Helmuth hat geschrieben: ↑Mi 8. Apr 2026, 10:18
1) und 2) sind verschiedene Dinge, denn wenn auch die Mondlandung technisch möglich wäre, so muss ebenso gezeigt werden, dass sie historisch auch passiert ist
Das wäre zunächst die Aufgabe der Amis selbst gewesen. Sie haben das auch "bewiesen", nur sind die bisherigen Beweise (100% davon) fadenscheinig und müssen geglaubt werden (werden sie auch).
Ich habe noch von keiner Beweisführung durch die NASA gehört, da wurde immer gesagt, daß es so war, und damit war es auch so. Unzählige Verschwörungstheoretiker haben die vorliegenden Fakten untersucht und dargelegt, warum sie nicht glauben, daß dies echt sei. Es sind also angenommen 1.000 Zweifler (begründet) und keine begründete Befürwortung. "Bestes" Beispiel war ein Beitrag von Prof. Harald Lesch, (den ich übrigens sehr schätze, wenn man solche Lehrer hat, besteht die Chance auch was zu begreifen) ist seine Herleitung, ob die Mondlandung echt war oder nicht. (Die Frage klingt schon mal vielversprechend.) Dann eröffnet er, daß er mit Neil Armstrong persönlich gesprochen habe und stellt gleich voran: "ob die Amerikaner auf dem Mond waren? Sie waren!". Und dann folgt die Begründung warum sie waren, keine Erörterung "ob" oder "ob nicht".
In den Stil läuft das eigentich überall und immer. Wir haben damals im DDR-Staatsbürgerkundeunterricht Aufgaben bekommen: "Beweisen sie daß..." nicht etwa "Erörtern sie die Behauptung..." Daher reagiere ich auf derlei Aussagen anders als gewünscht, das mag sein. Ich wollte gar nicht beweisen daß... aber ich mußte das, oder ich verweigerte das.
Ich belege also hier auch nichts, gebe nur zu bedenken, z.B. dieses.:
Die vielbeschworene Triangulation der Funkquelle (also Apollo 11), konnte von allen Nationen der Erde nachvollzogen werden, da es ja nun mal mit Funkmeßtechnik ein Kinderspiel ist, die Winkelposition eines Funksenders sehr genau festzustellen (ebenfalls die Entfernung, sofern das empfangene Signal einen Zeitstempel enthält, ähnlich dem GPS heute). Die Liveübertragung vom Mond war also für jede Nation dieser Erde als solche auch nachvollziehbar, konnte ja nur von dort kommen.
Das Problem dabei war nur, daß der Mond zu jener Zeit gerade direkt über dem Pazifik war und von keiner Nation überhaupt signifikant empfangen, geschweige denn trianguliert werden konnte. Hawaii vielleicht, aber die Sowjets waren raus.
Wer also verfügte über die Information wann genau und wo das Ereignis zu erwarten war, außer den Amis selbst?