Was können wir von Hiob lernen?

Themen des alten Testaments
Sara Funkelstein
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Was können wir von Hiob lernen?

Beitrag von Sara Funkelstein »

Welche Lehren können wir aus der Geschichte von Hiob für unseren Alltag ziehen? Jeder kennt schwierige Zeiten und besondere Herausforderungen.

Mir ist es immer wichtig, nicht nur theoretisch/spirituell Gottes Botschaften zu verstehen, sondern sie auch im ganz normalen Alltag umzusetzen und das Geistige mit dem Irdischen zu verbinden. Das ist eine besondere Aufgabe von uns Frauen für uns selbst und unser Umfeld.

Vordergründig sieht man mit Hiob einen Menschen, der alles verliert, was er besitzt und auf den ersten Blick erscheint es nur ungerecht, denn er hat gar nichts falsch gemacht. Er hat Gottes Gebote gehalten und ist nicht von seinem Glauben abgewichen.

Aber es stellt sich die Frage, was ein Glaube wert ist, der nie geprüft wurde. Und ich denke, dass diese Geschichte ein Beispiel für die Engel und uns ist, Gott treu zu bleiben, egal, was passiert. Ohne die Anfechtung des Satan hätte niemand außer Gott von Hiobs starkem Glauben gewusst, wahrscheinlich nicht mal Hiob selbst. Deswegen spielt auch der Satan in dieser Geschichte und insgesamt eine positive Rolle für uns. 😈
Gott hat entschieden, dass die Welt ohne dich nicht auskommt.

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Larson
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Re: Was können wir von Hiob lernen?

Beitrag von Larson »

Sara Funkelstein hat geschrieben: Sa 11. Apr 2026, 07:58 Aber es stellt sich die Frage, was ein Glaube wert ist, der nie geprüft wurde. Und ich denke, dass diese Geschichte ein Beispiel für die Engel und uns ist, Gott treu zu bleiben, egal, was passiert. Ohne die Anfechtung des Satan hätte niemand außer Gott von Hiobs starkem Glauben gewusst, wahrscheinlich nicht mal Hiob selbst. Deswegen spielt auch der Satan in dieser Geschichte und insgesamt eine positive Rolle für uns. 😈
Anfangs Jahr habe ich sozusagen dieses Buch „Hiob“ durchbuchstabiert, war wochenlang zum Teil acht Stunden am Tag am Studieren, lesen, vergleichen usw. Zuerst dachte ich auch, was soll mir das schon sagen? Ich „kannte“ die Geschichte doch! Und je tiefer ich mich darin „versenkte“, um so mehr faszinierte, packte mich die Aussage.

Schon nur die Bedeutung der Namen der beteiligten Personen! Eliphas, Bildad, Zophar und Elihu. Sozusagen eine Geschichte ausserhalb des Judentums, und doch allumfassend.

Hiob, ein hochangesehener Mensch, wo selbst die „Alten“ schwiegen, der auch für ihn Unbekannte einstand, der die Armen unterstützte usw. Sozusagen eine Vorlage eines sittlichen Lebens und Gottestreue.


Oder dann Bildads Bemerkung:
Hi 8,8 »Denn befrage nur das frühere Geschlecht und achte auf das, was ihre Väter erforscht haben! 9 Denn wir sind nur von gestern her und wissen nichts, weil unsere Tage nur ein Schatten auf Erden sind; 10 sie aber werden dich sicherlich belehren, werden dir’s sagen und aus der Tiefe ihrer Einsicht die Worte hervorgehen lassen:
„Tradition“, welche „erforscht“ worden war, was früher gelehrt wurde, das gilt, und wer es nicht glaubt und akzeptiert, den straft dann Gott, und so urteilt Bildad das Unglück Hiobs als selbstverschuldet, da er die Tradition verleugnet, die traditionelle Lehre, dass Gott Frevler straft und Fromme beschenkt.
Hiob hält dem entgegen, dass die Wirklichkeit nicht so ist, sondern eher umgekehrt, zeugt aber keine „Lösung“ der Fragen, „warum handelt Gott so?“.

Und dann muss der jüngste Beteiligte kommen: Elihu, wagt gegen alle, gegen die „Alten“ und Erfahrenen, Weisen und Klugen zu reden, und zeigt Gottes souveränes Handeln und Lenken mit Hilfe der Tierwelt auf.
Glück und Unglücke sind nicht immer nur Folgen unserer Taten, sondern haben einen Selbstzweck, und die ganze reihe der Geschehnisse sind zugleich Teil des Planes Gottes. Dies wird mit der Natur, der Schöpfung Gottes aufgezeigt.
Hi 35,11 Der uns durch das Vieh der Erde belehrt und durch die Vögel des Himmels uns weise macht.

Also Hiob dies erkannte, darauf sprach er zu JHWH:
Hi 42,5 Mit dem Gehör des Ohres hatte ich von dir gehört, aber nun hat mein Auge dich gesehen.
Das oberflächliche menschliche Denken, die Weisheit der Welt ist beiseite gelegt, fremde philosophische Lehren abgetan, und die tiefe Erkenntnis des alleinen wahren Gottes hat den Platz eingenommen.
Kaum wird eine Lüge entlarvt, hat sie schon mehrere Kinder geboren, weil sie sehr fruchtbar ist.
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Ziska
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Re: Was können wir von Hiob lernen?

Beitrag von Ziska »

Aus dem Bibelbuch Hiob können wir sehr viel lernen!
Hiob 2:4
Doch Satan entgegnete Jehova:
„Haut für Haut. Alles, was ein Mensch hat, wird er für sein Leben geben!“
Diese Behauptung Satans gilt nicht mehr Hiob alleine.
Es geht um alle Menschen!
Es geht um eine universelle Streitfrage!

Bleiben du und ich Gott unter allen Umständen treu?

Bleiben wir Gott treu, wenn wir wegen unseres Glaubens verfolgt werden?

Zeigen wir unsere Liebe zu Gott und bleiben treu, wenn unsere Glaubensausübung
von der Regierung verboten wird und mit Gefängnisstrafe gedroht wird?

Bleiben wird Gott treu, wenn man uns mit dem Tod droht und wir wegen unserer Glaubensausübung getötet werden?

Bleiben wir treu, auch wenn sich unsere Verwandten, Freunde, Arbeitskollegen und Schulkameraden von uns abwenden, weil wir Gott so anbeten wollen, wie er es will?

Satan (hebräisch für „Widersacher“, „Gegner“ oder „Ankläger“)
behauptet, dass jeder Mensch sich von Gott abwendet, wenn es hart auf hart kommt!

Jeder Mensch kann jetzt beweisen, dass der Teufel (griechischen diabolos („Verleumder“, „Durcheinanderbringer“) ein Lügner ist!

Wie?
Indem wir unter allen Umständen Gott treu bleiben!
Liebe Grüße von Ziska

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Larson
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Re: Was können wir von Hiob lernen?

Beitrag von Larson »

Ziska hat geschrieben: Sa 11. Apr 2026, 10:07 Satan (hebräisch für „Widersacher“, „Gegner“ oder „Ankläger“)
behauptet, dass jeder Mensch sich von Gott abwendet, wenn es hart auf hart kommt!

Jeder Mensch kann jetzt beweisen, dass der Teufel (griechischen diabolos („Verleumder“, „Durcheinanderbringer“) ein Lügner ist!
Das Thema „Teufel“ wird ja hier schon besprochen: viewtopic.php?t=9641
Und hat hier in Hiob nicht diese christliche Bedeutung, sondern im juristischen Sinn, ob sich eine Sache wirklich so verhält.
… sprach: Haut um Haut, ja, alles, was der Mensch /Mann (אִישׁ (ʽijsch)) hat, gibt er um sein Leben (נֶפֶשׁ (nëfësch)).
Nun, das ist keine Lüge, sondern so handelt der (gewöhnliche) Mensch. Und so fügt sich Hiob geduldig in seinen Verlust, froh, mit „heiler“ Haut, mit dem Leben davongekommen zu sein.

Später verwünscht Hiob sein Leben, seine Geburt! Möchte lieber eine Fehlgeburt gewesen sein, eine Totgeburt.
Ziska hat geschrieben: Sa 11. Apr 2026, 10:07 Wie?
Indem wir unter allen Umständen Gott treu bleiben!
Ja, dem Ewigen, Seiner (durch Mose und der Propheten gegebene unabänderliche) Lehre treu sein, dazu gehört auch das Ablehnen fremder „Weisheiten“, die den Ewigen gering machen wollen, unfähig, ohne Opfer verzeihen zu können und das Heil in einem eigenen Gottesbild suchen oder Ihm dann noch einen „leiblichen /physischen Sohn“ andichten, was alles nicht die Lehre Gottes ist.
5.Mo 13,1 Das ganze Wort, das ich euch gebiete, das sollt ihr beobachten, es zu tun; du sollst nichts hinzufügen und nichts davontun.
Kaum wird eine Lüge entlarvt, hat sie schon mehrere Kinder geboren, weil sie sehr fruchtbar ist.
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Ziska
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Re: Was können wir von Hiob lernen?

Beitrag von Ziska »

Larson hat geschrieben: Sa 11. Apr 2026, 10:35
Ziska hat geschrieben: Sa 11. Apr 2026, 10:07 Satan (hebräisch für „Widersacher“, „Gegner“ oder „Ankläger“)
behauptet, dass jeder Mensch sich von Gott abwendet, wenn es hart auf hart kommt!
… sprach: Haut um Haut, ja, alles, was der Mensch /Mann (אִישׁ (ʽijsch)) hat, gibt er um sein Leben (נֶפֶשׁ (nëfësch)).
Nun, das ist keine Lüge, sondern so handelt der (gewöhnliche) Mensch. Und so fügt sich Hiob geduldig in seinen Verlust, froh, mit „heiler“ Haut, mit dem Leben davongekommen zu sein.
In Hiob 2 tritt Satan als „Widersacher“, „Gegner“, „Ankläger“ auf.
Von Lüge ist nicht die Rede.

Satan stellt die Behauptung auf, dass jeder Mensch sich von Gott lossagt, wenn es um ihr persönliches Leben geht!

Was würdest du tun, wenn du vor die Wahl gestellt wirst?

Beispiel: Würdest du der Regierung gehorchen, die per Gesetz deine Ausübung deines Glaubens verbietet?
Würdest du der Regierung gehorchen, wenn sie etwas von dir fordert, was eindeutig dem Willen Gottes widerspricht?
Was würdest tun, wenn jemand etwas von dir verlangt, was du mit deinem biblisch geschulten Gewissen nicht vereinbaren kannst?

Auch wenn du wegen deiner Gottesfurcht ins Gefängnis kommst und vielleicht sogar zum Tod verurteilt wirst?
Oder „gehorchst du Gott mehr als Menschen“?

Ist dein Glaube an den allmächtigen Gott wirklich so stark? Das weißt nur du alleine!

Darum geht es!
Zuletzt geändert von Ziska am Sa 11. Apr 2026, 11:26, insgesamt 1-mal geändert.
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Abischai
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Re: Was können wir von Hiob lernen?

Beitrag von Abischai »

Lieber Larson!

Dein erster Beitrag war ausgesprochen gut. Es dauert mich jedoch etwas, daß Du nun wieder den Kampf gegen den Glauben der Christen heimlich im Schilde führst, Du kannst da wohl nicht aus Deiner Haut, aber egal...

Hiob hat (ich spreche jetzt mal für die Christen) für mich eine sehr "neutestamentliche" Bedeutung, da auch ich "im gleichen Boot" sitze wie Hiob einst, aber der Ausspruch: "ich weiß, daß mein Erlöser lebt", eine zwar unscharfe, doch aber tiefgründige Hoffnung auf DEN Erlöser ist, auf Jesus, den Christus, dessen Namen er dazumal nicht kennen konnte, wohl aber gewiß war, daß JHWH Retter IST (= "Jeschua").
Auch ist Ziskas Anspielung auf den Teufel nicht ganz so abwegig, da im neuen Teil der Bibel ("NT": Offb.) enthüllt wird, daß der Satan und der Teufel das gleiche Wesen sind. "Teufel" wird in Hiob nicht erwähnt, das ist richtig, aber er ist der selbe, der dem Hiob in Gottes Auftrag hart zugesetzt hatte, wird dort nur anders benannt.

Jeden Tag bete ich explizit für Dich zu diesem Erlöser, von dem Hiob sagte, daß er wisse, daß der lebe (damit keine Unklarheiten aufkommen; ich meine Jesus Christus). Du wirst sehen was passiert.

Wenn Gott handelt spielt es keine Rolle, wie wir beide die Schrift verstehen, darin dürften wir uns einig sein. oder?
Meine Hilfe kommt von Jahweh, der Himmel und Erde gemacht hat. [Ps 121;2]
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Helmuth
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Re: Was können wir von Hiob lernen?

Beitrag von Helmuth »

Ziska hat geschrieben: Sa 11. Apr 2026, 11:22 In Hiob 2 tritt Satan als „Widersacher“, „Gegner“, „Ankläger“ auf. Von Lüge ist nicht die Rede.
Dass Satan, der Teufel, ein Lügner ist, wissen wir von Jesus, oder wenn man will seit der Verführung Evas, die damit belogen wurde, sie werde gewisslich nicht sterben. Als Gegner und Widersacher kennen wir ihn aber auch schon aus anderen Stellen aus dem AT.

Zum Buch Hiob kennt man meine Auffassung und aus der Perspektive schreibe ich. Im babylonischen Exil wurde den Juden wohl erstmals bewusst, dass es einen solchen Widersacher gibt, der sich Gott selbst in den Weg stellt. Vermultich waren diese Juden mehr Hellenisten als sog. Israeliten und versuchten dies in Form eines literarischen Werkes zu verarbeiten. Genau so lesen sich die vielen Reden.

Wirklich Offenbarung erhalten wir von Satan erst durch Jesus. Was Schmerz an sich betrifft, finden wir zur Genüge anhand vieler Aussagen durch Gottes Wort, dass z.B. nur Gott alleine uns Schmerzen zufügen oder nehmen kann. Der Satan hat diese Macht nicht, sondern verführt uns zu Handlungen, die in der Folge Schmerzen verursachen. Wozu wurde Hiob verführt, dass er sich versündigt hätte? Davon lesen wir nichts.

Was die Autoren des Buches aber sicher schmerzhaft im Gedächtnis haben, ist das Leid, dass sie durchmachen mussten, als sie brutal aus ihrer Heimat vertrieben worden sind. Viele wurden getötet und der Rest gewaltsam nach Babel verscheppt. Dort enstand z.B. auch Psalm 139, der ausdrückt, dass sie an dem Ort keine Loblieder singen können, da der Schmerz zu tief sitzt und für sie ein unheiliger Ort ist.

Theologisch hat das Buch für mich keine Bedeutung, dazu widerspricht es geoffenbarten Prinzipen des Tanachs, der schon hinreichend bekannt war, aber sich Gedanken zu machen, wie man Leid verarbeitet, ist das Motiv dieses Buchs und legitim. Weil es zum Tanach gehört heißt nicht, dass es eine Offenbarung Gottes ist.

Es ist im Stil von Prediger, Hohelied oder Klageleid eine literarische Verarbeitung von Lebensumständen, sei es Freud oder Leid. Es gibt auch historische Werke wie Ester, Nehemia oder Esra, die ebenfalls keine Offenbarung Gottes beinhalten, aber dennoch zum Tanach gehören, weil sie historische Relevanz haben.

Mit der Figur Hiob sich zu assoziieren ist sicher eine Überlegung wert, wie ich damit umginge, würde mir Leid widerfahren, von dem ich meine, dass ich daran gar keine Schuld trage. Allerdings ist es heute zu meiner festen Überzeugng geworden, dass jedes Leid, das mir widerfährt, mit meiner Schuld zu tun hat.

Und wenn wir schon den Satan ins Spiel bringen, dann ist es entweder meine Schuld ihm die Türe zu weit aufgemacht zu haben, sodass ich verführt wurde, oder eine Schuld, der ich mir noch gar nicht bewusst bin, sodass sie mir Gott erst offenbaren muss.

Ich glaube aber nicht, dass ich ein reiner Spielball Satans bin und Gott sagt dazu: "Na gut, dann mach mal, wir werden dann schon sehen, was bei Helmuth Sache ist." Einem solchen Gott vertraue ich nicht mein Leben an, wohl aber dem JHWH, der sich einem Mose geoffenbart hatte.

Ich gehe also an mein Leid anders heran und bitte Gott mir zu offenabren warum es mich trifft. Nun, es könnte auch sein, dass er mich zum Märtyrer auserwählt hatte, der also tatsächlich schuldlos zu leiden hatte, nur denke ich, da hätte er sich dann bei mir den falschen ausgesucht. ;)
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. - Johannes 3:16
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Larson
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Re: Was können wir von Hiob lernen?

Beitrag von Larson »

Ziska hat geschrieben: Sa 11. Apr 2026, 11:22 Was würdest du tun, wenn du vor die Wahl gestellt wirst?
Jeder, der meint zu wissen, was er dann tun würde, betrügt sich selber. Denn in der Situation, in der Bedrängnis, im Unheil, wer will schon exakt wissen, wie man dann reagiert?
Ich könnte nur eine Absichtserklärung abgeben, aber in der Situation?

Ziska hat geschrieben: Sa 11. Apr 2026, 11:22 Ist dein Glaube an den allmächtigen Gott wirklich so stark? Das weißt nur du alleine!
Ja, und da kann man dann nur dem Ewigen vertrauen, dass er einem auch durchträgt, aber wissen?
Kaum wird eine Lüge entlarvt, hat sie schon mehrere Kinder geboren, weil sie sehr fruchtbar ist.
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Re: Was können wir von Hiob lernen?

Beitrag von ProfDrVonUndZu »

Ich lerne aus der Geschichte, dass aufgebauter Wohlstand flüchtig ist und immer die Gier anderer Leute weckt. In diesem Fall die Sabäer und Chaldäer. Er schränkt die Mobilität ein und macht anfällig für Wetterphänomene. Es gibt kein Recht und keinen Anspruch auf diesen Wohlstand. Man kann ihn sich nicht verdienen, sondern der eine hat eben Glück und der andere nicht.
Offenbarung 1,3 Glückselig, der da liest und die da hören die Worte der Weissagung und bewahren, was in ihr geschrieben ist; denn die Zeit ist nahe!
Sara Funkelstein
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Re: Was können wir von Hiob lernen?

Beitrag von Sara Funkelstein »

Larson hat geschrieben: Sa 11. Apr 2026, 08:54 Anfangs Jahr habe ich sozusagen dieses Buch „Hiob“ durchbuchstabiert, war wochenlang zum Teil acht Stunden am Tag am Studieren, lesen, vergleichen usw. Zuerst dachte ich auch, was soll mir das schon sagen? Ich „kannte“ die Geschichte doch! Und je tiefer ich mich darin „versenkte“, um so mehr faszinierte, packte mich die Aussage.
:Herz2:
Larson hat geschrieben: Sa 11. Apr 2026, 10:35 Das Thema „Teufel“ wird ja hier schon besprochen: viewtopic.php?t=9641
Und hat hier in Hiob nicht diese christliche Bedeutung, sondern im juristischen Sinn, ob sich eine Sache wirklich so verhält.
Richtig, hier muss es um die Bedeutung des Satan gehen. Und die ist eben nicht der Teufel der Christen.
Gott hat entschieden, dass die Welt ohne dich nicht auskommt.

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