Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

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Johncom
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

Sara Funkelstein hat geschrieben: Mi 18. Feb 2026, 10:20
Johncom hat geschrieben: Mi 18. Feb 2026, 03:01 Ich denke, sie herrschen in der Oberschicht.
Jetzt muss ich doch noch mal fragen, was du mit negativen Kräften meinst.
In dem vorigen Zusammenhang meinte ich Kräfte, die herrschen, manipulieren, ausbeuten, also sich an unserer Energie bereichern.
Ja, autonom in Anführungszeichen, denn man ist immer durch irgendwas beeinflusst. Wir existieren nicht allein. Ich möchte betonen, dass ich nicht grundsätzlich etwas gegen einen Lehrer habe. Mir geht es eher um Mitgliedschaft und die Frage, ob man selbst mit solchen Geistwesen als persönlichem Lehrer arbeitet.
Über Geistwesen als persönliche Lehrer muss ich passen. Naturgesetze wirken immer, also man bekommt nichts ohne auch irgendwas zu geben. Den Aspekt des "Opferns" durchzieht auch die Bibel. Aufmerksamkeit ist Energie, und das ist vielleicht, was ein "Geistwesen" von dir nimmt. Ich will nicht urteilen oder mahnen, und habe auch keine Ahnung, mit wem du kommunizierst. .. Ja sicher, wir alle existieren nicht alleine, und im weiteren Sinne sind wir alle der gleiche Organismus. Oder waren es.
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Johncom
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

Eine bewegende Erfahrung. Schwerer Motoradunfall, 2 mal "Exitus" auf dem Rettungshubschrauber, dann verließ das Ich als Seele den Körper während der Not-OP. Und während die Ärzte "kämpfen", will er ihnen zurufen, lasst mich doch gehen. Er hört, was die Ärzte sagen, weiß sogar, was sie denken. Wieder mal das, was so viele NT-Erfahrene berichten. Auf der anderen Seite erfährt er eine Art Behandlung, es sind freundliche helfende Wesen, die ihn umgeben und einer, der anführt, vermittelt: deine Zeit zu gehen ist noch nicht gekommen, es gibt noch Aufgaben im Erdenleben:



16 min
oTp
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

Ob Gott diese Macht beschränkt hat? Eher nicht. Die Freiheit ist grenzenlos, aber du (jeder) Gottes Hilfe und Schutz bekommen. Der Impuls muss von uns ausgehen. (nur meine Meinung)
Johncom, ich habe gesagt, dass die Macht der Dämonen über die Menschen begrenzt ist. Dass ein Satan Mithilfe von Menschen die Weltmacht erlangen kann, glaube ich nicht. Solches sagen nur Horrorgeschichten und Horrorfilme.
Zum anderen kann ein Hitler, Stalin oder Mao zig Millionen Menschen vernichten.

Helfende Wesen im Jenseits als Therapeuten für die, die nicht in den Himmel können ? Wenn es nur so einfach wäre. Auch Sundar Singh erzählt von der Hilfsbereitschaft von "Engeln". Aber dennoch werden die Bösartigen von ihresgleichen in finstere Sphären abgeholt. Wollen gehört auch dazu. Und zum Wollen gehört eben Bereitschaft und Können dazu.

Um das einfache Beispiel des Atheisten zu benutzen, der dachte, er träume nur: So wie ich mich erinnere, wurde sein Zustand durch die helfenden Engel auch nicht besser.
Über Geistwesen als persönliche Lehrer muss ich passen.
Johncom, muss man da passen ?
Wenn man ein Wenig sucht, findet man genug negative Beispiele, etwa in der Seite Lichtarbeiter oder von Spiritisten selber. Natürlich kann man das völlig ignorieren. Indem man zb sagt, das seinen christliche Übertreibungen. Für mich hat sich der christliche Standpunkt ziemlich umfassend bestätigt.

Ich denke daran, dass C.G. Jung anscheinend einen "Leitgeist" hatte. Ein User hier wertet Aussagen von Geistwesen aus, religiöse Botschaften werden von Geistwesen vermittelt bis hin zu Offenbarungsstatus. Da gibt es so Einiges.
Zuletzt geändert von oTp am Do 19. Feb 2026, 11:42, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Sara Funkelstein »

Johncom hat geschrieben: Do 19. Feb 2026, 01:28 In dem vorigen Zusammenhang meinte ich Kräfte, die herrschen, manipulieren, ausbeuten, also sich an unserer Energie bereichern.
Die gibt es überall. Selbstdarsteller und Narzissten.
Johncom hat geschrieben: Do 19. Feb 2026, 01:28 Über Geistwesen als persönliche Lehrer muss ich passen. Naturgesetze wirken immer, also man bekommt nichts ohne auch irgendwas zu geben. Den Aspekt des "Opferns" durchzieht auch die Bibel. Aufmerksamkeit ist Energie, und das ist vielleicht, was ein "Geistwesen" von dir nimmt.
Sie wollen sich ausdrücken und Einfluss nehmen wie wir. Diese Aufmerksamkeit haben wir, wenn wir im Forum Beiträge lesen und darauf antworten.

Für mich hat ein Opfer einen rituellen Rahmen und eine bestimmte Absicht wie z.B. die Vergebung der Sünden in der Schrift, die Erfüllung eines Wunsches usw.. Die christliche Erzählung des Sündenopfer durch Jesus passt da überhaupt nicht rein aus mehreren Gründen und ich denke, dass von christlicher Seite erst mal etwas grundlegend nicht verstanden wird: Bezahlung ist nicht dasselbe wie Erlass. Dazu noch die Geschichte von Abraham und Isaak, der ja eben nicht geopfert wurde, weil Gott gar kein Menschenopfer will. Ein allmächtiger Gott benötigt sowieso gar nichts. Christen deuten es als Vorbild für Jesus, dabei passt es gar nicht.
Gott hat entschieden, dass die Welt ohne dich nicht auskommt.
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

Christus als Opfer kann hinterfragt werden. Aber Das kann man Christen gar nicht zumuten, es ist ja ein Fundament ihrer Lehre. Ich denke, und da kommt es eben vor, dass man Aussagen und Lehren in Bezug zu Wahrscheinlichkeiten bringt. Ich kann nicht alles glauben müssen ohne berechtigte Kritik daran.
( Ein Aspekt für mich ist, dass es zu sehr nach Opferkult klingt)

Dazu einmal Sundar Singh mittels KI (Womit wir wieder in Richtung Wahrnehmung der geistigen Welt wären):
Persönliche Erfahrung der Erlösung: In einer Vision, die ihn aus einer tiefen Krise (Selbstmordgedanken) rettete, sah Sundar Singh den auferstandenen Christus. Er hörte die Worte: „Warum verfolgst du mich? Ich bin für dich am Kreuz gestorben“. Dies verwandelte seinen Feindseligkeit in absolute Hingabe.

Kreuz als Ausdruck der göttlichen Liebe: Sundar Singh sah das Kreuz nicht primär als strafrechtliche Genugtuung, sondern als den höchsten Ausdruck der göttlichen Liebe, die Leid in sich aufnimmt und durch Selbstaufopferung überwindet.

Jesus als Satguru: Er interpretierte Jesus als den Satguru (wahrer Lehrer), der die Menschen durch sein Leiden und seinen Tod am Kreuz von ihren Sünden befreit und zur endgültigen Befreiung (Moksha) führt.

„Das Kreuz trägt den, der das Kreuz trägt“: Dieses berühmte Zitat von ihm verdeutlicht, dass die Annahme des Leidens für Christus (im Sinne der Nachfolge) eine mystische Vereinigung mit ihm ist.
Er sah das Kreuz als eine Last, die einen im Gegenzug trägt.

Erkenntnis des Todes Jesu: Sundar Singh betonte, dass der Tod Jesu zwar für die Sünde war, aber der Fokus auf der lebendigen Beziehung zum auferstandenen Christus liegt, der in den Gläubigen wohnt.


Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Sundar Singh die stellvertretende Sühne Jesu als eine lebendige, erfahrbare Realität betrachtete, die den Sünder aus der Dunkelheit befreit und in die Liebe Gottes führt
Obwohl...So ganz klar ist mir seine Aussage auch nicht.
Aber:
dass der Tod Jesu zwar für die Sünde war, aber der Fokus auf der lebendigen Beziehung zum auferstandenen Christus liegt, der in den Gläubigen wohnt.
ist schon mal eine brauchbare Aussage.

Fragt man die KI nach seinen Vorstellungen zum Jüngsten Gericht:
Zusammenfassend lässt sich sagen: Sundar Singh glaubte an eine göttliche Gerechtigkeit und ein Gericht, sah darin aber eher einen therapeutischen Prozess der Läuterung als eine endgültige, ewige Verdammnis.
Naja, da gibt es wohl etwas unterschiedliche Darstellungen in Büchern über ihn.
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

oTp hat geschrieben: Do 19. Feb 2026, 08:51 Johncom, ich habe gesagt, dass die Macht der Dämonen über die Menschen begrenzt ist. Dass ein Satan Mithilfe von Menschen die Weltmacht erlangen kann, glaube ich nicht.
Die Weltmacht, die Reiche dieser Welt, unterstehen dem Satan. Laut Lukas 4,5-7 (Lutherbibel 2017):
"Und der Teufel führte ihn hoch hinauf und zeigte ihm alle Reiche der ganzen Welt in einem Augenblick und sprach zu ihm: Alle diese Macht will ich dir geben und ihre Herrlichkeit; denn sie ist mir übergeben, und ich gebe sie, wem ich will. Wenn du mich nun anbetest, so soll sie ganz dein sein."
Jesus widerspricht dieser Behauptung nicht.
Jesus nennt ihn den Fürst dieser Welt.
An anderer Stelle kennen wir die Aussage: "Mein Reich ist nicht von dieser Welt".

Es ist nicht schlimm, es ist einfach so. Und wie weit WIR (Seele und Geist) der Welt gehören, das liegt an uns.
Was Dämonen sind, oder sein sollen, ob oder wie sie dem Fürst der Welt dienen, das geht wohl über den Verstand hinaus. Was der einzelne tun kann, ist sich auszurichten mit Gottes Hilfe, frei werden. Das heißt auch, ein "reines" Leben zu führen, was man denkt, fühlt, wie man handelt, und vielleicht auch, wie man sich ernährt.
Helfende Wesen im Jenseits als Therapeuten für die, die nicht in den Himmel können ? Wenn es nur so einfach wäre. Auch Sundar Singh erzählt von der Hilfsbereitschaft von "Engeln". Aber dennoch werden die Bösartigen von ihresgleichen in finstere Sphären abgeholt. Wollen gehört auch dazu. Und zum Wollen gehört eben Bereitschaft und Können dazu.
Ja, das ist die Nachricht für uns hier Lebende. Für jeden selbst. Was andere tun, die sogenannten Bösartigen, das lenkt uns davon ab, die eigene Bösartigkeit zu erkennen und zu lösen.
oTp hat geschrieben: Do 19. Feb 2026, 08:51
Über Geistwesen als persönliche Lehrer muss ich passen.
Johncom, muss man da passen ?
Wenn man ein Wenig sucht, findet man genug negative Beispiele, etwa in der Seite Lichtarbeiter oder von Spiritisten selber.
Ich lerne viel besser über persönliche Begegnungen, von Menschen, die ich sehen und auch fühlen kann. Was Veröffentlichungen angeht, da würde ich lieber die negativen UND die positiven Aspekte vergleichen. Was sind wahre und ehrliche Aussagen? Mir scheint, es gibt einige seriöser bemühte Kanäle auf You Tube, die zB Nahtoderfahrene interviewen. Stimme und Körpersprache vermitteln einen Eindruck, ob sich jemand wichtig macht oder spinnt. Oder ob er oder sie aufrecht erscheinen.
Ich denke daran, dass C.G. Jung anscheinend einen "Leitgeist" hatte.
Und Jürgen Ziewe sagt, in den Jahrzehnten, in denen er die geistige Welt erkundet, habe er einen Begleiter zur Seite.
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

Sara Funkelstein hat geschrieben: Do 19. Feb 2026, 09:45
Johncom hat geschrieben: Do 19. Feb 2026, 01:28 Über Geistwesen als persönliche Lehrer muss ich passen. Naturgesetze wirken immer, also man bekommt nichts ohne auch irgendwas zu geben. Den Aspekt des "Opferns" durchzieht auch die Bibel. Aufmerksamkeit ist Energie, und das ist vielleicht, was ein "Geistwesen" von dir nimmt.
Sie wollen sich ausdrücken und Einfluss nehmen wie wir. Diese Aufmerksamkeit haben wir, wenn wir im Forum Beiträge lesen und darauf antworten.
Vielleicht zur Klärung: was ist ein Geistwesen. Ein Geist von drüben?
Und geht es um Channeling oder automatisches Schreiben, oder andere Art der Mitteilung? Nur antworten wenn du möchtest.
Für mich hat ein Opfer einen rituellen Rahmen und eine bestimmte Absicht wie z.B. die Vergebung der Sünden in der Schrift, die Erfüllung eines Wunsches usw..
Oder einfach weil es vorgeschrieben ist wie zB Fastenzeit bei den Muslimen und Katholiken. Fasten ist ein wirksames persönliches Opfer. Auch Geldopfer kennt die Kirchengeschichte: um einen Ablassbrief zu erstehen, musste Geld gespendet werden. Je mehr, umso kürzer die Zeit im Fegefeuer. Im weitesten Sinne besteht das ganze Leben aus opfern, zB die Arbeitskraft, Lebenszeit, sich an die Systemregel halten um physisch zu überleben. Die Vorstellung, ein hohes (!) Wesen aus geistigen Sphären "opfert" uns seine Aufmerksamkeit so ganz aus Liebe, da habe ich erstmal Abstand. Es sei denn, es sind wir, die es rufen. Und wer sich meldet, das hängt ab von unserer Reinheit und unserer geistigen Reife.
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

oTp hat geschrieben: Do 19. Feb 2026, 10:12 Christus als Opfer kann hinterfragt werden. Aber Das kann man Christen gar nicht zumuten, es ist ja ein Fundament ihrer Lehre. Ich denke, und da kommt es eben vor, dass man Aussagen und Lehren in Bezug zu Wahrscheinlichkeiten bringt. Ich kann nicht alles glauben müssen ohne berechtigte Kritik daran.
( Ein Aspekt für mich ist, dass es zu sehr nach Opferkult klingt)
Es gab schon andere Dogmen, die das das dogmatische Christentum "auf Teufel komm raus" vorrausgesetzt hat, wie zB die jungfräuliche Schwangerschaft der Maria. Was im Buchstaben-treuen Christentum fehlt, ist eine gewisse Leichtigkeit: Du musst an dieses oder jenes Dogma "glauben", sonst bist du verloren. .. ewige Verdammnis usw. Mit Leichtigkeit meine ich einfach, sich auf die Symbolik der Erzählung einlassen. Und vor allem ohne die Angst, man würde verführt von bösen Mächten wenn man ganz frei nachdenkt. Gott ist die Liebe, das ist eine Kernaussage. Ja, auch das steht in der Bibel. Wer ohne Bedingung lieben lernt, lebt den Willen des Vaters, den Christus Gott nennt. Aber Liebe, weil man muss oder soll, weil man hofft, man folge einem Befehl, der dann nachtodlich belohnt würde, der geht fehl. Das in der Liebe sein, das ist schon hier der Himmel auf Erden.
In einer Vision, die ihn aus einer tiefen Krise (Selbstmordgedanken) rettete, sah Sundar Singh den auferstandenen Christus. Er hörte die Worte: „Warum verfolgst du mich? Ich bin für dich am Kreuz gestorben“. Dies verwandelte seinen Feindseligkeit in absolute Hingabe.
So geht das: mit Christus kämpfen, selber in den Ring steigen. Anstatt sich mit Buchpredigern zu langweilen.
Jesus als Satguru: Er interpretierte Jesus als den Satguru (wahrer Lehrer), der die Menschen durch sein Leiden und seinen Tod am Kreuz von ihren Sünden befreit und zur endgültigen Befreiung (Moksha) führt.
Und so kann der Jesus-Impuls auch im hochreligiösen Südasien angenommen werden.
Fragt man die KI nach seinen Vorstellungen zum Jüngsten Gericht:
Zusammenfassend lässt sich sagen: Sundar Singh glaubte an eine göttliche Gerechtigkeit und ein Gericht, sah darin aber eher einen therapeutischen Prozess der Läuterung als eine endgültige, ewige Verdammnis.
Eine Läuterung. Das Leben, auch hier das Natur-Erleben ist ein Kreislauf ohne Anfang und Ende. Der Grashalm vom letzten Jahr ist nicht verschwunden, er wird im Frühjahr wieder neu anfangen. Diese unbarmherzige Zeitlichkeit, einmal tot, immer tot.. von dem der profane Christenglauben nicht lassen kann, das soll auch ein Grund gewesen sein, warum der Jesus-Verehrer Mahatma Gandhi nicht zu diesem anderen Glauben übertrat.
Aber auch das "übertreten" in eine neue, vielleicht sogar schönere Religion, ist dem Asiaten ein Graus. Er müsste ja seine ganze Ahnenreihe im Nachhinein "verdammen", zu falschgläubigen Barbaren erklären.
oTp
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

Wer ohne Bedingung lieben lernt, lebt den Willen des Vaters, den Christus Gott nennt. Aber Liebe, weil man muss oder soll, weil man hofft, man folge einem Befehl, der dann nachtodlich belohnt würde, der geht fehl. Das in der Liebe sein, das ist schon hier der Himmel auf Erden.
Vielleicht sehe ich es lockerer, das mit der drohenden Verdammnis. Ich habe darauf hingewiesen, dass Höllenwelten, die entsprechend negativ erlebt werden, genauso existieren wie himmlische Orte.

Warnung vor schlimmen Konsequenzen gottlosen, lieblosen Verhaltens ist also angebracht.
Das das Leben Konsequenzen für die Zukunft nach diesem Leben hat, dürfte auch Jedem klar sein, der an Reinkarnation glaubt. Ein schlechtes Karma bewirkt quasi die Hölle auf Erden in einem neuen Leben.

Wo wir gerade bei Sundar Singh sind:
Er glaubte, dass Weiterentwicklung auch ohne Reinkarnation möglich ist. Was die Sühnung in der Hölle anbelangt, darüber drückt er sich zurückhaltend aus, spekuliert er nicht darüber. Er bekommt die Antwort, dass nur Gott wisse, ob ein bösartiger Mensch jemals wieder aus der Hölle kommt.

Gut, Christen neigen dazu, auch jeden Ghandi und friedlichen Buddhisten zu verurteilen. Ja, zu verdammen. Das wirkt lieblos und rabiat.

Das Bestrafen ziehen sich besonders durch das AT. Und das Christentum hat unrühmliche Rollen gespielt in der Weltgeschichte. Dieses Radikale, Verurteilende, sogenannten heiligen Zorn, haben auch die Muslime, und man sieht ja wie es Tod und Unterdrückung bewirkt. Die Ungläubigen werden wie Vieh behandelt. Und der HeiligeKrieg - Krieger tötet wie ein Teufel.

Und Christen verurteilen sich gerne, wenn es um Rechtgläubigkeit geht. Da gibt es dann Extreme, die ihre Rechtgläubigleit verbarikadieren. Ihre spezielle Bibelauslegung wäre die einzig Richtige. So rechthaberisch kann Christentum sein. Das wirkt auf mich so tot, wie der Glaube, erst mal zerfallen Geist und Körper beim Tod, und irgendwann Neuschöpfung zum Zwecke des Gerichtes.
Da sind Nahtoderlebnisse geradezu eine Bedrohung für solchen Glauben, und deshalb werden sie zu teuflischen Täuschungen erklärt. Dabei wird die tatsächliche Gefahr von Esoterik maßlos gesteigert und übertrieben.


Wenn man auf den Hinduismus schaut, so gibt es dort unzählige Ansichten, wie es Menschen gibt. Keiner zwingt den Glauben in strenge Dogmen. Aber es kann vorkommen, dass mal ein Christ getötet wird. Oder das hinduistischen Indien sich gegen anderen Glauben wehrt, von dem es sich bedroht fühlt.
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