Magdalena61 hat geschrieben: ↑Sa 30. Mai 2026, 01:07
Du weißt es doch gar nicht, ob die Autoren des NT direkte Weisungen empfingen.
Ich denke es wissen zu können, da ich nicht an Telepathie glaube, die notwendig wäre, um in deinem Geist Botschaften einzugeben. So hat Gott seine Schöpfung nicht konstruiert. Nun, Gott könnte es, das glaube ich sogar, da ihm alle Dinge möglich sind, aber tut er das auch? Ich lehre, dass sich Gott keiner esoterischer Methoden bedient, von denen er selbst sagt, dass wir Satanisches sein lassen sollen.
Und dass jeder alles im Traum erhalten hätte, denn der Methode bedient er sich hin und wieder, ist sehr abwegig anzunehmen. Bislang sind es vereinzelte Fälle, von denen auch biblisch einige dokumentiert sind. Bei Mose bezeugt er uns, wie er mit ihm geredet hatte, was Mose später niedergeschrieben hat. Es war nicht im Traum, sondern:
4. Mose 12:8 hat geschrieben: Mit ihm rede ich von Mund zu Mund, und deutlich und nicht in Rätseln ...
Und wieder bestätigt Gott selbst, dass er geredet und ihm nicht eingeflüstert hatte, wovon es weitere gut 2.000 Zeugnisse gibt. Reicht das immer noch nicht? Wieviel möchtest du noch? Und wieviele hat die dogmatische Position? Bislang ganze Null

Das ist ja der Witz, aber keiner anerkennt das, weil das Dogma zu fest sitzt. Bislang vorgelegte Stellen belegen das nicht.
Bei historischen Belangen der Schrift ist es nicht anders wie jedes geschichtliche Werk entsteht. Doch haben wir gerade im NT einen Autor, der meine historische Sichtweise geradezu bestätigt, von dem wir wissen, wie er die Dinge empfangen hat, es ist Lukas:
Lukas 1:2 hat geschrieben:... so wie es uns die überliefert haben, die von Anfang an Augenzeugen und Diener des Wortes gewesen sind.
Lukas hat sein Werk auf Basis der Informationen von Augenzeugen und Dienern des Wortes empfangen. Das sind in erste Linie die Apostel und Augenzeugen gab es ja gefühlt Tausende und viele hatten sicher noch gelebt. Er stellte auch selbst Nachforschungen an. Die Stammbaumliste kann z.B. so ein Fall sein.
Dabei war er weder Apostel, Prophet noch kennt man ihn als Schriftgelehrten. Aber Gott nutze ihn dennoch und er schried das für mich gerade aus historischer Sicht wertvollste Evangelium und die ebenso einzigartige Apostelgeschite, in der er dann stellenweise selbst als Augenzeuge schreibt. So bestätigt sich auch sein Kontakt zu den Apsoteln, vor allem Paulus.
Wie auch immer, es scheidet jedenfalls aus telepathisch Botschaften empfangen zu haben, wäre dem möglich. Und wenn einer ausscheidet, wovon nun LUIkas Zeug ist, dann ist es mit dem "Alle Schrift" schon seinetwegen dahin. Der eine Paulus-Vers ist ohnehin fehlübersetzt und falsch interpretiert.
Es ergibt auch keinen Sinn das als Glaubensgut zu lehren oder anzunehmen. Welchen sollte es haben? Die Entstehungslehre der Bibel ist mehr von wissenschaflticher Natur und dient eher Menschen wie mir, die sich teils mit Forschung beschäftigen. Ich habe auf dem Wege dafür viele wertvolle Erkenntnisse erlangt. Man könnte davon profitieren wollte man nicht lieber an seinen Dogmen weiter hängen.
Dabei bist du harmlos. ZJ, Mormoen und Katholiken hängen an noch viel mehr Dogmen, Von vielen hast du dich schon gelöst. Dieses hat der Altkirchenvater Hieronymus als "divinitus inspirata" bei der ÜS ins Lateinsche geprägt und seitdem kursiert dieses Wort "Inspiration" in allen Christenköpfen herum.
Inspiration ist ein Vorgang, den es ja gibt, nur damit kein Missverständis aufkommt. aber nicht in der Form einer Telepathie als Eingabe von Worten in den Geist. Wir können lesen, dass Gott spricht, wirkt und handelt. So bringt er uns das Wort näher. Das steht, wie gesagt zigfach geschrieben.
Magdalena61 hat geschrieben: ↑Sa 30. Mai 2026, 01:07
Menschen, die sich wirklich Gott hingeben und viel Zeit mit Ihm verbringen, "hören" (erkennen)
mehr, und was sie erkennen, das können sie auch aufschreiben und kommunizieren. Ein Feierabendchrist, der halt einige Minuten am Tag eine Begegnung mit Gott zulässt, wird entsprechend magere Ergebnisse einfahren.
Das nennt man z.B. gelehrt vom Heiligen Geist und zeichnet die Diener Gottes aus. Wie ich erläutert habe, gilt das für jedes Kind Gottes, also erst Recht für die Bibelautoren. Man kann es Erkenntnis gewinnen nennen und ist eine Gabe.
Darin diente Paulus neben seiner Mission auch als Theologe, Lukas als Historiker, beide aber Gott, jeder auf seine Weise und in seiner Gabe. So einfach wäre das meiner Meinung nach. Keiner davon hätte behauptet, er rede damit Gottes Wort. Zeig mir einen Beleg durch die Apostel, der sein eigenes Wort als von Gott autorisiert.
Ja, das wäre nämlich der nächste Witz an der Sache. Paulus hätte damit sein eigenes Briefwort an Timotheus zu Gottes Wort erklärt, in dem er mit "Alle Schrift, gottgehaucht" sich selbst dazu autorisiert. Das ist doch glatter Nonsens, wird aber tatsächlich so gelehrt.
Wer den Kontext aufmerskamer liest, kann erkennen, dass er nicht von seinem eigenen Wort spricht, sondern vom Tanach, den er Timotheus ans Herz legt. Solches zu erkennen ist die Gabe Gotte in dir. Leider besitzen oder sagen wir gebrauchen sie nicht alle, weil sie dogmatisch umprogrammiert werden. So erstickt man Gottes Gabe.