Crans-Montana - Unfall oder Gottes Urteil?

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Helmuth
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Crans-Montana - Unfall oder Gottes Urteil?

Beitrag von Helmuth »

Bei der Brand-Katastrophe in Crans-Montana sind 41 Menschen (Stand heute) gestorben, möglicherweise erliegen noch weitere Opfer ihren schweren Verletzungen, deren Anzahl noch größer ist. Gesellschaftlich ist/war es eine internationale Katastrophe und man gedenkt ungemein der Toten. Das ist soweit auch nachvollziehbar.

Aber lernt man aus diesen Vorfällen auch etwas? Ich rede in dem Fall nicht nur von etwaigen Brandschutzvorschriften, die mit Sicherheit immer verbesserungswürdig sind. Gott kann diverse Mängel ohnehin umgehen oder nicht, ganz wie er will. Schnell kehrte aber der Alltag ein und man veranstaltete dort Rennen. Soweit, wie der Mensch damit umgeht.

Welche Rolle meint ihr hat Gott darin gespielt? Dass er eine Rolle darin spielt, steht für mich außer Frage, aber welche wäre das eurer Meinung nach? Ich gebe mal zu bedenken, dass man auch Jesus über eine solche Katastrophe Mitteilung gemacht hatte:
Lk 13,4 hat geschrieben: Oder jene achtzehn, auf die der Turm in Siloam fiel und sie tötete: Meint ihr, dass sie mehr als alle Menschen, die in Jerusalem wohnen, schuldig waren?
Recht erschütternd, aber für mich erhellend war seine Reaktion. Man meinte, er würde nun sein tiefstes Bedauern aussprechen, wie das bei uns die Politker samt den örtlichen Kirchenobersten getan hatten. Diese Menschen hatten auch Hinterbliebene, für die der Verlust ebenso schmerzhaft war. Stattdessen kam diese recht harte Ansage:
Lk 13,5 hat geschrieben: Nein, sage ich euch, sondern wenn ihr nicht Buße tut, werdet ihr alle ebenso umkommen.
Wie stellen wir uns zu diesen Worten Jesu? Und hat es einen Bezug bzw. eine Relevanz zum gegenwärtigen Unfall unserer Zeit?
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. - Johannes 3:16
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Hoger
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Re: Crans-Montana - Unfall oder Gottes Urteil?

Beitrag von Hoger »

Helmuth hat geschrieben: Mo 2. Feb 2026, 08:04 Recht erschütternd, aber für mich erhellend war seine Reaktion. Man meinte, er würde nun sein tiefstes Bedauern aussprechen, wie das bei uns die Politker samt den örtlichen Kirchenobersten getan hatten. Diese Menschen hatten auch Hinterbliebene, für die der Verlust ebenso schmerzhaft war. Stattdessen kam diese recht harte Ansage:
Lk 13,5 hat geschrieben: Nein, sage ich euch, sondern wenn ihr nicht Buße tut, werdet ihr alle ebenso umkommen.
Wie stellen wir uns zu diesen Worten Jesu? Und hat es einen Bezug bzw. eine Relevanz zum gegenwärtigen Unfall unserer Zeit?
Das Wort Buße ist irgendwie zu sehr belastet
5 Nicht doch sage ich euch! Sondern wenn ihr nicht umdenkt, werdet ihr alle ebenso umkommen!

Maurice A. Robinson und William G. Pierpont, Das Neue Testament Deutsch, übers. von Peter M. Streitenberger (Ahrensburg: tredition GmbH, 2024), Lk 13,5.
In dem Fall des Schweizers Nachtclubs würde ich auf die Lebensweise schauen:
Der Lebensstil, der die Menschen da hineinführte
Der Lebensstil der Besitzer der die Bar in diesen Zustand brachte

Um was ging es bei der Frage im Lukasevangelium?
13 1 Es waren nun Bestimmte zu der Zeit anwesend, ihm über die Galiläer berichtend, deren Blut Pilatus mit ihren Opfern mischte. 2 Und geantwortet, sagte Jesus ihnen: Meint ihr, dass diese Galiläer Sünder (noch) vor allen Galiläern wurden, weil sie solches erlitten? 3 Nicht doch, sage ich euch! Sondern wenn ihr nicht umdenkt, werdet ihr alle ebenso umkommen!

Maurice A. Robinson und William G. Pierpont, Das Neue Testament Deutsch, übers. von Peter M. Streitenberger (Ahrensburg: tredition GmbH, 2024), Lk 13.
Warum sterben Menschen, wenn sie ihrer religiösen Opferpflicht nachkommen - müssten sie dabei nicht von Gott geschützt werden?

Wir Kirchenchristen sind auch nicht geschützt, wenn jemand unsere Kirche anzündet, während wir drin sind.
Und es wäre unsinnig all denen die drin waren einen falschen Lebensstil zu unterstellen

(bei einem freikirchlichen Gemeindehaus nicht anders)

Und für Menschen der heutigen Zeit haben Neujahrsfeiern schon fast etwas religiöses

Natürlich müssen wir umdenken zu Gott hin und die notwendigen religiösen Handlungen nicht als Schutz ansehen. Wenn ein heutiger Schriftgelehrte einen Schlaganfall bekommt, während er die Bibel studiert - ist er auch nicht automatisch durch das Lesen der Schrift geschützt
Christus, der menschgewordene Sohn Gottes, ist das vollkommene, unübertreffbare, eingeborene Wort des Vaters. In ihm sagt der Vater alles, und es wird kein anderes Wort geben als dieses (Katechismus der RKK Nr. 65)
renato23
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Re: Crans-Montana - Unfall oder Gottes Urteil?

Beitrag von renato23 »

Helmuth hat geschrieben: Mo 2. Feb 2026, 08:04 Welche Rolle meint ihr hat Gott darin gespielt? Dass er eine Rolle darin spielt, steht für mich außer Frage, aber welche wäre das eurer Meinung nach? Ich gebe mal zu bedenken, dass man auch Jesus über eine solche Katastrophe Mitteilung gemacht hatte:
Nein Helmuth, Gott hat darin gewiss keine Rolle gespielt, und die Brandkatastrophe war gewiss nicht Gottes Urteil......und für die aus dem Kontext gerissenen Worte unseres Herrn Jesus solltest Du Dich schämen, finde ich. Die passen ganz und gar nicht zu der Brandkatastrophe

Zum Glück müssen die Hinterbliebenen der verbrannten Menschen oder die zeitlebens mit den inneren und äusseren Narben durch die die Brandkatastrophe leben werden so etwas Verwerfliches von Dir gechriebene lesen. :cry:
Zuletzt geändert von renato23 am Di 3. Feb 2026, 09:23, insgesamt 1-mal geändert.
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Helmuth
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Re: Crans-Montana - Unfall oder Gottes Urteil?

Beitrag von Helmuth »

Hoger hat geschrieben: Mo 2. Feb 2026, 16:20 In dem Fall des Schweizers Nachtclubs würde ich auf die Lebensweise schauen:
Es reicht zu wissen, dass Partys bei jungen Menschen hemmungslos verlaufen. Man lässt sich gehen und besauft sich bis zur Besinnungslosigkeit. In den USA kommen noch die Drogen dazu. Hätte man nicht mit Sprühfeuer herumgefackelt und fände das lustig, wäre auch nichts passiert. Aber so war es quasi wie von oben gelenkt, dass es zu einer Katastrophe kommen sollte.
Hoger hat geschrieben: Mo 2. Feb 2026, 16:20 Um was ging es bei der Frage im Lukasevangelium?
Mir geht es nicht um den Opferfall mit Pilatus, sondern um den Unfall beim Einsturz des Turmes. Ansonsten lässt sich das nicht mit unserem Vorfall vergleichen. In einem Fall war Pilatus der Leidverursacher, also ein Mensch, im anderen Fall kann es keinem Menschen zugeordnet werden.

Man sagt Unfall, aber gibt es Unfälle, die keine Ursache haben? Damit meine ich jetzt keine irdischen Ursachen wie Baufälligkeit oder wie in Crans-Montana eine mangelnde Brandschutzvorkehrung. Letzten Endes übt Gott selbst über alles die Kontrolle aus.

Er ist es, der Unfälle geschehen lässt oder sie als gnädiger Gott verhindert. Hatte sich das Feuer nicht als Flashover, sondern langsam zum Vollbrand entwickelt, hätte jeder entkommen kommen. So aber saßen die Gäste in einer Falle.

Wer bestimmt nun die Geschwindigkeit einer Brandentwicklung? Hier kannst du nicht mit rein chemischen und physikalischen Gesetzen arbeiten, denn das kann keiner berechnen. Gott allerdings kontrolliert es, also steuert er das auch.

Und dazu nimmt Jesus Stellung, dass man nicht denken soll, es geschehe denen schon recht, weil sie alle Sünder waren. Gerade das sagt Jesus dazu nicht. Vermutlich war das die Frage an ihn. Er warnt stattdessen die Fragenden, dass es ihnen nicht anders ergehe werde, wenn sie nicht umkehren. Jesus stellt damit einen Bezug zu Gottes Gerichtshandeln her.
Hoger hat geschrieben: Mo 2. Feb 2026, 16:20 Und für Menschen der heutigen Zeit haben Neujahrsfeiern schon fast etwas religiöses
So ist es. Die Kulte, die unsere Gesellschaften pflegen, sind eine Ersatzreligion, bilblisch gesehen eine Form des Götzendienstes. Nach Halloween, das sogar dämonische Grundlagen hat, kommt die Adventzeit, bei der man aber keine Ankunft erwartet, sondern in einer 4-wöchigen Punsch- und Kauflust wandelt und am Jahresende das quasi Hochfest Silvester.

Dabei geht es nur um einen Datumswechsel, also biblisch um nichts. Das moderne Wort Götze führt zurück auf das hebräische Wort für Nichtiges. Man dient einer Nutzlosigkeit, die nichts bedeutet, die man dennoch quasi göttlich erhebt. Ich habe an sich nichts gegen eine Feier, aber ich muss wissen welchem Zweck sie dient und wo man Grenzen zieht.

Die Menschen, welche solche Kulte für ihr Leben halten, sind vermutlich alle Atheisten, und so fehlt auch der Bezug zu etwas Höherem im Leben. Den suchen sie nun in den Lüsten und Begierden und verschwenden an Götzen alle Kraft und Geld. Es ähnelt dem Tanz um das Goldene Kalb.

Gottes Zorn war bei Israel aber immens größer, da sie gerade im Begriff waren das Bundesgesetz durch Mose zu empfangen. Die Menschen heute erwarten nichts von Gott. Weil es aber dennoch in der Natur des Menschen so hineingelegt nach etwas zu streben, haschen sie nach höheren Dingen. Doch ohne Wertevorgabe erheben sie sich selbst zu göttlichen Wesen, die meinen alles tun und lassen zu können.

Meine Frage lautet: Reicht es dann nicht Gott auch einmal von Zeit zu Zeit? Setzt er damit etwa ein Zeichen der Zeit? Und falls ja, wie gehen wir nun damit um? Warten wir, bis es auch bei uns in Wien einmnal derart eskaliert oder wo immer du wohnst? Die Alternative ist, man predigt den Irrenden die Wahrheit.
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oTp
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Re: Crans-Montana - Unfall oder Gottes Urteil?

Beitrag von oTp »

Ich weiß, was alles passiert kann. Ein gutes Leben, die Verbindung mit Gott ist da keine Versicherung. Eher ein wacher Verstand, der Risiken abwägt.

ZB. Werden auch hilfsbereite Frauen Opfer von Vergewaltigern und Mördern. Hingegebene Christen werden Opfer von Verkehrsunfällen. Und schlechte Gene bewirken einen frühen Tod.

Das Leben ist einfach gefährdet weil gefährlich. Und läuft nicht nach Gesetzen der Gerechtigkeit ab.

Ja, ab und zu geschieht eine Bewahrung. Oder eine unerklärlichen Heilung. Oder bei bösartigen und gottlosen Meschen eine "verdiente" Bestrafung.

Vom AT zu folgern, Gott strafe unbedingt in diesem Leben, halte ich für falsch.
Du darfst nicht alles glauben, was du denkst
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Hoger
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Re: Crans-Montana - Unfall oder Gottes Urteil?

Beitrag von Hoger »

Helmuth hat geschrieben: Di 3. Feb 2026, 06:18 Meine Frage lautet: Reicht es dann nicht Gott auch einmal von Zeit zu Zeit?
Also mein erster Akt am Morgen ist der kniefall vor Gott mit einem morgengebet und durch den Tag hindurch. ER ist präsent - bei dir nur von Zeit zu Zeit?

Was möchtest du mit deinem Text erreichen?
Christus, der menschgewordene Sohn Gottes, ist das vollkommene, unübertreffbare, eingeborene Wort des Vaters. In ihm sagt der Vater alles, und es wird kein anderes Wort geben als dieses (Katechismus der RKK Nr. 65)
renato23
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Re: Crans-Montana - Unfall oder Gottes Urteil?

Beitrag von renato23 »

Helmuth hat geschrieben: Di 3. Feb 2026, 06:18 Man sagt Unfall, aber gibt es Unfälle, die keine Ursache haben? Damit meine ich jetzt keine irdischen Ursachen wie Baufälligkeit oder wie in Crans-Montana eine mangelnde Brandschutzvorkehrung. Letzten Endes übt Gott selbst über alles die Kontrolle aus.

Er ist es, der Unfälle geschehen lässt oder sie als gnädiger Gott verhindert. Hatte sich das Feuer nicht als Flashover, sondern langsam zum Vollbrand entwickelt, hätte jeder entkommen kommen. So aber saßen die Gäste in einer Falle.

Wer bestimmt nun die Geschwindigkeit einer Brandentwicklung? Hier kannst du nicht mit rein chemischen und physikalischen Gesetzen arbeiten, denn das kann keiner berechnen. Gott allerdings kontrolliert es, also steuert er das auch.
Du weichst offenbar immer mehr von dem durch Jesus Christus offenbarten wahrhaftigen Gottverständnis ab. Gott sorgt gewiss nicht für Unfälle, Unglücke.

Deine charakter- und ebenso gottlosen Bemerkungen oben, passen lediglich zu jemandem der behauptete Gott zu sein, und mit aus ihm ausgehenden Feuer insgesamt 252 Menschen verbrannte, (davon 2 Priestersöhne, die ihm für den unsinnigen Opferkult ageblich fremdes Feuer gebracht hätten) und Gesetze erliess, wer alles wofür verbrannt oder gesteinigt werden müsse.

Die Jünger Mose, die jenen als ihren Gott/Vater bezeugten, und Jesus ob seiner Wahrheitsbringung über den unsichtbaren Gott, dem Höchsten,Ewigen und dessen Willen der nurmehr gelebten Liebe unter allen Menschen, forderten ja Jesus Kreuzigung, weil sie seine Lehren als volksverderbend werteten.

Zum Glück hatte der wahrhaftige Gott seinen Sohn Jesus zu den Verlorenen Schafen des Hauses Israel gesandt um sie aus der ihnen mittels gewisser Gesetze Mose Finsternis zu erretten.

Erst durch Jesus Christus wurden seine jüdischen Glaubensgescheschwister mit längst fällig gewesenem glaubwürdigen Gottesglauben und dessen Willen vertraut gemacht.
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Lena
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Re: Crans-Montana - Unfall oder Gottes Urteil?

Beitrag von Lena »

Es steht uns nicht zu darüber zu urteilen, weil wir es nicht wissen können.
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Helmuth
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Re: Crans-Montana - Unfall oder Gottes Urteil?

Beitrag von Helmuth »

Lena hat geschrieben: Di 3. Feb 2026, 10:00 Es steht uns nicht zu darüber zu urteilen, weil wir es nicht wissen können.
Wir reden nicht von einer Verurteilung, wie du das vermutlich meinst. Urteilen müssen wir aber und tun es auch. Das eine ist nicht das andere. Wir sollten herausfinden, wie Jesus dazu steht, was er dazu sagen würde und welche Konsequenzen das das für uns hat. Dazu dränge der Heilige Geist auch jeden, so er sich davon ziehen lässt.

Jeder Mensch urteilt, denn er macht sich Gedanken darüber, nur fällt es bei jedem anders aus. Die einen kehren tatsächlich aufgrunddessen um und die anderen, vermutlich die Mehrheit sagt zwar "Jammerschade" und kondoliert, doch dann zucken sie mit der kalten Schulter und leben ihr gttloses Leben weiter. Oder war dem nicht so der Fall?

Seinen wir aber froh, dass Gott solch ein Unglück noch nicht über uns kommen hat lassen. 41 der Opfer sind ja eh schon tot, und das ist bedauerlich, also was sollten wir da überhaupt noch urteilen, wenn Gott schon Fakten geschaffen hat? Für diese ist es zu spät.

Aber was könnte man den Schwerverletzen sagen, die gerade noch davongekommen sind? Oder den Hinterbliebenne der Toten? Oder uns, die wir zwar schockiert sind, aber uns auch dazu stellen sollen. Würde ich dort wohnen, könnte ich meine Gemeinde bitten das Spital zu besuchen, um mit den Menschen zu beten und zu reden. Das wäre mal eine andere Art Gottesdienst.

Doch ich würde es nicht über das Herz bringen, dann nur die Kondolenztour zu fahren. Ich käme mir wie ein Heuchler vor. Das wäre für mich kein Gottesdeinst. Zeigte Jesus MItleid mit den Opfern? Sicher tat er das, aber es war dringender den Überlebenden zu sagen, dass es ihnen nicht besser gehen werde, wenn sie nicht umkehren.

Das ist halt keine humanistische Botschaft. Und sollte das Gott nicht selbst schmerzen? Oder wird es Jesus einmal gefallen, Menschen in die Hölle zu schicken, die er aber durch seine Nachfolger davor warnt? Und wenn wir es nicht täten, dann würden auch wir zur Verantwortung gezogen werden, denn Jesu Nachfolger haben den Auftrag das Evangelium zu predigen.

Der Wurf in die Hölle ist vergleichbar mit Crans-Montana meine ich, daher hat der Mensch damit m.E. ein mehr als nur anschauliches Bild, wie das einmal real sein kann. So sagt Jesus, es wird ihnen ebenso ergehen und für viele meine ich noch schlimmer. Wie Gott selbst dazu steht, lässt er uns durch den Propheten Hesekiel mitteilen:
Hes 33,11 hat geschrieben: Sprich zu ihnen: So wahr ich lebe, spricht der Herr JHWH, ich habe kein Gefallen am Tod des Gottlosen, sondern dass der Gottlose von seinem Weg umkehre und lebe! Kehrt um, kehrt um von euren bösen Wegen! Denn warum wollt ihr sterben, Haus Israel?
Das ist eine zentrale und ewige Botschaft, die auch unser Evangelium ausmacht, dass wir umkehren sollen. Meinst du, dass man mit Bedauern einen Sünder besser zur Umkehr bewegt? Ich meine das nicht. Falls das aber jemand zu hart ist, dann ist er nicht tauglich für den Dienst der Verkündigung. Er soll dann anders dienen. Für Jesus gab es aber keine Alternative. Er starb auch für die Sünde.
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Lena
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Re: Crans-Montana - Unfall oder Gottes Urteil?

Beitrag von Lena »

Helmuth hat geschrieben: Di 3. Feb 2026, 11:00 Urteilen müssen wir aber und tun es auch
Mat. 7,1.2 hat geschrieben:Urteilt, Verurteilt, Richtet nicht, damit ihr nicht verurteilt, gerichtet werdet! Denn mit welchem Gericht ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden, und mit welchem Maß ihr messt, wird euch zugemessen werden.
Elberfelder, gute Nachricht, Hoffnung für alle, Menge.
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