Das Gesetz des Mose ist ... von welchem Gott?

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Larson
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Re: Das Gesetz des Mose ist ... von welchem Gott?

Beitrag von Larson »

Magdalena61 hat geschrieben: Fr 17. Jul 2026, 00:21 ... freiwillig gehorchen. Weil man die Werte gut findet und innerlich ein Ja dazu hat.

Es ist das höhere Leben, das Christus uns schenken will. Man fühlt sich insgesamt wohler; besser. Getragen.
LG
Auch der Bund Gottes mit dem Volk Israel war auf freiwilliger Basis. Deshalb steht ja, du sollst Gott lieben und dass Gott gnädig und Barmherzig ist, also etwas höheres kann Jesus nicht geben.
Jes 37,16 JHWH Zebaoth, Gott Israels, der du zwischen den Cherubim thronst, du allein bist es, der der Gott ist von allen Königreichen der Erde; du hast den Himmel und die Erde gemacht.
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Larson
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Re: Das Gesetz des Mose ist ... von welchem Gott?

Beitrag von Larson »

Magdalena61 hat geschrieben: Do 16. Jul 2026, 18:58 Wie gestaltet sich das in der Realität: "... ins Herz schreiben"? Und: Welches Gesetz?

Vielleicht sollten wir darüber reden. Weil es offenbar Leute gibt, die es nicht verstehen. Und es nützt nichts, zu reden, wenn Worte nicht die Herzen erreichen.
Man kann ja das gleiche mit verschiedenen Worten sagen.

Dass man die Lehre Gottes sich aufs Herz legen soll, es aufs Herz und Seele legen soll (5.Mo 11,18) es ins Herz schreiben soll, steht einige Male in der Tenach.

Und es ist auch einfach nachvollziehbar, denn wer Gott liebt (wie es Gott „gebietet“) der achtet auf die Worte Seiner Lehre, nimmt sie zu Herzen, und dass man sie „weniger“ vergisst, soll man sie ins Herz schreiben, das heisst, sie sollen beständig vor Augen sein, um sei zu tun und zu befolgen.


Aber das andere wäre mal eine Überlegung wert: „Welches Gesetz“?

Da werden Begriffe genannt wie:
5.Mo 6,1 Und dies sind die Gebote, die Satzungen und die Rechte, die der HERR, euer Gott, geboten hat, euch zu lehren, damit ihr sie tut in dem Land, wohin ihr hinüberzieht, um es in Besitz zu nehmen;
Gebot: Mizwah (moralische und soziale Pflichtgebote)
Satzungen: Chuqijm (Satzungen zur Heiligung des Lebens)
Rechte: Mischpat(sozusagen Gesellschafts- und Zivilrecht)

Daneben gibt es noch die Avadot, den Dienst am Tempel – der Stiftshütte.

Diese alle sind dann die Lehre Gottes, die Torah (Torah bedeutet nicht „Gesetz“ sondern Lehre). Es ist die Lehre Gottes.
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Larson
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Re: Das verirrte Schaf und der verlorene Groschen

Beitrag von Larson »

Philippus hat geschrieben: Do 16. Jul 2026, 18:58 Das ist eine gute Frage, wer ist für all das Böse im AT verantwortlich?
Der Mensch, so wie seit Menschengedenken und heute ebenso.
Jes 37,16 JHWH Zebaoth, Gott Israels, der du zwischen den Cherubim thronst, du allein bist es, der der Gott ist von allen Königreichen der Erde; du hast den Himmel und die Erde gemacht.
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Zippo
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Re: Das Gesetz des Mose ist ... von welchem Gott?

Beitrag von Zippo »

Helmuth hat geschrieben: Mi 15. Jul 2026, 17:59
Zippo hat geschrieben: Mi 15. Jul 2026, 16:13 Helmuth, hatte ich nicht zitiert ? Hier hast du was zu lesen: …
Den Text aus Mt. 5 lesen kann ich auch. Darin sehe ich keine Verschärfung des Gesetzes. Das musst du erst erläutern.
Wenn du z. Bsp. liest, daß der Herr Jesus das beleidigen eines jüdischen Bruders mit dem Töten auf eine Stufe stellt, dann ist das für mich eine Verschärfung. Oder liest du so etwas in der Thora ?
[Mt 5,21-22] Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt ist: „Du sollst nicht töten; wer aber tötet, der soll des Gerichts schuldig sein.“ Ich aber sage euch: Wer mit seinem Bruder zürnet, der ist des Gerichts schuldig; wer aber zu seinem Bruder sagt: Racha! der ist des Rats schuldig; wer aber sagt: Du Narr! der ist des höllischen Feuers schuldig.
Ähnlich mit dem Ansehen einer Frau und dem Ehebruch usw.
Helmuth

Ich sehe erst darin, dass das Gesetz erst ins Herz geschrieben werden muss, die Erfüllung, anders befolgt man es nur äußerlich und das ist keine Erfüllung, sondern führt zu den Missständen, die Jesus aufzeigt.
Was heißt denn, "in das Herz schreiben" ?

In dem Bund mit dem Herrn Jesus Christus werden wir durch den Heiligen Geist unterwiesen. Wir bekommen da aber keine Anweisung, das Gesetz einzuhalten oder zu erfüllen, sondern es geht alles um Glaube und Liebe, wie Johannes sagt.
[1. Joh 3,23-24] Und das ist sein Gebot, dass wir glauben an den Namen seines Sohnes Jesu Christi und lieben uns untereinander, wie er uns ein Gebot gegeben hat. Und wer seine Gebote hält, der bleibt in ihm und er in ihm. Und daran erkennen wir, dass er in uns bleibt, an dem Geist, den er uns gegeben hat.
Der Heilige Geist erklärt uns den Sinn der Opfer- und Festtage des Gesetzes, die ja ein Schatten dessen sind, was der Herr Jesus für uns getan hat, um das Gesetz für seine Nachfolger zu erfüllen. Hier brauchen wir nur Glauben haben und nachfolgen.
Die Gebote der Liebe stehen schon zentral im Gesetz Mt 22,37-40 und werden nun im neuen Bund als einziges Gebot genannt, mit dem unser menschliches miteinander geregelt wird. Da ist auch die goldene Regel erfüllt und was Rabbi Hillel gesagt hat:
Rö 13,10
Denn Liebe tut dem Nächsten nichts Böses. So ist nun die Liebe des Gesetzes Erfüllung.
Helmuth

Es kennzeichnet Heuchler, wie Jesus das auch öfter anspricht, dass man zwar das Gesetz befolgen kann, damit aber dennoch nicht den Willen Gottes tut. Darum nennt Jesus eine solchen Gottesdienst auch wertlos. Er sagt weiters:
Matthäus 5:20 hat geschrieben: Denn ich sage euch: Wenn eure Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten und Pharisäer nicht bei weitem übersteigt, werdet ihr nicht in das Reich der Himmel eingehen.
"bei weitem" ist ein starkes Wort und klingt vielleicht ungemein scharf, aber es verschärft nicht. Es zeigt lediglich die Nutzlosigkeit auf Gerechtigkeit durch das Gesetz erlangen zu wollen anstelle Liebe zu üben, die das Gesetz erfüllt. Bei Menschen, die echte Liebe üben, ist Gott auch weit nachsichtiger, wenn sie dabei nicht alles richtig machen.
Hier sagst du es doch: Liebe üben, ist die Erfüllung des Gesetzes. Ich finde allerdings, daß man berücksichtigen muß, daß der Herr Jesus zu gläubigen Juden spricht. Die sollten ja das Gesetz erfüllen, aber haben es eben nicht geschafft.
Ins Himmelreich kommt man glücklicherweise nicht durch die eigene Gerechtigkeit, sondern durch die Gerechtigkeit, die aus dem Glauben kommt.
[Röm 3,9-10] Was sagen wir denn nun? Haben wir einen Vorteil? Gar keinen. Denn wir haben droben bewiesen, dass beide, Juden und Griechen, alle unter der Sünde sind, wie denn geschrieben steht: „Da ist nicht, der gerecht sei, auch nicht einer.
[Röm 3,19-22] Wir wissen aber, dass, was das Gesetz sagt, das sagt es denen, die unter dem Gesetz sind, auf dass aller Mund verstopft werde und alle Welt Gott schuldig sei; darum dass kein Fleisch durch des Gesetzes Werke vor ihm gerecht sein kann; denn durch das Gesetz kommt Erkenntnis der Sünde. Nun aber ist ohne Zutun des Gesetzes die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, offenbart und bezeugt durch das Gesetz und die Propheten. Ich sage aber von solcher Gerechtigkeit vor Gott, die da kommt durch den Glauben an Jesum Christum zu allen und auf alle, die da glauben.
Helmuth

Ich halte dazu aus dem AT dagegen, wenn es vielleicht auch nicht statthaft ist, dass Gott die Steinigung eines Sabbatbrechers angeordnet hatte --> 4. Mose 15:32-36. Das gab es kein zweites Mal. Jesus sagte, der Sabbat wäre um des Menschen willen geschaffen. Wie scharf nennst du das und wie erklärst du das?
Gott hat im Gesetz einen Ruhetag geschaffen, den die Israeliten einhalten sollten. Nach dem Gesetz wurden Israeliten, die sich nicht daran gehalten haben, vom Volk gesteinigt.
Im neuen Bund wird uns der Sabbat aber auch als Vorschatten beschrieben und der Herr Jesus Christus hat es erfüllt. Er hat an einem Festsabbat sein Leben gelassen und im Tode geruht, um Menschen von dem Fluch des Gesetzes zu befreien. Hebr 4,1-11Das ist aber ein anderes Thema.

Die Steinigung wegen des Verstoßes gegen die Sabbatruhe ist jedenfalls von Gott angeordnet worden oder bist du da anderer Meinung ?
Eigentlich können wir doch froh sein, daß die Zeiten vorüber sind, wo ein Gesetz eingehalten werden mußte.

Gruß Thomas
2 Kor 13,13 Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.
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Helmuth
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Re: Das Gesetz des Mose ist ... von welchem Gott?

Beitrag von Helmuth »

Zippo hat geschrieben: Fr 17. Jul 2026, 19:25 Wenn du z. Bsp. liest, daß der Herr Jesus das beleidigen eines jüdischen Bruders mit dem Töten auf eine Stufe stellt, dann ist das für mich eine Verschärfung. Oder liest du so etwas in der Thora ?
Dann interpretierst du den Kontext anders, denn es geht nicht um reine Beleidungen, sondern um das Motiv, warum diese Dinge geschehen, die sich in den Verhaltnsmaßnahmen äußern, die Jesus aufzeigt. Er beginnt diesen Abschnitt mit diesen Worten:
Matthäus 5:21 hat geschrieben: Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt ist: „Du sollst nicht töten“ ; wer aber irgend töten wird, wird dem Gericht verfallen sein.
Ich frage: Aus welchem Grund sollte man seinen Bruder töten wollen, noch dazu wenn Jesus danach ausführt, dass es möglicherweise keinen plausiblen Grund gibt? Dann ist es ein Hassmotiv. Beleidigungen sind dafür symptomatisch. Wer aber seinen Bruder hasst, ist ein Mörder:
1. Johannes 3:15 hat geschrieben: Jeder, der seinen Bruder hasst, ist ein Menschenmörder, und ihr wisst, dass kein Menschenmörder ewiges Leben in sich bleibend hat.
Das ist der Kontext, wie ich ihn lese. Wenn man hasst, egal ob beidseitig oder nur einseitig, so kann kein Friede einkehren. Jesus beschreibt die Stufen, dass es mit bloßen Beleidigungen beginnt, aber am Ende offenbart sich, dass du deinen Bruder eigentlich hasst. Ich meine Jesus verschärft nichts, sondern deckt die Gründe auf, warum du deinen Bruder lieber töten würdest, als ihm zu vergeben.

Es kommt schon vor, dass sich wer schuldig wird, sowohl einseitig, als auch beidseitig, doch kann der Wille den Bruder lieber tot zu sehen unmöglich die Lösung sein, wenn Streitigkeiten entstehen. Tatsächlich beobachtet man oft, wie aus einem Bruder ein Feind wird, der dich lieber hasst, anstelle sich mit dir auszusprechen und das verhärtete Herz zu erweichen. Jesus sagt im nächsten Absatz:
Matthäus 5:23-24 hat geschrieben: Wenn du nun deine Gabe zum Altar bringst und dich dort erinnerst, dass dein Bruder etwas gegen dich hat, so lass deine Gabe dort vor dem Altar und geh zuvor hin, versöhne dich mit deinem Bruder; und dann komm und bring deine Gabe dar.
Du musst schon den Kontext im Blick haben, worum es geht und nicht nur einen Vers mit der Beleidigung herauspflücken. Jesus zeigt uns recht schonungslos auf, welche Sünden in uns in Wahrheit schlummern, die man außerlich verbirgt oder verharmlost und das äußert sich z.B. sehr häufig darin, indem du deinen Bruder ständig beschimpfst oder ihm fluchst.

Das zeigt sich auch darin, wie du mit anderen über deinen Bruder sprichst. Du sagst z.B. nicht: "Mein Bruder hat gesagt ...", sondern in etwa: "Der blöde Narr hat gesagt ..." Du trägst offenkundig Hass in deinem Herzen, der sich laufend in Beleidigungen äußert.

Am Ende dieses Redeabschnittes zeigt er auch die Konsequenzen auf, wohin es führt, wenn du lieber deinen Hass in dir weiterträgst, als dich auszusöhnen:
Matthäus 5:25-26 hat geschrieben: Einige dich schnell mit deinem Widersacher, während du mit ihm auf dem Weg bist; damit nicht etwa der Widersacher dich dem Richter überliefert und der Richter dich dem Diener überliefert und du ins Gefängnis geworfen wirst. Wahrlich, ich sage dir: Du wirst nicht von dort herauskommen, bis du auch den letzten Cent bezahlt hast.
Das, lieber Zippo, sehe ich als den Kontext. Es geht also um weit mehr als nur eine Beleidigung. Für eine einmalige Beleidigung wird dir sicher nicht das Höllenfeuer zuteil werden, das wäre wirklich kein gnädiger Gott.

Wer allerdings nicht bereit ist sich auszusöhnen und lieber dem Bruder den Tod wünscht, was er zwar nicht tut, aber sein Hass in ihm kommt dem gleich, dem wird keine Gnade zuteil, sondern er wird seine Verfehlungen bis zum letzten Cent abbezahlen und das kann nur das Feuer der Hölle sein, wie es Jesus zuvor (in Vers 22) gesagt hatte.

Mein Fazit: Jesus verschärft nichts, sondern deckt unsere sündhaften Motive recht schonungslos auf und predigt die Umkehr davon. Das Gesetz des Mose fordert nicht minder zur Liebe auf. Mose lehrte nicht etwas anderes. Hier der Beleg:
3 Mose 19:17-18 hat geschrieben: Du sollst deinen Bruder nicht hassen in deinem Herzen. Du sollst deinen Nächsten ernstlich zurechtweisen, damit du nicht seinetwegen Schuld trägst. Du sollst dich nicht rächen und den Kindern deines Volkes nichts nachtragen, sondern sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Ich bin JHWH.

Zippo hat geschrieben: Fr 17. Jul 2026, 19:25 Was heißt denn, "in das Herz schreiben" ?
Ernst? Liest du hier gar nicht mit und folgst nur deinen eigenen Gedanken? Dazu haben schon vier User Stellung genommen. Lies es doch und falls dann noch Fragen übrigbleiben, stell sie danach. Ich meine, die Summe der Antworten erklären sehr gut was das bedeutet. Es ist keine theologische Floskel, sondern basiert auf Gottes Wort.
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. - Johannes 3:16
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Larson
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Re: Das Gesetz des Mose ist ... von welchem Gott?

Beitrag von Larson »

Zippo hat geschrieben: Fr 17. Jul 2026, 19:25 Der Heilige Geist erklärt uns den Sinn der Opfer- und Festtage des Gesetzes, die ja ein Schatten dessen sind, was der Herr Jesus für uns getan hat, um das Gesetz für seine Nachfolger zu erfüllen. Hier brauchen wir nur Glauben haben und nachfolgen.
Welche du nachweislich nicht verstanden hast, also hat die kein Gottesgeist dir erklärt, sondern eine heidnische Theologie, welche du vehement verteidigst.

Ebenso hat Mt 5,21-22 einen weitaus tieferen und brisanteren Hintergrund als nur so oberflächlich gelesen. Aber selbst dies, so gelesen, schafft kein Christ…

Und es ist einfach eine Schande, eine Häme gegen den alleinen Gott, Verwerfung Seiner Lehre wenn man die Lehre Gottes als Schatten einer heidnischen Theologie hinstellt, denn die Lehre Gottes ist vollkommen, bedarf keiner Ergänzung, Erweiterung und Änderung, denn davor warnt schon Gott selber, wie auch Jesus.

Und nochmals, Jesus hat da kein Gesetz für seine Nachfolger erfüllt, denn jeder ist selber persönlich aufgerufen, dem Ewigen nachzufolgen, Seine Weisungen zu befolgen.
Zippo hat geschrieben: Fr 17. Jul 2026, 19:25 Die Gebote der Liebe stehen schon zentral im Gesetz Mt 22,37-40 und werden nun im neuen Bund als einziges Gebot genannt, mit dem unser menschliches miteinander geregelt wird. Da ist auch die goldene Regel erfüllt und was Rabbi Hillel gesagt hat:
Danach sagte er: man soll die Torah lernen…. Denn nur daraus erschliesst sich die Nachfolge Gottes, wie auch die Liebe zum Ewigen, denn losgelöst von Gehorsam gegenüber dem Ewigen gibt es keine Liebe zum Ewigen.
Zippo hat geschrieben: Fr 17. Jul 2026, 19:25 In dem Bund mit dem Herrn Jesus Christus werden wir durch den Heiligen Geist unterwiesen. Wir bekommen da aber keine Anweisung, das Gesetz einzuhalten oder zu erfüllen, sondern es geht alles um Glaube und Liebe, wie Johannes sagt.
So stimmt das auch nicht, denn Jesus lehrte die Torah, und warnte davor, auch nur ein Tüttelchen davon anders zu lehren. Du kannst das Gesetz und die Propheten nicht von der Lehre Jesu lösen.
Zippo hat geschrieben: Fr 17. Jul 2026, 19:25 Eigentlich können wir doch froh sein, daß die Zeiten vorüber sind, wo ein Gesetz eingehalten werden mußte.
Solche nenne dann der Ewige als: Gesetzlose. Und ist in Seinen Augen verwerflich.
Jes 37,16 JHWH Zebaoth, Gott Israels, der du zwischen den Cherubim thronst, du allein bist es, der der Gott ist von allen Königreichen der Erde; du hast den Himmel und die Erde gemacht.
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Re: Das Gesetz des Mose ist ... von welchem Gott?

Beitrag von Larson »

Magdalena61 hat geschrieben: Do 16. Jul 2026, 18:58 Und: Welches Gesetz?
viewtopic.php?p=630233#p630233

Die Lehre Gottes (Torah) sind nicht einfach "Gesetze", sie sind vorwiegend Lehre.
Spr 6,20 Mein Sohn, bewahre das Gebot מִצְוָה (mitswāh) deines Vaters, und verlass nicht die Belehrung תּוֹרָה (torāh) deiner Mutter;
Der Vers zeigt deutlich, dass "Torah" nicht Gesetz ist, sondern Lehre, Wegleitung usw...

Dazu kämen noch die Zeugnisse:
5.Mo 4,45 dies sind die Zeugnisse und die Satzungen und die Rechte, die Mose zu den Kindern Israel redete, als sie aus Ägypten zogen
Zeugnisse: Die Waltung Gottes seit Erschaffung in der Geschichte, Noach, Abraham usw, insbesondere Sein Einigreifen in der Erlösung Israels aus Ägypten, welche dann mit Erinnerungszeichen, Erinnerungshandlungen festgehalten sind.
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Re: Das Gesetz des Mose ist ... von welchem Gott?

Beitrag von Larson »

Das Gesetz will von jedem erfüllt sein und kennt darin keine Vertretung.
Da sitzt jemand vor dem Richter, wird angeklagt, oder bekommt eine Busse, weil er zu schnell gefahren ist, oder was auch immer, und aller Rechtfertigung, um die Strafe abzuwenden, sagte dieser Jemand: Och, andere haben doch diese Gesetze erfüllt, dadurch und deshalb kann ich nicht mehr bestraft werden:
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Re: Das Gesetz des Mose ist ... von welchem Gott?

Beitrag von Ziska »

Jesus sagte:
„Denkt nicht, ich sei gekommen, um das GESETZ oder die PROPHETEN zu vernichten. Nicht um zu vernichten, bin ich gekommen, sondern um zu erfüllen“ (Matthäus 5:17).
Aber was bedeutet „erfüllen“?

Dazu ein Vergleich: Ein Bauunternehmer erfüllt einen Bauvertrag nicht dadurch, dass er den Vertrag zerreißt, sondern er stellt das Gebäude fertig.

Sind alle Arbeiten abgeschlossen, ist der Bauherr zufrieden.
Ist der Vertrag erfüllt, ist der Unternehmer an diesen Vertrag nicht mehr gebunden.

Mit Jesus und dem Gesetz war es ähnlich:
Er hat das Gesetz nicht gebrochen — oder den Vertrag vernichtet indem er ihn zerreißt,
sondern er hat diesen Vertrag oder das Gesetz bis ins Kleinste eingehalten.

Dadurch hat er das Gesetz erfüllt, und es war für Gottes Volk nicht mehr bindend.
Liebe Grüße von Ziska

Identifizieren die messianischen Prophezeiungen Jesus als den Messias?

Ist es möglich, dass sich die messianischen Prophezeiungen an mehr als einer Person erfüllen?

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Larson
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Re: Das Gesetz des Mose ist ... von welchem Gott?

Beitrag von Larson »

Ziska hat geschrieben: Sa 18. Jul 2026, 09:30 Er hat das Gesetz nicht gebrochen — oder den Vertrag vernichtet indem er ihn zerreißt,
sondern er hat diesen Vertrag oder das Gesetz bis ins Kleinste eingehalten.

Dadurch hat er das Gesetz erfüllt, und es war für Gottes Volk nicht mehr bindend.
Der Bund Gottes mit Israel ist kein „Bauprojekt“ Gottes, und Gott hat auch weiterhin seinen Plan, seine Weg mit Israel.
Aber man kann sich ja alles so schön selber zusammenpappen, auf dass es in die eigenen Ideologie passt. Mit deiner Aussage machst du Jesus zu einem Übertreter des Gesetzes.

Jesus hat das Gesetz mitnichten bis aufs kleinste erfüllt, oder war er verheiratet usw?

Und genau dieser Jesus lehrte, dass kein Strichlein davon anders gelehrt werden darf, was du ab er total ignorierst, und deine Ideologie über Jesus und die Tenach stülpst, und somit, wie Jesu es dann weiter sagt, denn wer solches tut, wird zu gering sein für das reich der Himmel.
Sach 14,9 Und der HERR wird König sein über die ganze Erde; an jenem Tag wird der HERR einer sein und sein Name einer.
Jes 37,16 JHWH Zebaoth, Gott Israels, der du zwischen den Cherubim thronst, du allein bist es, der der Gott ist von allen Königreichen der Erde; du hast den Himmel und die Erde gemacht.
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