Sind Christen zum leiden berufen ?

Themen des Neuen Testaments
Benutzeravatar
Johncom
Beiträge: 8451
Registriert: Do 19. Aug 2021, 23:27

Re: Sind Christen zum leiden berufen ?

Beitrag von Johncom »

renato23 hat geschrieben: Fr 30. Jan 2026, 15:15 Johannes hat von Jesus Christus aufgrund dessen wahrheitlichen im damaligen Judentum längst fällig gewesenen Gottesglauben gelernt, Gott ist Liebe und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott in ihm.?
Was immer wieder nur teilweise, also falsch verstanden wird.
Wer Gott als Person glaubt, stellt sich einen Herrscher vor. Einen Machthaber.
Einen, der die einen bevorzugt, "liebt", die anderen straft. Man denkt: Gott will, Gott sagt, Gott hat verboten … usw. Gott ist Liebe heißt nicht mal, Gott ist "der" Liebende. Gott ist die Liebe und fertig. Wer in der Liebe ist, ist auch in Gott.

Der bürgerliche Mensch kann damit nichts anfangen, er müsste ja seine bürgerliche persönliche Abgrenzung aufgeben. Solche Bürger hat Jesus laut Erzählung nicht in inneren den Kreis berufen. Auch nicht abgelehnt, aber nicht mit hineingenommen. Gott ist die Liebe, das verzeihende Verstehen allen gegenüber. Mit Ausnahmen vielleicht: Gesetzesprediger, Schriftgelehrte, die sich über andere erheben. Versuchen, dem Mitmenschen das Himmelreich versperren, das reiner Missbrauch der eigentlich heiligen Tradition = ein fette Versündigung.
Sind Christen zum leiden berufen ?
.. ist eine schwierige Frage. Wahrhaftige Christen sollten seelisch überglücklich sein. Wenn das nicht der Fall ist, dann sollte man bekennen: ich bin noch auf dem Weg. Es gibt Therapeuten, Seelsorger die helfen wollen. Man kann eigene Wege versuchen, vielleicht mal ein Schweige-Retreat in einem Kloster: Tiefer darüber nachdenken, was habe ich schon und was fehlt mit noch.
Benutzeravatar
Helmuth
Beiträge: 18564
Registriert: So 5. Jun 2016, 12:51
Wohnort: Wien

Re: Sind Christen zum leiden berufen ?

Beitrag von Helmuth »

Hoger hat geschrieben: Fr 30. Jan 2026, 15:42 Aber wie schon oft geschrieben - ich verstehe dich genauso wenig wie Helmuth und andere
Ich verstehe ihn durchaus. Ich habe hier schon mehr gelesen als nur das. Er lästert JHWH und damit entehrt er auch Christus. Wenn er diese Dinge im Bibelforum schreibt, lasse ich das von der Moderation klären. Es stinkt auch schon Magdalena an. Er wurde schon genug verwarnt für seine gottlosen Aussagen. Petrus warnt vor solchen auf diese Weise:
2. Pet 2,1 hat geschrieben: Es waren aber auch falsche Propheten unter dem Volk, wie auch unter euch falsche Lehrer sein werden, die Verderben bringende Sekten nebeneinführen werden und den Gebieter verleugnen, der sie erkauft hat, und sich selbst schnelles Verderben zuziehen.
Darum ignoriere ich ihn größtenteils, weil ich diese Lästerungen nicht unentwegt lesen will, wie er sie in ein christliches Mäntelchen verpackt wie auch sein "Ach Helmut". Dieses m.E. aufgesetzte Bedauern, als täte man ihm wirklich leid, der uns doch Mörder nennt, weil wir Moses Gesetz ernst nehmen. Das wars nun wieder für längere Zeit.

Aber wir sind berufen auch solche zu ertragen und ihnen die nötige Nächstenliebe angedeihen zu lassen, um etwas für den Thread zu sagen. Nur bedeutet Nächstenliebe nicht gottloses Reden zu tolerieren, wer sich "Christ" nennt. Es gibt dabei den Unterschied, ob man etwas bewusst vorsätzlich oder unwissentlich tut.
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. - Johannes 3:16
Benutzeravatar
Hoger
Beiträge: 4071
Registriert: Fr 28. Feb 2025, 15:34

Re: Sind Christen zum leiden berufen ?

Beitrag von Hoger »

Er ist gnostiker und diese Religionsform entstand mit dem Christentum

Die judenchristen, die in den Islam aufgegangen sind = Verbindung von Judentum und dem Neuen durch Christus

Die Heidenchristen sind die Verbindung aus griechischen denken und Neuem durch Christus

Die Gnosis ist die Verbindung der persischen religion mit dem Neuen durch Christus

Und das rabbinertum ist das Judentum ohne Tempelkult

Als gnostiker ist Renato richtig = als Heiden - oder Judenchrist falsch

Wo gehörst du hin?
Christus, der menschgewordene Sohn Gottes, ist das vollkommene, unübertreffbare, eingeborene Wort des Vaters. In ihm sagt der Vater alles, und es wird kein anderes Wort geben als dieses (Katechismus der RKK Nr. 65)
Benutzeravatar
Zippo
Beiträge: 4935
Registriert: Mo 23. Jan 2017, 00:17

Re: Sind Christen zum leiden berufen ?

Beitrag von Zippo »

renato23 hat geschrieben: Fr 30. Jan 2026, 14:19
Helmuth hat geschrieben: Do 22. Jan 2026, 12:43 Wenn Jesus das Leid dieser Welt aufsich genommen und getragen hat und ihm damit bestimmt war, so ist es nicht für andere bestimmt. Gott hat kein Leid geplant, sondern die Sünde verursacht es und nur Jesus kann es weider wegnehmen, ich meine auf Dauer.
Jesus Christus hat die damaligen in Wahrheit zu Sündern werden lassenden Gesetze Mose hinweggenommen weggetragen indem er damals für die Seinen die künftige Gültigkeit der Gesetze und Propheten von Mt 22,37-40 und deren Erfüllung von 7.12 abhängig gemacht hat.

Das kam natürlich den vollkommen buchstabenfixierten AT-Gesetzeslehrer, Gesetzeslästerung gegenüber ihrem Gott/Vater Jahwe gleich. Deshalb forderten sie die Kreuzigung Jesus Christus. Dies um zu verhindern, dass sich immer mehr Volk Jesus Christus Lehren zu nurmehr gottgefälligem Lehren hätten zu eigen machen können.
Ich kann dir da schon recht geben. Der Herr Jesus hat das Gesetz des Mose mit allen seinen Verpflichtungen weggetan und seinen Nachfolgern die goldene Regel ans Herz gelegt. Sie sollten Gott und die Menschen lieben und damit das ganze Gesetz erfüllen. Das Gesetz wurde seiner wahren Bedeutung enthüllt.
Aber der Herr Jesus hat auch die Sünde aus der Welt getragen, wie Joh 1,29 sagt. Das ist das Geschenk Jesu an alle seine Nachfolger, daß wir uns vor Gottes Zorn und Gericht nicht fürchten müßen, wenn wir an ihn glauben und seine Gebote halten.
[Joh. 1,29] Des anderen Tages sieht Johannes Jesum zu ihm kommen und spricht: Siehe, das ist Gottes Lamm, welches der Welt Sünde trägt!
Aber dafür haben die Nachfolger Christi auch schon mal einiges Leid auszuhalten. Davon sprach auch Olaf Latzel in der Predigt, die im Forum eingestellt habe. 2 Verse sind mir besonders aufgefallen.
[Apg. 14,19-22] Es kamen aber dahin Juden von Antiochien und Ikonion und überredeten das Volk und steinigten Paulus und schleiften ihn zur Stadt hinaus, meinten, er wäre gestorben. Da ihn aber die Jünger umringten, stand er auf und ging in die Stadt. Und den anderen Tag ging er aus mit Barnabas gen Derbe; und sie predigten der Stadt das Evangelium und unterwiesen ihrer viele und zogen wieder gen Lystra und Ikonion und Antiochien, stärkten die Seelen der Jünger und ermahnten sie, dass sie im Glauben blieben, und dass wir durch viel Trübsale müssen in das Reich Gottes gehen.
[1. Pet. 2,21-25] Denn dazu seid ihr berufen; sintemal auch Christus gelitten hat für uns und uns ein Vorbild gelassen, dass ihr sollt nachfolgen seinen Fußtapfen; welcher keine Sünde getan hat, ist auch kein Betrug in seinem Munde erfunden; welcher nicht wiederschalt, da er gescholten ward, nicht drohte, da er litt, er stellte es aber dem anheim, der da recht richtet; welcher unsere Sünden selbst hinaufgetragen hat an seinem Leibe auf das Holz, auf dass wir, der Sünde abgestorben, der Gerechtigkeit leben; durch welches Wunden ihr seid heil geworden. Denn ihr waret wie die irrenden Schafe; aber ihr seid nun bekehrt zu dem Hirten und Bischof eurer Seelen.
Gruß Thomas
2 Kor 13,13 Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.
Benutzeravatar
Hoger
Beiträge: 4071
Registriert: Fr 28. Feb 2025, 15:34

Re: Sind Christen zum leiden berufen ?

Beitrag von Hoger »

Zippo hat geschrieben: Sa 31. Jan 2026, 11:52
Ich kann dir da schon recht geben. Der Herr Jesus hat das Gesetz des Mose mit allen seinen Verpflichtungen weggetan und seinen Nachfolgern die goldene Regel ans Herz gelegt
..... Das ist das Geschenk Jesu an alle seine Nachfolger, daß wir uns vor Gottes Zorn und Gericht nicht fürchten müßen, wenn wir an ihn glauben und seine Gebote halten.
Wenn die beiden gebote keine Gebote, sondern Regeln sind - was sind dann die Gebote von denen du schreibst?
Christus, der menschgewordene Sohn Gottes, ist das vollkommene, unübertreffbare, eingeborene Wort des Vaters. In ihm sagt der Vater alles, und es wird kein anderes Wort geben als dieses (Katechismus der RKK Nr. 65)
Antworten