Larson hat geschrieben: ↑Mi 3. Jun 2026, 17:51
Zippo hat geschrieben: ↑Mi 3. Jun 2026, 17:31
Wird nicht Abel zu einem Vorbild des Glaubens, weil er das bessere Opfer dargebracht hatte ?
Gegenfrage, was genau war nun beim Opfer von Abel besser? und was „glaubte“ er denn, was meint die Torah, die Tenach, wenn von glaube4n, sprich Treue geschrieben steht?
[1. Mo 4,3-5] Es begab sich aber nach etlicher Zeit, dass Kain dem HERRN Opfer brachte von den Früchten des Feldes; und Abel brachte auch von den Erstlingen seiner Herde und von ihrem Fett. Und der HERR sah gnädig an Abel und sein Opfer; aber Kain und sein Opfer sah er nicht gnädig an. Da ergrimmte Kain sehr, und seine Gebärde verstellte sich.
Warum sah Gott das Opfer Abels gnädig an, das Opfer Kains aber nicht ?
Zippo hat geschrieben: ↑Mi 3. Jun 2026, 17:31
Die Geschichte mit Noah wird zu einem Vorbild für die Rettung Jesu vor dem Gericht Gottes.
Also das Gericht kam ja gerade über jene Menschen, und mit Jesus hatte das nichts zu tun. Der alleien Gott war der Handelnde. Noach war rechtschaffen vor dem Ewigen.
Der Herr Jesus nimmt es aber als Vorbild für das Gericht in der Endzeit. Seinen Nachfolgern verspricht er Bewahrung vor diesem Gericht.
Joh 5,24
Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht, sondern er ist vom Tode zum Leben hindurchgedrungen.
Larson
Zippo hat geschrieben: ↑Mi 3. Jun 2026, 17:31
Die Geschichte mit dem Turm von Babel ist eine Geschichte des falschen Glaubens und Götzendienstes.
Nein, da steht nichts von „Götzendienst“, sondern, weil sie sich einen Namen machen wollten (der Turm selber war nicht das Problem), um so nicht auf der Erde zerstreut zu werden.
Die gemeinsame Aufgabe schweißt zusammen ?
Babel heißt übersetzt "Tor zum Himmel", man wollte durch den Turm den Himmel erobern. Man interpretiert das in christlichen Kreisen schon mal als eigenwilligen Gottesdienst.
Götzendienst ist ja auch eigenwillig und verstößt gegen die Gebote Gottes. In der Offenbarung wird Babel als die Mutter der Hurerei bezeichnet.
[Off 17,4-5] Und das Weib war bekleidet mit Purpur und Scharlach und übergoldet mit Gold und edlen Steinen und Perlen und hatte einen goldenen Becher in der Hand, voll Gräuel und Unsauberkeit ihrer Hurerei, und an ihrer Stirn geschrieben einen Namen, ein Geheimnis: Die große Babylon, die Mutter der Hurerei und aller Gräuel auf Erden.
War Babylon nicht schon immer eine Metropole für Götzen gewesen ? Nebukadnezar hatte sich sogar selbst mal ein Statue machen lassen, die angebetet werden sollte.
[Dan 3,4-5] Und der Herold rief überlaut: Das lasst euch gesagt sein, ihr Völker, Leute und Zungen! Wenn ihr hören werdet den Schall der Posaunen, Drommeten, Harfen, Geigen, Psalter, Lauten und allerlei Saitenspiel, so sollt ihr niederfallen und das goldene Bild anbeten, das der König Nebukadnezar hat setzen lassen.
Larson
Zippo hat geschrieben: ↑Mi 3. Jun 2026, 17:31
Abraham hat seinen Sohn nicht nur opfern sollen, um seinen Gehorsam zu prüfen, sondern diese Geschichte dient auch als Vorbild für die aufopfernde Tat Jesu.
Auch das hat mitnichten einen Bezug auf Jesus. Worin sollte denn das Vorbild sein? „Geopfert“ wäre ja der Isaak geworden….
Abraham als „Gott“ und Isaak als „Jesus“, nur vergisst du, dass da oben noch eine Stimme war, und diesem Abraham verboten hatte, den Isaak zu töten.
Es sollte ja auch nur ein Vorbild sein, aber Abraham hätte es getan.
[1. Mo 22,11-12] Da rief ihm der Engel des HERRN vom Himmel und sprach: Abraham! Abraham! Er antwortete: Hier bin ich. Er sprach: Lege deine Hand nicht an den Knaben und tue ihm nichts; denn nun weiß ich, dass du Gott fürchtest und hast deines einzigen Sohnes nicht verschont um meinetwillen.
Gott hat seinen geliebten Sohn an das Kreuz gehen lassen, um Strafe und Zorn von dem Menschen abzuwehren.
[Joh 3,14-15] Und wie Mose in der Wüste eine Schlange erhöht hat, also muss des Menschen Sohn erhöht werden, auf das alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.
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Wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben. Wer dem Sohn nicht glaubt, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt über ihm.
Was ist deine Interpretation der Geschichte ?
Larson
Zippo hat geschrieben: ↑Mi 3. Jun 2026, 17:31
Darüber hinaus kann man sich natürlich fragen, warum dieses Volk Gottes gerade diese Dinge erlebt hat, um in dieses Land hineinzukommen ?
Warum diese Sklaverei in Ägypten ?
Warum der Wüstenzug ?
Warum die Eroberung des gelobten Landes ?
Warum? wegen des Verdienstes Abrahams...
Weil Israel das Volk Gottes ist: Mein Sohn ist Israel
5.Mo 9,5 Nicht um deiner Gerechtigkeit und der Geradheit deines Herzens willen kommst du hinein, um ihr Land in Besitz zu nehmen; sondern um der Gottlosigkeit dieser Nationen willen treibt der HERR, dein Gott, sie vor dir aus, und damit er das Wort aufrecht halte, das der HERR deinen Vätern, Abraham, Isaak und Jakob, geschworen hat.
Mußte deswegen diese Sklaverei in Ägypten sein ?
Und warum sind sie nicht direkt in das gelobte Land einmarschiert ?
Gruß Thomas
2 Kor 13,13 Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.