Zippo hat geschrieben: ↑Fr 22. Mai 2026, 11:08
Und jetzt meinst du, daß der Herr Jesus nur gekommen wäre, um dem Volk Israel zu zeigen, wie man das Gesetz einzuhalten hat ?
Naja, Jesus hat das „Gesetz“ drastisch verschärft (zb. Berglehre).
Zippo hat geschrieben: ↑Fr 22. Mai 2026, 11:08
Das war aber nicht sein Anliegen, es ging ihm vielmehr darum, eine Botschaft der Gnade zu verkünden.
Diese Botschaft der Gnade Gottes ist Bestandteil der Torah, der Tenach.
Zippo hat geschrieben: ↑Fr 22. Mai 2026, 11:08
Er selbst hat das Gesetz erfüllt, als er sein Leid hatte und für die Sünde der Menschen, die er liebt, die Strafe am Kreuz verbüßt hat.
Nochmals, das ist definitiv keine „Erfüllung“ des Gesetzes. Von solchem spricht die Torah nirgends. Und nochmals, Opfer durften nach dem Gesetz nicht geschändet werden, mussten makellos sein, ansonsten war das Opfer ungültig. Aber das hatte ich schon mal erwähnt.
Zippo hat geschrieben: ↑Fr 22. Mai 2026, 11:08
Der Herr Jesus weiß von dem strafenden Gott und wollte Menschen vor dem Gericht Gottes bewahren.
Was aber allein durch Umkehr zum alleinen Gott geschieht… „Strafe“ dient als Zurechtweisung, damit jemand vom falschen Weg abkehrt, und wer Umkehrt, ist ein Gerechter (wie schon aus der Tenach zitiert), darauf liegt dann keine Strafe mehr (Folgen davon wird man noch im Leben tragen müssen).
Weiter, wenn man ans endgültige Gericht denkt, so nützt dem Gottlosen ja dieses „Jesus-Opfer“ auch nichts, ausser man lehrt die Allversöhnung.
Zippo hat geschrieben: ↑Fr 22. Mai 2026, 11:08
Gnade ist aber bei Gott nicht umsonst zu haben, denn Gott ist nicht nur ein liebender Vater, sondern auch ein gerechter Richter, der die Übertretungen seiner Gebote bestrafen wird.
Sicher, Gnade ist nicht umsonst, sie bedingt allein die Umkehr…
Zippo hat geschrieben: ↑Fr 22. Mai 2026, 11:08
Aber es ist sicherlich nicht so, daß Gott auf Strafe verzichtet.
Ja, da wird Gott dereinst ein grosses Strafgericht über die Welt bringen, da man Ihm nicht allein die ehre bringt, sondern sich Hilfen schaft.
Neh 9,17 Und sie weigerten sich zu gehorchen und gedachten nicht deiner Wunder, die du an ihnen getan hattest; sie verhärteten ihren Nacken und setzten sich in ihrer Widerspenstigkeit ein Haupt, um zu ihrer Knechtschaft zurückzukehren. Du aber bist ein Gott der Vergebung, gnädig und barmherzig, langsam zum Zorn und groß an Güte, und du verließest sie nicht.
Hier steht, dass Gott ein Gott der Vergebung ist, darin enthalten ist Gnade und Barmherzigkeit.
Und langsam zum Zorn, das bedeutet, dass Gott sehr zurückhaltend mit Strafe ist, aber gross an Güte, welche Er jenen zukommen lässt, die sich Ihm zuwenden.
Und Gott hat das Volk trotz allem bis heute nicht verlassen, auch wenn es von ausserhalb so gesehen wurde und wird.
Zippo hat geschrieben: ↑Fr 22. Mai 2026, 11:08
Jetzt kam der Herr Jesus, um in freiwilliger Weise, sein Leben für die sündhafte Menschheit zu geben.
Obiger von mit zitierter Vers widerspricht deiner Aussage, denn dies ist völlig unnötig und verzerrt die Botschaft der Tenach. Somit ist auch dein Hebräerzitat hinfällig.
Zippo hat geschrieben: ↑Fr 22. Mai 2026, 11:08
Mit der Kreuzigung Jesu wird das Schuldopfer geschlachtet Jes 53,10, das fähig ist die Gerechtigkeit Gottes zu befriedigen, Schuld wegzunehmen und Gnade zu wirken.
Nochmals, die „Gerechtigkeit Gottes“ muss nicht befriedigt werden, und Opfer bewirken keine Gnade, denn Gott ist gnädig und Barmherzig. Es fehlt allein dem Menschen, umzukehren:
2.Chr 30,9 Denn wenn ihr zu dem HERRN umkehrt, so werden eure Brüder und eure Kinder Barmherzigkeit finden vor denen, die sie gefangen weggeführt haben, und in dieses Land zurückkehren. Denn gnädig und barmherzig ist der HERR, euer Gott, und er wird das Angesicht nicht von euch abwenden, wenn ihr zu ihm umkehrt.
Und wer dann in dieser Gnade lebt, dem wird Gott auch keine Schuld anrechnen.
Zippo hat geschrieben: ↑Fr 22. Mai 2026, 11:08
Der Herr Jesus hat das Gesetz erfüllt und war ohne Sünde, aber das war nicht der wahre Grund seines Erscheinens. Im Gegenteil, die vielen Sünden und Vergehen im Volk Israel waren der Grund und es wurde Zeit, das Volk Israel zu befreien.
Wie gesagt, Der Tod Jesu war keine Erfüllung des Gesetzes…. Und ob Jesus ohne Sünde war, weisst weder du noch ich, auch wenn solches behautet wird (Jesu liess sich ja Taufen als Zeichen der Busse und Umkehr…)
Jesus hat das Volk Israel nicht befreit….
Zippo hat geschrieben: ↑Fr 22. Mai 2026, 11:08
Liebe und Wahrheit begegnen dir am Kreuz.
Sicher nicht: Liebe / Gnade ist Gottes, und Wahrheit findet sich in der Tenach, in der Lehre Gottes.
Zippo hat geschrieben: ↑Fr 22. Mai 2026, 11:08
Da ist jemand bereit, deine Schuld auf sich zu nehmen, um die Gemeinschaft mit Gott wieder herzustellen. Das wird dir ohne den Herrn Jesus Christus nie ganz gelingen.
Da ich ja um Gottes Vergebung weiss, muss niemand irgendwelche Schuld auf sich nehmen, denn Gott ist ein gerechter „Richter“, aber kein Richter nach strengster Gerichtsbarkeit, denn ER liebt den Menschen, ist gnädig und barmherzig ihm gegenüber, wenn jemand seine Schuld bekennt und umkehrt und so erlässt sie.
Weiter: die Gleichnisse Jesu widersprechen dir vollends. Der „verlorene Sohn“, das verlorene Schaft oder der Groschen der Frau, oder der unbarmherzige Knecht und weitere, da ist nirgends von Genugtuung die Rede, als allein die Umkehr, oder wieder zu finden die Genugtuung ist.
Beim unbarmherzigen Knecht stehen dann die Folgen, wenn jemand selber nicht vergibt, obwohl ihm vergeben wurde. Da hatte Vergebung kein Lebensänderung, keine Gesinnungsänderung bewirkt.
Weiter: im Unser Vater: „… vergib uns, wie wir vergeben“…. Auch da nichts von Genugtuung, dass der, dem man selber vergibt, etwas dafür aufwenden muss, ich eine "Gegenleistung" erhalte, als dass er allein sein Fehlverhalten zugibt (wie wir auch unser Fehlverhalten Gott gegenüber zugeben sollten), denn sonst ist es keine Vergeben, keine Gnade / Huld, keine Barmherzigkeit, sondern „Berechnung“.
Ps 74,4 Als Deine Dränger haben sie da getobt im Innersten Deines Vereinigungsstiftes, haben ihre (eigenes) Zeichen als Zeichen aufgestellt
(über das von Gott gegebenen "Zeichen" an Israel)