Jesus und die KI

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Abischai
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Re: Jesus und die KI

Beitrag von Abischai »

ProfDrVonUndZu hat geschrieben: Sa 7. Mär 2026, 20:41 Chatgpt sieht deinen Kommentar
? Meise ? :o
Mich interessiert wie DU (in dt. Worten "Du") das siehst. Die Antwort von ChujKÖWSRH&JKV interessiert mich wie die Wasserstandsmeldungen der Prawda in Rossia.
Meine Hilfe kommt von Jahweh, der Himmel und Erde gemacht hat. [Ps 121;2]
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ProfDrVonUndZu
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Re: Jesus und die KI

Beitrag von ProfDrVonUndZu »

Dass ich das anders sehe, ist doch sowieso klar. Deine Reaktion mir gegenüber ist deswegen auch moralisch konnotiert gewesen. Auch die KI hat deinen moralischen Unterton erkannt und es ist doch gerade spannend, welche differenzierte Sicht sie auf sich selbst hat. Dein Moralisieren läuft ihr gegenüber ins Leere.
Offenbarung 1,3 Glückselig, der da liest und die da hören die Worte der Weissagung und bewahren, was in ihr geschrieben ist; denn die Zeit ist nahe!
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Abischai
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Re: Jesus und die KI

Beitrag von Abischai »

ProfDrVonUndZu hat geschrieben: Sa 7. Mär 2026, 22:55 Auch die KI hat
Spaß beiseite, mal im Ernst; ist das Dein Ernst?
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ProfDrVonUndZu
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Re: Jesus und die KI

Beitrag von ProfDrVonUndZu »

Ernsthaft weiß ich gar nicht, was du von mir willst :?:
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jsc
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Re: Jesus und die KI

Beitrag von jsc »

Spannend fänd ich ja wenn sich hier eine KI als User anmelden würde und mit diskutiert 😉
Achtung! Jeder hat ein Recht auf eine eigene Meinung, niemand aber hat das Recht auf eigene Fakten.

Und diese Faktenchecker von den sie immer reden... sind die jetzt bei uns hier im Raum und sie können sie sehen und hören?
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Helmuth
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Re: Jesus und die KI

Beitrag von Helmuth »

Abischai hat geschrieben: Sa 7. Mär 2026, 23:14
ProfDrVonUndZu hat geschrieben: Sa 7. Mär 2026, 22:55 Auch die KI hat
Spaß beiseite, mal im Ernst; ist das Dein Ernst?
Da liegt vor, was ich im Zwischenergebnis gesagt habe. Die grundlegende Skepsis, die aber irrational ist, weil ich noch keinen einzigen plausiben Grund gelesen habe, dafür aber Beschimpfungen seitens Abischai.

Dem gegenüber steht die aufgeschlossene Haltung des ProfDrVonUndZu für neue Möglichkeiten. Diese neuen Möglichkeiten, die ich rein technischer Natur sehe, nutze ich so, wie sie mir nützlich sein können. Das heißt ja nicht, dass alles sinnvoll ist, was eine KI ausspuckt.

Ich verherrliche die KI also keinesfalls und noch weniger ist sie mir ein Götze. Sie ist ein Werkzeug wie mein Wörterbuch. Ich darf auch einem Worterbuch nicht alles glauben, was es mir sagt, was Wörter bedeuten.

Wenn Abischai auf veraltete Methoden schwört, sei das seine Sache, dann betrügen ihn halt seine verstaubten Wörtbücher oder theologische Auslegungen aus Büchern nicht anders, wenn sie stellenweise auch Blödsinn beinhalten. :mrgreen:

Es gibt auch das Phänomen alternder Menschen. Ab einem gewissen Alter nimmt man nicht mehr an, was uns Neues angeboten wird. Mir geht es nicht anders, aber in anderen Dingen, nicht was die KI anbelangt. Dazu passt in dem Fall m.E. sehr gut dieser Vergleich von Jesus:
Lk 5,37-39 hat geschrieben: Und niemand füllt neuen Wein in alte Schläuche; sonst wird der neue Wein die Schläuche zerreißen, und er selbst wird verschüttet werden, und die Schläuche werden verderben; sondern neuen Wein füllt man in neue Schläuche, und beide bleiben zusammen erhalten. Und niemand will, wenn er alten getrunken hat, neuen, denn er spricht: Der alte ist besser.
Ich denke, jeder ist auf seine Weise auch so ein alter Schlauch. ;)
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. - Johannes 3:16
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Abischai
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Re: Jesus und die KI

Beitrag von Abischai »

Ich bin veränderungsscheu, das ist kein Geheimnis. Das ist aber bei mir keine Senilität, so oll bin ich noch nicht, sondern zu häufig erfahrener Enttäuschung mit Blendwerk geschuldet, das sich sämtlichst als Falle erwiesen hat, KI halte ich für ebensolches. Es ist auch nicht so, daß ich ewig gestrig bin. Aber Deine Einstufung als "veraltet" halte ich für falsch, es ist alt, ja, aber nicht überholt. Datensicherung erfolgt nach wie vor auf Magnetträgern, die sind alt, ja, aber nicht veraltet. Man macht das nicht, weil man ewig gestrig ist, sondern weil es nichts besseres gibt als diese alte, bewährte Technologie.

KI ist nach wie vor "Mehrheitsmeinung". Weil die aber mit menschlichem Gesicht auftritt, resoniert das mit einer unwillkürlichen Eigenschaft des Menschen, Urvertrauen in solche Dinge zu haben. Ich nenne das: Mißbrauch des Menschen durch die Generatoren der KI. Und da die Menschheit das toll findet wird dieser Mißbrauch salonfähig. Daher beharre ich darauf, daß KI etwas von den Götzen der Antike hat, denen man mehr zugetraut hatte, als die leisten konnten, von der Dämonie dahinter mal abgesehen. Wenn man die Auswüchse betrachtet, kann man zwar meinen: "zu Anfang geht auch mal was schief", die Häufung und Kontinuität der Fehler sollte aber zu denken geben.
Die Iraner haben Drohnen bzw. Raketen, die KI-gesteuert ihre Ziele anfliegen und daher auf keine Fernsteuerung angewiesen sind, die kann man also auch nicht ablenken. Und die Amerikaner haben diesen "Segen" jüngst reichlich zu spüren bekommen.

Ich halte es für unplausibel, daß die ganze Welt zwar im Argen liegt, gegen Ende hin das ganze auch immer durchtriebener wird, die Leute auch immer unaufmerksamer werden, natürliche Reflexe abtrainiert und kritikunfähig gemacht, jetzt zu glauben, KI wäre sozusagen eine gute Erfindung um der Wahrheit zu Hilfe zu eilen.

Wenn irgendwann mal eine Batterie erfunden und massentauglich wird, mit der sinnvolle Mengen E-Energie gespeichert werden kann, halte ich das für eine gute Sache, wenn man das Kleingedruckte dann auch liest und versteht und akzeptiert. Blöd wird's, wenn die Menschen sich darauf verlassen, also komplett darauf umschwenken und die Technologie dann wegbricht. Passiert das mit meinem Auto, habe ich Fahrrad und Bus und Bahn, zur Not laufe ich zu Fuß.

Wie sieht das mit der KI aus, wenn (und genau das wird so kommen !!) die Menschen sich mehr und mehr, schleichend umgarnt, der Bequemlichkeit nachgebend, alles auf und nach KI ausrichten. Viele tun das ja bereits.

Was ist mit dem elektronischen Euro? Auch das ist eine Erfindung, deren Segnungen aufwendig beworben werden, deren Nachteile aber offensichtlich sind und wirkliche Vorteile noch nicht bekannt.

In diesem Gesamtkontext sehe ich jede neue Sache, der zunächst gesunde Skepsis gehört. Das darf sich gern beweisen, aber nicht gelogen und schöngeredet, sondern echt! Wenn man einen Vertrauensvorschuß gibt, kann es dann zu spät sein.
Als das Internet seinen Namen erhielt, stand das Spinnennetz Pate, nicht das Fischernetz.

Na ja, genug davon. Aber es ist eben nicht so, daß ich der "ewig Gestrige" bin, sondern der stet Wachsame, so verstehe ich mich selbst.
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ProfDrVonUndZu
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Re: Jesus und die KI

Beitrag von ProfDrVonUndZu »

Helmuth hat geschrieben: So 8. Mär 2026, 09:30 Dem gegenüber steht die aufgeschlossene Haltung des ProfDrVonUndZu für neue Möglichkeiten.
Vor allem veranlasst durch diese Diskussion hatte ich mich noch mal eingehender mit der Anwendung in der Praxis beschäftigt und bin sehr erstaunt, wie viel weiter sich das in relativ kurzer Zeit entwickelt hat.

Nach meiner Erfahrung hat Chatgpt vor allem Probleme mit biblischer Exegese, wenn man den hebräischen Text miteinbezieht, bzw. generell mit hebräischen Texten oder Phrasen. Vermutlich wegen der Schreibweise von rechts nach links. Regelmäßig liegt die KI hier daneben und ich muss sie ganz explizit auf Fehler hinweisen.

Auch ist die KI sehr sensibel was Vermutung von Intention angeht und warnt vor Gedanken in Richtung Verschwörungstheorien. Selber hat sie allerdings weniger ein Problem mit Unterstellung von Intention, nur wird das in einem nüchternen Jargon verkleidet, wo dann menschliche Interessen wie Naturgesetze erscheinen. Wenn die KI Begriffe und Äußerungen raus haut, sollte man also sehr sensibel für die dahinterliegenden Prämissen und Implikationen sein. Die KI lässt aber darüber mit sich diskutieren und bestätigt, dass sie bestimmte Vorannahmen hat.
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Helmuth
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Re: Jesus und die KI

Beitrag von Helmuth »

Abischai hat geschrieben: So 8. Mär 2026, 12:22 Na ja, genug davon. Aber es ist eben nicht so, daß ich der "ewig Gestrige" bin, ...
So war es nicht gemeint. Ich präzisiere mich. Es geht darum Althergewohntes auf neue Weise zu machen. Also nicht das Alter per se ist entscheidend, sondern ob man in der Lage ist Neues zu probieren. Das ist nicht zwingend eine Frage des Alters, zwar an sich schon auch, aber zunächst eine Frage der Trägheit des Herzens.

Für mich hat sich die Umstellung vom Bücherlesen zum Lesen auf PC und iPad als wesentlich nützlicher und effizienter erwiesen. Kein Schleppen von Büchern, keine zu kleine Schrift und dann die vielen www-Funktonen, für die man beim Bücherblättern Tage verbringt. Suche ich heute eine Bibelstelle, geht das mit der KI noch schneller als mit den Online-Bibeln.


ProfDrVonUndZu hat geschrieben: So 8. Mär 2026, 12:26 Die KI lässt aber darüber mit sich diskutieren und bestätigt, dass sie bestimmte Vorannahmen hat.
Dei KI ist jedenfalls sehr gut darauf getrimmt nicht voreingenommen Haltungen wie Abischai einzunehmen, sondern ist in der Hinsicht recht neutral und wertfrei. Das hat sogar meine Art der Befragung dahingehend geändert, dass ich nicht gleich: "Das ist aber ein Unsinn" schreibe, sondern zuerst mal objektiv und neutral ein Argument vortrage. Davon könnten wir im Forum nur lernen. ;)

In der Hinischt kann ich mich mit ChatGPT austauschen, während ich von Abischai nur die Knute er bekomme, welchen Dreck ich mir da eintrete. Was in Gottes Augen mehr Sinn macht, überlasse ich dabei euch zu beurteilen.

Die Ki spuckt schlicht aus, was aus einer Datenbank von zig-Millionen theologischen Einträge statistisch ermittlelt eine korrekte Antwort wäre. Und um es nochmals zu betonen: Sie selbst denkt nicht, das kann sie nicht, weil sie kein Geschöpf Gottes der Spezies "Mensch" ist, sondern eine Maschine. Das kann man enweder als Fakt anerkennen oder man bleibt weiter unwissend.

Sie ermittelt auf rein nach mathematischen Gesetzen der Statistik funktionierenden Modellen, das dafür aber zig-Millionen Mal schneller als der Mensch denken kann. Und das macht sie damit erstaunlich nützlich.

Es obliegt weiter einzig mir das Ergebnis zu überprüfen und daher läuft man mehrere Iterationsschritte durch, um es mal so auszudrücken, sprich man fragt nach und damit muss die KI in ihren Prozessen auch umsteuern. Ich vermeide bewusst das Wort "umdenken", das nur Menschen gegeben ist. Man "trainiert" sie so auch, da sie damit meine Sichtweise mitaufnimmt.

Ich muss mit dem Ergebins auch nicht einverstanden sei, weil am Ende der Befragung ich derjenige bin, der beurteilt, was richtg und falsch ist. Und so handelt man auch konform zur Schrift gemäß 1. Thess. 5:21. Es stellt sich aber auch heraus, dass man seine eigenen Kenntnisse durchaus erst erweitern sollte, ehe man klar widerspricht, denn so dumm wie mancher Mensch agiert die KI nicht, wo man das nicht braucht.

Bei Sprachaspekten, wo es gar nicht um geisltiche Aspekte geht, ist sie aber derart überlegen, eben wegen der massiven Datenbasis dahinter, dass man sich damit durchaus belehren darf. Was z.B. ein Akkusativ oder ein Nominativ ist, da gibt es ja auch kaum etwas zu diskutieren und wenn schon, dann ist auch das der KI schon bekannt.
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Larson
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Re: Jesus und die KI

Beitrag von Larson »

Helmuth hat geschrieben: Mo 29. Dez 2025, 16:08 Die KI ist weder gut noch böse, sondern nur eine fortgeschrittenere Maschine als ein mittlerweile bekannter Taschenrechner.
KI kann man nicht mit einem Taschenrechner vergleichen, da der Rechner ganz „logisch und wissenschatlich“ arbeitet.
KI aber nimmt sich aber in vielem Meinungen (Mainstream), auch von wissenschaftlichen Beiträgen und Büchern zu Hilfe und baut daraus etwas neues, je nach „Partner“, da man die KI beeinflussen kann, welche Daten sie je nach Gesinnung liefert (selber ausprobiert, je nach Fragestellung und Bemerkungen).

Aber es ist praktisch (insbesondere auch für das Wort für Wort Übersetzen vom hebräischen), wobei sie selbst da schnell ins interpretieren abgleitet und oft Fehler macht (bei längerem Gebrauch fast täglich). Aber sie verträgt dann die Kritik, und meint dann so ausweichend, dass sie es nicht genau geschrieben hatte oder lobt einem, dass man gut aufgepasst habe. Sie kann auch falsche Zitate heranführen, oder indirekt behaupten, dass 31 = 34 sei. Usw…

Also selber denken und das servierte nicht einfach nur essen, sondern genau prüfen.
Kaum wird eine Lüge entlarvt, hat sie schon mehrere Kinder geboren, weil sie sehr fruchtbar ist.
Da hat es die Wahrheit schwerer. Es gibt sie nur einmal. Wie soll sie sich vermehren?
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