Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

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oTp
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

Johncom hat geschrieben: Sa 27. Jun 2026, 15:16
Spice hat geschrieben: Sa 27. Jun 2026, 10:39 Ja, im Schlaf ist man ja offen. In der Anthroposophie geht es ja darum, diesen Zwischenzustand zwischen Wachen und Schlafen, von dem die Frau berichtete, zu kultivieren. In diesem kann man nämlich Hellseherfahrungen machen.
Im ganzen ein schöner Bericht, der Verbreitung verdient!
Vor dem Kultivieren transzendierender Übung herrscht unter psychisch labilen Menschen Angst. Und besonders im Kreis evangelikaler Christen, die aber unter den praktizierenden Christen nur einen sehr kleinen Teil darstellen. Sie machen in Deutschland nur 0,2% der Bevölkerung aus, las ich. Angst, die abgrenzt und ausgrenzt, die mehr warnt vor Heidnischem oder "Bösartigen", hat ja auch eine starke Bindekraft für die kleinen strenggläubigen Gruppen, und man ist mehr beschäftigt mit dem Unheiligen und kann die eigene Heiligung auf den St Nimmerleinstag verschieben.
Nette verdrehte Darstellung. Aber wichtig. Dadurch erkennt man Johncom, den Esoteriker, der sich für wirklichkeitsnaher einstuft als die Christen. Passt ja auch zu deinen Verschwörungstheorien.
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Johncom
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

oTp hat geschrieben: Sa 27. Jun 2026, 14:30 Die würdest du auch bekommen, wenn man dich vor all den Gefahren des Dschungels warnen würde. Und drinnen wüsstest du dann vor Angst nicht weiter.
Wie gefährlich ist denn der Dschungel?
Wir sind erwachsen und müssen nicht wie Kinder die Augen davor verschließen. Denen darf man mit zu grausamer Realität keine Angst machen. Allerdings, halten sich die Märchen daran ? Aber sie handeln davon, dass das Gute das Böse besiegen wird. Sowas sagt auch Christus aus. Christi Sieg besiegt auch alles, wovor wir Angst haben müssen. Wir sind geborgen in Gott.
Das Gute hat das Böse schon besiegt. Wir müssen also keine Angst haben.
"In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden."
Dem nachzufolgen bedeutet, selber die Welt überwinden. Manche verstehen es anders, sie betonen, an den zu glauben, der die Welt überwunden hat. Der einen dann irgendwann "rettet"? Ich denke, Jesus hat es anders gemeint. Die Welt überwinden lässt natürlich die Angst überwinden, auch die vorm "Dschungel". Das ist auch psychologisch nachvollziehbar: die wilden Tiere, die Ungeheuer, von denen wir uns bedroht glauben, können auch eigene tiefsitzende Probleme sein. Angst kann nur das Ego haben, das getrennte Ich, das im Fremden ein Bedrohung sieht. Hass, Angst und Negativität an sich sind Genossen.

Aber zurück ins Thema: warum wird in der NT-Erfahrung das Bedrohliche so selten gesehen? Ist die vielberichtete Lebensrückschau vielleicht eine Art Therapie? Es wird bedauert, bereut und auch vergeben. Das, was Jesus im Kern lehrt, ist die Auflösung das Bösen. Der-das Böse will sich seine Macht nicht verlieren. Und es gewinnt und sichert seine Macht auch über die Furcht vor ihm selber.
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

Johncom hat geschrieben: Sa 27. Jun 2026, 16:44 Aber zurück ins Thema: warum wird in der NT-Erfahrung das Bedrohliche so selten gesehen? Ist die vielberichtete Lebensrückschau vielleicht eine Art Therapie? Es wird bedauert, bereut und auch vergeben. Das, was Jesus im Kern lehrt, ist die Auflösung das Bösen.
Frag mich was Leichters. Ein Sünder, der stirbt, den verortet man in die Hölle, zumindest ins Puratorium. Beim Nahtoderlebnis erhält er eine große Chance, sich von seiner Sünde im weiteren Leben zu lösen. Er schmeckt die Herrlichkeit des Himmels und erfährt die überwältigende Liebe Gottes.
Aber Irrtum, laut Jesus wird die Hölle nicht aufgelöst für krasse Sünder.

Mal sehen, wie die Evangelikalen sich zu Nahtoderfahrungen äußern. ;)

https://info2.sermon-online.com/german/ ... e_2001.pdf
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

oTp hat geschrieben: Sa 27. Jun 2026, 17:08
Johncom hat geschrieben: Sa 27. Jun 2026, 16:44 Aber zurück ins Thema: warum wird in der NT-Erfahrung das Bedrohliche so selten gesehen? Ist die vielberichtete Lebensrückschau vielleicht eine Art Therapie? Es wird bedauert, bereut und auch vergeben. Das, was Jesus im Kern lehrt, ist die Auflösung das Bösen.
Frag mich was Leichters. Ein Sünder, der stirbt, den verortet man in die Hölle, zumindest ins Puratorium. Beim Nahtoderlebnis erhält er eine große Chance, sich von seiner Sünde im weiteren Leben zu lösen. Er schmeckt die Herrlichkeit des Himmels und erfährt die überwältigende Liebe Gottes.
Aber Irrtum, laut Jesus wird die Hölle nicht aufgelöst für krasse Sünder.
Krasse Sünder? "Wer ohne Sünde ist, werfe den 1. Stein".
Laut Jesus sollten wir lieber nicht richten, also nicht über andere urteilen. Der Appell ist deutlich: achtet auf euch selbst!
Ja, die alte Theologie, die aber heute kaum noch vermittelbar ist, die im Islam aber noch breit gelehrt wird, warnt mit Bildern von höllischer Bestrafung. Was die heutigen NT-Erlebenden sagen, bestätigt fast nichts davon. Ja, sie sehen düstere Gebiete, in denen düstere Seelen ihren düsteren Anteile weiter nachgehen.
Vieles, was an Höllenstrafen gelehrt wurde, hatte einen pädagogischen Sinn, so las ich das mal. Das Mittelalter war extrem "unsittlich".
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

Typisch von Erleuchtungslehren "inspiriert", was du sagst. Ich würde sogar sagen, infiziert.

Sag mal Jesus, er solle die Menschen nicht dermaßen richten, dass er sie vor der Konsequenz Hölle warnt. Oder bitte Gott, er soll sein Wesen gefälligst ändern und dafür sorgen, dass die Hölle absolut verschwindet. :clap:

Was spricht denn dafür, dass Gott nicht der Schmusegott ist, den du konstruierst ?
Selbst die Erleuchtungslehren lehren negative Folgen von Sünde in Form von möglicherweise fast ewigen Zyklen von Reinkarnation.
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

oTp hat geschrieben: So 28. Jun 2026, 05:19 Sag mal Jesus, er solle die Menschen nicht dermaßen richten, dass er sie vor der Konsequenz Hölle warnt. Oder bitte Gott, er soll sein Wesen gefälligst ändern und dafür sorgen, dass die Hölle absolut verschwindet.
Das sind die Begriffe jener Zeit: Scheol und Hades. Und so wurde es damals verstanden, heute nicht mehr. Nicht im christlich geprägten Raum. Abgesehen von einer Minderheit. In den NT-Erzählungen, auch bei Sundar, gibt es keinen strafenden Gott.
Was spricht denn dafür, dass Gott nicht der Schmusegott ist, den du konstruierst ?
Habe ich das? Es gibt kein Bild von Gott, und jede Vorstellung eines Wesens sind menschliche Gedanken.
In den NT-Berichten wird sehr individuell die Vision der geistigen Welten beschrieben. Anscheinend sehen muslimisch konditionierte Menschen viel öfters Bilder, die der alten katholischen Lehre ähneln.
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

Das sind die Begriffe jener Zeit: Scheol und Hades. Und so wurde es damals verstanden, heute nicht mehr. Nicht im christlich geprägten Raum. Abgesehen von einer Minderheit. In den NT-Erzählungen, auch bei Sundar, gibt es keinen strafenden Gott.
Das ist doch Augenwischerei, und du weisst das auch, Johncom.
Wer deine Aussage liest, meint, es gäbe keine Strafe Gottes für "Unmenschlichkeit". Du hast vergessen, zu erwähnen, dass der bösartige Mensch sich quasi selbst bestraft. Er ist unfähig, die Liebe und das Licht des Himmels zu ertragen. Das entspricht nicht seinem Wesen und er flüchtet freiwillig in die Gottferne. Was nichts Anderes als Hölle bedeutet.
Nimm mal einen Regenwürm: Der ist unfähig, die "Freiheit" über der Erde zu ertragen. Ihm fehlen alle Eigenschaften dafür, deshalb lebt er "unter der Erde". Reine Unfähigkeit trennt die Bösen von den Guten, ohne dass die Engel Gottes für Ordnung im Himmel kämpfen müssten.

Da Sundar Singh Swedenborg grundsätzlich zustimmt, kann man sich ja ansehen, ob er Ähnliches sagt wie Sundar.
Aber dazu braucht man Unterscheidungsfähigkeit, Kritikfähigkeit. Denn zwar sagt Swedenborg, es gibt genügend Lügengeister, die im Falle der esoterischen Öffnung, den "Seher" irreführen. Aber es ist damit zu rechnen, dass er auch in die Irre geführt wurde. Wie soll man nun unterscheiden, was richtig, und was falsch ist ?

Das ähnelt der Problematik von Verschwörungstheorien. Man weiss also: Es gibt wahre Aussagen, vermischt mit Halbwahrheiten und Lügen.
In der Politik nennt man das Propaganda. Und Putin ist da ein Meister drin. Damit will er den Demokratien schaden und sie zerstören.

Das wollen auch die Höllenengel. Und sobald Esoterik ins Spiel kommt, wird der Mensch zu ihrem Spielball.

Man muß also auch Sundar Singhs Erlebnisse kritisch betrachten. Man kann sie mit Aussagen über Nahtoderlebnisse vergleichen.Und man kann sich in der Beurteilung täuschen.

Automatisch ist der, der sich über Nahtoderlebnisse informiert, gefordert, ausreichend orientiert zu sein. Zu sagen, das wäre nur alles nur Angstmacherei, ist fataler Irrtum.

Die katholische Kirche untersucht "persönliche Offenbarungen". Aber auch das ist schwierig.
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

oTp hat geschrieben: Mo 29. Jun 2026, 07:10 Wer deine Aussage liest, meint, es gäbe keine Strafe Gottes für "Unmenschlichkeit". Du hast vergessen, zu erwähnen, dass der bösartige Mensch sich quasi selbst bestraft.
Du widersprichst dir. Einmal bestraft Gott, im nächsten Satz der Mensch sich selbst. Das ist genau das Gegenteil. Außer man sagt, es ist der "Gott in uns", vielleicht das Gewissen, welches die sündigen Anteile weiter ins Leiden schickt.

Aber zurück zu den viel berichteten NT-Schilderungen, zu 90% oder mehr schildern die Betroffenen gnadenvolle Begegnungen mit hohen Wesen, vielleicht Engel-ähnlich, sie haben nicht immer Begriffe. Ein "Jemand", der oft nicht mal visuell gesehen wird, unterweist mit hoher Autorität. Oder es sind "Verwandte", die einen grüßen, und seltsamerweise erkennt man sie nicht genau, man vermutet sie. Aber es wird als ein herzliches Willkommen wahrgenommen. Aber ich habe auch Ausnahmen gehört, eine Frau hatte Suizid probiert und nur ihr Großvater erschien und, obwohl sie die andere Dimension tröstend empfand und bleiben wollte, bekam sie eine strenge Abfuhr von ihm. Dann musste sie zurück.

Diese Vorstellung von Strafe gibt es hier in der Welt, die bedrohende Lehre von göttlicher Strafe ist eigentlich, meine ich, total überholt angesichts der allgemeinen Erkenntnis unserer Zeit.
dass der bösartige Mensch sich quasi selbst bestraft
Das ist ja auch etwa meine Sicht. Nur dass es nach heutigem Verständnis keine "Bösartigkeit" gibt. Wer in einem zerrüttetem Haushalt aufwächst, keine Liebe erfahren hat usw .. konnte kaum Gutartigkeit entwickeln, und das ist wohl Allgemeinwissen. Wer trotz guter Bildung und Intelligenz kriminell handelt, bekommt natürlich seine Rechnung, aber !! das sollten wir anderen höheren Mächten überlassen, sonst werden wir selber "bösartig" in dem Sinne, das wir über andere Schicksale richten, also uns selbstgerecht über den anderen stellen. Jesus mahnt zur Demut.
Automatisch ist der, der sich über Nahtoderlebnisse informiert, gefordert, ausreichend orientiert zu sein. Zu sagen, das wäre nur alles nur Angstmacherei, ist fataler Irrtum.
2 und eine halbe Zeile, und alles irgendwie unlogisch - gelinde gesagt.
Niemand ist zu irgendwas gefordert. Die Orientierung, das ist wie heiliger Geist, Unterscheidungsfähigkeit, alles das wird dem Gott-vertrauendem Menschen geschenkt. Und was ist fatal? Angstmacherei. Es gibt wirklich nicht den geringsten Grund, irgendwelchen Angstmachern Aufmerksamkeit zu geben.
Jesus nannte die Schriftgelehrten Schlangen und Otternbrut, sehr treffend. Weil sie den einfachen Menschen das Himmelreich versperren (wollen).
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

Du widersprichst dir. Einmal bestraft Gott, im nächsten Satz der Mensch sich selbst. Das ist genau das Gegenteil. Außer man sagt, es ist der "Gott in uns", vielleicht das Gewissen, welches die sündigen Anteile weiter ins Leiden schickt.
Du möchstest gerne darstellen, dass ich mir widerspreche.
Wenn du sagst, Gott bestraft nicht, er ist nämlich die Liebe, dann sage ich : Gut, Gott schickt keinen bösartigen Mensch in die Hölle. Du hast Sundar Singhs Beispiel gehört, dass ich hier erzählt habe:
Ein bösartiger Mensch schimpfte, Gott sei ungerecht. Darauf wurde ihm erlaubt, den Himmel zu betreten. Und siehe da, ihm wurde nicht verwehrt, den Himmel zu betreten. Doch er konnte den Himmel gar nicht ertragen. Sein schlechtes Wesen ließ ihn schlagartig flüchten in die Gottferne, in die Hölle.

Wo also widerspreche ich mir ?
Außer man sagt, es ist der "Gott in uns", vielleicht das Gewissen, welches die sündigen Anteile weiter ins Leiden schickt.
Grüße Jung von mir, den Fabulierer über negative Anteile im Charakter des Menschen.
Der Mensch hat keine sündigen Anteile, obwohl er göttlich ist, die entfernt werden müssen, sondern es ist sein reales Wesen der Boshaftigkeit, dass er nicht mit Gott zusammenpasst.
( Jung hatte ja einen inneren Ratgeber: Jung führte oft regelrechte Zwiegespräche mit Philemon. Er nahm dabei genau wahr, dass der innere Ratgeber Dinge sagte, die Jung selbst bewusst noch nie gedacht hatte. Der hatte auch eine definierte Gestalt. Scheint ein Dämon gewesen zu sein, wie bei hohen Engeln als Ratgeber. Spiritismus meets Esoterik.)

Was ist "der Gott in uns", dass er den Bösen weiter ins Leiden schickt ? Ist das Beispiel vom Regenwurm, der das Unmögliche versucht und zwar über der Erde in der Sonne zu leben, denn ein so schlechtes Beispiel ?

Es wundert mich, dass du sagst:
Diese Vorstellung von Strafe gibt es hier in der Welt, die bedrohende Lehre von göttlicher Strafe ist eigentlich, meine ich, total überholt angesichts der allgemeinen Erkenntnis unserer Zeit.
Was ist das, die allgemeine Träumerei unserer vermeintlichen Erkenntnis ? Da sieht man mal, wie jeder an das glauben kann, was er sich einbildet.
Nur dass es nach heutigem Verständnis keine "Bösartigkeit" gibt.
Das kann man sich leicht zusamnenreimen. Das darf man und hat gar nichts damit zu tun, dass man richtet, es aber nicht soll. Das zu unterscheiden soll uns bödartig machen ?
Jesus nannte die Schriftgelehrten Schlangen und Otternbrut, sehr treffend. Weil sie den einfachen Menschen das Himmelreich versperren (wollen)
Und deine Lehren sind besser als das ?
Möglicherweise sind sie schlimmer als die der Pharisäer damals.

Es bleibt:
Gerade die anscheinend konsequenzlosen Friede Freude Eierkuchen Erlebnisse sollten hinsichtlich der Warnungen Jesu hinterfragt werden.

Du tust das Gegenteil davon. Die Wahrheit ist nicht bequem, und die Hölle keine Irrenanstalt, in der die Ärzte versuchen, die Bösartigen zu belehren, sie sollen erkennen, dass sie Gott sind.

Wenn du sagst, die Nahtoten erkennen ihre angeblichen Verwandten nicht, nehmen sie kaum wahr, glauben aber, sie sind es, dann ist das schon ein Warnzeichen. Dafür braucht man kein Nahtoderlebnis. Das kriegt man schon mit Geisterbefragung beim Spiritismus, wenn Lügengeister einen Verwandten völlig passend spielen.

Ich bleibe dabei: Gott ist die Liebe. So wie es Jesus vermittelt. Aber ein bösartiger Mensch wird entsprechend bestraft. Und das widerspricht dennoch nicht der Liebe Gottes.

Da passen unsere Ansichten gar nicht zusammen.

Kein Wunder, dass Evangelikale glauben, Nahtoderlebnisse seien Verführungen durch Vorgaukelung falscher Tatsachen.
Ich verlasse mich weder auf die Erzählungen von Nahtoten, noch ist das was Sundar Singh oder Swedenborg erzählen, für mich Religionsersatz. Und beide warnen ja vor Dämonen und der Hölle. Sind also keine völligen Traumtänzer.

Ich glaube ja, wie die Katholiken, dass die Toten nicht schlafen. Wenn Evangelikale das als Argument benutzen, halte ich es komplett für falsch.
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

Das ist ja auch etwa meine Sicht. Nur dass es nach heutigem Verständnis keine "Bösartigkeit" gibt. Wer in einem zerrüttetem Haushalt aufwächst, keine Liebe erfahren hat usw .. konnte kaum Gutartigkeit entwickeln, und das ist wohl Allgemeinwissen. Wer trotz guter Bildung und Intelligenz kriminell handelt, bekommt natürlich seine Rechnung, aber !! das sollten wir anderen höheren Mächten überlassen,
Johncom, die Frage danach stelle ich mir auch.
Menschen mit guter Erziehung können sich bösartig entwickeln. Und Kinder bösartiger Eltern können gutartige Erwachsene werden. Aber diese tragen ihre schlechten Erfahrungen als innere Last in ihrem Leben mit sich.

Es zeigt sich eigentlich oft schon früh, wer Gutsein ernst nimmt und wer zu Bösartigkeiten neigt.
Im Leben gibt es immer Wiederstände, die überwunden werden müssen. Und irgendwie haben daran bösartige Geistwesen ihren Anteil.

Es gibt keine Bösartigkeit ? Und an Mördern ist wohl die Gesellschaft schuld? Eine fatale Schlussfolgerung.
Ruft nicht Gott alle mühselig Beladenen zu sich, um sie zu stärken und zu verändern ? Man merkt jedenfalls, das Leben ist ein Kampf. Und kein Zuckerschlecken. Das Leben hier kann hart sein, aber nicht gerecht.
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