Abischai hat geschrieben: ↑So 5. Jul 2026, 17:32
Im Grunde aber hast Du völlig recht, Haß ist (wie gesagt und begründet) etwas überzogen, Eifersucht trifft es besser, aber vielleichtr auch NEID, und das ist nicht mehr so leicht wie bloße Eifersucht. Aber OK, auch da steht nicht wirklich geschrieben, es erscheint im Text nur so, als wäre das gemeint.
Und vielleicht war es einfach „Unverständnis“, auf die Reaktion des Vaters, welcher der Daheimgebliebene nicht verstanden hatte (und da sind wir ja dann wieder bei den Schriftgelehrten, welche aber wohl beim Vater sind, dementsprechend auch aus dem Willen Gottes der Torah lebten, aber weniger verstehen, warum nun der Fremdgegangene einfach so zurückkehren darf.
Dabei sprechen ja schon die Propheten von solchen Situationen, von „Sündern“ die umkehren und der Ewige betrachtet sie deswegen als Gerechte (Hesekiel).
Aber „Hand aufs Herz“: genau dies macht auch die christliche Lehre, wie auch Paulus, dass die einfache Umkehr nicht genügt, sondern dem Vater muss zuerst Genugtuung gezeigt und dargebracht werden, auf dass Er vergibt, auf dass der Mensch Zugang zu Ihm findet..
Und selbst diese Situation wird in der Tenach beschrieben, und von Gott angeprangert..
Und so sprechen selbst die Gleichnisse Jesu gegen eine solche chr. Heils- und Opfertheologie.
Und so steht dann der Vater nicht mehr mit offenen Armen da, sondern nur mit einer Arm, einer Hand, und mit der anderen Hand fordert er „Eintrittsgeld“...
Jes 37,16 JHWH Zebaoth, Gott Israels, der du zwischen den Cherubim thronst, du allein bist es, der der Gott ist von allen Königreichen der Erde; du hast den Himmel und die Erde gemacht.