Helmuth hat geschrieben: ↑Sa 13. Jun 2026, 09:11
Zippo hat geschrieben: ↑Mo 8. Jun 2026, 12:11
Steckt nicht schon in der Schöpfungsgeschichte das Evangelium ?
Das Evangelium noch nicht, aber nach dem Sündenfall musste ja Gott seine Heilsgeschichte beginnen. Das Geheimnis wurde Schritt für Schritt gelüftet, also nicht sofort.
Durch diesen Sündenfall war etwas zerstört worden. Vergänglichkeit und Tod kamen in die Schöpfung. Der Ungehorsam des Adam brachte den Tod und seither wartet die Menschheit auf einen Retter, der diesen Schaden wieder gut macht.
Rö 5,12...17
Derhalben, wie durch einen Menschen die Sünde ist gekommen in die Welt und der Tod durch die Sünde, und ist also der Tod zu allen Menschen durchgedrungen, dieweil sie alle gesündigt haben;
...
Denn so um des einen Sünde willen der Tod geherrscht hat durch den einen, viel mehr werden die, die da empfangen die Fülle der Gnade und der Gabe zur Gerechtigkeit, herrschen im Leben durch einen, Jesum Christum.
Aus verschiedenen Hinweisen des NT erfahren wir, daß das Evangelium vor Grundlegung der Welt geplant war.
[1. Pet 1,18-20] und wisset, dass ihr nicht mit vergänglichem Silber oder Gold erlöst seid von eurem eitlen Wandel nach väterlicher Weise, sondern mit dem teuren Blut Christi als eines unschuldigen und unbefleckten Lammes, der zwar zuvor ersehen ist, ehe der Welt Grund gelegt ward, aber offenbart zu den letzten Zeiten um euretwillen,
Also wird das Evangelium schon im Schöpfungsbericht verankert sein, viele Begrifflichkeiten werden ja auch auf das Geistliche übertragen. Es gibt Licht und Finsternis, es gibt Wasser und Samen, es gibt Tod und Auferstehung auch im geistlichen Bereich. Bsp. Joh 12,24
Helmuth
Ich denke nicht, dass Mose oder David davon schon so Kenntnis hatten wie wir heute. Sie deuteten die Dinge nur an, waren sich aber sicher, dass sie für immer bei Gott sein werden. Das Ende des berühmten Davidpsalms:
Psalm 23:6 hat geschrieben: Nur Güte und Huld werden mir folgen alle Tage meines Lebens; und ich werde wohnen im Haus JHWH's auf immerdar.
Dieses Lied zeugt von einem tiefen Glauben und Vertrauen, dass Gott JHWH schon für alles sorgt.
Das Vertrauen war da. Vieles war den Propheten aber noch verborgen. Hosea 13,14.
Von den Männern des AT hat vielleicht Abraham am ehesten verstanden, was für ein Heilsgeschehen auf die Menschheit zukam. Denn der Herr Jesus spricht davon, daß Abraham seine Tage sehen sollte.Joh 8,58. Ich vermute, Gott hat ihm etwas gezeigt, als er seinen Sohn opfern sollte. 1 Mo 22
Helmuth
Zippo hat geschrieben: ↑Mo 8. Jun 2026, 12:11
Diese Dinge liegen heute noch in der Zukunft, aber sie sind wohl schon in den Worten des AT enthalten. Aber endet Heilsgeschichte nicht, bei dem Werk, das dazu geführt hat, das Menschen von ihren Sünden erlöst werden ?
Das wäre m.E zu einseitig. Jesus ist der Heilsbringer, aber das Heil muss an uns seine Anwendung finden, sonst wäre sein Opfer doch umsonst erbracht worden.
Es werden auch noch nach uns Generationen aus uns hervorkommen, wie viele weiß ich nicht, aber einige sind es schon noch, bis Gott den Endzeitpunkt dieser Welt setzt.
Aus jeder Generation muss der Rest ausgesondert werde, der am Heil teinehmen wird. Daher sehe ich die Heilsgeschichte noch nicht abgeschlossen.
Warum heißt es dann Heilsgeschichte ?
Leben wir nicht derzeit in der Zeit der Erfüllung aller Dinge, die verheißen sind ?
Helmuth
Aber ich sage es immer wieder so, dass durch Jesu Opfer Gott seine Bringschuld eingelöst hat, womit in Christus auch ein neues Bündnis geschaffen wurde. Petrus predigt dazu dieses Wort:
Apg. 4:12 hat geschrieben: Und es ist in keinem anderen das Heil, denn es ist auch kein anderer Name unter dem Himmel, der unter den Menschen gegeben ist, in dem wir errettet werden müssen.
Nach allen Dingen, die im AT stehen, den vielen Prophezeiungen und Geschichten, kann man vielleicht von einer Bringschuld sprechen. Da lastete schon ein gewisser Druck auf dem Herrn Jesus, denn wenn er den Weg zum Kreuz nicht angetreten hätte, wären 1000sende Jahre Heilsgeschichte umsonst gewesen !
Gruß Thomas
2 Kor 13,13 Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.