Der Teufel im AT

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oTp
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Re: Der Teufel im AT

Beitrag von oTp »

Larson hat geschrieben: So 29. Mär 2026, 17:09
oTp hat geschrieben: So 29. Mär 2026, 16:48 Hier wird gerade gar nicht philosophiert
Sicher ist das ein Philosophieren…. Und hat nichts mit der Tenach, einem angeblichen Teufel im AT zu tun.
oTp hat geschrieben: So 29. Mär 2026, 16:48 Ich stelle fest; Dein Urteil beruht auf modernem Denken, das kein Psychologe beweisen kann, nur behaupten als angebkicher Fachmann in psychischen Dingen.
Ach so, mein „Urteil“, aber der „Sprache Gottes“ fügst du eine heidnische Ideologie hinzu.

oTp hat geschrieben: So 29. Mär 2026, 16:48 Spekuliere weiter so.
Also: wenn ich allein auf Gott vertraue, dann spekuliere ich.
Aber wenn man heidnisches Gedankengut in die Tenach presst, ist es dann Wissenschaft…
Ich lasse deine Vorstellungen stehen. Stimme ihnen aber nicht zu, wie du merkst.
Wenn du trotzdem noch an Engel glaubst, dann verstehe ich das nicht so recht, wenn du mittels des NT und AT nicht auch Dämonen bestätigt siehst. Abgesehen davon, dass du völlig Erfahrungen von Seelsorgern, bis in unsere gegenwärtige Zeit ubersiehst. Das sind Erfahrungserkenntnisse, die bestätigen, auch wenn Psychologen behaupten, es besser wissen zu können.
Um Wissen eruieren zu können, muß man doch alle kennen, die dazu Erfahrungen gesammelt haben. Da stehen sich Psychologen und Seelsorger gegenüber. Erfahrungen und ihre Deutungen.
Zuletzt geändert von oTp am So 29. Mär 2026, 17:41, insgesamt 1-mal geändert.
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Otto
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Re: Der Teufel im AT

Beitrag von Otto »

Larson hat geschrieben:Genau, da ist mitnichten von einem Teufel die Rede, sondern von einem, der eine Sache geklärt haben will. Das Gespräch zwischen JHWH (! und nicht Elohim) ist nicht feindlich und Gott fragt ihn sogar, ob er auf Hiob, den Knecht Gottes, acht gegeben habe.
Ein Aufklärer würde klärend, argumentativ und evidenzorientiert vorgehen; Satan verlangt stattdessen eine zerstörerische Probe, um Hiob zu Fall zu bringen — Ziel ist Ruf und Lebensschädigung, nicht Wahrheitserkenntnis.
Er wirft eine Unterstellung (Heuchelei Vorwurf) in die Beziehung Gott ↔ Hiob und setzt Leid als „Beweis“ ein. Das ist manipulative Prüfungslogik, nicht Aufklärung.

Satan als Widersacher nicht nur gegen Hiob, sondern auch und gegen Gott
a)Gegen Hiob: Er fordert aktiv Besitz und Gesundheitsverlust; damit ist er ein konkreter Gegenspieler, der Hiobs Leben angreift. (Hiob 1,12; 2,6).
b)Gegen Gott: Indem er Gottes Urteil über Hiob bestreitet, stellt er die Zuverlässigkeit göttlicher Einschätzung in Frage — das ist Opposition gegen Gottes Urteil und Souveränität.

Satans Verhalten entspricht dem Begriff Διαβολος/Teufel
Διάβολος bedeutet wörtlich „(etwas) dazwischenwerfen“ und wird als Verleumder/Ankläger übersetzt; die Bildhaftigkeit des „Dazwischenwerfens“ passt genau auf Satans Einmischung, die Zwietracht und Verleumdung sät. Satan wirft Unterstellungen in die Beziehung Gott↔Hiob, beschädigt Hiobs Ruf und unterminiert Gottes Urteil — das ist die Diabolische &Teuflische Tätigkeit: Zwischenwerfen, Verleumden, Spalten.

Verbindung zum Neuen Testament
Im NT werden die Begriffe Satan / Diabolos auf dieselbe feindliche Persönlichkeit bezogen welche auch im Hiob Prolog agierte.

Fazit:
Literarisch und theologisch ist „der Satan“ im Hiob Prolog kein wohlmeinender Kritiker, sondern ein anklagender Widersacher, dessen Einmischung die Beziehung zwischen Gott und Hiob vergiftet — genau die Funktion, die sowohl das hebräische śāṭān (Widersacher) als auch das griechische diabolos (Verleumder) beschreiben. :wave:
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Larson
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Re: Der Teufel im AT

Beitrag von Larson »

oTp hat geschrieben: So 29. Mär 2026, 17:19 Wenn du trotzdem noch an Engel glaubst, dann verstehe ich das nicht so recht, wenn du mittels des NT und AT nicht auch Dämonen bestätigt siehst.
Was haben Engel mit der Philosophie von Dämonen zu tun?
Weshalb sollte, oder dürfte es denn keien Engel geben, wovon die Tenach deutlich und klar spricht, im Gegensatz zu „Dämonen“ und „Teufel“?
oTp hat geschrieben: So 29. Mär 2026, 17:19 Abgesehen davon, dass du völlig Erfahrungen von Seelsorgern, bis in unsere gegenwärtige Zeit ubersiehst.
Naja, vielleicht übersehen solche Seelsorger die Lehre Gottes und meinen, mit menschlicher Weisheit auf solche Weise den Problemen besser Herr zu werden.

Es gibt auch Menschen, die Erfahrung mit Ausserirdischen haben, was nun? Soll ich nun auf Menschenworte vertrauen, hednischen Göttervorstellungen mit ihren Dämonen, oder dem alleinen einzigen Gott?
oTp hat geschrieben: So 29. Mär 2026, 17:19 Um Wissen eruieren zu können, muß man doch alle kennen, die dazu Erfahrungen gesammelt haben. Da stehen sich Psychologen und Seelsorger gegenüber.
Och, kennen denn diese Seelsorger alles? Psychologen reden kaum von „Dämonen“, wenn jemand „geistesgestört“ ist sondern von Krankheiten und stehen da dann solchen „Seelsorgern“ entgegen.
Kaum wird eine Lüge entlarvt, hat sie schon mehrere Kinder geboren, weil sie sehr fruchtbar ist.
Da hat es die Wahrheit schwerer. Es gibt sie nur einmal. Wie soll sie sich vermehren?
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Re: Der Teufel im AT

Beitrag von oTp »

Larson hat geschrieben: So 29. Mär 2026, 17:48 Och, kennen denn diese Seelsorger alles? Psychologen reden kaum von „Dämonen“, wenn jemand „geistesgestört“ ist sondern von Krankheiten und stehen da dann solchen „Seelsorgern“ entgegen.
Das ist nur ein Beispiel der Oberflächlichkeit deiner Vorstellungen darüber,
Zu deiner Information: Seelsorger reden kaum von Dämonen, wenn Jemand geistesgestört ist im psychologischen Sinn. Sie unterscheiden, Psychologen nicht.
Larson hat geschrieben: So 29. Mär 2026, 17:48 Es gibt auch Menschen, die Erfahrung mit Ausserirdischen haben, was nun? Soll ich nun auf Menschenworte vertrauen, hednischen Göttervorstellungen mit ihren Dämonen, oder dem alleinen einzigen Gott?
Diese Argument ist mir zu vernebelt. Kein vernünftiger Mensch redet meiner Meinung nach von Ausserirdischen. Das mit Ufos und die "Entführungen" durch grüne Männchen ist mir rätselhaft.
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Re: Der Teufel im AT

Beitrag von Hiob »

Sara Funkelstein hat geschrieben: So 29. Mär 2026, 10:37 Wenn man den Teufel im AT sucht, kann man ihn auch in jüngeren Schriften als dem NT suchen.
Natürlich. - Sogar in anderen Religionen gibt es das Böse.
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Re: Der Teufel im AT

Beitrag von oTp »

Warum das Thema Teufel im AT überhaupt ?
Man nutzt das,AT ja anscheinend nur dazu, um den Teufel besser wegerklären zu können. Zu was ist diese isolierte Sicht denn nütze ? Im NT werden wir mit noch mehr "Behauptungen" über Satan und Dämonen belehrt. Das kann man natürlich ignorieren. Weil die Psychologie ja weiß, dass es keinen Teufel und keine Dämonen gibt. Aber dann glaubt konsequenter Weise wie die Psychologie auch nicht an Gott. Was weiß die Psychologie denn wirklich davon ? Das, was C.G. Jung behauptet ? Wie können Christen sich quasi an der Nase hetumführen lassen von seinen atheistischen Lehren ? Ausgerechnet C,G, Jung. Weiß man nicht, dass er familiär schon mit Spiritismus vertraut war und gesagt wird, er er habe davon gesprochen, dass er einen esoterischen Geistführer hat. Das sollte schon berechtigter Zweifel auslösen an seiner geistigen Orientierung, sodass man sowieso damit rechnen muß, dass seine Lehren nicht ganz sauber sind.

Die KI sagt:
C.G. Jung glaubte nicht an Gott im traditionell-kirchlichen Sinne, sondern erlebte Gott als psychologische Realität. Auf die berühmte Frage, ob er an Gott glaube, antwortete er: „Ich weiß es. Ich habe es nicht nötig, an Gott zu glauben“. Für Jung war Gott eine übermächtige, erfahrbare Kraft im kollektiven Unbewussten, ein „Gottesbild“.
Gott als Archetypus: In seiner psychologischen Theorie ist Gott ein zentraler Archetypus im kollektiven Unbewussten, der sich in Träumen, Mythen und Notsituationen zeigt.
Jung glaubte nicht an Gott, er glaubte an Prägekräfte der Psyche; Archetypen. Und hat damit sogar Christen einen Floh ins Ohr gesetzt.

Jung zur Sünde:
https://www.sonntagsblatt.de/artikel/me ... igion-sagt
Was in der klassischen Seelsorge bisher als Schuld und Sünde galt, löste sich unter dem Einfluss von C. G. Jung zum "Schatten" auf, einem der wichtigsten Archetypen.

Der Schatten ist Jung zufolge die unbewusste Seite unserer Persönlichkeit, die wir selbst ablehnen. Oft gelinge es uns, unseren Schatten zu ignorieren, doch entwickele er eine kraftvolle Eigendynamik. Jungs Therapie zielt deshalb darauf ab, "Ja zum eigenen Schatten" zu sagen und ihn in die bewusste Persönlichkeit zu integrieren. Dies, so Jung, erfordere Mut, bedeute aber einen seelischen Fortschritt.
Nochmal die KI
Für Carl Gustav Jung sind Dämonen keine realen äußeren Wesen, sondern psychologische Phänomene. Er deutet sie als autonome Komplexe im Unbewussten, die als Schattenaspekte oder archetypische Bilder (wie Teufel oder Chaos) erscheinen.
War ja klar....
Und wenn man das glaubt, ist man klug. :roll:
Warum ? Hat seine Interpretation von Gott mehr Substanz als der Glaube an Gott ? Jung als Guru...Er verspricht ja innere Freiheit.
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Re: Der Teufel im AT

Beitrag von ProfDrVonUndZu »

oTp hat geschrieben: Mo 30. Mär 2026, 06:18 Warum ? Hat seine Interpretation von Gott mehr Substanz als der Glaube an Gott ? Jung als Guru...Er verspricht ja innere Freiheit.
Der quasi atheistische C.G. Jung lehnte sich auch an die Projektionstheorie von Feuerbach und seinen Vorläufern an und schüttet damit das Kind mit dem Bade aus. Richtig ist, dass Götter und Dämonen menschlichen Projektionen entsprechen und die Bibel bestätigt das auch in ihrem eigenen Jargon. Nur der Gott Israels, der die Welt erschaffen hat, ist eben mehr als das. Nur er allein. Nur muss trotzdem noch unterschieden werden zwischen dem, was Menschen über Gott meinen und was Gott tatsächlich ist.
Offenbarung 1,3 Glückselig, der da liest und die da hören die Worte der Weissagung und bewahren, was in ihr geschrieben ist; denn die Zeit ist nahe!
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Re: Der Teufel im AT

Beitrag von oTp »

Richtig ist, dass Götter und Dämonen menschlichen Projektionen entsprechen und die Bibel bestätigt das auch in ihrem eigenen Jargon. Nur der Gott Israels, der die Welt erschaffen hat
ProfDrVonUndZu
Da Jung wohl auch nicht an deinen postulierten einen Gott glaubt, ist was er sagt, falsch.
Klar, dass die Götter des Altertums mythische Vorstellungen sind. Da merkt man gleich, dass der Mensch gerne religiös fantasiert.

Entscheidend ist hier aber aktuell, was er über Satan und Dämonen von sich gibt. Und da liegt er für mich auch falsch. Die sind keine mythischen Erfindungen.
Das Dumme an nicht zuende gedachten Halbwahrheiten ist nun mal, dass sie attraktiv sind, in diesem Fall jedenfalls.

Jung als Spiritist, KI:
Geister als Archetypen: Jung interpretierte Geistererscheinungen nicht zwingend als reale Verstorbene, sondern oft als autonome Komplexe oder Archetypen des kollektiven Unbewussten. Diese Aspekte der Seele können sich verselbstständigen und dem Bewusstsein als "Geister" oder Stimmen erscheinen.
8-) Und sie können so lebendig werden, dass sich Gegenstände bewegen und materialisieren können. Lebendige Archeypen. Erschaffen von Menschen, die selbst keine Ahnung davon haben. :mrgreen:

Und er hat recht? Warum denn ? Weil es einem so gefällt ?
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Re: Der Teufel im AT

Beitrag von ProfDrVonUndZu »

oTp hat geschrieben: Mo 30. Mär 2026, 09:43 Entscheidend ist hier aber aktuell, was er über Satan und Dämonen von sich gibt. Und da liegt er für mich auch falsch. Die sind keine mythischen Erfindungen.
Als mythische Erfindung würde C.G. Jung den Satan auch nicht bezeichnen.
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Re: Der Teufel im AT

Beitrag von oTp »

ProfDrVonUndZu hat geschrieben: Mo 30. Mär 2026, 10:18
oTp hat geschrieben: Mo 30. Mär 2026, 09:43 Entscheidend ist hier aber aktuell, was er über Satan und Dämonen von sich gibt. Und da liegt er für mich auch falsch. Die sind keine mythischen Erfindungen.
Als mythische Erfindung würde C.G. Jung den Satan auch nicht bezeichnen.
Stimmt, er würde wohl was in der Richtung sagen, dass der geistige Äther um uns herum zu solchen Ideen anregt. Wegen dieser geistigen Bildekräfte kann man nicht anders. Demnach wäre es ziemlich normal, dass man auf die Idee käme, es gäbe einen Satan. UndDämonen werden so gleich miterklärt.
KI:
Carl Jung betrachtete Dämonen nicht als übernatürliche Wesen, sondern als autonome Komplexe des Unbewussten, die als "Schatten" oder unterdrückte Persönlichkeitsanteile das Bewusstsein beeinflussen
Eben psychologisch....
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