Welche Gebote hat Jesus denn aufgestellt?
Was hat Jesus seinen Nachfolgern gesagt?
Müßte eigentlich leicht zu erklären sein.
Das christliche Bekenntnis als Konsens
Re: Das christliche Bekenntnis als Konsens
Liebe Grüße von Ziska
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Re: Das christliche Bekenntnis als Konsens
Vielleicht ist das mehr ein Weg in eine Sackgasse. Man kann davon auch wieder abrücken, da Gebote doch kein wesenticher Aspekt eines Bekenntnisses sein müssen. Dass wir uns heiligen müssen, wissen wir. Wir tun das, wenn wir glauben Kraft des Heiligen Geistes.
Wir stehen damit bei vier Vorschlägen. Aber sinnvoll wäre es das ewige Leben zu bekennen, das uns Jesus verspricht. Das bildet doch einen wesentlichen Glaubensbestandteil. Mag das jemand formulieren?
Eine Wortgrundlage dazu haben wir anhand des schon zitierten Verses Johannes 3:16, aber es passt auch sehr gut diese Verheißung des Sohnes Gottes:
Joh 5,24 hat geschrieben: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern ist aus dem Tod in das Leben übergegangen.
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. - Johannes 3:16
- Magdalena61
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Re: Das christliche Bekenntnis als Konsens
Wo soll ich das gefordert haben?
Das Gegenteil ist der Fall.
Es sollte mir aber schon noch gestattet sein, zu sagen, dass es mir (wirklich) Sorgen macht, ob das Bekenntnis zu einem Propheten und Gesandten des Vaters ausreicht, um das ewige Leben zu erlangen.
(Wenn ich Gott in meiner Vorstellung "klein mache", dann bekomme ich auch nur "kleine" Gnadengaben: "Euch geschehe nach eurem Glauben!" Mt. 9)
Du weißt vermutlich, dass in anderen Foren nicht diese Freiheit des Bekenntnisses gegeben war/ ist wie bei 4religion.org. Wer die Gottheit Jesu bezweifelt wird sanktioniert oder sogar gesperrt.
Solche Methoden halte ich nicht für zielführend. Man kann niemandem bestimmte Glaubensinhalte "aufdrücken", und es ist auch nicht rechtens, mit dem Entzug der Gemeinschaft zu drohen- das wäre Erpressung. Gott lässt uns die Freiheit, zu Ihm hin zu wachsen und zuzunehmen an Erkenntnis; Er drängt uns nicht. Also müssen wir anderen diese Freiheit auch lassen.
Andererseits möchte ich aber nicht, dass der Eindruck entsteht, es sei "egal", was man glaubt. Für die Inhalte dieses Forums bin ich verantwortlich vor Gott. Deshalb schreibe ich das, was ich geschrieben habe und hoffe, dass es o.k. ist für Gott.
LG
God bless you all for what you all have done for me.
Re: Das christliche Bekenntnis als Konsens
Keiner hat bisher den Vorschlag gemacht, einen gesandten Propheten für das Glaubensbekenntnis aufzunehmen. Für das Israel vor Christus war Mose sicher nicht wegzudenken.Magdalena61 hat geschrieben: ↑Fr 27. Mär 2026, 15:32 Es sollte mir aber schon noch gestattet sein, zu sagen, dass es mir (wirklich) Sorgen macht, ob das Bekenntnis zu einem Propheten und Gesandten des Vaters ausreicht, um das ewige Leben zu erlangen.
Ohne Mose einen Glauben an JHWH aufzubauen, ja es wäre möglich, aber JHWH selbst machte ihn zum Mittler, der nicht umgangen werden kann. Mit der Sendung Jesu wurde er dieser MIttler und zum Zentrum des Glaubens.
Darum mache ich das. Mir ist auch nicht egal, was man glaubt. Darum sollte aufgezeigt werden, was von dem, was man für sich betont, auch für Gott dieselbe Wichtigkeit hat. Problem ist das Kollektiv. Sobald es eine ganze Gruppe ist, die etwas glaubt, was aber irrelevant für Gott ist, treten sie nicht selten gegenüber anderen hochmütig auf.Magdalena61 hat geschrieben: ↑Fr 27. Mär 2026, 15:32 Andererseits möchte ich aber nicht, dass der Eindruck entsteht, es sei "egal", was man glaubt.
Wir stehen bei vier dogmatischen Ansätzen. Welche davon würdest man als nicht nötig sehen, oder sind sie unumgänglich? Der Satz mit den Geboten könnte gestrichen werden, meine ich. Und von den anderen vier? Einer kam ja von dir.
Zielführender wäre, du sagt, was zwingend nötig ist. Ich will hier keinen theolgischen Diskurs um einzlene Positionen, sondern den Beleg aus der Schrift, aus dem hervorgeht, dass ohne ein Bekenntnis dazu der Glaube kein Heil bedeuten kann. Dann kommen wir auch vorn.
Bei einem Punkt wäre ich unschlüssig, die Auferstehung. Viele Bekenntnisse beinhalten sie. Jesus sagt darüber:
Jesus forderte Martha damit heraus mit der Frage: "Glaubst du dies?" Sie glaubte, hatte aber die Vorstellung, dass es nichts mit ihrem Bruder zu tun hätte. Der war tot, Jesus hätte früher kommen müssen.Joh 11,25-26 hat geschrieben: Jesus sprach zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben; wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt; und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird nicht sterben in Ewigkeit. Glaubst du dies?
Die Auferstehungshoffnung ist sicher zentrales Glaubensgut, und ich gaube daran, aber ist es zwingend dies zu bekennen. Martha hatte offensichtlich eine andere Vorstellung davon, nicht falsch, aber anders.
Das zeigt recht gut unser Dilemma. Man glaubt eine Sache, hat aber nur eine bestimmte theologische Sicht darauf, nicht die, welche Jesus unmittelbar und unzweifelhaft vermittelt.
Jedenfalls finden wir keinen Beleg, der das Gegenteil sagt, dass der, der nicht an die Auferstehung glaubt, nicht errettet werden kann. Ich denken, ist es eine Folge davon, dass man gar nicht an den Jesus glaubt, der selbst gestorben und auferstanden ist. Es fehlt dann die Grundlage, von der ich hier rede.
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. - Johannes 3:16
Re: Das christliche Bekenntnis als Konsens
Für mich ist der Sohn Gottes etwas anderes, wie für dich. Dafür habe ich ja einen thread aufgemacht, um das mal aufzuschlüsseln.
Für dich ist doch der Sohn Gottes nur ein von Gott gezeugter Mensch, für mich geht es weiter, denn ich glaube auch an den Sohn Gottes, der vom Himmel herabkam, um in dem Menschen Jesus Fleisch zu werden. usw. Das könnten wir ja dann im anderen thread behandeln.
Wenn ich Rechenschaft über die Hoffnung geben müßte, den ich habe, dann würde das sicher sehr persönlich gestaltet, eben so wie ich die Dinge sehe. Mit so gewissen Kernaussagen könnte man beginnen, aber dann weicht es bei jedem etwas ab.HelmuthWelche Antwort würdest du dem Menschen geben? Für mich wäre das eine willkommene Gelegenheit der Person mein Bekenntnis dazulegen. Ich selbst dränge mich heute nicht mehr auf. Aber diese Gelegenheit ließe ich aller Wahrscheinlichkeit nach nicht aus, das hat der Heilige Geist dann in diese Richtung gelenkt.
Im Grunde genommen würde ich diesem Menschen das Evangelium predigen, wobei ich situativ vorgehen würden. Es würe beinhalten, dass ich durch Jesus von meiner Sünde erlöst worden bin. Dazu musste Jesus für meine Sünden. sterben (Dogma 3 von Magdalena). Und er star auch für dich. Dazu musst du dich auf Jesus einlassen.
Ich würde weiteres sagen, dass mir dadurch alle Sünden vergeben worden sind, in die sich im Laufe des Lebens so angesammelt und die ich mich so verstrickt habe, dass ich ohne Gott nie wieder hierausgekommen wäre. Aber Jesus nahm diese Schuld auf sich. Wir haben damit ein 5. Dogma: Die Vergebung. Ich adaptiere wieder die Liste:
Dogma 1: Gott ist der Vater Jesu und unser Vater.
Dogma 2: Jesus Christus ist der Sohn Gottes.
Dogma 3: Jesus musste für unsere Sünde sterben.
Dogma 4: Gott vergibt mir alle Sünden.
Dogma 5: Wir müssen die Gebote halten.
Wenn dir das mit dem "Gebote halten" nicht zusagt, kann man es entweder weglassen oder umformulieren. Aber wir müssen auch Früchte bringen. Wie soll das gehen ohne die Gebote halten? Dazu musst du dich auch offen bekennen.
Wer Frucht bringt, handelt immer weniger gemäß den Wertevorstellungen dieser Welt. Dazu stellen die Menschen Fragen, was aber erneut Gelegenheit dazu gibt, das Evangelium weiterzutragen.
Mit den Geboten verbindet der Apostel Johannes den Glauben und die Liebe, mehr wird seiner Ansicht nach nicht gefordert.
In dem Glauben sind alle diese Forderungen enthalten, die mit der Nachfolge Jesu verknüpft sind und mit der Liebe ist das Gesetz zur Erfüllung gekommen. Wer liebt, wird nichts tun, was Gott mißfällt oder was Menschen schädigt.[1. Joh 3,23-24] Und dies ist sein Gebot, dass wir an den Namen seines Sohnes Jesus Christus glauben und einander lieben, wie er uns ein Gebot gegeben hat. Und wer seine Gebote hält, bleibt in ihm, und er in ihm; und hieran erkennen wir, dass er in uns bleibt, durch den Geist, den er uns gegeben hat.
Gruß Thomas
2 Kor 13,13 Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.
Re: Das christliche Bekenntnis als Konsens
Dann lass uns das prüfen. Ich bekenne mich zu dem Jesus Christus, über den das NT bezeugt, dass Gott seinen Sohn gesandt hat, damit jeder, der an ihn glaubt nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. Der Schriftbezug sollte bekannt sein. Und ich glaube auch das Folgende:
Jesus nennt sich hier Sohn des Menschen. Dann lautet weiters mein Bekenntnis: Ich bekenne mich zum Sohn des Menschen, der für mich das Lösegeld bezahlt hat. Es geht für mich dabei um ein und denselben Jesus Christus.Mk 10,45 hat geschrieben: Denn auch der Sohn des Menschen ist nicht gekommen, um bedient zu werden, sondern um zu dienen und sein Leben zu geben als Lösegeld für viele.
Du sagst, er ist für dich etwas anderes, im Grunde wäre er dann auch ein anderer. Dann könnten wir das tatsächlich nicht gemeinsam bekennen, denn es ist für mich eindeutig, von wem diese Dinge bezeugt werden. Von wem redest du dann?
Tue das mit denen, die das mit dir wollen. In welche Richtung das geht, weiß ich schon. Hier geht um ein Bekenntnis und da sollte es nicht um Theologie, sondern um den Glauben gehen, was wirklich nötig zu glauben ist. Was jeder darüber hinaus glaubt, steht für mich hier nicht zur Debatte, aber mehrere wollen es in die Richtung drehen.
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. - Johannes 3:16