Der Dank geht auch an dich, es zeigt, dass sich der Mühe auch lohnt.
und ein Freigeist liest es vielleicht etwas unvoreingenommener, kann dadurch es eher "nachvollziehen"
Der Dank geht auch an dich, es zeigt, dass sich der Mühe auch lohnt.
und ein Freigeist liest es vielleicht etwas unvoreingenommener, kann dadurch es eher "nachvollziehen"
Ich weiß nicht ob ein Mensch wirklich frei von Geistern ist, oder frei im Sinne von wirklich frei, wir alle haben da wohl Leichen im Keller unserer Geistigkeit, an die wir lieber nicht erninnert werden wolle.
נִשְׁמַ֣ת חַיִּ֑ים (nischmat chajijm) Odem des Lebens, נְשָׁמָה (nᵉschāmāh) Odem, Hauch, Geist1.Mo 2,7 Und Gott der HERR bildete den Menschen אֶת־הָֽאָדָ֗ם (ʽët‾ hāʽādām), Staub עָפָר֙ (ʽāfār) von dem Erdboden מִן־הָ֣אֲדָמָ֔ה (min‾ hāʽădāmāh) , und hauchte in seine Nase den Odem נִשְׁמַ֣ת (nischmat) des Lebens חַיִּ֑ים (chajijm) ; und der Mensch wurde eine lebendige Seele לְנֶ֥פֶשׁ חַיָּֽה (lᵉnëfësch chajāh).
Hi 4,9 Durch den Odem מִנִּשְׁמַ֣ת (miNischmat) Gottes kommen sie um und durch den Hauch וּמֵר֖וּחַ (uMeRuach) seiner Nase אַפּ֣וֹ (ʽapo: אַף (ʽaf) Angesicht, Nase, Zorn ) vergehen sie.
Hi 27,3 so lange mein Odem נִשְׁמָתִ֣י (nischmātij) in mir ist, und der Hauch Gottes וְר֖וּחַ אֱל֣וֹהַּ (wᵉruach ʽĕloah) in meiner Nase
Hi 32,8 Jedoch der Geist רֽוּחַ־הִ֣יא (ruach‾ hijʽ) ist es in den Menschen, und der Odem וְנִשְׁמַ֖ת (wᵉNischmat) des Allmächtigen, der sie verständig macht.
Hi 34,14 Wenn er sein Herz nur auf sich selbst richtete, seinen Geist רוּח֥וֹ (rucho) und seinen Odem וְ֝נִשְׁמָת֗וֹ (wᵉNischmāto) an sich zurückzöge,
Ps 146,4 Sein Geist geht aus, er kehrt wieder zu seiner Erde: An demselben Tag gehen seine Pläne zugrunde.
Hier steht nicht „ruach“ (Geist), sondern nischmat נִשְׁמַת .Spr 20,27 Der Geist נִשְׁמַ֣ת (nischmat) des Menschen ist eine Leuchte des HERRN, durchforscht alle Kammern des Leibes.
JPred 12,7 und der Staub הֶעָפָ֛ר (hëʽĀfār) zur Erde zurückkehrt, so wie er gewesen, und der Geist וְהָר֣וּחַ (wᵉHāRuach) zu Gott אֶל־הָאֱלֹהִ֖ים (ʽël‾ hāʽĕlohijm) zurückkehrt, der ihn gegeben hat.
es 42,5 So spricht Gott, der HERR, der die Himmel schuf und sie ausspannte, der die Erde ausbreitete mit ihren Gewächsen, dem Volk auf ihr den Odem נְשָׁמָה֙ (nᵉschāmāh) gab und den Lebenshauch/ den Geist וְר֖וּחַ (wᵉRuach) denen, die darauf wandeln:
Denn Gott will nicht ewig (olam) zürnen und rechten, ansonsten würden Geist ר֔וּחַ und Seele נְשָׁמָה verschmachten עָטַף (ataf, verschmachten verhüllen), denn Gott macht die Seele, (oder sie ist bei der Umkehr wie neu geschaffen), in ursprünglicher Reinheit wieder hergestellt.Jes 57,16 Denn nicht ewig will ich hadern, und nicht beständig zürne ich; denn von mir stammt der Geist כִּי־ר֨וּחַ֙ (kij‾ ruach) , dessen Hülle der Körper ist, und die Seelen (eigentlich Odem וּנְשָׁמ֖וֹת (uNschāmot) ) habe ich geschaffen.
Denn ich will nicht ewiglich rechten und nicht auf immerdar ergrimmt sein; denn der Geist würde vor mir verschmachten, und die Seelen{W. die Odem}, die ich ja gemacht habe.
All das, was der Ewige bei der Schöpfung dem Menschen gegeben hat, ist ihm, dem Menschen durch sein Fehlverhalten nichts abhanden gekommen. Die Verbindung zum Ewigen ist existent, allgegenwärtig, ansonsten wäre der Mensch Tod, nicht lebensfähig (und nicht abgestorben, wie es das Christentum meint) besteht.Sach 12,1 Ausspruch, Wort JHWH‘s über Israel. Es spricht JHWH, der den Himmel ausspannt und die Grundmauern der Erde legt und den Geist des Menschen רֽוּחַ־אָדָ֖ם (ruach‾ ʽādām) in seinem Inneren bildet (jatsar):
Ps 119,105 Dein Wort ist Leuchte meinem Fuß und Licht für meinen Pfad.
Spr 6,23 Denn das Gebot מִצְוָה (mitswāh) ist eine Leuchte, und die Belehrung תּוֹרָה (torāh) ein Licht; und die Zurechtweisungen der Zucht sind der Weg des Lebens:
; )Spr 6,20 Mein Sohn, bewahre das Gebot מִצְוָה (mitswāh) deines Vaters, und verlass nicht die Belehrung תּוֹרָה (torāh) deiner Mutter
Die Seele ist aber offensichtlich alles, was nach dem Tode übrigbleibt und sich vor Gott rechtfertigen muß.Larson hat geschrieben: ↑Sa 11. Jul 2026, 10:43Ein kleiner Versuch, 3.Mo 17,11 etwas zu erhellen. Ich hatte dazu mal in 2-3 Sätzen gesagt, hier nun etwas ausführlicher_
Die folgende zusammengestellte Darlegung (hauptsächlich aus dem Kommentar von Samson Raphael Hirsch) ist nicht etwa eine „neue“ Interpretation. Sondern basiert auf alten Überlieferungen.
Im Judentum ist die Seele (Nefesch) eben kein mystisches, körperloses Gespenst / Geist, das wie in der griechischen Philosophie (Platon) oder im späteren Christentum gefangen im Körper sitzt und darauf wartet, endlich „erlöst“ zu werden, um in den Himmel zu fliegen.3.Mo 17,11. Denn die Seele / Nefesch des Fleisches ist im Blut gegenwärtig, und habe Ich es euch darum (für / gegen) dem Altar עַל־הַמִּזְבֵּ֔חַ (ʽal‾ haMizbeach) bestimmt, Sühne über eure Seelen zu erwirken; denn das Blut bedeutet: mit der Seele erwirkt man Sühne.
…
14. Denn die Seele alles Fleisches: sein Blut, das ist seine Seele; und ich habe zu den Kindern Israel gesagt: Das Blut irgendeines Fleisches sollt ihr nicht essen, denn die Seele alles Fleisches ist sein Blut; jeder, der es isst, soll ausgerottet werden.
Die Seele ist nicht im Blut, sondern nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen ist sie im Gehirn.[Luther 1912: Mt 16,26] Was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne und nähme Schaden an seiner Seele? Oder was kann der Mensch geben, damit er seine Seele wieder löse?
Für Seele steht das Wort nephesh, dieses Wort bedeutet "atmen" , ein ganzer lebendiger Mensch.[Luther 1912: 1. Mo 2,7] Und Gott der HERR machte den Menschen aus einem Erdenkloß, und er blies ihm ein den lebendigen Odem in seine Nase. Und also ward der Mensch eine lebendige Seele.
Mit dem Blut soll Sünde gesühnt werden, das wird im 3 Buch Mose vielfach praktiziert. Deswegen hat Gott es besonders gestellt und es durfte nicht verzehrt werden.[Luther 1912: 3. Mo 17,11] Denn des Leibes Leben ist im Blut, und ich habe es euch auf den Altar gegeben, dass eure Seelen damit versöhnt werden. Denn das Blut ist die Versöhnung, weil das Leben in ihm ist.
Das Blut der Opfertiere, das durch 3 Mo 17,11-12 besonders gestellt wird hatte im Gesetz auch eine Bedeutung, die du aber leider ignorierst.Rö 5
9 So werden wir ja viel mehr durch ihn bewahrt werden vor dem Zorn, nachdem wir durch sein Blut gerecht geworden sind.
...
[Röm 5,17-18] Denn so um des einen Sünde willen der Tod geherrscht hat durch den einen, viel mehr werden die, die da empfangen die Fülle der Gnade und der Gabe zur Gerechtigkeit, herrschen im Leben durch einen, Jesum Christum. Wie nun durch eines Sünde die Verdammnis über alle Menschen gekommen ist, so ist auch durch eines Gerechtigkeit die Rechtfertigung des Lebens über alle Menschen gekommen.
Was willst du dich vor dem Ewigen rechtfertigen? Entweder stimmte dein Leben hier mit der Lehre Gottes überein, dann brauchst du keine Rechtfertigung, oder dann hilft jede Selbstverteidigung nichts.
Klar, die Wissenschaft…woher soll sie das wissen? Aber glaube due der Wissenschaft, ich vertraue dem, was der Ewige sprach.
Nefesch wird in vielerlei bedeutung gebaaucht.
Dann hast du nicht verstanden, was ich geschrieben hatte, da du ja der Wissenschaft den Vorrang gibt’s.
Sühne geschieht nicht mit dem Blut (Gott lechzt nicht nach Blut, damit dadurch etwas bewirkt werden sollte, was ja in den Propheten deutlich gesagt wird), sondern mit dem Leben, (welches man symbolisch mit Tierblut, und mitnichten jemals mit Menschenblut, was ja dem Ewigen ein Gräuel wäre) das Leben, welches durch Einsicht des Fehlverhaltens, der Abweichung der Lehre Gottes (und das betrifft insbesondre auch die chr. Lehre, welche von der Lehre Gottes abweicht) nun im Leben korrigiert wird und ausgeRIHCHTET wird, somit an den Altar Gottes gegeben.
Was ein totaler Irrtum deiner Lehre ist, eine hypothetische These aufgrund menschlicher philosophischer Spielerei), denn du veränderst die Lehre Gottes (5.Mo 4,2)Zippo hat geschrieben: ↑Mo 13. Jul 2026, 10:09 Deswegen war die Opferung von Tieren nur ein Vorbild für das Werk Jesu, der sein Leben für den gefallenen Adam und seine Nachkommen gelassen hat.
….
Das Blut der Opfertiere, das durch 3 Mo 17,11-12 besonders gestellt wird hatte im Gesetz auch eine Bedeutung, die du aber leider ignorierst.
Stimmt nicht, beim Ewigen muss niemand freigekauft werden, sonst wäre es keine Gnade, keine Barmherzigkeit und kein Vergeben (würde auch so machen Aussagen Gottes in den Propheten widersprechen). Nirgends fordert Gott „Lösegeld“, und deshalb ist es mitnichten „folgerichtig“ aus dem Gesetz, denn die Lehre Gottes ist anders:
So hatte Scha'ul einem subjektiven deutelnden Meinen und Belieben auf die Ausführung eines ihm gewordenen Gottesauftrages Einfluss eingeräumt, und statt strikter Erfüllung des ihm klar und deutlich vorliegenden Gebotes, hatte er sich erlaubt weniger und mehr zu tun, als ihm geboten, „weniger“: indem er unterlassen, an Agag und einem Teil der Beute das ihm aufgetragene Gottesgericht zu vollziehen; „mehr“: indem er den besten Teil der Beute zum Opfer bestimmte und damit noch ein besseres als das von Gott Gebotene tun zu können vermeinte. (1.Sam 15):5.Mo 13,1 Das ganze Wort, das ich euch gebiete, das sollt ihr beobachten, es zu tun; du sollst nichts hinzufügen und nichts davontun.
מֶ֔רִי (mërij) widerspenstig, הַפְצַ֑ר (haftsar) Eigenwille: die Vermessenheit, die selbsterdachte Übungen göttlich Gebotenem verbessern zur Seite stellt, die sie in tiefem Grunde etwas anderes als jener polytheistische Abfall, der dem Einzigen nicht alles, nicht sich mit seinem ganzen Geschicke und seinem ganzen Lebensinhalte unterstellt, sondern Ihm zur Seite noch eine andere Selbstherrlichkeit mit ihrem Walten über sein Geschick und ihren Orakeln für seine Taten gelten lässt (4.Mo 15,31).1.Sam 15,22 Und Samuel sprach zu Saul: Hat der HERR Lust an Brandopfern und Schlachtopfern, wie daran, dass man der Stimme des HERRN gehorcht? Siehe, Gehorchen ist besser als Schlachtopfer, aufmerksam zuhören besser als das Fett der Widder.
23 Denn wie Sünde der Wahrsagerei ist Widerspenstigkeit, und der Eigenwille wie Abgötterei und Götzendienst. Weil du das Wort des HERRN verworfen hast, so hat er dich verworfen, dass du nicht mehr König seist.
5.Mo 13,5 Dem HERRN, eurem Gott, sollt ihr nachfolgen und ihn fürchten; und ihr sollt seine Gebote beobachten und seiner Stimme gehorchen und ihm dienen und ihm anhangen