Das was ich darlegte, darin irre ich mich nicht (weiter sprach ich ja von einer „Vermutung“, welche ich ja als Antwort auf eine andere „Vermutung“ gegeben hatte), Jesus ist nun mal kein Gott, denn der Ewige warnt ja vor solchen „Phänomenen“, welche es in verschiedenen Religionen gibt (soll man nun jeweils immer hin und her swappen?), und sagte, dass man die Prüfen soll, und zwar einzig allein aufgrund seiner Weisungen in der Torah.
Oder soll ich nun gar zu Maria und allen Heiligen beten, nach Lourdes pilgern, oder sonst weiss ich was. Dies alles ist nur die „Weiterentwicklung“ der falsch gestellten Weiche zu Beginn der Christenheit.
Denn:
Und dieses „Wort“ ist nicht „Jesus“, sondernPs 119,105 Dein Wort ist Leuchte meinem Fuß und Licht für meinen Pfad.
Ps 1,2 sondern seine Lust hat am Gesetz des HERRN und über sein Gesetz sinnt Tag und Nacht!
(wie auch der Eckstein nicht Jesus ist, sondern eben diese Weisungen Gottes, wie ich es dargelegt habe)Ps 19,8 Das Gesetz des HERRN ist vollkommen und erquickt die Seele; das Zeugnis des HERRN ist zuverlässig und macht weise den Einfältigen.
9 Die Vorschriften des HERRN sind richtig und erfreuen das Herz; das Gebot des HERRN ist lauter und erleuchtet die Augen.
Und genau an diesem „prüfen“ der NT-Lehre und was daraus gemacht wurde, liegt ausserhalt der Torah und den Propheten.
Schon der Beginn des MtEv, scheitert, mit diese „Jungfrauengeburt“ aus Jesaja 7 (war ja schon öfters das Thema). Dies entspricht keiner Wahrheit (oder man gibt sie sich, definiert sie selber), geschweige denn einer Verheissung, dass in Jesaja auf eine Geburt von Jesus hinweisen soll, und dann noch auf eine Jungfrauengeburt. Der Kontext und die Aussage wird schlichtweg gestrichen, denn nicht eine Geburt ist darin das eigentlich, sondern der Knabe, durch welchen es einen Zeitraum gibt, bis die zwei Bedrücker weg von Jerusalem sind. Denn dies war ja die Not, und dazu war das Zeichen.
Diese Umdeutungen ziehen sich sehr markant durch das NT, und deshalb schon will ja das NT nicht unbedingt Wahrheit vermitteln, sondern eine neue, der Tenach fremde Lehre, welche auf solchen, ich sage es mal hart, Missbrauch der Tenach Texte (welche ja jüdisches Erbgut ist) um irgendwie die neue Lehre zu „beweisen“, wo doch das bei einer Überprüfung dann durchfällt. Es wäre besser gewesen, wenn die Schreiber vim NT dies unterlassen hätten.
Weiter, wenn Jesus von Gott oder Seinem Geist gezeugt sein sollte, so stammt er nicht über David und Salomo ab, wie der Ewige es dem David verheissen hatte. Ebenso geben auch chr, Theologien zu, dass im NT von keinem Jesus-Gott geschrieben wird, sondern dies erst durch die Kirchengeschichte hochentwickelt wurde.
Es ist auch ein eklatanter Unterschied zwischen NT und der Tenach: In der Tenach spricht Gott, was im NT eigentlich fehlt, also Tenach ist direkte Lehre Gottes. In der Tenach gibt es ein Korrektiv, also Gott erzieht züchtigt, erbaut, reisst ab, usw, und dieses Korrektiv in der Lehre fehlt praktisch und auch selbst in der Christlichen Geschichte.
So mahnt selbst auch Jehoschua:
Götter sind selbstgemacht Idole, welche man vor den Ewigen stellt. Und genau das macht doch das Christentum, Jesus wird als ewiger Mittler zwischen Gott und den Menschen gestellt, denn nur durch ihn geht und bleibt ja der Weg (Hebräer usw).Jos 24,15 Und wenn es übel ist in euren Augen, dem HERRN zu dienen, so erwählt euch heute, wem ihr dienen wollt, ob den Göttern, denen eure Väter gedient haben, die jenseits des Stromes wohnten, oder den Göttern der Amoriter, in deren Land ihr wohnt. Ich aber und mein Haus, wir wollen dem HERRN (JHWH) dienen!
Dies widerspricht dem freien Zugang zu Gott, den Er jedem Menschen in der Tenach offen hält, auch dass man sich nicht direkt an Ihn wendet (wie Jesu eigentlich auch lehrte mit dem Unser Vater…) ist Unglaube gegenüber dem Ewigen, wie wenn Gott dazu Bedingungen gegeben hättet.
Nun, wenn Jesus der „Weg“ sein soll, so ist seine Lehre der Wegweiser zum Ewigen, also eine Mittel und nicht das Ziel. Dieses Mittel wird aber schon in der Tenach vermittelt, also es braucht dazu kein neues Gewand, Kleid, also keine neue Lehre, sondern das Erkennen dessen, was Gott in der Tenach (durch Mose und die Propheten) sagte.
Und auch hier, Jesus weigert sich, dies anders zu betrachten, warnte, auch nur ein Jud davon anders zu lehren, das heisst, umzudeuten, dazu zu dichten oder weglassen. Und diesen Weg hat doch selbst das NT spätestens nach dem LkEv verlassen.
Wer die Tenach dazu missbraucht, und eine andere Botschaft damit bestätigen will, zeigt sich als solcher Wolf im Schaftspelt. Und weil es so schön klingt, und auch „Wunder“ geschehen, so folgt solchen Menschen nach, ohne zu prüfen. Und heute haben wir gute Möglichkeiten zu prüfen, denn nicht die Wunder sind wesentlich, sondern die Lehre.Mt 7,14 Denn eng ist die Pforte und schmal der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind, die ihn finden. 15 Hütet euch aber vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, innen aber sind sie reißende Wölfe.