Ziska hat geschrieben: ↑Di 3. Feb 2026, 14:33
Wann und wo wurden die Menschen in Crans-Montana vor diesem, wie du hier behauptest „Eingriff Gottes“ gewarnt?
Wann und wo wurden die Sodomiter gewarnt? Du verzerrst hier m.E. den Kontext bzgl. des Propheten Amos. Gott warnt, wie ich das lese, die Seinen, nicht die Gottlosen. Gott ist nicht verpflichtet jeden vor jedem Unglück zu warnen. Bei seinen Kindern geht er anders vor. Vielleicht überlebte so ein Besucher auch das Unglück.
Der Mensch hat hingegen die Pflicht kein gottloses Leben zu führen, dann erhält er auch seinen Schutz. Das wirkt Gott in jedermanns Gewissen. Keiner kommt gewissenlos zur Welt. Wer es abdämpft, darf sich nicht wundern, dass Verstockung auch Blindheit bewirkt. D.h. selbst dann, wenn er gewarnt wird, er hört nicht darauf.
Magdalena61 hat geschrieben: ↑Di 3. Feb 2026, 14:34
Alleine in Deutschland sterben etwa 8 Menschen pro Tag im Straßenverkehr, das sind mehr als 2700 im Jahr.
Q. Würdest du hier auch an ein "Gottesurteil" denken?
Ja. Nähere Ausführungen anhand der Beantwortung der Fragen anderer. Ich denke nicht, dass es auf die Anzahl der Toten ankommt, sondern es reicht die Tatsache, dass man keines natürlichen Todes stirbt. Und selbst den bestimmt dir Gott. Was bitte stünde nicht unter Gottes Kontrolle? Das ist eine Schlüsselfrage und für mich Prämisse zum Thema.
Abischai hat geschrieben: ↑Di 3. Feb 2026, 16:01
Das Thema ist zu heiß, als daß man das so platt abhandeln darf!
Das ist mir bewusst, daher bitte ich die Bibel benutzen, wer Aussagen über Gott macht. Und auch nur dann, wenn man ernsthaft etwas beitragen will. Schimpftiraden wären damit nicht gemeint, da bitte ich dich als Mod einzugreifen. Auf seriöse Fragen gehe ich ein.
Nicht jeder ist für diesen Thread geeignet als aktiver Teilnehmer, meine ich. Er sollte dann lesen. Nichtchristen können mit einem zürnenden Gott noch weniger anfangen als Christen. Den Gott der Liebe lassen sie sich gefallen, aber deswegen glauben sie noch lange nicht an ihn. Denn er muss damit ihre Wünsche erfüllen und nicht sie Gottes Willen.
Auffallend ist, dass ihnen ihr eigener Zorn dabei nicht bewusst ist, den sie in sich tragen, weil Gläubige ihre Beziehung zu Gott in keiner Situation des Lebens weglassen. Nun aber ist JHWH immer da, immer und überall. Und wenn man sagt, dass Gott nicht jede Party so enden lassen will wie es der Partyteilnehmer gerne hätte, dann ist man darüber noch mehr erzürnt als man schockiert ist über die Tatsache eines Unglücks.
stereotyp hat geschrieben: ↑Di 3. Feb 2026, 19:09
Falls das ein Urteil Gottes gewesen sein sollte, warum
weiß es dann niemand?
Das hat Abischai m.E. gut erklärt. Wissen und Offenbarung sind auch nicht dasselbe. Offenbart wird nur denen, denen Gott offenbaren will. Von der Tatsache des Unglücks selbst wissen ja alle. Alle Welt weiß heute über das Unglück in Crans-Montana, und die Juden wussten es über den Einsturz des Turms Siloam --> Lukas 13.
Das muss damals wie heute alle in Jerusalem schwer erschüttert haben, sodass sie Jesus damit kontaktiert haben. Doch verlief seine Reaktion anders, als auch hier die meisten User mal eingestehen wollen, selbst die gläubigen.
Mir ist geoffenbart, dass es kein Unglück gibt, das nicht Gott wirkt. Dazu haben wir sein Wort. Glauben wir dem auch? Das wäre die Frage. Daraus lesen wir, dass Gott die Vernichtung Sodoms bewirkt hatte. Beim Fall Jerichos ließ er auch sein Volk mitarbeiten, aber beschlossen wurde es von oben. Und das waren lt. Bibel Gerichte.
Warum sollte man nun bilbisch ein Unglück, egal welches, anders einschätzen? Welches Unglück bewirkt nicht JHWH? Dazu stellt der Prophet Amos eine rhetorische Frage:
Amos 3,6 hat geschrieben: Oder wird die Posaune in der Stadt geblasen, und das Volk sollte nicht erschrecken? Oder geschieht ein Unglück in der Stadt, und JHWH hätte es nicht bewirkt?
Wie lautet deine/eure Antwort?