber viele meiner MItmenschen sind Katholiken und bezeichnen sich als "Christ", weil ihr Taufschein das so sagt. Das geht nicht direkt aufs Konto der Kirche, aber es bilden sich viele ein, sie wären Christen, weil sie gewisse Traditionen pflegen wie kirchlich heiraten, ihre Kinder taufen lassen, zur Erstkommunion anmelden etc. Ich z.B. war so ein Kind.
Ich habe kein Problem über mich zu sagen dass ich damals nur ein "getaufter Heide" war wie es einige meiner Freunde sagen, die Katholiken sind, das aber als bekennende Nachfolger. Ich war eben kein Christ, man hatte mich nur mit Weihwasser angespritzt.
Was auch zu sagen wäre, dass diese Unterscheidung nur der im Geist von Gott neugeborene Christ vornehmen kann, da es dem Namenschristen gar nicht gegeben ist diesen Unterschied überhaupt zu erkennen. Darum betrügen sie sich bloß selbst.
So meinen viele, wenn sie christliche Praktiken pflegen, wenn sie z.B. spenden oder Nächstenliebe üben, dass sie damit Christen sind. Also gewisse Handlungen gelten durchaus als christlich, daher sein man Christ, wenn man so handelt. Das ist damit zwar christlich, aber es wird damit noch lange nicht zu einem Erkennungsmerkmal für Jesus.
Im Grunde genommen muss man nur diese Frage stellen: "Glaubst du, dass du ein Sünder bist und dass dich Jesus von deiner Schuld durch seinen Tod am Kreuz erlöst hat?" Die Antwort darauf fällt meist recht klar aus und falls nicht, zeigen es weitere Umstände. Ich verurteile damit ja niemand, ich checke nur für mich ab, wie ich mich dazu einstellen kann.
Bitte nicht falsch verstehen, aber viele meiner MItmenschen sind Katholiken und bezeichnen sich als "Christ", weil ihr Taufschein das so sagt. Das geht nicht direkt aufs Konto der Kirche, aber es bilden sich viele ein, sie wären Christen, weil sie gewisse Traditionen pflegen wie kirchlich heiraten, ihre Kinder taufen lassen, zur Erstkommunion anmelden etc. Ich z.B. war so ein Kind.
Ich habe kein Problem über mich zu sagen dass ich damals nur ein "getaufter Heide" war wie es einige meiner Freunde sagen, die Katholiken sind, das aber als bekennende Nachfolger. Ich war eben kein Christ, man hatte mich nur mit Weihwasser angespritzt.
Was auch zu sagen wäre, dass diese Unterscheidung nur der im Geist von Gott neugeborene Christ vornehmen kann, da es dem Namenschristen gar nicht gegeben ist diesen Unterschied überhaupt zu erkennen. Darum betrügen sie sich bloß selbst.
So meinen viele, wenn sie christliche Praktiken pflegen, wenn sie z.B. spenden oder Nächstenliebe üben, dass sie damit Christen sind. Also gewisse Handlungen gelten durchaus als christlich, daher sein man Christ, wenn man so handelt. Das ist damit zwar christlich, aber es wird damit noch lange nicht zu einem Erkennungsmerkmal für Jesus.
Im Grunde genommen muss man nur diese Frage stellen: "Glaubst du, dass du ein Sünder bist und dass dich Jesus von deiner Schuld durch seinen Tod am Kreuz erlöst hat?" Die Antwort darauf fällt meist recht klar aus und falls nicht, zeigen es weitere Umstände. Ich verurteile damit ja niemand, ich checke nur für mich ab, wie ich mich dazu einstellen kann.
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. - Johannes 3:16
Re: Darf man zwischen Christen und Namenschristen unterscheiden?
"Namenschrist" - ist ein Etikett, das man denen gibt, die nicht dem eigenen Glauben angehören
Die segnende Seele wird fettgemacht - und wer tränkt wird selber getränkt / Spr 11,25
- Magdalena61
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- Beiträge: 27725
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Re: Darf man zwischen Christen und Namenschristen unterscheiden?
Stellt euch einmal vor, jemand würde euch allen Ernstes einen Namenschristen nennen. Es gibt immer Geschwister, die noch ernsthafter, noch engagierter, noch kompromißloser sind als man selbst.
Alternativ könntet ihr euch vorstellen, jemand nennt euch einen Sektierer oder, falls ihr aus der katholischen Kirche kommt, einen abgefallenen Katholiken- in allen Fällen wird euch der "rechte Glaube" abgesprochen.
Würdet ihr euch damit identifizieren und die Botschaft annehmen?
1. scheint mir das eine spezielle Glaubensrichtung zu sein. Wer den Besuch einer Bar oder einer Diskothek pauschal als "Sünde" wertet, scheint mir zu der ganz puritanischen Sorte zu gehören... es kommt ja wohl immer noch darauf an, was man dort macht. Ich besuche solche Lokalitäten zwar nicht, hätte aber die Freiheit, das zu tun, wenn ich es wollte.
In Discos muss man aufpassen, dass man nicht Musik konsumiert, die irgendwie okkult verseucht ist. Disco würde ich also nicht unbedingt empfehlen, schreibe es aber niemandem vor, was er tut und was nicht.
2. Ein solches Buch einem Fremden zu überreichen, dessen Glaubenshintergrund man gar nicht kennt-- was soll das?
Einen Atheisten wird man so nicht "bekehren", und einen lauen Christen auch nicht. Hier wäre das persönliche Gespräch gefragt, und dafür sollte man sich Zeit nehmen... aber nicht in dem Stil: Du Namenschrist, jetzt sage ICH dir mal, was du alles NICHT darfst und deshalb unterlassen musst.
Sorry. In meinem Augen ist das Blödsinn.
Wenn die Autoren und deren Anhänger impulsgebend wirken und missionieren wollen, wäre es wohl sinnvoll, mit "Namenschristen- Erörterungen" direkt in die Gemeinden zu gehen.
Allen anderen muss man das Evangelium verkündigen, einfach nur das Evangelium. Vielleicht in Verbindung mit Problemen der Gegenwart... damit Menschen sich angesprochen fühlen. Die Verheißung, dass Jesus Christus wiederkommen und für Gerechtigkeit und Ordnung sorgen wird, könnte heutzutage offene Ohren finden, weil Europa und besonders Deutschland von gewaltbereiten Extremisten überrannt wird und die meisten Menschen Angst haben um ihre Sicherheit und um die Sicherheit ihrer Lieben.
LG
Alternativ könntet ihr euch vorstellen, jemand nennt euch einen Sektierer oder, falls ihr aus der katholischen Kirche kommt, einen abgefallenen Katholiken- in allen Fällen wird euch der "rechte Glaube" abgesprochen.
Würdet ihr euch damit identifizieren und die Botschaft annehmen?
Nein!
1. scheint mir das eine spezielle Glaubensrichtung zu sein. Wer den Besuch einer Bar oder einer Diskothek pauschal als "Sünde" wertet, scheint mir zu der ganz puritanischen Sorte zu gehören... es kommt ja wohl immer noch darauf an, was man dort macht. Ich besuche solche Lokalitäten zwar nicht, hätte aber die Freiheit, das zu tun, wenn ich es wollte.
In Discos muss man aufpassen, dass man nicht Musik konsumiert, die irgendwie okkult verseucht ist. Disco würde ich also nicht unbedingt empfehlen, schreibe es aber niemandem vor, was er tut und was nicht.
2. Ein solches Buch einem Fremden zu überreichen, dessen Glaubenshintergrund man gar nicht kennt-- was soll das?
Einen Atheisten wird man so nicht "bekehren", und einen lauen Christen auch nicht. Hier wäre das persönliche Gespräch gefragt, und dafür sollte man sich Zeit nehmen... aber nicht in dem Stil: Du Namenschrist, jetzt sage ICH dir mal, was du alles NICHT darfst und deshalb unterlassen musst.
Sorry. In meinem Augen ist das Blödsinn.
Wenn die Autoren und deren Anhänger impulsgebend wirken und missionieren wollen, wäre es wohl sinnvoll, mit "Namenschristen- Erörterungen" direkt in die Gemeinden zu gehen.
Allen anderen muss man das Evangelium verkündigen, einfach nur das Evangelium. Vielleicht in Verbindung mit Problemen der Gegenwart... damit Menschen sich angesprochen fühlen. Die Verheißung, dass Jesus Christus wiederkommen und für Gerechtigkeit und Ordnung sorgen wird, könnte heutzutage offene Ohren finden, weil Europa und besonders Deutschland von gewaltbereiten Extremisten überrannt wird und die meisten Menschen Angst haben um ihre Sicherheit und um die Sicherheit ihrer Lieben.
LG
God bless you all for what you all have done for me.