(Ich hatte meinerseite nur dargelegt, was ich unter Erörterung verstehe und warum ich das für DIE Meinungsbildungsmethode halte.)
Wenn der TE ausgestiegen ist, ist das schade, aber die anderen sind ja nicht dazu da, eine Frage, die den TE vielleicht gar nicht mehr interessiert, zu beantworten, wir stellen hier keine "Angebote" zur verfügung, wie das auf dem Rummel der Fall ist. Jeder andere kann das Thema zu seinem machen und aufnehmen (daher "Thraed").
In einer klassischem Schule steht vorn der Lehrer und faßt an der Tafel zusammen, was so an Äußerungen aus der Runde kommt. Diese Arbeit, also wirklich Mühe, macht der Lehrer sich, weil es sein Job ist, diesen notwendigen Teil der Unterweisung selbst zu übernehmen, kann er aber auch an einen Schüler deligieren. Der Lehrer hat ein Ziel, und er versucht die Schuler ebenfalls dafür zu gewinnen, und zwar für sein Ziel.
Später im Park auf der Bank, wenn einige der Schüler gemeinsam die Erörterung abschließen, ist irgendwer derjenige, der Zettel und Stift hat und die Sache strukturiert (tabellarisch) aufzeichnet und dann noch mal allen vorlegt. Dazu muß eines vorliegen: gemeinsames Interesse, das Problem in einem bestimmten Rahmen zu lösen.
Ist das hier so? Ich glaube oft, es mangelt hier an dem gemeinsamen Ziel.
Ziel ist aber nicht, die eine bestimmte Antwort zu erhalten, die heimlich bereits vorgegeben ist, sondern ergebnisoffen zu erlangen, vielleicht völlig anders, als zunächst angenommen.