Gideon und die Macht Gottes

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Helmuth
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Re: Gideon und die Macht Gottes

Beitrag von Helmuth »

Abischai hat geschrieben: Mo 12. Jan 2026, 16:51 Mag sein, daß Du in konkret jenen beiden Fällen völlig richtig lagst, die spätere Zeit erweist das ja wohl offenbar auch, aber grundsätzlich möchte ich Dir dazu meinen Rat geben: halte Dich mit schnellen Beurteilungen sehr zurück und denke an meine Worte jetzt, ich habe nämlich mehr wirkliche echte solche Dinge erlebt, auch viele unechte, versteht sich, aber das bestätigt bekanntermaßen die Regel.
Das waren keine Einzelfälle, ich könnte mehr erzählen und hatte da Recht. Fälle, wo ich mir unsicher wäre, bringe ich nicht. Ich war nur anfangs ein Mitläufer, aber das bremste ich ein, als ich merkte, hoppla, da ist nicht alles Wort Gottes, was man so nennt. Meine Schwester erhielt nie ihre Söhne und mit Sicherheit hat Gott auch ein großes Volk in der Stadt Wien, aber das war kein Wort an den Pastor.

Es geht in diesen Fällen um das direkte Ansprechen Gottes, nicht was uns der Heilige Geist durch das Lesen des Wort Gottes lehrt. Diese Differnzierung ist simpel, wiewohl einige Threads zeigen, wie unglaublich indoktrinert viele sind und primitivste Grundsätze zugunsten eines Dogmas negieren, obwohl sie offenkundig sind, sodass ich das mit dir in keinster Weise diskutieren müsste.

Wenn du anders denkst, dann muss man das schlicht und ergreifend stehen lassen, denn intakte Bruderschaft ist (mir zumindest) wichtiger als der Kampf ums Rechthaben, der nur das Fleisch befriedigt. Das wieder habe ich hier im Forum gut gelernt.

Ich bin heute so weit sattelfest in der Beurteilung dieser Dinge, aber dennoch danke für deinen Rat. Vor Hochmut zu warnen kann nie falsch sein. Ich prüfe nicht oberflächlich, und in meinen Fällen kenne ich nicht nur die Personen, sondern auch ihr Umfeld. Wir stehen in jahrelanger Beziehung. Hier im Forum ist das so nicht möglich. Man kann aber den Verwirrungsgrad einiger User feststellen, wenn man die Unlogik ihrer Aussagen liest.
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. - Johannes 3:16
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Abischai
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Re: Gideon und die Macht Gottes

Beitrag von Abischai »

Helmuth hat geschrieben: Di 13. Jan 2026, 05:55 intakte Bruderschaft ist (mir zumindest) wichtiger als der Kampf ums Rechthaben, der nur das Fleisch befriedigt
Deine Beträge sind in solchen Fällen immer ganze Verfassungen, nach denen man eigentlich das Thema beenden könnte, da es darüber ja nichts mehr zu sagen gäbe (Deiner Ansicht nach offenbar).
Du differenzierst zwischen dem Reden Gottes und dem was der Heillige Geist uns lehrt. Darin mache ich eine ganz tiefe Indoktrination aus, die die Lebendigkeit vermissen läßt, wie Gott zu einem Menschen überhaupt redet.
Die Zeiten, in denen ein Mensch wie vom Blitz getroffen ein Wort Gottes empfängt scheint wirklich die Zeit des Alten Bundes gewesen zu sein, damals. Das geht heute anders. Und ich unterscheide keinesfalls darunter, daß Gott (durch den Heiligen Geist) situationsbezogen redet oder daß Gott (durch den Heiligen Geist) allgemeingültige Dinge lehrt, bzw. in Erinnerung ruft.

Als sich die Dinge in Deutschland zuspitzten und man (rem. "Corona") allen Ernstes die allgemeine Impfpflicht einführen wollte, als schon nichts mehr ging und die Könige noch eins drauflegen wollten, und noch eins, da poppten in meinem Sinn mehrere Bibelworte auf und auch ein historischer Terminus.:
Ich tröstete und ermahnte die Geschwister mit dem Hinweis: heute schreiben wir den 20. April 1945 ! (Jeder weiß, was das heißt)
Ferner drängte sich mir die Geschichte der Belagerung Samarias auf, die 4 Aussätzigen vor dem Stadttor... ist auch bekannt.
Und dann war da noch die dringliche Erinnerung an die Belagerung Jerusalems unter Hiskia und die Absicht Sanheribs und die Drohungen des Rabschake, auch das ist alles bekannt.

Der HERR hat mir diese Worte als Parabeln für die direkte Situation dringlich auferlegt, und so habe ich das auch allen verängstigten, hoffnungslosen Geschwistern vorgetragen.
Das war Reden Gottes (durch den Heiligen Geist unter Verwendung der Bibel).

Und ? - 2 Wochen danach war der Spuk vorbei, als hätte es ihn nie gegeben.

So und nicht anders war das.
Meine Hilfe kommt von Jahweh, der Himmel und Erde gemacht hat. [Ps 121;2]
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Zippo
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Re: Gideon und die Macht Gottes

Beitrag von Zippo »

Lea hat geschrieben: Mo 12. Jan 2026, 11:05
Zippo hat geschrieben: Sa 10. Jan 2026, 11:15 ....die Geschichte Gideons ....
... und die Macht Gottes.
Gott demonstriert seine Macht dem Gideon - und ich finde es bezeichnend, wie er das tut.

Gideon zweifelt ... fühlt sich nicht fähig, gegen die Midianiter zu kämpfen, oder gar noch der Anführer eines Kampfheeres zu sein.
Da war er sicher nicht der Einzige zu der Zeit in Israel. Sie waren alle mutlos im Angesicht der Überzahl der Midianiter.
Lea
Ich denke, genau deshalb, weil er nicht auf die eigene Kraft setzt, hat Gott ihn ausgewählt. Gottes Macht ist in dem Schwachen sichtbar ... sagt auch 2.Korinther 12,9
Eigenwille ist sicher nicht im Interesse Gottes, wenn er seine Werke ausführen will. Gott will helfen, wenn jemand auf Gott vertraut und ihm gehorsam ist. Gideon mußte aber auch erst mal Vertrauen gewinnen, er legt ja diese Felle aus.Ri 6,36-40
[Ri. 6,36-37] Und Gideon sprach zu Gott: Willst du Israel durch meine Hand erlösen, wie du geredet hast, so will ich ein Fell mit der Wolle auf die Tenne legen. Wird der Tau auf dem Fell allein sein und die ganze Erde umher trocken, so will ich merken, dass du Israel erlösen wirst durch meine Hand, wie du geredet hast.
Lea

... weil dann die eigene Macht nicht mehr im Wege steht, welche den Urheber dieser Macht (Gott) in den Schatten stellt.

Und dabei zeigt Gott sehr viel Geduld. Schritt für Schritt bringt er den Gideon dazu, zu begreifen, dass er nur Gottes Macht sichtbar machen muss. Und dafür muss er sich nicht stark fühlen, sondern einfach nur zulassen, dass Gott wirkt.

Und dann kann Gideon beinahe einfach nur zusehen, wie Gott wirkt ... einfach durch Verwirrung des Feindes. So dass sich der Feind letztlich selbst zerstört.
Gott wollte sich beweisen und zeigen, daß er Macht hat und nicht die Götter der Amoriter. Ri 6,10 Aber Israel hatte nicht so gelebt, wie es dem HERRN gefallen hat und da hat er sie eben 7 Jahre in die Händer der Midianiter gegeben. Ri 6,1-2
Jetzt wollte es sie erlösen und gleichzeitig ein machtvolles Zeichen geben. Dazu brauchte er keine starken und auch keine klugen, sondern nur gehorsame Krieger, die in aller Einfalt tun, was Gott von ihnen verlangt. Dazu mußte er den 300 Kriegern aber auch noch etwas Mut machen und er schickt Gideon mit einem Begleiter in das Lager der Midianiter.
Die Midianiter träumten einen seltsamen Traum.Ri 7,9-15
[Ri. 7,13-14] Da nun Gideon kam, siehe, da erzählte einer einem anderen einen Traum und sprach: Siehe, mir hat geträumt: mich deuchte, ein geröstetes Gerstenbrot wälzte sich zum Heer der Midianiter; und da es kam an die Gezelte, schlug es dieselben und warf sie nieder und kehrte sie um, das Oberste zu unterst, dass das Gezelt lag. Da antwortete der andere: Das ist nichts anderes denn das Schwert Gideons, des Sohnes Joas, des Israeliten. Gott hat die Midianiter in seine Hände gegeben mit dem ganzen Heer.
Aber nachdem das Volk der Midianiter von Gideon und seiner Truppe aufgescheucht wurde und einem Zustand der Verwirrung Freund von Feind nicht mehr unterscheiden konnte, hat ganz Israel schon noch mitgeholfen den Feind zu verfolgen und vernichtend zu schlagen. Ri 7,23
Lea

Das Ergebnis ist, dass allen bewusst werden muss, dass dort, wo jemand mit Gott lebt und sich von Gott bewegen lässt, das gute Ziel erreicht werden kann. Selbst, und gerade weil die eigene Kraft unfähig zu sein scheint.
Gott hat von dem Volk Israel vor allen Dingen immer Gottvertrauen erwartet. Das zeigt sich auch, als Israel sich weigert, das gelobte Land einzunehmen, weil da unbesiegbare Riesen wären. 4 Mo 13,31-33 Das hat Gott erzürnt und er hat eine ganze Generation nicht in das gelobte Land ziehen lassen.

Der König Saul hat deswegen Gottes Mißfallen erregt, weil er nicht auf Samuel gewartet hatte. 1 Sam 13,13

Lea
Mein Fazit aus dieser Geschichte ist: wer mit Gott in Verbindung bleibt (Beziehung), der kann etwas bewirken, was seine eigene Grenzen übersteigt. Und dann muss man nicht noch besonders predigen, dass es Gott war, der den Sieg bewirkt hat. Dann ist es für Jeden sichtbar: das kann nicht durch menschliche Macht geschehen sein. Daraus kann dann auch das Lob Gottes beim "Volk" (Zuschauer, Beobachter) bewirken. So wie es auch bei Jesus der Fall war, welches mehrmals auch nach einem "Wunder" von Jesus geschah ... wie zB in Lukas 18,43 zu lesen ist.
Wie kann man das jetzt auf die heutige Zeit übertragen ? Gott müßte ja erstmal einen Menschen berufen, der uns schwach erscheint, aber trotz alledem eine Lösung für alle unsere Probleme hat.
Die Macht Gottes ist natürlich nicht beschränkt auf so etwas. Er könnte auch sonstwie Machtverschiebungen vornehmen, sodass vernünftige Lösungen entstehen. Vor allem in den oberen Etagen könnte man sich andere Führungspersönlichkeiten wünschen. Aber warum geschieht da nichts ?

Gruß Thomas
2 Kor 13,13 Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.
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Abischai
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Re: Gideon und die Macht Gottes

Beitrag von Abischai »

Zippo hat geschrieben: Di 13. Jan 2026, 12:28 Vor allem in den oberen Etagen könnte man sich andere Führungspersönlichkeiten wünschen. Aber warum geschieht da nichts ?
Die oberen Etagen werden nicht strukturell geheilt, sondern völlig abgeschafft, das ist Gottes Plan. Dieses Weltsystem ist verloren, und niemand wird dem eine Träne nachweinen, ausgenommen diejenigen, deren Leben dieses Weltsystem ist, die werden trauern.
Auf dem Weg dahin wird Gott hier und da eingreifen, individuell wird das sicher gewaltig sein, aber das große Ganze wird abgeschafft, nicht durch Menschenhand, sondern durch Gott selbst. Und wir erahnen ungefähr wie das läuft, wenn wir den Todeskampf der Systemteile heute sehen.
Meine Hilfe kommt von Jahweh, der Himmel und Erde gemacht hat. [Ps 121;2]
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Helmuth
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Re: Gideon und die Macht Gottes

Beitrag von Helmuth »

Abischai hat geschrieben: Di 13. Jan 2026, 11:06 Deine Beträge sind in solchen Fällen immer ganze Verfassungen, nach denen man eigentlich das Thema beenden könnte, da es darüber ja nichts mehr zu sagen gäbe (Deiner Ansicht nach offenbar).
Vielleicht erlauben wir uns etwas OT.
Abischai hat geschrieben: Di 13. Jan 2026, 11:06 Die Zeiten, in denen ein Mensch wie vom Blitz getroffen ein Wort Gottes empfängt scheint wirklich die Zeit des Alten Bundes gewesen zu sein, damals. Das geht heute anders.
Ich sage das ginge heute kein Jod anders. Aber reden wir nüchtern ohne Blechschaden infolge Blitzeinschlag. Gott wirkte durch den Engel des Herrn, der Gideon angesprochen hatte. So steht es in der Schrift. Ist das schwer zu verstehen? Wurde Gideon dabei vom Blitz getroffen oder hörte er eine Stimme bzw. sah er auch eine Art Gestalt?

Offenkundig sah und hörte er etwas, denn so steht geschrieben. Es steht nicht, dass er inspiriert wurde, wie ich vermute, dass ein solcher Gedanke hochkommt, weil es eine Lehre gibt, dass das Reden Gottes zu Menschen durch einen Inspirationvorgang im Geist des Menschen entsteht.

Das wird auch nicht bestätigt und wäre meiner Meinung nach auch der Schrift nicht gerecht. Was steht geschrieben, das können wir ja nachlesen, wie die Begegnung mit Gott zustandekam. Ich zitiere:
Ri 6,11-12 hat geschrieben: Und Malach-JHWH kam und setzte sich unter die Terebinthe, die in Ophra war, das Joas, dem Abieseriter, gehörte. Und Gideon, sein Sohn, schlug gerade Weizen aus in der Kelter, um ihn vor Midian in Sicherheit zu bringen. Und Malach-JHWH erschien ihm und sprach zu ihm: "JHWH ist mit dir, du tapferer Held!"
Gidoen war dabei einer Alltagsbeschäftigung nachzugehen. Und wir lesen dabei von einer Art-Engels-Erscheinung und dann begann jemand zu sprechen. Was ist das nun? Ein Inspriationsvorgang? Ein Blitzeinschlag?

Erkläre du mir es, weil du ja meinst, ich schreibe ganze Verfassungen, nach denen man das Thema beenden könnte. Es ist hier nur ein Zusatzaspekt, der aufgekommen ist. Aber wenn schon, dann beschreibe es nach deinem Verständnis und dann untersuchen wir ob du das anders liest als ich wie das Wort Gottes an Gideon ergangen ist.

Dann können wir wieder das eigentliche Thema fortsetzen. Ich will dich nur mal bremsen, weil das ja immer wieder die gleiche Kutsche ist, die deine Rosse theologisch ziehen, indem du, wie ich das auffasse, nicht liest, was geschrieben steht, sondern was dir dogmatisch zu denken vorgegeben ist. Das eine ist Exegese, das andern nennt man Eisegese.
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. - Johannes 3:16
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Re: Gideon und die Macht Gottes

Beitrag von jsc »

Abischai hat geschrieben: Di 13. Jan 2026, 11:06 So und nicht anders war das.
Deine Geschichte erinnert mich an einen Fall in unserer Firma. Eine bedeutende Abteilung hatte eine bestimmte Art mit Infrastruktur versorgt zu werden und es kam dazu, dass man entweder die bestehende erneuert oder durch ein anderes Konzept ersetzt. Es gab dann von der IT einen Vorschlag einer neuartigen Infrastruktur mit Vorteilen für beide Seiten. Der Fachbereich hat es aber nicht verstanden und dachte, dass die IT ihnen etwas aufzwingen will, das negativ für sie wäre. Also liefen sie Sturm gegen diese neuartige Lösung. Die IT hat daraufhin die alte Lösung erneuert und gut ist. Der Fachbereich war überglücklich "gewonnen" zu haben. Merkte aber nicht, dass die gleichen strukturellen Probleme natürlich weiter bestehen bleiben und auch viele Möglichkeiten, die man seit Jahren fordert mit der alten Infrastruktur nicht abbildbar ist. 🤷🏼‍♂️
Achtung! Jeder hat ein Recht auf eine eigene Meinung, niemand aber hat das Recht auf eigene Fakten.

Und diese Faktenchecker von den sie immer reden... sind die jetzt bei uns hier im Raum und sie können sie sehen und hören?
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Abischai
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Re: Gideon und die Macht Gottes

Beitrag von Abischai »

jsc hat geschrieben: Di 13. Jan 2026, 14:28 Deine Geschichte erinnert mich an einen Fall in unserer Firma.
Hilf mir mal auf die Sprünge, ich erkenne da keine Analogie.
Mir ging es um Gottes Reden in eine Situation hinein mit der Vorausschau, was kommen wird. Was genau meinst Du aber mit dem Erleben in Deiner Firma? Warum erinnert Dich meines an Deine beschriebene Gegebenheit?
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Zippo
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Re: Gideon und die Macht Gottes

Beitrag von Zippo »

stereotyp hat geschrieben: Mo 12. Jan 2026, 16:44 Hi,

Zippo hat geschrieben: Mo 12. Jan 2026, 16:08 Es gibt andererseits auch viele gute Menschen in Deutschland. Sollen ihre Gebete so gar nicht mehr erhört werden ?
es gibt auch gute Menschen in anderen Ländern. Vielen Christen geht es deutlich schlechter als uns. Ich glaube, dass jedes einzelne Gebet gehört wird. Und.. ich kenne Gottes Wege nicht!

Wie sollte ich eine solche Frage beantworten? Ich weiß nur, dass mir noch kein brennender Busch erschienen ist und das auch sonst kein verbreitetes Phänomen ist. Bitte.. ich will nicht den Eindruck erwecken, mir ginge das leicht von den Lippen. Aber das entspricht nicht der allgemeinen Erfahrung von uns modernen Christen.

Das mag Gründe haben.. ich weiß es nicht. Vielleicht muss ich mich auch wegen dieses Kleinglaubens schämen.
Nein, keineswegs mußt du dich für deinen Kleinglauben schämen, du bist einfach nur auf dem Boden der Realität angekommen.
Ich glaube, daß Gott im Rahmen des neuen Bundes ein ganz anderes Auftreten hat. Es passieren zwar Wunder und Zeichen, als der Herr Jesus in der Welt war und als das Evangelium sich ausgebreitet hat, aber es geht nicht mehr so darum, Feinde zu besiegen, wie in der Zeit Gideons.

Die Römer wurden nicht besiegt, was einigen Israeliten eine Enttäuschung war, aber das Evangelium trat trotz alledem seinen Siegeszug rund um die Welt an. Wenn es um die Ausbreitung des Evangeliums ging, dann wurden sicherlich noch Berge versetzt. Wahrscheinlich auch, wenn einzelne Christen, um Hilfe in aussichtsloser Lage gebeten haben.
Aber die Gläubigen blieben verstreut, mußten sich zeitweilen sogar in Karakomben vor den römischen Kaisern verstecken, bis Kaiser Konstantin die Wende brachte.
Die letzten 2000 Jahre hat sich nicht viel daran geändert, Siege wurden gefeiert, wenn Menschen sich mutig auf den Weg gemacht haben, um das Evangelium auszubreiten. Und die brauchten keinen brennenden Dornbusch und kein besonders Erlebnis mit Engeln, die haben sich von Gott berufen lassen und dann sind sie losgezogen.

In Deutschland haben wir nun schon viele Jahrhunderte das Christentum und viele Ortsgemeinden. Da leben die Christen in verschiedenen Berufen und unterschiedlicher Berufung und sind einer Obrigkeit unterworfen, für die sie beten sollen, damit sie ein ruhiges und stilles Leben führen können.
[1. Tim. 2,1-2] Ich ermahne nun vor allen Dingen, dass Flehen, Gebete, Fürbitten, Danksagungen getan werden für alle Menschen, für Könige und alle, die in Hoheit sind, damit wir ein ruhiges und stilles Leben führen mögen in aller Gottseligkeit und würdigem Ernst.
Haben wir jetzt nicht genug gebetet ?
Stereotyp
Zippo hat geschrieben: Mo 12. Jan 2026, 16:08 Wir können zwar nicht mehr mit Posaunen, Fackeln und Tonkrügen in den Kampf ziehen, aber es muß doch irgendeine Möglichkeit geben, mit Gottes Hilfe, schädlichen Elementen des Landes zu begegnen.
Ja.. wir können die andere Wange hinhalten und Gott das Handeln überlassen. Wenn du mit der AfD oder Trump, mit irgendwelchen Gotteskriegern in "den Kampf" gehen willst, dann solltest du aber wirklich zuvor ein Vlies auslegen um dir sicher zu sein.

MfG
Für die politische Arbeit bin ich gänzlich ungeeignet. Ich weiß aber, daß bei der AfD viele Christen sind und auch sonstwie sehr viele vernünftige Leute. Warum will man die nicht mal mitmachen lassen ?
Und Linksextremen entfalten ungehindert einen regelrechten Hass auf diese Politiker, das hat mich schon lange gewundert. Sie bekommen sogar Anleitung für ihr extremistisches Verhalten aus Büchern, deren Verlage vom Staat finanzielle Hilfe erhalten.
Und ebenso die christenfeindlichen Muslime bekommen mehr Aufmerksamkeit, wie die Christen, deren Glaube als fundamentalistisch dahingestellt wird. Wie kommt es zu solchen Verhältnissen in Deutschland ?

Unser Land ist beinahe in so einem Zustand, wie es zur Zeit Gideons berichtet wird. Einen Krieger, wie Gideon wird uns Gott nicht erwecken, aber ich freue mich, daß die AfD nicht aufgibt und dazu gibt es mutmachende Nachrichtensender im Internet, die den Zustand im Land analysieren und Wahrheiten aufdecken, von denen ich meine, daß es wichtig wäre , sich damit zu beschäftigen. Sonst wüßte ich nicht, wie ich konkret beten soll. Und wenn mich nicht alles täuscht, sind AfD Politiker in einem besseren geistigen Zustand, wie andere Politiker, ebenso die Journalisten, die sich der Wahrheit verpflichtet fühlen. So könnte man sagen, daß Gott mit ihnen ist.

Gruß Thomas
2 Kor 13,13 Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.
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Isai
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Re: Gideon und die Macht Gottes

Beitrag von Isai »

Das gesamte System geht krachend zu Ende, da brauchen (sollten) wir keine Hoffnung hineinsetzen.

Es ist manchmal sehr schwer.

Wir brauchen Kraft zum Durchhalten und vor allem Seinen inneren Frieden.

Gott ändert sich nicht.

Ist Gott nicht unser Vater?
Ist der Herr Jesus nicht unser Hirte?

Der Heilige Geist, Tröster, Anwalt, Lehrer, Führer und Überführer, Erinnerer, Beistand,
redet auch heute noch genauso wie damals, zu den Kindern Gottes, individuell (Träume, Visionen, Erinnerung, Verse, Bilder, Geschwister, klare Worte).

Daniel 6:24, Psalm 91:14, 15.

Wird Er den Glauben auf der Erde finden wenn Er wiederkommt?

Lukas 18:8.
So ist jedoch für uns nur Einer Gott, der Vater, aus Dem alles und wir in Ihm
und nur Einer Herr, Jesus Gesalbter, durch Den alles und wir durch Ihn.
1. Korinther 8:6
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Ziska
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Re: Gideon und die Macht Gottes

Beitrag von Ziska »

Isai hat geschrieben: Di 13. Jan 2026, 19:40 Das gesamte System geht krachend zu Ende, da brauchen (sollten) wir keine Hoffnung hineinsetzen.

Wird Er den Glauben auf der Erde finden wenn Er wiederkommt?

Lukas 18:8.
Oh ja! :wave:
Liebe Grüße von Ziska
Wann kommt das Ende der Welt? Bleibt nach dem Ende der Welt noch etwas übrig?
Neugierig geworden? Schreib mir bitte PN! :wave:

Mit der Intelligenz ist es ja so:
Entweder man hat sie oder man weiß gar nicht, dass sie einem fehlt
8-)
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