Was immer wieder nur teilweise, also falsch verstanden wird.
Wer Gott als Person glaubt, stellt sich einen Herrscher vor. Einen Machthaber.
Einen, der die einen bevorzugt, "liebt", die anderen straft. Man denkt: Gott will, Gott sagt, Gott hat verboten … usw. Gott ist Liebe heißt nicht mal, Gott ist "der" Liebende. Gott ist die Liebe und fertig. Wer in der Liebe ist, ist auch in Gott.
Der bürgerliche Mensch kann damit nichts anfangen, er müsste ja seine bürgerliche persönliche Abgrenzung aufgeben. Solche Bürger hat Jesus laut Erzählung nicht in inneren den Kreis berufen. Auch nicht abgelehnt, aber nicht mit hineingenommen. Gott ist die Liebe, das verzeihende Verstehen allen gegenüber. Mit Ausnahmen vielleicht: Gesetzesprediger, Schriftgelehrte, die sich über andere erheben. Versuchen, dem Mitmenschen das Himmelreich versperren, das reiner Missbrauch der eigentlich heiligen Tradition = ein fette Versündigung.
.. ist eine schwierige Frage. Wahrhaftige Christen sollten seelisch überglücklich sein. Wenn das nicht der Fall ist, dann sollte man bekennen: ich bin noch auf dem Weg. Es gibt Therapeuten, Seelsorger die helfen wollen. Man kann eigene Wege versuchen, vielleicht mal ein Schweige-Retreat in einem Kloster: Tiefer darüber nachdenken, was habe ich schon und was fehlt mit noch.Sind Christen zum leiden berufen ?