Sind Christen zum leiden berufen ?

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renato23
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Re: Sind Christen zum leiden berufen ?

Beitrag von renato23 »

Hoger hat geschrieben: Mi 4. Feb 2026, 11:21 Davon schreibt Paulus, wenn er das Gesetz und seine Werke schreibt. Die Werke sind die Erfüllung der Gebote - und daraus wird ein Jude zum "Gerechten Gottes"
Davon hat uns Christus befreit
Das entspricht nicht der Wahrheit lieber Hoger.
Jesus Christus war in Wahrheit von Gott dem himmlischen Vater gesandter Reformator des damaligen Judentums, wo noch gesetzliche Tötungsforderungen als einzuhalten galten. Von diesen hat Jesus die jüdischen Glaubensgeschwister mit seiner Version von Erfüllung der Gesetze und Propheten Mt 22.37-40 und Mt 7,12 vollkommen befreit.

Die Erfüllung der Gebote Gal 5,14 Römer 13.8-10 die Paulus den Adressaten im Hinblick auf Schaffung Reiches Gotts ans Herz legt. ermahnen ja zugleich nicht zu töten.

Somit sind Werke des Gesetzes, Gesetzeswerke mit denen man vor Gott unmöglich als Gerechter bestehen kann, einerseits Beteiligungen an Steinigungen aber auch durch Vergeltung von Bösem mit Bösem 3 Mose 24,,19.20.
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Hoger
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Re: Sind Christen zum leiden berufen ?

Beitrag von Hoger »

renato23 hat geschrieben: Mi 4. Feb 2026, 11:56 Somit sind Werke des Gesetzes, Gesetzeswerke mit denen man vor Gott unmöglich als Gerechter bestehen kann,
Das ist ja das Thema des Paulus = der Geist Christi macht uns von den Gesetzeswerken frei, wir müssen die Thora nicht mehr erfüllen
Christus, der menschgewordene Sohn Gottes, ist das vollkommene, unübertreffbare, eingeborene Wort des Vaters. In ihm sagt der Vater alles, und es wird kein anderes Wort geben als dieses (Katechismus der RKK Nr. 65)
renato23
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Re: Sind Christen zum leiden berufen ?

Beitrag von renato23 »

Zippo hat geschrieben: Mi 4. Feb 2026, 10:58 Die Gesetze stehen immer noch da und Menschen können darin lesen, was Gott gefällt und was ihm nicht gefällt. Bestraft werden darf nicht mehr so, wie es geschrieben steht
Für Christen gelten seit 2000 Jahren keine mosaischen Gesetze mehr, die mit gelebter Liebe zu Gott den Nächsten und sich unvereinbar sind. Wenn man den Bösen in sich allmählich bis vollkommen überwinden will , hilft es, sich mit solchen Bibelstellen zu befassen, die dazu verhelfen, den Anfechtungen des Teufels zu widerstehen und ihn somit aus dem Leben zu verabschieden. Jak 4,7
Jak 4 7 So seid nun Gott untertan. Widersteht dem Teufel, so flieht er von euch.8 Naht euch zu Gott, so naht er sich zu euch. Reinigt die Hände, ihr Sünder, und heiligt eure Herzen, ihr Wankelmütigen.
1Joh 3,3 Und jeder, der solche Hoffnung auf ihn hat, der reinigt sich, wie auch jener rein ist.
Zippo hat geschrieben:, aber wer Gott liebt, der wird sich schon noch an manche Gebote halten, die das Zusammenleben der Menschen regeln.
Was heisst an manche Gebote? Will man eine wahrhaft geistliche Neugeburt aus Gott erleben die unter Gottes Schutz vor dem Bösen stellt, wird es ja zum eigenen und zum Segen des Umfelds, wenn man sich aus inniger, aufrichtiger Liebe zu Jesus Christus die dafür von IHM, Sohn des wahrhaftigen Gottes gelehrten und vorgelebten allmählich bis gänzlich -einverleibt- zu eigen macht.
1Joh 5,3 Denn das ist die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer.
1Joh 4,12 Niemand hat Gott jemals gesehen. Wenn wir uns untereinander lieben, so bleibt Gott in uns, und seine Liebe ist in uns vollkommen.
Zippo hat geschrieben:Gesetzgebung hat sich glaube ich, auch vielfach daran orientiert.
Ja, die eidgenössische Bundesverfassung beginnt mit der Präambel.
Dort steht, Im Namen Gottes des Allmächtigen...Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte ist ein integrierter Bestandteil davon.
renato23
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Re: Sind Christen zum leiden berufen ?

Beitrag von renato23 »

Hoger hat geschrieben: Mi 4. Feb 2026, 12:05
renato23 hat geschrieben: Mi 4. Feb 2026, 11:56 Somit sind Werke des Gesetzes, Gesetzeswerke mit denen man vor Gott unmöglich als Gerechter bestehen kann,
Das ist ja das Thema des Paulus = der Geist Christi macht uns von den Gesetzeswerken frei, wir müssen die Thora nicht mehr erfüllen
Du solltest schon im Geiste Christi konkretisieren. Für die getreuen Nachfolger Jesus Christus gilt nurmehr das Doppelgebot der gelebten Liebe als sich zu Herzen zu nehmen.... künftig anzuwenden (auch Bestandteil der Tora) was uns gemäss Jünger und Apostel Paulus dazu verhilft die (ebenfalls in der Tora aufgeführten) Gebote Du sollst nicht....problemlos zu halten.
Gal 5,14 Denn das ganze Gesetz ist in dem einen Wort erfüllt: »Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!«[/color]
Röm 13,8 Seid niemandem etwas schuldig, außer dass ihr euch untereinander liebt; denn wer den andern liebt, der hat das Gesetz erfüllt.9 Denn was da gesagt ist: »Du sollst nicht ehebrechen; du sollst nicht töten; du sollst nicht stehlen; du sollst nicht begehren«, und was da sonst an Geboten ist, das wird in diesem Wort zusammengefasst: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.« 10 Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses. So ist nun die Liebe des Gesetzes Erfüllung. [/color]

[Jak 2,8 Wenn ihr das königliche Gesetz erfüllt nach der Schrift: »Liebe deinen Nächsten wie dich selbst«, so tut ihr recht;
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Hoger
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Re: Sind Christen zum leiden berufen ?

Beitrag von Hoger »

renato23 hat geschrieben: Mi 4. Feb 2026, 12:40 Du solltest schon im Geiste Christi konkretisieren. Für die getreuen Nachfolger Jesus Christus gilt nurmehr das Doppelgebot der gelebten Liebe als sich zu Herzen zu nehmen.... künftig anzuwenden (auch Bestandteil der Tora) was uns gemäss Jünger und Apostel Paulus dazu verhilft die (ebenfalls in der Tora aufgeführten) Gebote Du sollst nicht....problemlos zu halten.
Tut mit leid renato - aber du kreist doch immer wieder nur um das Gleiche = nein, die Bestandteile der Thora die das Leben des jüdischen Volkes regelten gelten nicht mehr

Mit KI
Die Thora enthält 613 Gebote und 365 Verbote, die die frommen Juden in ihr Leben integrieren. Die Gebote sind direkte Anweisungen von Gott an sein Volk, während die Verbote die Verboten Gottes sind. Diese Vorschriften sind elementarer Bestandteil des jüdisch-orthodoxen Glaubens und haben eine tiefgreifende Einfluss auf die Ethik und das Verhalten der Juden
Davon schreibt Paulus, wenn er das Gesetz und seine Werke schreibt. Die Werke sind die Erfüllung der Gebote - und daraus wird ein Jude zum "Gerechten Gottes"
Davon hat uns Christus befreit

Es geht um diese 613 Gebote und 365 Verbote
Christus, der menschgewordene Sohn Gottes, ist das vollkommene, unübertreffbare, eingeborene Wort des Vaters. In ihm sagt der Vater alles, und es wird kein anderes Wort geben als dieses (Katechismus der RKK Nr. 65)
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Re: Sind Christen zum leiden berufen ?

Beitrag von renato23 »

Hoger hat geschrieben: Mi 4. Feb 2026, 14:53 Davon schreibt Paulus, wenn er das Gesetz und seine Werke schreibt. Die Werke sind die Erfüllung der Gebote - und daraus wird ein Jude zum "Gerechten Gottes"
Davon hat uns Christus befreit
Jesus Christus hat im göttlichen Auftrag wohlverstanden für seine künftigen Anhänger, Jünger und Apostel, die dann ja seine GEMEINDE GOTTES bildeten von der Tora NUR das Doppelgebot der gelebten Liebe übernommen, hinübergerettet. Wie Du siehst hat dies Paulus im Gegensatz zu Dir schon damals kapiert.
Gal 5,14 Denn das ganze Gesetz ist in dem einen Wort erfüllt: »Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!«
Römer 13,8 Seid niemandem etwas schuldig, außer dass ihr euch untereinander liebt; denn wer den andern liebt, der hat das Gesetz erfüllt. 9 Denn was da gesagt ist: »Du sollst nicht ehebrechen; du sollst nicht töten; du sollst nicht stehlen; du sollst nicht begehren«, und was da sonst an Geboten ist, das wird in diesem Wort zusammengefasst: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.« 10 Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses. So ist nun die Liebe des Gesetzes Erfüllung.


Röm 2,13 Denn vor Gott sind nicht gerecht, die das Gesetz hören, sondern die das Gesetz tun, werden gerecht sein.
Röm 8,2 Denn das Gesetz des Geistes, der lebendig macht in Christus Jesus, hat dich frei gemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes.
Tötungsgesetze in Form von Steinigen und Verbrennen für dies und das, als auch die gesetzliche Forderung Böses mit Bösem zu vergelten sind doch klar lieblos somit gottlos, somit hatten sie in der christlichen Gemeinde Gottes keine Gültigkeit mehr. Capito?
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Zippo
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Re: Sind Christen zum leiden berufen ?

Beitrag von Zippo »

Hoger hat geschrieben: Mi 4. Feb 2026, 11:21
Zippo hat geschrieben: Mi 4. Feb 2026, 10:58 Die Gesetze stehen immer noch da und Menschen können darin lesen, was Gott gefällt und was ihm nicht gefällt. Bestraft werden darf nicht mehr so, wie es geschrieben steht, aber wer Gott liebt, der wird sich schon noch an manche Gebote halten, die das Zusammenleben der Menschen regeln. Gesetzgebung hat sich glaube ich, auch vielfach daran orientiert.
Das sind die 10 Gebote - das Sittengesetz
Paulus schreibt von der Thora - den Gebote und Verbote die bis ins einzelne den Tagesablauf regelten und regeln
Diese Gebote bewahren ja auch vor Schaden und es ist gut, wenn sich jedermann daran hält. Damals haben die Judengenossen den Christen großen Schaden angetan, haben sie verfolgt und ins Gefängnis gesteckt. Da haben sie wohl was falsch verstanden, was in ihrem Gesetz steht.
Es war ja auch gerade der Umbruch, es heißt ja "Christus ist des Gesetzes Ende", wer an ihn glaubt ist gerecht.
[Röm. 10,4-8] Denn Christus ist des Gesetzes Ende; wer an den glaubt, der ist gerecht. Mose schreibt wohl von der Gerechtigkeit, die aus dem Gesetz kommt: „Welcher Mensch dies tut, der wird dadurch leben.“ Aber die Gerechtigkeit aus dem Glauben spricht also: „Sprich nicht in deinem Herzen: Wer will hinauf gen Himmel fahren?“ (Das ist nichts anderes denn Christum herabholen.) Oder: „Wer will hinab in die Tiefe fahren?“ (Das ist nichts anderes denn Christum von den Toten holen.) Aber was sagt sie? „Das Wort ist dir nahe, in deinem Munde und in deinem Herzen.“ Dies ist das Wort vom Glauben, das wir predigen.
Ein seltsames Wort des Paulus. Was ist davon zu halten ?
Jedenfalls war die Zeit gekommen, wo der Gerechte aus dem Glauben leben sollte. Aber die Juden wollten diese Worte nicht hören und haben die Jünger verfolgt, haben sie eingesperrt und sogar gesteinigt.
Gott hat nicht jedes Leid von den Christen abgewehrt. Und Satan hat sogleich begonnen, die frischgebackene Sekte der Christen aufs schärfste zu verfolgen.
Also war es doch Gottes Absicht die Christen in einen solchen Konflikt zu führen, was natürlich auch Leid zur Folge hatte ?
Hoger

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Die Thora enthält 613 Gebote und 365 Verbote, die die frommen Juden in ihr Leben integrieren. Die Gebote sind direkte Anweisungen von Gott an sein Volk, während die Verbote die Verboten Gottes sind. Diese Vorschriften sind elementarer Bestandteil des jüdisch-orthodoxen Glaubens und haben eine tiefgreifende Einfluss auf die Ethik und das Verhalten der Juden
Davon schreibt Paulus, wenn er das Gesetz und seine Werke schreibt. Die Werke sind die Erfüllung der Gebote - und daraus wird ein Jude zum "Gerechten Gottes"
Davon hat uns Christus befreit
Da steht doch, daß die Liebe die Erfüllung des Gesetzes ist und nicht die Werke.
[Röm. 13,7-10] So gebet nun jedermann, was ihr schuldig seid: Schoß, dem der Schoß gebührt; Zoll, dem der Zoll gebührt; Furcht, dem die Furcht gebührt; Ehre, dem die Ehre gebührt. Seid niemand nichts schuldig, als dass ihr euch untereinander liebt; denn wer den anderen liebt, der hat das Gesetz erfüllt. Denn was da gesagt ist: „Du sollst nicht ehebrechen; du sollst nicht töten; du sollst nicht stehlen; du sollst nicht falsch Zeugnis geben; dich soll nichts gelüsten“, und so ein anderes Gebot mehr ist, das wird in diesen Worten zusammengefasst: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“ Denn Liebe tut dem Nächsten nichts Böses. So ist nun die Liebe des Gesetzes Erfüllung.
Die Liebe Gottes fordert sogar noch viel mehr. Da soll auch Unrecht geduldet und vergeben werden, Feinde geliebt usw.
Also sollen Christen leiden, wie ihr Herr gelitten hat und wenn ich mir die Kirchengeschichte ansehe, dann ist das nicht eben wenig gewesen.

Gruß Thomas
2 Kor 13,13 Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.
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