Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

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oTp
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

Jeder hat einen Traumschlaf, also ist jeder in anderen Räumen unterwegs. Das bewusst werden bzw das wachbleiben während einer Tiefenentspannung, die der Traumphase nahe kommt, darum geht es wohl. Nicht das man das "soll" sondern dass man es üben kann wenn man will.
Johncom, das ist mir ein zu simpler Erklärungsmechanismus. So selten wie Astralreisen sind, sind sie eine Randerscheinung, die höchstens mal durch Gehirn- und Meditations- Akrobatik erlangt werden. Man muß das fast Unmögliche schaffen, sich seines Geistkörpers bewußt zu werden und sich seiner Möglichkeiten zu bedienen. Und dann dann erlebt man oft nur minimale Erlebnisse und die selten.
Wenn man bewusster wird .. in diesem Leben, erkennt man Zusammenhänge im geistigen Bereich. Die andere Welt wirkt auch hier.
Diese Allerweltswahrheit klingt gut, bedeutet aber fast gar nichts. Wer wandert im Jenseits herum wie Sundar Singh ? Und jede Menge weise Gedanken, dazu hatten die Inder mindestens für 2 Jahrtausende Zeit. Da sammelt sich schon einiges Kluges und Weises.
Wären die Inder so sehend, wie man glaubt, hätten sie wesentlich mehr als Sundar Singh beschrieben.

Ähnlich ist es wohl auch mit ernsthaft forschenden Spiritisten. Die Botschaften von Geistwesen sind auch nicht so, wie man es erwarten würde. Und dazu noch ist viel Mist dabei. Täuschungen und Lügen.
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Johncom
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

oTp hat geschrieben: Do 12. Mär 2026, 14:28 So selten wie Astralreisen sind, sind sie eine Randerscheinung, die höchstens mal durch Gehirn- und Meditations- Akrobatik erlangt werden. Man muß das fast Unmögliche schaffen, sich seines Geistkörpers bewußt zu werden und sich seiner Möglichkeiten zu bedienen.
Was ist denn ein Geistkörper? …
Laut - nicht nur - Jürgen Ziewe gelingt das sogenannte Astralwandern aus der tiefen Entspannung heraus, oder auch aus der Traumphase. Das letztere braucht Übung oder eine Begabung, sich bewusst zu werden, dass man träumt. Dazu kommen die NT-Vorfälle, wenn man geradezu herauskatapultiert wird. Was ist jetzt unmöglich? Rational logisches Denken macht es unmöglich, andere Seins Ebenen zu erleben. " Wenn ihr Glauben habt wie ein Senfkorn" .. da gibt es kein berechnen, einschätzen. Es ist alles möglich, jedem und jederzeit.

oTp, am Übersinnlichen hat du anscheinend ein dauerndes Interesse, wie auch damals im Schweizer Forum. Aber solche Bezeichnungen wie "Gehirn- und Meditations-Akrobatik" verraten, dass du keinen Zugang hast. Sundar Singh hat Spiritualität gelebt. Schön, dass du wenigstens an seine Geschichten andocken kannst. Das reicht doch.
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

oTp, am Übersinnlichen hat du anscheinend ein dauerndes Interesse, wie auch damals im Schweizer Forum. Aber solche Bezeichnungen wie "Gehirn- und Meditations-Akrobatik" verraten, dass du keinen Zugang hast. Sundar Singh hat Spiritualität gelebt. Schön, dass du wenigstens an seine Geschichten andocken kannst. Das reicht doch.
Johncom, mir wiederum kommt es so vor, das du eine unreflektierte, geradezu romantische Vorstellung von Esoterik hast. Für Christen gilt nun mal, dass es nicht normal ist, wenn Jemand meint, alles lasse sich erlernen. Und das sei im Prinzip Jedem möglich. Das macht dich aber nicht zu Jemand, der den Durchblick hat.
Es ist für mich Gehirnakrobatik, seinen Geistkörper beherrschen zu wollen.

Was interessiert es mich, wenn du mir vorwirft, ich hätte keinen Zugang des Verständnisses zu diesen Zuständen ? Dir gefällt meine Position nicht, kannst aber nicht entscheiden wollen, welche Einschätzungen, deine oder meine, näher an der Wahrheit ist.

Ich weiß eben weit mehr als nur Sundar Singh. Es reicht nicht, sich nur mit ihm befasst zu haben. Und sonst nichts zu kennen

Es ist also die Frage, was für einen Zugang du dazu hast.
Was lässt dich denn annehmen, das erlernen esoterischer Zustände und Fähigkeiten sei ein ganz natürlicher Vorgang ? Schon, dass die weitaus meisten Menschen da nicht weit mit kommen, zeigt, dass es nicht natürlich ist.
Zum anderen bin ich auch gut genug informiert über die Schäden, mit denen esoterisch suchende Menschen rechnen müssen. Wer also unbedingt Astralreisen "lernen" möchte, dem schadet es nicht, im Gegenteil, wenn er die Warnungen von Achtung Lichtarbeit erst mal durcharbeitet. Und wer Kontakt zu Toten sucht, lese in eigenem Intetesse " Geister warnen vor Geistern". Der vorsichtige Abstsnd vor Esoterik ist genauso notwendig wie der Abstand vor einer Flamme.

Es wäre unverantwortlich, das in einem christlichen Forum nicht zu fokussieren.
Zuletzt geändert von oTp am Fr 13. Mär 2026, 12:59, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

Davon weiß die KI auch zu berichten
Astralreisen, oft als außerkörperliche Erfahrungen (AKE) bezeichnet, werden in esoterischen Kreisen als Möglichkeit beschrieben, den physischen Körper zu verlassen. Aus psychologischer und wissenschaftlicher Sicht können damit jedoch verschiedene Risiken für das psychische Wohlbefinden einhergehen.

Wikipedia
+3
Hier sind mögliche psychische Auswirkungen und Gefahren:
Verlust des Realitätsbezugs (Derealisation/Depersonalisation): Die intensiven Erfahrungen können dazu führen, dass die Grenze zwischen Realität und Einbildung verschwimmt. Betroffene können das Gefühl entwickeln, nicht mehr fest in ihrem Körper verankert zu sein, was zu Ängsten und Verwirrung führen kann.
Angstzustände und Panik: Die Erfahrung, den eigenen Körper zu verlassen – besonders wenn sie unfreiwillig oder intensiv erlebt wird – kann Panikattacken auslösen.
Vernachlässigung des physischen Lebens: Der Fokus auf die "Astralebene" kann dazu führen, dass das alltägliche, physische Leben, soziale Kontakte und die Realität vernachlässigt werden.
Psychotische Episoden (bei Vorbelastung): Menschen mit einer Neigung zu psychischen Erkrankungen können durch die forcierten Grenzerfahrungen psychotische Episoden erleiden.
Verwirrung und Orientierungslosigkeit: Nach einer intensiven Erfahrung kann es zu vorübergehender Benommenheit oder Schwierigkeiten kommen, sich im physischen Körper wieder zurechtzufinden.
Erschöpfung: Mentale Erschöpfung wird als häufige Folge von intensiven Astralreisen berichtet.

www.penguin.de
+4
Wissenschaftliche Einordnung:
Die Wissenschaft betrachtet Astralreisen als pseudowissenschaftliches Phänomen. Außerkörperliche Erfahrungen können auch Symptome psychischer oder neurologischer Zustände sein. Es gibt keine Beweise dafür, dass ein Bewusstsein existiert, das von der normalen Gehirnaktivität getrennt ist.

BetaGenese
+2
Hinweis: Wenn Sie Ängste, Realitätsverlust oder psychische Belastungen nach solchen Erfahrungen verspüren, ist es ratsam, professionelle psychologische Hilfe in Anspruch zu nehmen.
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

Dazu noch eine Stimne:
https://de.scribd.com/document/32215160 ... Projection

Gefahren der Astralprojektion erklärt

Zu den Gefahren der Astralprojektion gehört die Begegnung mit bösartigen Geistern oder die Verlorenheit und die Unfähigkeit, in den physischen Körper zurückzukehren. Astralreisende riskieren, von der Astralebene besessen zu werden und ihr körperliches, emotionales und spirituelles Wohlbefinden zu vernachlässigen. Häufige oder längere Erfahrungen außerhalb des Körpers können auch zu Erschöpfung und Depressionen führen, wenn man in den Körper zurückkehrt.Es gibt Spekulationen, dass das Verlassen des Körpers während der Projektion wehrlos ist und ihn für eine mögliche dämonische Besessenheit oder physische Angriffe öffnet. Eine ordnungsgemäße Vorbereitung und ein Vormund für die physische Form können dazu beitragen, diese Risiken zu vermeiden.
Wenn man also von Astralreisen träumt, sollte man vorher sich vergewissern, dass man sicher in der Realität verankert ist.
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

Was ist denn ein Geistkörper? …
Laut - nicht nur - Jürgen Ziewe gelingt das sogenannte Astralwandern aus der tiefen Entspannung heraus, oder auch aus der Traumphase. Das letztere braucht Übung oder eine Begabung, sich bewusst zu werden, dass man träumt. Dazu kommen die NT-Vorfälle, wenn man geradezu herauskatapultiert wird. Was ist jetzt unmöglich?
Johncom, ich sehe in deiner Aussage hier einigen Interpretations-Spielraum.

Warum fragst du sogar, was ein Geistkörper ist ?
Es ist der selbständig wahrnehmende geistige Körper, der nach dem Tod des materielken Körpers auf der "geistigen Ebene" weiterlebt. Folglich geht es bei Astralreisen darum, sich seines geistigen Körpers bewußt zu werden, ihn auf geistiger Ebene benutzen zu können.
Das wirft schon die ethische Frage auf, ob das ein natürliches Tun und Vermögen ist, oder nicht.
Rational logisches Denken macht es unmöglich, andere Seins Ebenen zu erleben. " Wenn ihr Glauben habt wie ein Senfkorn" .. da gibt es kein berechnen, einschätzen. Es ist alles möglich, jedem und jederzeit.
Nein, sehe ich nicht so. Das normale Gefüge unseres Geistes verhindert, dass wir "Körperwesen" unmittelbar mit unserem Geistkörper in bewußten Kontakt kommen.

Da stellt sich nun wirklich die Frage, ob das unsere natürlichen Wahrnehmungsgrenzen sind, die natürlicherweise erst mit dem Tod des Körpers beendet sind. Wo dann der Geist in Form seines Geistkörpers, der schon immer da war, an keine Grenze mehr gebunden ist.

Damit wäre deine Einschätzung:
Rational logisches Denken macht es unmöglich, andere Seins Ebenen zu erleben. " Wenn ihr Glauben habt wie ein Senfkorn" .. da gibt es kein berechnen, einschätzen. Es ist alles möglich, jedem und jederzeit.
schon fragwürdig genug.

Der bewußte Zustand des Geistkörpers hat nichts mit dem Aufgeben des rationalen Denkens zu tun. Das ist auf jeden Fall nötig, wenn das kurze Nahtoderlebnis, das kurze Erleuchtungserlebnis oder die kurze ausserkörperliche "Reise" zuende ist.

Das rationale Denken ist kein Hindernis. Es ist vielmehr der Zugang zum bewußten Erleben des eigenen Geistkörpers das Problem. Da dies natürlicher Weise nicht der Fall ist, sucht die Esoterik nach Mitteln und Wegen, mit seinem Geistkörper bewusst zu werden. Und damit automatisch die geistige Welt wahrzunehmen.

Ist es also ein normaler Vorgang, oder nicht ?

Wir wissen nur, dass es ganz unwillkürlich und spontan geschehen kann, und für eine kurze Zeit und meist nur einmal im Leben, wenn überhaupt.

Demnach ist es unnatürlich, das Bewußtwerden und den bewusten Gebrauch von den Möglichkeiten des eigenen Geistkörpers erlangen zu wollen. Das ist bei Lebenden weder nötig noch erwünscht.

Für die Erleuchtungslehren hingegen ist die Erleuchtung unbedingt erforderlich zur Erlösung.

Mir schon klar, dass das Erleben der himmlischen Wirklichkeiten, das Allverbundenheits-Erlebnis, dem Mensch eine völlig andere Daseinsebene erlebbar macht. Man begreift schlagartig, was von bleibendem Wert ist. Dieses Erleben der göttlichen Fülle des eigenen Lebens würde also den Mensch dazu bringen, von seinem Ich-Wahn loszukommen. Deshalb wäre es wünschenswert, dass jeder Mensch wenigstens einmal eine Entrückung wie Paulus hätte.
Und tatsächlich, die Esoterik sucht dieses Erlebnis und die Inder versuchten systematisch ihren Verstand so zu beeinflussen, dass sie für sie wahrnehmbar wurde. Woraus sich die Fülle transzendenter "Psychologie" entwickelte, die Erleuchtungslehren.

Jeder normale Christ kann sich aber gewiss sein, dass er in diesem Leben keine Erleuchtung dieser Art braucht, um nach dem Tod erlöst zu sein. Für aufrichtige Menschen bringt der Tod freudiges Erwachen, für die bösartigen ein Erwachen mit Schrecken.
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

oTp hat geschrieben: Fr 13. Mär 2026, 08:26 Jeder normale Christ kann sich aber gewiss sein, dass er in diesem Leben keine Erleuchtung dieser Art braucht, um nach dem Tod erlöst zu sein. Für aufrichtige Menschen bringt der Tod freudiges Erwachen, für die bösartigen ein Erwachen mit Schrecken.
Kein Mensch braucht Erleuchtung, bzw was du dir darunter vorstellst. Dennoch sind Christen, wie auch das Neue Testament den inneren Kreis um Jesus beschreibt, keine "normalen" Menschen. In nur 3 Jahren haben sie heilen gelernt, sogar Schlangen aufheben, was auch ein Code sein könnte für mehr. Heutige normale Christen scheinen mir nicht unbedingt erwacht oder erlöst. Die Kirchen lehren kaum spirituelles Christentum, führen keine Einzelnen in die Heiligkeit, und sagen auch ganz offen: vieles wissen wir nicht. Für die Gesellschaft, der die Kirche dient, ist das Alltagsleben aus Essen, Fernsehen, schlafen interessanter. Eigentlich überall, auch bei den Muslimen. Man hält die Feiertage, man fastet gemeinsam. Das wirtschaftliche Leben hat Vorrang. Aber jeder ist frei, zu forschen, und ob erlaubt oder nicht, es existieren überall Bruderschaften, in denen spirituelle Entwicklung gelebt wird. Aber warum soll der Tod Erwachen bringen? Ich sehe ihn als Übergang. Erwachen kann im "normalen" Leben geschehen, es sollte sogar auch nach christlicher Lehre.
die Inder versuchten systematisch ihren Verstand so zu beeinflussen
Der normale Hindu-Inder betet zu der Gottheit, der sich seine Familie seit Urzeiten widmet. Er bittet um Glück, Segen und Gnade hier in diesem Leben. So wie normal Christen immer einen Wunsch haben, auch wenn hier mehr Fürbitte für andere gelehrt wird, wieder etwas positives. Ja, im Gebet wird der Verstand beeinflusst. Zugunsten des Herzens. Gebet ohne Herz wäre es nur abergläubiges Selbstgespräch. Das stille Kämmerlein ist keine Kammer in der Wohnung, das ist die Stille im Verstand. Das schachern der Händler, die Jesus raustrieb.
Mir schon klar, dass das Erleben der himmlischen Wirklichkeiten, das Allverbundenheits-Erlebnis, dem Mensch eine völlig andere Daseinsebene erlebbar macht. Man begreift schlagartig, was von bleibendem Wert ist. Dieses Erleben der göttlichen Fülle des eigenen Lebens würde also den Mensch dazu bringen, von seinem Ich-Wahn loszukommen. Deshalb wäre es wünschenswert, dass jeder Mensch wenigstens einmal eine Entrückung wie Paulus hätte.
Wie wäre es mit dir selbst, in die Entrückung zu gegen bevor du sie allen Menschen wünschst?
Du hast viel geschrieben, aus Respekt bedanke ich mich. Aber du wiederholst dich immer in den gleichen Punkten, früher wie bis jetzt, dass ich mich frage, ob das hier Sinn macht. Na gut, ich wiederhole mich auch.
Das rationale Denken ist kein Hindernis.
Das rationale Denken ist im Alltag grundwichtig, hat aber im Gebet nichts zu suchen. Wenn man sich schon mit Metaphysik befasst, die rational nicht begreifbar ist, sollte man sich eher im Hineinspüren üben. Das Jenseits ist nicht irgendwo sondern genau hier. Unsere Sinne sind begrenzt, deshalb bemerken wir nichts. Anthroposophen lernen zB, die feinere Sicht in der Pflanzenwelt zu entdecken. Oder im künstlerischen Erschaffen. Gott, Natur und Geist können rational nicht verstanden werden, nicht im Geringsten. Nur der, der ahnt, ist im Prozess des Erkennens.
Demnach ist es unnatürlich, das Bewußtwerden und den bewusten Gebrauch von den Möglichkeiten des eigenen Geistkörpers erlangen zu wollen. Das ist bei Lebenden weder nötig noch erwünscht.
Zunächst mal hat Geist keinen Körper, das wäre ein völliger Widerspruch. Es gibt keinen "eigenen" Geistkörper. Aber je nach geistigem Empfinden erscheint ein Körper. Und Körper erkennen andere Körper wenn es nötig ist. Was unnatürlich ist, oder "erwünscht", das ist jedem freigestellt. Wenn die Kirche, die gelehrte Moral usw .. sagt, das ist erwünscht, das andere nicht, dann bitte halte dich einfach daran. Oder forsche selbst.
Das normale Gefüge unseres Geistes verhindert, dass wir "Körperwesen" unmittelbar mit unserem Geistkörper in bewußten Kontakt kommen.
Der Weg ins Heiligste lässt das normale Gefüge unseres Geistes hinter sich. Wer den Heiligen Geist einlädt, ist aus dem normalen Leben raus. Nicht das er vergisst, wie man aufs Klo geht oder sonst was. Das gesellschaftlich Normale, der graue Alltag im eigenen Kopf, ist weg. Asche zu Asche .. weg. Weg in dem Sinne: bedeutungslos. Jesus sagte, ich bin nicht von dieser Welt. Das normale geistige Gefüge der damaligen Gesellschaft und der heutigen ist das Gleiche, und beide gefüge sind Asche und Staub, das ist zu überwinden, und das ist nicht so schwer.
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

Johncom, angenommen, man weiß so Einiges über Nahtod, Erleuchtung, dazu wie sich körperlose Wesen in unserer materiellen Welt oder in unserem Geist bemerkbar machen können: Diese Informationen formt Jeder nach seinem Wissenstand und Auffassungsvermögen nach seinen Vorstellungen zu einer Gesamtsicht

Und was dieses Gebiet angeht, gibt es schon recht verschiedene Ansichten.

Es herrscht da natürlich deswegen grundsätzlich einiges an Durcheinander und Widersprüchen. Jeder vertritt da seinen Standpunkt.
( Man schaue sich nur das Durcheinander mittels Verschwörungstheorien und Propaganda an, Wahrheitsfindung geht nicht so einfach.)

Fest steht, wer Esoterik befürwortet fühlt sich so frei, christliche Auffassungen und Erfahrungen zu ignorieren.

Wir haben einige recht gegensätzliche Standpunkte.

Zurück zu Aktuellem.
Johncom, du sagst:
Zunächst mal hat Geist keinen Körper, das wäre ein völliger Widerspruch.
Man könnte meinen, da lebst du hinterm Mond, weil du anscheinend noch nie was von feinstofflichen Körpern, etwa dem Geistkörper gehört hast.

Die KI sagt auf die Schnelle:
Der feinstoffliche Körper ist ein Konzept aus östlichen Philosophien (Yoga, Vedanta) und der Esoterik, das nicht-physische Ebenen des Menschen beschreibt. Er besteht aus Energie, Emotionen und Geist, umfasst Astralkörper, Aura sowie Chakren. Als feinerer, unsichtbarer Körper steuert er den physischen Körper, speichert Informationen und gilt als Bindeglied zwischen Bewusstsein und Materie.
Was, wenn Jemand in seinem Nahtoderlebnis einen Verstorbenen, ihm bekannten Mensch begegnet ? Hat dieser dann etwa kein feinstoffliches Erscheinungsbild ?

Ich wiederhole: Sundar Singh erkannte angenehm bis wunderbar aussehende Erlöste und Engel und auch abstoßend dämonische Wesen, darunter jedenfalls darunter auch ehemalige Menschen ?

Spricht das davon, dass Menschen nach ihrem Tod keinen feinstofflichen Körper haben ? Das käme mir nie in den Sinn.

Eigentlich macht es wenig Sinn, in einem Forum über dieses komplizierte Gebiet zu reflektieren. Aber wo sonst, auch wenn sich wenig Menschen differenzierte Gedanken darüber machen.

Bei mir ist es ja so, dass ich nur hier im Forum über dieses Thema reflektierte. Und noch nicht mal viel Lust habe, weiter zu forschen. In den letzten Jahren kam nur noch der Spuk in all seinen Ausprägungen dazu. Und Nahtoderlebnisse. Damit habe ich quasi das gesamte Gebiet ausgelotet. Und ist sozusagen für mich abgeschlossen. Nenne es ein Hobby von mir.
Da etwas durchzublicken ist mir jedenfalls ein Bedürfnis.
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

oTp hat geschrieben: Sa 14. Mär 2026, 01:38 Ich wiederhole: Sundar Singh erkannte angenehm bis wunderbar aussehende Erlöste und Engel und auch abstoßend dämonische Wesen, darunter jedenfalls darunter auch ehemalige Menschen ?
Spricht das davon, dass Menschen nach ihrem Tod keinen feinstofflichen Körper haben ? Das käme mir nie in den Sinn.
Menschen, deren Seele, erscheinen als Körper in fast allen NT-Berichten. Hohe Wesen, oft als Engel, manchmal auch als Jesus geahnt, erscheinen als "Kraftfelt", wie eine Wesen von einer Wolke umhüllt. Körperlichkeit ist also etwas noch Niedriges. Der reine Geist, das Ich Bin in allen Überlieferungen, ist von Gott und ohne Eigenschaften und demnach körperlos. Der reine Geist kann erkannt werden als Bewusstsein, von dem wir auch hier als sündhafte Egos nie getrennt waren.
Was, wenn Jemand in seinem Nahtoderlebnis einen Verstorbenen, ihm bekannten Mensch begegnet ? Hat dieser dann etwa kein feinstoffliches Erscheinungsbild ?
Im Wort Erscheinen steckt ja schon das Wort Schein. Ich finde es völlig in Ordnung, wenn man freundliche Erscheinungen hat.
Die KI sagt auf die Schnelle …
KI wird Wikipedia sehr bald ersetzt haben. KI (ich nutzte nur Grok bisher) listet auch die Quellen auf, die sie in der Schnelle abgefischt hat. Die eigentliche von oben gegebene Intelligenz steht jedem zur Verfügung:
Matthäus 7,7: "Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan."
Schon seltsam wenn sich Christen, die sich oft mit einem gewissen Stolz so nennen, das Anklopfen vergessen und sich stattdessen eine KI-Definition herunterladen.
Eigentlich macht es wenig Sinn, in einem Forum über dieses komplizierte Gebiet zu reflektieren. Aber wo sonst, auch wenn sich wenig Menschen differenzierte Gedanken darüber machen.
Es macht Sinn, das auch selbst zu erforschen, über das man reden will. Aus eigener Erfahrung schöpfen, so das man Erfahrungen anderer selbst zuordnen kann. Aber das Gebiet ist nicht so kompliziert, denn wir alle "reisen" in der Traumaktivität. Laut Ziewe und anderen beginnt hier der Übergang in die anderen Welten. Demnach ist nichts verborgen, nur die schnelle Bewusstlosigkeit, die jeden Morgen die Festplatte löscht, verhindert jede Erinnerung.
oTp
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

Aber das Gebiet ist nicht so kompliziert, denn wir alle "reisen" in der Traumaktivität. Laut Ziewe und anderen beginnt hier der Übergang in die anderen Welten. Demnach ist nichts verborgen, nur die schnelle Bewusstlosigkeit, die jeden Morgen die Festplatte löscht, verhindert jede Erinnerung.
Dabei bekomme ich logische Bauchschmerzen, Johncom. ;)

Ok, mag ja Leute geben, die gelernt haben, die Traumphase etwas bewußt zu erleben, sich dabei im Geist bewusst werden und mit ihrem Geistkörper "herumreisen". Es nag auch sein, dass der Geisrkörper im Schlaf sowieso aus dem Körper hersustritt.
Die KI sagt, und das halte ich für möglich:
Astralreisen (außerkörperliche Erfahrungen, AKE) können durch gezielte Entspannungs-, Visualisierungs- und Mentaltrainings erlernt werden, bei denen der Körper einschläft, während der Geist wach bleibt. Effektive Techniken umfassen die „Wake-Back-To-Bed“-Methode (nach 4-5 Stunden Schlaf aufwachen), Meditation, Traumtagebücher und spezielle Frequenzen zur Tranceinduktion.
Es sind jedenfalls Psychotechniken bis hin zur Trance. Und der Schlaf ist ein Zustand, bei dem man auch ansetzen kann.

Du sagst:
Demnach ist nichts verborgen.
Und das sagst du im Zusammenhang damit, dass es völlig normal ist, dass sich 99,9...% der Menschen absolut sich über nichts bewusst sind, was sich im Schlaf ereignet hat. Man kann also alles da hineininterpretieren, nur weil es Jemand so sagt ?
Menschen, deren Seele, erscheinen als Körper in fast allen NT-Berichten. Hohe Wesen, oft als Engel, manchmal auch als Jesus geahnt, erscheinen als "Kraftfelt", wie eine Wesen von einer Wolke umhüllt. Körperlichkeit ist also etwas noch Niedriges. Der reine Geist, das Ich Bin in allen Überlieferungen, ist von Gott und ohne Eigenschaften und demnach körperlos. Der reine Geist kann erkannt werden als Bewusstsein, von dem wir auch hier als sündhafte Egos nie getrennt waren.
Da habe ich meine Bedenken, bei deiner Interpretation.

Die Erlebnisbreite scheint von:
Ich weiß, da war ein mir bekannter Mensch, aber ich habe ihn kaum wahrgenommen. Bis hin zu Aussagen, ich habe einen Bekannten Mensch eindeutig wahrgenommen, obwohl sein geistiger Körper natürlich ganz anders aussah wie sein früherer Leib.

Erkennen von Wesen hängt wohl auch gerade mit der geistigen Wahrnehmungsfähigkeit des Erlebenden zusammen. Ist das verwunderlich, weil es von der eigenen Fähigkeit abhängt, sich überhaupt mit höheren Himmeln und höheren Wesen zurecht zu finden ? Wer unfähig ist, sich in höheren Himmeln aufzuhalten, erlebt natürlich nur Schemenhaftes davon. Höchstens.
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