renato23 hat geschrieben: ↑Di 3. Feb 2026, 05:33
Zippo hat geschrieben: ↑So 1. Feb 2026, 13:11
Ich kann dir da schon recht geben. Der Herr Jesus hat das Gesetz des Mose mit allen seinen Verpflichtungen weggetan und seinen Nachfolgern die goldene Regel ans Herz gelegt
Hoger hat geschrieben:Deine golgene Regel sind die zwei Hauptgebote: wir sollen Gott und den Menschen lieben = das sind Gebote
Die Goldene Regel ist wie folgt:Mit Mt 7,12 lehrte Jesus womit man künftig die bisher gepredigten Gesetze und Propheten im Sinne des allein wahren Gottes erfüllt.
12 Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihr ihnen auch! Das ist das Gesetz und die Propheten.
Der Herr Jesus hat im göttlichen Auftrag mittels Doppelgebot der gelebten Liebe Mt 22,37-40 sämtliche bislang gegoltenen mosaischen Tötungsgesetze als auch die gesetzl. Forderung Böses mit Bösem zu vergelten (3 Mose 24,19,20) ausser Kraft gesetzt,
Das stimmt schon. Menschen sollen nicht mehr Gleiches mit Gleichem vergelten, wie es im Gesetz vorgeschrieben war, sondern die Rache Gott überlassen, der spätestens nach dem Tode den Sünder in der Hölle abstraft.
[Jud. 14-16] Es hat aber auch von solchen geweissagt Henoch, der siebente von Adam, und gesprochen: „Siehe, der Herr kommt mit vielen tausend Heiligen, Gericht zu halten über alle und zu strafen alle Gottlosen um alle Werke ihres gottlosen Wandels, womit sie gottlos gewesen sind, und um all das Harte, das die gottlosen Sünder wider ihn geredet haben.“ Diese murren und klagen immerdar und wandeln dabei nach ihren Lüsten; und ihr Mund redet stolze Worte, und achten das Ansehen der Person um Nutzens willen.
Leider hat das keinen erzieherischen Wert mehr. Wenn es darum geht, Übeltäter in dieser Welt abzustrafen, dann bleibt es den Gerichten überlassen. Eltern werden wohl auch nicht immer ohne Strafe auskommen.
Gott hat die Nachfolger Jesu wie Schafe mitten unter die Wölfe geschickt. Sie dürfen sich nicht selber rächen, aber vor Gericht können sie versuchen, ihr Recht zu bekommen.
Den Korinthern schreibt er allerdings, daß sie sich doch viel lieber ungerecht behandeln lassen sollen.
[1. Kor. 6,7-8] Es ist schon ein Fehl unter euch, dass ihr miteinander rechtet. Warum lasst ihr euch nicht lieber Unrecht tun? warum lasst ihr euch nicht lieber übervorteilen? Sondern ihr tut Unrecht und übervorteilt, und solches an den Brüdern!
Das man manchmal in der Welt ungerecht behandelt wird, ist auch ein Leid. Und mir kommt es nicht richtig vor, sich Übervorteilen zu lassen. Wie soll man sich gegen ungerechte Behandlung wehren ?
Renato
Oder wie es in Johannes 1,29 richtig heisst, die Sünde der damaligen Welt entfernt. Also die in Wahrheit vor Gott zu Sündern werden lassenden Gesetze entfernt.
Somit beteiligten sich Jesus Christus Nachfolger nie mehr an Steinigungen, da diese ja zu Schuldigen am Tod der Gesteinigten werden liess.
Wer es bislang tat, weil es angeblich göttliches Gesetz sei, war ja nicht frei von Schuld/Sünde. Siehe Joh 8,3-11.
Die Gesetze stehen immer noch da und Menschen können darin lesen, was Gott gefällt und was ihm nicht gefällt. Bestraft werden darf nicht mehr so, wie es geschrieben steht, aber wer Gott liebt, der wird sich schon noch an manche Gebote halten, die das Zusammenleben der Menschen regeln. Gesetzgebung hat sich glaube ich, auch vielfach daran orientiert.
Die Strafen fallen nicht so hoch aus, was nicht heißt, daß Ehebruch heute erlaubt ist. Oder Diebstahl oder Lüge usw. sollten von menschlichen Richtern nicht nicht einfach übersehen werden. Gott wird ja auch bestrafen zu seiner Zeit.
Wenn auch die menschliche Gesellschaft immer mehr nach ihren eigenen Regeln lebt, werden solche Menschen, die Gebote übertreten, Gottes Segen verlieren und das wird auch sein Leid mit sich bringen.
Ich beobachte z. Bsp. bei Ehepaaren, die sich einfach trennen und sich andere Ehepartner suchen, daß sie damit nicht unbedingt glücklicher wirken.
Gruß Thomas
2 Kor 13,13 Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.