oTp hat geschrieben: ↑Mi 15. Jul 2026, 08:51
Falsche Darstellungen gehören kritisiert.
Wie eben auch die falsche Kritik der AfD an unserer Demokratie.
Was genau ist an der Defintion dieser Kritik denn falsch?
Was machen denn die Altparteien aus CDU/CSU, SPD, Grüne und Linke so gut und richtig, dass sie dieses Land seit vielen Jahren gegen die Wand fahren, und die AFD vermeintlich so falsch, wenn diese genau das kritisiert, was offensichtlich nicht gut und richtig läuft?
Also im Grunde genommen sagst du damit ja eigentlich aus, dass bisher alles gut und richtig wäre und es nichts zu kritisieren gäbe.
Somit stellst du diesen Regierungskoalitionen ein gutes Zeugnis aus.
Oder liegt es vielleicht gar nicht an der Kritik selbst, sondern nur weil diese von der AFD geäußert wird?
Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd
Aslan hat geschrieben: ↑Mi 15. Jul 2026, 09:30
Also im Grunde genommen sagst du damit ja eigentlich aus, dass bisher alles gut und richtig wäre und es nichts zu kritisieren gäbe.
Somit stellst du diesen Regierungskoalitionen ein gutes Zeugnis aus.
Du unterstellst ein falsches Dilemma: "entweder machen alle Regierungen in der Vergangenheit immer alles richtig - oder die AfD hat Recht"
Wissenschaft ist, wenn man seine Meinung an die Daten anpasst.
Querdenken ist, wenn man die Daten an seine Meinung anpasst.
Aslan hat geschrieben: ↑Mi 15. Jul 2026, 09:30
Oder liegt es vielleicht gar nicht an der Kritik selbst, sondern nur weil diese von der AFD geäußert wird?
Ich sehe die AfD ähnlich wie die böse Schwiegermutter, der nichts recht ist, was der Schwiegersohn sagt und tut. In diesem Sinne verdreht die AfD.
Ich habe gewiss nicht gesagt, dass unsere Demokratien alles richtig machen.
oTp hat geschrieben: ↑Mi 15. Jul 2026, 10:14
Ich sehe die AfD ähnlich wie die böse Schwiegermutter, der nichts recht ist, was der Schwiegersohn sagt und tut.
Das ist ja wohl die Aufgabe einer Oposition.
Die "böse Schwiegermutter" ist aber seit vielen Jahren eine inszenierte Medienkampagne.
Würden die Altparteien die AFD genauso sehen und behandeln, wie die anderen Systemparteien - und die Medien neutral darüber berichten, hättest du ganz bestimmt eine andere Meinung dazu.
Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd
... das kann sie nicht. Die AfD hat eine Menge erfahrener Leute mitgebracht, auch die wissen, dass man die Gesellschaft nicht verändern kann. Nicht von oben nach unten. Die Gesellschaft kann sich selber ändern, der Einzelne kann sich ändern, andere sehen, dass man sich ändern kann und machen mit. Und eine neue Regierung kann höchstens helfen, dass die Veränderungen (hoffentlich zum Guten) stattfinden.
Der Threadtitel wurde inspiriert durch die Äußerung eines Users:
oTp hat geschrieben: ↑Mo 23. Sep 2024, 09:37
Tja, die 70er Jugend war auch risikofreundig: Drogen, Hippies, politisch sehr aktiv, besonders die Studenten.
Bei den jungen AfD Wählern ist wohl mindestens teilweise der Hang zum Risiko auch Ursache, oder Leichtsinn. Man möchte die Gesellschaft verändern.
stereotyp hat geschrieben: ↑Mo 23. Sep 2024, 19:38
Die AfD-Wähler wollen die Gesellschaft verändern?
Denke ich schon. Die Selbstsicht der AfD ist "Wir wollen unsere Mitte zurückhaben". DIE ZEIT hat eine Umfrage gemacht oder zitiert, demnach sich 95% der AfD-Wähler als "mittig" verstehen.
Ob die Wähler der AfD damit anders als die Parteifunktionäre der AfD ticken, wäre zu prüfen. Aber das ist nicht so einfach, weil die maßgeblichen Medien derart konditioniert über die AfD berichten, dass man als Leser oder Hörer wenig erfährt, was die AfD WIRKLICH ist.
Ich fand das absolut zutreffend.
Ja, die AfD will einiges verändern. Aber nicht experimentell, sondern: Sie will falsche Entscheidungen der Regierungen der letzten Jahre korrigieren, so gut das möglich ist. Weniger Steuern für die Bürger, weniger Privilegien für Beamte und Politiker, weniger ideologische Bevormundung, illegale Migration entschlossen bekämpfen; und, was für uns existenzielle Bedeutung hat: Nicht "kriegstüchtig", sondern "friedenstüchtig" werden.
Wo sie Recht hat, da hat sie Recht.
Es kann ja wohl nicht wahr sein, dass man sich nicht mehr zur Heimat bekennen kann, ohne verdächtigt zu werden, einen Hang zum Faschismus auszuleben--
Die Anti- Deutschland- Hysterie hat jedes Maß verloren.
Es gibt viele, die mit der Abwicklung unseres Heimatlandes nicht einverstanden sind:
Dass die AfD in Umfragen mit 29 % heute die stärkste Partei ist, ist ja auch nicht der Dummheit unwissender Bürger geschuldet.
LG
God bless you all for what you all have done for me.
manchmal wird mir bewusst, ich weiß gar nicht mehr so recht, was ich 2029 (falls ich da überhaupt noch lebe) wählen soll....
Die CDU scheint zu einem Sammelbecken für Schwule und Perverse und Geldscheffler zu verkommen (siehe Jens Spahn) und die
AfD möchte "alle Windräder nieder reißen" als "Windmühlen der Schande" was zu einer Katastrophe für die Wirtschaft führen würde, das wäre so, als wenn wir wieder die Bundesbahn auf kohlebetriebene Dampfloks umstellen möchte, die Umstellung von Kohle auf Diesel und Strom wurde ja nicht aus Jux und Dollerei voran getrieben sondern hatte ganz bestimmte sachlich gut nachvollziehbare Gründe.
Also doch lieber die "Grünen" wählen oder BSW oder SPD oder was??