Die Versuchung Jesu nach Matthäus

Themen des Neuen Testaments
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Larson
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Re: Die Versuchung Jesu nach Matthäus

Beitrag von Larson »

Otto hat geschrieben: Di 24. Mär 2026, 11:59 Die an Ihn glaubten schon.
Das vermutest du, weil jemand solches sagte.
Otto hat geschrieben: Di 24. Mär 2026, 11:59 Außerdem ging es mir um die Bibel und nicht um „verschiedene Schriften“…
Die Bibel besteht doch aus verschiedenen Schriften. Wo ist dein Problem?

Otto hat geschrieben: Di 24. Mär 2026, 11:59
Larson hat geschrieben:
Otto hat geschrieben:
Woher bist du sicher das dies …
Das kann man prüfen….
Durch Zeitreisen? Zurück in der Vergangenheit? 8-)
Es ist doch relativ einfach: nimm eine Aussage im NT, welche sich auf die Tenach bezieht, und prüfe, was dort wirklich im Kontext steht, und du wirst merken, wenn man ehrlich zu sich ist, dass das NT den Text gewaltig sinnverändert und in einen fremden Kontext stellen wird, um etwas damit zu beweisen, was in der Tenach nicht so steht.
Und genau davor warnte selbst Jesus!
Otto hat geschrieben: Di 24. Mär 2026, 11:59
Larson hat geschrieben:
Otto hat geschrieben:
Ich sehe nichts „heidnisches“ dabei.
Satane und Teufel sind nun mal heidnischen Ursprungs, wie sie im NT dargestellt werden. Dabei spekuliere ich nicht.
Nur aus Jüdischer Sicht…
Der Ursprung der christlichen Deutung dessen kommt aus fremden Religionen, welche nicht von Gott gegeben sind. (ich sagte ja schon früher, dass im Volksglauben auch solche Redewendungen gebraucht wurden, aber sie sind nicht Bestandteil der Lehre der Tenach). Weiter macht daraus das Christentum ein Lehre, dass diese Teufen die Weltbeherrscher seinen, was total gegen die Worte Gottes spricht, dass Er der Herrscher ist.
Otto hat geschrieben: Di 24. Mär 2026, 11:59 Du erklärst ein Symbol zu Wirklichkeit… :clap:
Schon nur als Symbol ist eine solche Aussage daneben, und frage mal Katholiken, ob das nur ein Symbol sei….
Otto hat geschrieben: Di 24. Mär 2026, 11:59 Die „Welt“ ist nicht bei Tenach stehen geblieben sie hat sich weiter gedreht… :)
Aber Gott verändert sich nicht, und ER ist seinem Bund mit Israel treu, hat nirgends eien neue Religion bestimmt, ansonsten könnte man ja nach 2000 Jahre Christentum dasselbe über das NT sagen….
Otto hat geschrieben: Di 24. Mär 2026, 11:59 Hab kein Problem damit, bin kein Jude… ;)
Aber Jesus war eine Jude….
Kaum wird eine Lüge entlarvt, hat sie schon mehrere Kinder geboren, weil sie sehr fruchtbar ist.
Da hat es die Wahrheit schwerer. Es gibt sie nur einmal. Wie soll sie sich vermehren?
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ProfDrVonUndZu
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Re: Die Versuchung Jesu nach Matthäus

Beitrag von ProfDrVonUndZu »

Larson hat geschrieben: Di 24. Mär 2026, 15:18 Also da steht, dass sie listiger war als alle Tiere des Feldes, demnach war sie die listigste.
Ja, aber es gibt eben auch noch Tiere des Himmels und des Meeres.
Larson hat geschrieben: Di 24. Mär 2026, 15:18 (Wilde) Tiere sind von sich aus nicht böse, sie handeln nach ihrem Instinkt, im Gegensatz zum Menschen, aus dessen Herzen böse Gedanken kommen. Das ist auch heute noch so.
In früheren Zeiten war das wohl nicht immer so, denn im AT ist an mehreren Stellen von explizit bösen Tieren die Rede.

1. Mose 37,22 + 33
3. Mose 26,6
Hesekiel 5,17 ; 14,15+21 ; 34,25

Die beiden Stellen in 1. Mose kann man noch ignorieren, da hier nur Menschen sprachen, aber in den anderen Stellen spricht Gott.
Larson hat geschrieben: Di 24. Mär 2026, 15:18 Vor der Sintflut wird von Gott an Noach von reinen Tieren gesprochen, das sind jene, welche Gott auch dem Menschen zum Essen geeignet sind. Also könnte man daraus schliessen, dass schon vor Mose bestimmt war, was der Mensch essen darf und was nicht.
Allerdings sagt Gott zu Noah und seinen Söhnen nach der Sintflut dann, dass alles, was regt und lebt, ihnen zur Speise dienen soll.
Offenbarung 1,3 Glückselig, der da liest und die da hören die Worte der Weissagung und bewahren, was in ihr geschrieben ist; denn die Zeit ist nahe!
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Larson
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Re: Die Versuchung Jesu nach Matthäus

Beitrag von Larson »

ProfDrVonUndZu hat geschrieben: Di 24. Mär 2026, 16:17 Ja, aber es gibt eben auch noch Tiere des Himmels und des Meeres.
Es wird mit den Tieren des Feldes verglichen….

ProfDrVonUndZu hat geschrieben: Di 24. Mär 2026, 16:17 1. Mose 37,22 + 33
3. Mose 26,6
Hesekiel 5,17 ; 14,15+21 ; 34,25
Sicher spricht der Mensch von „bösen Tieren“, weil es gegen ihn geht, aber wenn ein Tier auf Raubzug geht, ist es nicht „böse“, sondern es folgt seinem Instinkt.
Dagegen ist der Mensch böse, der im Herzen Dinge beschliesst, um andere zu schädigen.
Hes 5,17 Und ich werde Hunger über euch senden und böse Tiere, dass sie dich der Kinder berauben; und Pest und Blut sollen über dich ergehen, und das Schwert werde ich über dich bringen. Ich, der HERR, habe geredet.
Es ist das gleiche, Gott schickt diese Raubtiere. So klassifiziert, bezeichnet der Mensch das Unheil, was ihn trifft als "böse".
1.Mo 9,4 Nur das Fleisch mit seiner Seele, seinem Blut, sollt ihr nicht essen;
Kaum wird eine Lüge entlarvt, hat sie schon mehrere Kinder geboren, weil sie sehr fruchtbar ist.
Da hat es die Wahrheit schwerer. Es gibt sie nur einmal. Wie soll sie sich vermehren?
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ProfDrVonUndZu
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Re: Die Versuchung Jesu nach Matthäus

Beitrag von ProfDrVonUndZu »

Larson hat geschrieben: Di 24. Mär 2026, 16:44 Dagegen ist der Mensch böse, der im Herzen Dinge beschliesst, um andere zu schädigen.
Das mag es geben. Aber in der Regel tut der Mensch nicht etwas mit dem Ziel, anderen zu schaden, sondern weil er den eigenen Vorteil sieht. Das ist auch eine Art Überlebenstrieb.
Offenbarung 1,3 Glückselig, der da liest und die da hören die Worte der Weissagung und bewahren, was in ihr geschrieben ist; denn die Zeit ist nahe!
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