oTp hat geschrieben: ↑Fr 24. Jul 2026, 06:15
Mal ein anderes, reales Beispiel:
Welche Ängste durchlebt ein Mensch, der in die Gewalt eines Einbrechers gerät ? Ich möchte es mir natürlich nicht vorstellen.
Du tust es aber. Das ist oft so, man stellt sich Situationen vor, vor denen es einem graust, die fast nie eintreffen. Gottvertrauen und Selbstvertrauen, das geht miteinander. Wer im Alltag in der Ruhe bleibt, ist auch in Gefahrensituationen gefasst.
Ich habe mal einen Anhalter mitgenommen, er lebe in einem Wohnheim, sagte er. Er habe MS und könne nicht mehr arbeiten. Was hat er früher gemacht? Er war Einbrecher. Von seinem Vater hatte er es gelernt. Ein schmächtiges Kerlchen, ganz harmlos. War interessant, mal von dieser Seite was zu hören. Übrigens, Einbrecher meiden jede Begegnung.
Aber warum "triggert" die Vorstellung von bösartigen Dämonen derart zu Ängsten, dass man sich in dieser Angst verliert ? Diese Emotionen schwächen die psychische Wiederstandskraft eines Menschen, was einem Spukgeist nur zuarbeitet.
Mir ein Rätsel woher du Spuk kennst. Selbst erlebt?
Ja, die Vorstellung von bösen Kräften triggert, die Medien wissen das und leben von schaurigen Geschichten. Menschen, die eher langweilig leben, lassen sich mit Nervenkitzel unterhalten.
Angst hat man in irrationaler Weise, etwa wenn man nachts durch den Wald geht und sich einbildet, überall lauern Gefahren. Und irrationale Ängste vor Dämonen sind auch derart. Kann schon innerlich aufkommen, wenn man ein Buch von Koch liest. Mit dieser Angst muß man erst mal umgehen lernen und ein dickes Fell bekommen.
Keine Angst ist rational, aber auch die Angstfreiheit ist nicht rational. Auch die Bibel, das NT, lehrt keine Rationalität. „Seid klug wie die Schlangen und ohne Falsch wie die Tauben.“ Was heißt das? Wachsamkeit, völliges Vertrauen.
Das dicke Fell ist ja ein Schutz von außen, die wirkliche Stärke kommt aus dem Herzen, dem Innersten.
Angst vor Dämonenchaos will bewältigt werden. Zumal wir einen Gott haben, der uns beschützen kann.
Wenn wir Gott als den Schöpfer der ganzen Welt annehmen, dann sind die Gespenster, die wir brauchen um Angst zu lernen "gewollt". Dann ist Weglaufen keine Lösung, und auch nicht das Ausdenken von Schutzmaßnahmen sondern Anerkennen der dunklen Seite, die selbe in uns erlösen. Erst in uns, dann auch im Außen falls es noch nötig ist.