Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

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Johncom
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

oTp hat geschrieben: Mi 15. Jul 2026, 09:14 " Machet euch die Erde untertan" ist für mich klar eine Ansage, seine ganze Vernunft und seinen vollen Verstand zu benutzen. Der Verstand erfasst die Wirklichkeit. ist, ist er von Gott sicher gewollt.
Der Verstand ist relativ wach, manchmal weniger. In das eigene Denken spielen viele Prägungen rein, unterbewusste Erfahrungen, Kindheitstraumata ... Obwohl jeder nachvollzieht, dass bei 1+1 die 2 rauskommt, handelt ja jeder verschieden, und das dauernd. Wenn wir von Gott als dem Schöpfer ausgehen, dann ist alles was passiert, Gottgewollt. Auch das, was wir nicht verstehen obwohl wir einen relativ "wachen Verstand" haben.
" Machet euch die Erde untertan" ist für mich klar eine Ansage, seine ganze Vernunft und seinen vollen Verstand zu benutzen. Der Verstand erfasst die Wirklichkeit.
Wo kannst du das Ergebnis sehen in der heutigen und der vergangenen Welt? Die Ergebnisse dieser Vernunft?

Interessant finde ich, also das ergibt sich aus dem Thema hier .. dass so viele NT-Erfahrene sagen, als ich drüben war, sah ich "alles" und verstand alles. Die ganze Schöpfung, den Sinn. Alles war mit einem Mal ersichtlich und offenbar. Sie sagen auch, ich kann es nicht wiedergeben, ich bin wieder hier in meinem kleinen Verstand, aber ich weiß noch dass ich alles sehen konnte. Andere sagen, es wurde mir alles gezeigt.

Vernunftsgesteuert, das sagt mir nur: Logik, Folgerichtigkeit. Als Beispiel ist der Straßenverkehr so vernunftsgesteuert, wie es irgendwie geht. Im christlichen Sinne sind wir Herzensgesteuert. Vernunft läuft zwar noch mit, aber im Wesentlichen regiert uns die Einsicht des großen Ganzen. Jeder andere ist mein Bruder, und sogar: Er ist das gleiche Ich wie ich selber. Aus dieser Einsicht kommt die sogenannte Nächstenliebe, die ja im gleichen Gebot auch Selbstliebe genannt wird.
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Johncom
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

oTp hat geschrieben: Mi 15. Jul 2026, 09:14 Das Problem ist das Negative, wenn der Mensch sich dadurch Vorteile verschafft. Egoismus über Leichen in der schlimmsten Ausprägung. Sklaven, maßloses Besitzstreben und Lusterfüllung.
Das haben wir in uns, manche nennen es die animalischen Anteile. Auch die sind Gottgewollt, aber auch deren Überwindung. Aus dem eigenen Tier herauswachsen.
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

Johncom hat geschrieben: Mi 15. Jul 2026, 17:25
oTp hat geschrieben: Mi 15. Jul 2026, 09:14 Das Problem ist das Negative, wenn der Mensch sich dadurch Vorteile verschafft. Egoismus über Leichen in der schlimmsten Ausprägung. Sklaven, maßloses Besitzstreben und Lusterfüllung.
Das haben wir in uns, manche nennen es die animalischen Anteile. Auch die sind Gottgewollt, aber auch deren Überwindung. Aus dem eigenen Tier herauswachsen.
Es ist eine Interpretationssache.
In der Bibel ist es die Vertreibung aus dem Paradies durch den Sündenfall.
Man sagt, Satan habe dabei mitgewirkt.

Daraus ergeben sich wieder verschiedene Ansichten. Auch die, dass das Böse gewollt ist von Gott.
Du darfst nicht alles glauben, was du denkst
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Johncom
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

oTp hat geschrieben: Mi 15. Jul 2026, 18:04
Es ist eine Interpretationssache.
In der Bibel ist es die Vertreibung aus dem Paradies durch den Sündenfall.
Man sagt, Satan habe dabei mitgewirkt.
Find ich selber eine zu simple Geschichte, da würde ich erstmal die jüdische Auslegung prüfen. Wenn sich Religion und Herrschafft gemein machen, dann ist es bequem, das Volk Gehorsam an Gehorsam zu gewöhnen. Die Moral wäre ja, ihr habt ein Verbot missachtet. Und zu "Satan": warum darf er (die Schlange) diese Versuchung anbieten, und das in Gottes Garten?
Daraus ergeben sich wieder verschiedene Ansichten. Auch die, dass das Böse gewollt ist von Gott.
Sonst wären wir ja nicht hier. Ich denke, diese Welt ist wie eine Schule.
Und was bei NT-Erlebenden auffällt, so hat es auch meine Frau gesagt, die nie von Erfahrungen anderer wusste: es heißt, deine Zeit ist noch nicht gekommen, es gäbe noch Aufgaben zu erfüllen.
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

Ja, hört man von Nahtoderlebnissen. Man wird vor die Wahl gestellt, da zu bleiben oder weiter zu leben für seine Pflichten und Aufgaben.
Oder es einem sogar verwehrt wird, dort zu bleiben.

Andererseits:
Da denke ich an die schlimmen Mörder, die wertvolle, junge Menschen umbringen. Die noch so viele Aufgaben gehabt hätten. Oder sich ihres Lebens hätten freuen können.

Aber es gibt diese Fälle:
Bisweilen scheinen Engel den Tod eines Menschen zu verhindern. Aber das ist eben meist nicht so. Aber das weiß man sowieso nicht, was Gott alles gelenkt hat im eigenen Leben.
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Johncom
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

oTp hat geschrieben: Do 16. Jul 2026, 08:40 Aber es gibt diese Fälle:
Bisweilen scheinen Engel den Tod eines Menschen zu verhindern. Aber das ist eben meist nicht so. Aber das weiß man sowieso nicht, was Gott alles gelenkt hat im eigenen Leben.
Genau, man weiß nicht wie oft man selber an seinem Tod vorbeigeschrammt ist. Man weiß meistens auch nicht, dass der Tod ein wunderbarer Übergang sein wird. Und wie oft haben es AKE-Erlebende gesagt wenn sie sahen, wie Mediziner Wiederbelebung machten: Lasst das doch, "mir" geht es gut!

Vielleicht lenkt Gott alles? Wir wissen fast gar nichts, und wenn wir es annähernd wüssten, können wir es nicht mitteilen. Aber auch das werden wir gelehrt: Zufriedenheit, Dankbarkeit für alles. In der "östlichen" Lehre wird noch mehr auf das "sei glücklich" hingewiesen. Ich denke, Jesus meint das mit "Selig sind die Friedfertigen".
Da denke ich an die schlimmen Mörder ..
Wir alle sind selbst schlimme Mörder. Man kann dankbar sein, wenn man verschont ist vom schlimmen Morden in dieser Zeit. Nicht richten über andere ist ein Weg zum Heil. Die NT-Erfahrenen spiegeln sich wenn sie eine Lebensrückschau haben, sie erleben ihre eigene Boshaftigkeit noch einmal, empfinden nach, was sie anderen angetan haben. Im Guten wie im weniger Guten. Das kann zu einem Bereuen führen. Wer bereut kann "sich selbst verzeihen" und damit auch den anderen, die einen verletzt haben.

Der eigentliche Punkt, finde ich, ist aber der, dass wir heute schon beginnen können, selber friedfertig zu werden. Hier in diesem noch aktiven Leben. Die Wahrheit des NT ist also offenbar: den eigenen Frieden finden, innerlich glücklich werden und es mit allen teilen.
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