Ich auch nicht. Ich hatte kein Problem, als die Israelis anfingen, die Anführer der Hamas quasi mit der Waffe des Korans zu töten. Dort steht, Zitat Mohammed: „Tötet die Verführer, denn verführen ist schlimmer als töten.“Sunbeam hat geschrieben: ↑Sa 18. Apr 2026, 17:06Ich weiß nicht, ich weiß nicht...., im Gedächtnis der Menschheit und also auch der Geschichtsschreibung wird da eher der 24. Februar 2022 bleiben.Rupert Huebelbauer hat geschrieben: ↑Sa 18. Apr 2026, 11:06Sehe ich auch so.Sunbeam hat geschrieben: ↑Sa 18. Apr 2026, 09:08
Meinst du nicht auch, das du manchmal maßlos überziehst, und mit genau der völlig unentspannt weltanschaulichen Einseitigkeit reagierst, die wir an den sozusagen willigen und gehorsamenStaatsmedien immer wieder kritisieren?
Ich glaube nicht, das dieses ewige Schwarz-Weiß-Denken deiner wirklich würdig ist. Denn so wie du hier agierst, wird man irgendwann doch nur noch zum verkniffenen Fanatiker, der nur noch Gift und Galle speit.
(Früher warst du mal lockerer, gelöster und auch humoriger.)
Im Ukraine Konflikt aber, sind die russischen Machthaber die Guten und die Ukrainer die Urbösen, also leider auch nur Schwarz-Weiß.
(Hier als Entsprechung der 7. Oktober 2023, und nein, ich sah und sehe die Hamas nicht und niemals als unebdingte und bedinglslose philanthropische Freunde der Menschheit.)
Danach sind die Israelis aber zu weit gegangen. Sie haben sich hasserfüllt und mit Rachsucht auf die selbe tiefe Ebene ziehen lassen, wie die Hamas, ohne Rücksicht auf Verluste der Zivilbevölkerung. Es gibt zwar nicht wenige Sympathisanten der Hamas, also diejenigen, die immer Freude hatten, wenn jüdische Zivilisten getötet wurden, was man ja im Fernsehen öfters sehen konnte. Aber gibt auch viele von der Hamas unterdrückte Palästinenser, die der Hamas nicht nahestehen. Sie sind viel näher dem vernünftigeren alten Vorsitzenden Abbas im Westjordanland, der aber im Gazastreifen machtlos war. 50 oder 60 tausend Tote sind die offiziellen Zahlen. Selbst wenn es nur 30 000 wären, von einem annehmbaren Kollateralschaden kann man da nicht mehr sprechen. Und der derzeitige Ghetto-Zustand sollte halt auch keine Dauerlösung sein.
Eine gute Gelegenheit hat man verpasst, als Präsident Clinton, der mit Ministerpräsident Jitzchak Rabin und Jassir Arafat einen Friedensvertrag aushandelte. Wer wollte keinen Frieden? Es waren Benjamin Netanjahu und die ultraorthodoxe Partei, die jetzt in der Regierung sind. Der 25-jährige Mörder von Rabin war zwar nicht in dieser Partei, hatte aber dieselbe Ideologie. Und vorbei war es mit dem Frieden.
Es ist halt alles sehr kompliziert bei diesem Konflikt, der schon an die 80 Jahre dauert.