Ich weiß, wer in der Offenbarung wann redet. Es macht aber keinen Unterschied, dass die Redenden in der Sprache des AT heimisch sind.
Das in der Offenbarung der Pharo gemeint ist, nehme ich auch nicht an. Den gab es zur Zeit von Johannes auch längst gar nicht mehr.[/quote]
Die Frage stellt sich viel mehr, warum der Pharao bei den Propheten genau so bezeichnet wird. Der Pharao verkörpert nur ein Bild von einem großen Ungeheuer. Derer gab und gibt es aber viele. Es geht ja nicht nur um die Person des Pharaos allein, sondern darum, was Ägypten im AT ist. Es ist ein Herrschaftssystem, das auf Sklaverei und Zauberei aufgebaut ist und seine Macht aus seinen wirtschaftlichen Gegebenheiten zog, wie das Bewässerungssystem durch den Nil mit seinen sieben Quellen (Köpfe) nach Jesaja 11,15. Auch in Mesopotamien gab es ein solches Bewässerungssystem und es diente dem Imperialismus des Reiches.
Wenn der Drache in der Offenbarung erwähnt wird, ist immer der selbe gemeint. Also der große Drache, die alte Schlange, genannt Teufel und Satan.
Also das haben wir eigentlich schon zu Genüge durchgekaut und soweit ich mich erinnere, sieht auch Helmuth diese beiden Stellen nicht als Hinweis auf Satan.Abischai hat geschrieben: ↑Mi 25. Mär 2026, 15:20 Die Bezeichnungen für seltsame übernatürliche Wesen in Hes. 28 und Jes. 14 beginnen mit der KLage über bekannte, historische weltliche Regenten, blenden dann aber über in himmlische Beschreibungen, die für erstgenannte völlig übertrieben wären.
Auf den ersten Blick sieht das danach aus, als wenn Gott hier den Geist hinter dem Menschen bzw. der ihn innerlich treibt, andeutet. Attribute, die prähistorisch sind, können niemals auf den König von Thyrus zutreffen, werden aber dem "König" von Thyrus zugeschrieben. Hier sollten wir nicht einfache Algebra anwenden, sondern Geheimnisse als das gelten lassen, was sie sind. Das ist kein Klartext, sondern prophetische Rede, und die ist nie in bequemem Klartext geschrieben, wie man ihn in einer Gebrauchsanweisung erwarten würde.