Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

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oTp
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

Warum leben Mönche in Abgeschiedenheit? Üben tägliche Einkehr und vermeiden Luxus usw .. Und dieses einfache Leben wählen auch die "Profis" in anderen Religionen.
Johncom, soviel ich weiß, waren die Klöster auch Zentren des Wissens. Den Mönchen blieb also genug Zeit für Kontemplation und Wissen.

Ich denke, Beides ist richtig. Und wenn die Abkehr von der Welt nur ein Schneckenhaus ist, ist meiner Meinung der Bogen in der anderen Richtung überspannt.
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Sara Funkelstein
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Sara Funkelstein »

Johncom hat geschrieben: Fr 13. Feb 2026, 00:26 Nein, aber fast immer hatte man Lehrer, und die oder deren Lehrer haben ein System durchlaufen.

Ich wende mich nicht grundsätzlich gegen Lehrer. Das ist für mich zielführender als die christliche Einstellung von wegen man brauche einen Erlöser, der einem letztlich doch alles abnimmt. Passt für mich überhaupt nicht und ich möchte nicht einen bestimmten Lehrplan abarbeiten, sondern Individualität. Es muss zu Lebensphase und Erkenntnisstand passen.
Johncom hat geschrieben: Fr 13. Feb 2026, 00:26 Nie gehört. Auf Google geklickt, da kommt der Name Jacques Cazotte?
Das ist er.
Johncom hat geschrieben: Fr 13. Feb 2026, 00:26Und anscheinend hast auch du von diesem Wissen profitiert?
Voll. Viel Geld und eine hohe Position in der Gesellschaft sind keine Voraussetzung für mehr Spiritualität. Hier muss ich auch die Verschwörungstheorien kritisieren, die besagen, dass nur Personen aus höheren Kreisen über solches Wissen verfügen. Da denkt man sich als einfacher Mensch, dass man gar keine Chance hätte. Das stimmt nicht. Ich glaube sogar das Gegenteil: Wenn sich ein einfacher Mensch auf den Weg macht und anfängt, Fragen zu stellen, werden geistige Mächte darauf aufmerksam.
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oTp
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

Sara Funkelstein hat geschrieben: Sa 14. Feb 2026, 08:54 Ich glaube sogar das Gegenteil: Wenn sich ein einfacher Mensch auf den Weg macht und anfängt, Fragen zu stellen, werden geistige Mächte darauf aufmerksam.
Ja, schon wahrscheinlich. Und dann ? Da stehen Wege in alle Richtungen offen. Aber ich lasse das hier lieber. Es kann ja Jeder selber weiterdenken. Christliche Bedenken dazu halte ich ja für gerechtfertigt.

Damit man eine ungefähre Vorstellung hat: (Wikipedia)
Ab 1775 sympathisierte er mit dem Gedankengut des Illuminismus, brach mit seinem ursprünglichen katholischen Glauben, wandte sich dem Okkultismus zu und sagte prophetisch zukünftige Ereignisse voraus. 1778 soll er bei einem Festbankett die kommende Französische Revolution und den Tod einiger Gäste der Festtafel vorausgesagt haben.

Mich fasziniert daran schon mal gar nichts. Aber die Frage nach dem Nutzen berühmter Okkultisten finde ich immerhin interessant.

Hier etwas über ihn:
https://de.wikisource.org/wiki/Die_Prop ... es_Cazotte
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oTp
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

In diesem Zusamenhang gehört Nostradamos.
Oder Paul Cain, der in der Lage gewesen sein soll, die Sünden seines Gegenübers zu benennen. Ähnliches wird von Pater Pio gesagt.
Das ist schon erstaunlich und seltsam.
Und man sucht natürlich nach okkulten Ursachen dafür. Das facht auch den Traum von übernatürlichen Fähigkeiten an. Und man versucht durch okkulte Praktiken solche Fähigkeiten zu bekommen. Oder sie nehmen an, ein erleuchteter Mensch bekomme automatisch solche Fähigkeiten. Es sei quasi eine natürliche Fähigkeit des "erwachten" Menschen. Und Diejenigen akzeptieren natürlich den ablehnenden christlichen Umgang damit nicht.
Und man gelangt auf der Suche auch darauf :
(KI)
Die Kabbala bezeichnet die mystische Tradition des Judentums, die eine direkte Beziehung zu Gott durch verborgene Lehren, Zahlenmystik (Gematria) und Buchstabendeutungen sucht. Sie entstand im 13. Jahrhundert, umfasst theosophische Spekulationen über den Namen Gottes, Seelenwanderung und existiert sowohl als jüdische Mystik als auch in christlichen oder hermetischen Formen.
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Sara Funkelstein »

oTp hat geschrieben: Sa 14. Feb 2026, 09:31 Christliche Bedenken dazu halte ich ja für gerechtfertigt.
Ich bin keine Christin und habe insofern auch keine Bedenken. Bei mir sind es eher Zweifel, ob das überhaupt alles so stimmt... Die Begebenheit um Cazotte finde ich schon interessant, wenn man bedenkt, welche zeitgenössischen Werke er inspiriert hat. Und spätestens da muss ich sagen, dass diese wiederum mich beeinflusst haben. Es hängt doch irgendwie alles zusammen. :Herz2:
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

Bei mir sind es eher Zweifel, ob das überhaupt alles so stimmt...
Ich forsche gerne nach weiteren Informationen., wenn mir etwas ein Rätsel ist. Über Cazotte weiß ich natürlich kaum was. Weshalb er für mich eben keine anregende Bedeutung hat.

Vorauswissen ( und auch Wissen über die Vergangenheit eines Menschen ) ist natürlich interessant. Das wäre für mich ein Anknüpfungspunkt zu Cazotte.

:thumbup: Fluch zählt ja zu den unheilvollen Aussagen über die Zukunft. Da sind viele Drohungen von Dämonen zum Glück nicht geschehen. Davon berichtet auch Pater Amorth, Androhungen von wütenden Dämonen seien nicht Wirklichkeit geworden trotz seiner bisweilen riskanten Fahrweise.
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

oTp hat geschrieben: Sa 14. Feb 2026, 08:53 Ich denke, Beides ist richtig. Und wenn die Abkehr von der Welt nur ein Schneckenhaus ist, ist meiner Meinung der Bogen in der anderen Richtung überspannt.
Ja, alles ist relativ richtig. Wenn Laien eine tägliche Andachtsübung einrichten, jeder kann das zuhause wenn Pflichten wie Arbeit und Familie erledigt sind .. oder wenn Mönche ein ganzes Leben dem Dienst widmen, denen dann aber auch viele Erfahrung entgehen, die andere machen. Ein Sundar Singh zB hat die Abkehr von der Welt gewählt.
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Johncom
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

oTp hat geschrieben: Sa 14. Feb 2026, 09:31
Sara Funkelstein hat geschrieben: Sa 14. Feb 2026, 08:54 Ich glaube sogar das Gegenteil: Wenn sich ein einfacher Mensch auf den Weg macht und anfängt, Fragen zu stellen, werden geistige Mächte darauf aufmerksam.
Ja, schon wahrscheinlich. Und dann ? Da stehen Wege in alle Richtungen offen. Aber ich lasse das hier lieber. Es kann ja Jeder selber weiterdenken. Christliche Bedenken dazu halte ich ja für gerechtfertigt.
Bedenken sind immer gerechtfertigt. Für alles gibt es Gründe. Aber das Wort "gerechtfertigt" finde ich etwas sinnlos, denn was ändert es, wenn ich eine Meinung habe und ein anderer ein andere. Oder ich habe eine Erfahrung und ein anderer eine andere.

@Sara Funkelstein: Erfahrene Okkult-Experten, sozusagen praktizierende Okkultisten, sagen, es suchen allermeistens nur niedrig schwingende Geister (aus der Äther-Ebene, andere sagen niedriger Astralbereich oder erdnah) den Kontakt zu lebendigen Menschen. Und sie bieten sich an, schmeicheln sehr geschickt und können auch interessantes vermitteln, aber nur aus dem Grund, sich menschlich warme Energie abzusaugen. Über meine eigene Erfahrung mit einem Geistwesen von drüben werde ich hier nichts schreiben, ist auch Jahrzehnte her und es war nichts "Schlimmes" dabei. Aber lehrreich. Und "er" sagte auch, wie gut ihm unsere Aufmerksamkeit tut, und vorläufig Kraft gibt.
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Johncom
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

Sara Funkelstein hat geschrieben: Sa 14. Feb 2026, 08:54 Ich wende mich nicht grundsätzlich gegen Lehrer. Das ist für mich zielführender als die christliche Einstellung von wegen man brauche einen Erlöser, der einem letztlich doch alles abnimmt. Passt für mich überhaupt nicht und ich möchte nicht einen bestimmten Lehrplan abarbeiten, sondern Individualität. Es muss zu Lebensphase und Erkenntnisstand passen.
Also Lehrer haben wir doch im ganzen Leben. Von den Eltern haben wir sprechen gelernt und vieles mehr, danach Schule usw … dann trifft man andere, die einem Hinweise geben, lies mal dieses Buch usw .. In jeder Lebensphase bieten sich Lehren und Lehrer. Manche sperren sich irgendwann, wenn die nächste Lehrphase auffordert, sich auch dem Unangenehmen auszusetzen, ab dann stagniert der persönliche Entwicklungsprozess.
Viel Geld und eine hohe Position in der Gesellschaft sind keine Voraussetzung für mehr Spiritualität.
Das wäre auch ein totaler Widerspruch.
Und was ich vorher meinte war anders: es werden Schulungen verlangt, ohne die man in heutigen Machtkreisen nicht weiterkommen würde. Da wird auch nicht "Spiritualität" vermittelt, sondern Programmierung des Unterbewusstseins, Willenskraft, Rhetorik und wissenschaftlich verkleidet, die aber durchaus aus uralter esoterischer Tradition schöpfen. Sogar Profi-Sportler lernen Techniken wie zB visualisieren von Erfolgsmomenten, was dann auch real zu mehr Erfolg führt. Es sind alles "offene Geheimnisse", jeder könnte sie selbst erlernen.
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Sara Funkelstein »

Johncom hat geschrieben: Mo 16. Feb 2026, 00:31 Und sie bieten sich an, schmeicheln sehr geschickt und können auch interessantes vermitteln, aber nur aus dem Grund, sich menschlich warme Energie abzusaugen.
Das glaube ich nicht, dass das der einzige Grund ist. Warum wird gewarnt? Weil sie es so gut mit uns meinen und uns schützen wollen? :lol: Oder will man uns vielleicht etwas vorenthalten. Vielleicht neugierig machen und nur die, die mutig genug sind, es trotz Schauermärchen zu versuchen, werden Antworten bekommen.
Johncom hat geschrieben: Mo 16. Feb 2026, 00:31 Über meine eigene Erfahrung mit einem Geistwesen von drüben werde ich hier nichts schreiben, ist auch Jahrzehnte her und es war nichts "Schlimmes" dabei. Aber lehrreich. Und "er" sagte auch, wie gut ihm unsere Aufmerksamkeit tut, und vorläufig Kraft gibt.
Ich frage auch gar nicht.
Johncom hat geschrieben: Mo 16. Feb 2026, 01:11 ... Programmierung des Unterbewusstseins, Willenskraft, Rhetorik und wissenschaftlich verkleidet, die aber durchaus aus uralter esoterischer Tradition schöpfen. Sogar Profi-Sportler lernen Techniken wie zB visualisieren von Erfolgsmomenten, was dann auch real zu mehr Erfolg führt. Es sind alles "offene Geheimnisse", jeder könnte sie selbst erlernen.
Kann ich nur jedem raten, sich damit zu befassen.
Gott hat entschieden, dass die Welt ohne dich nicht auskommt.
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