Ein Ende des unbeständigen Wetters ist nicht in Sicht II

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Johncom
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Re: Ein Ende des unbeständigen Wetters ist nicht in Sicht II

Beitrag von Johncom »

Magdalena61 hat geschrieben: Do 2. Jul 2026, 01:14 .. was mir fehlt, in den klimapolitischen Betrachtungen, ist die Entwicklung des weltweiten Flugverkehrs
Und auch die Veröffentlichung der Emissionen, also das was Flugzeuge wirklich ausstoßen, was wie jeder sehen kann, eine bleiche weiße Decke über uns legt. Hat wohl jeder in Erinnerung, in den 2020 Lockdown Wochen, die den Flugverkehr einschränkten, war der Himmel so tiefblau, wie es viele seit ihrer Kindheit nicht mehr gesehen hatten.
Der weltweite Flugverkehr hat sich von etwa 382 Millionen Passagieren im Jahr 1970 auf mittlerweile über 4,5 Milliarden Fluggäste vervielfacht. Das entspricht einer Zunahme um das Zwölffache (ca. 1100 %)
In den 60er Jahren fuhr der westdeutsche Normalverdiener mit seinem Auto nach Spanien in den Urlaub. Das Fliegen konnten sich die Wohlhabenden leisten, damals gab es den Begriff Jetset.
Dazu die großen Stinker auf den Meeren, im Auftrag Babylons. Wo sind die Experten, die die Folgen dieser Kontaminierung thematisieren? Wo sind die Experten, die sich die großen Sünder vornehmen und die kleinen Leute von dieser unsäglichen CO2- Religion freisprechen?
Na, Experte kann jeder selbst sein: nachdenkt und entscheiden, was ist mir wichtig. Wie kontaminiert ist die Natur wirklich? Wird da vielleicht wieder maßlos übertrieben? Ich erinnere mich an ein Chemie-Unglück in den 80ern, ich glaube es war die Firma Santoz in Basel, Chemikalien flossen in den Rhein. Und Experten sagten, das dauert eine Ewigkeit bis sich alles wieder erholt hat. Aber nach ein paar Wochen war nichts mehr nachzuweisen. Will sagen: Es werden ständig Untergangs-Szenarien verbreitet, und die werden auch vermarktet in dem Sinne, du bist schuld. Wer schuldig ist, wer das anerkennt, ist ja auch bereit, zu bezahlen. Ich sehe das als den alten katholischen Trick (Ablas-Handel) , den man immer wieder probiert.
jsc
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Re: Ein Ende des unbeständigen Wetters ist nicht in Sicht II

Beitrag von jsc »

Johncom hat geschrieben: Do 2. Jul 2026, 00:28
jsc hat geschrieben: Mi 1. Jul 2026, 14:25 Es macht keinen Sinn mehr zu fragen, ob jemand an den Klimawandel glaubt sondern ob derjenige den Klimawandel versteht.
Solange es Klima gibt, hat es sich gewandelt.
Damit bist du Abichai einen Schritt voraus 👏
Nur wenn er "politisch" wird (Krise, Weltuntergang ..) darf man sich zu Recht fragen:
Man darf und muss sich immer fragen, was es dann politisch bedeutet. Das ist die einzige Aufgabe der Politik. Wissenschaft beantwortet, "was ist?" und Politik beantwortet "was tun?"
wer soll bezahlen und wer profitiert.
Das ist keine wirkliche Frage, denn profitieren wird langfristig niemand vom Klimawandel und bezahlen wird langfristig jeder. Die Frage ist nur, ob man die viel billigere Prävention bezahlt oder die viel teureren Folgekosten bezahlen muss.
Wissenschaft ist, wenn man seine Meinung an die Daten anpasst.
Querdenken ist, wenn man die Daten an seine Meinung anpasst.
jsc
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Re: Ein Ende des unbeständigen Wetters ist nicht in Sicht II

Beitrag von jsc »

Johncom hat geschrieben: Do 2. Jul 2026, 02:12 Na, Experte kann jeder selbst sein: nachdenkt und entscheiden, was ist mir wichtig.
Klar kann jeder Experte sein - die Qualität der Erkenntnisse werden dann aber auch entsprechend sein.
Wie kontaminiert ist die Natur wirklich? Wird da vielleicht wieder maßlos übertrieben? Ich erinnere mich an ein Chemie-Unglück in den 80ern, ich glaube es war die Firma Santoz in Basel, Chemikalien flossen in den Rhein. Und Experten sagten, das dauert eine Ewigkeit bis sich alles wieder erholt hat. Aber nach ein paar Wochen war nichts mehr nachzuweisen. Will sagen: Es werden ständig Untergangs-Szenarien verbreitet, und die werden auch vermarktet in dem Sinne, du bist schuld. Wer schuldig ist, wer das anerkennt, ist ja auch bereit, zu bezahlen. Ich sehe das als den alten katholischen Trick (Ablas-Handel) , den man immer wieder probiert.
https://de.wikipedia.org/wiki/Grossbran ... eizerhalle
https://www.eawag.ch/de/info/portal/akt ... doz-brand/

Es gab Experten, die eine lange Verschmutzung prophezeit haben und die Experten von der eawag, die eine rasche Erholung aufgrund der hohen Fließgewässer vorausgesagt haben.

Unerwähnt bleibt aber, dass man zum Beispiel den Boden 11m tief ausgraben und reinigen musste...
Und dass das Vertrauen in die Selbstkontrolle durch die Firmen (siehe dein: "jeder kann selbst Experte sein"!) nachhaltig gestört wurde und dadurch viele Auflagen eingeführt werden mussten.
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Magdalena61
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Re: Ein Ende des unbeständigen Wetters ist nicht in Sicht II

Beitrag von Magdalena61 »

Man muss das Wetter auch einmal loben. Es ist sehr angenehm in den letzten Tagen. Es regnet sogar genug, sodass ich nicht täglich gießen muss.
:) LG
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Re: Ein Ende des unbeständigen Wetters ist nicht in Sicht II

Beitrag von Lena »

Magdalena61 hat geschrieben: So 19. Jul 2026, 13:27 Man muss das Wetter auch einmal loben.
:Herz2:
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Re: Ein Ende des unbeständigen Wetters ist nicht in Sicht II

Beitrag von Lena »

Die nächsten 14 Tage werden heiss und vor allem trocken.
Vermehrt ist diese extreme Hitzewelle Thema in den Medien.

Immer wieder liest man was der Mensch tun und lassen sollte
damit es nicht noch schlimmer wird mit dem extremen Wetter.

Ob die aktuelle Lage jene aufweckt die das permanent leugnen
und immer weiter ihrem Wohlstands leben frönen?
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Re: Ein Ende des unbeständigen Wetters ist nicht in Sicht II

Beitrag von Philippus »

Magdalena61 hat geschrieben: So 19. Jul 2026, 13:27 Man muss das Wetter auch einmal loben. Es ist sehr angenehm in den letzten Tagen. Es regnet sogar genug, sodass ich nicht täglich gießen muss.
:) LG
Häh? Schön war es ja, wir haben vor zwei Tagen einen Ausflug nach Rüdesheim am Rhein gemacht und ich hab mich richtig erschrocken. Oben vom Niederwalddenkmal aus gesehen sah es so aus als wenn der Rhein total ausgetrocknet wäre und man zu Fuß ohne Fähre rüberlaufen könnte.
Bei näherem Hinsehen konnte man noch eine schmale ausgebaggerte Rinne erkennen wo tatsächlich noch Schiffe durchfahren konnten.
Wenn die Trockenheit aber weiter so anhält, wird diese Rinne bald auch nicht mehr befahrbar sein, mit allen wirtschaftlichen Folgen: das Benzin und Lebensmittel werden teurer werden, weil Transporte über den Rhein halt billiger sind als über Landwege per LKW.
Wir können froh sein, wenn überhaupt noch Wasser aus dem Wasserhahn kommt.
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Re: Ein Ende des unbeständigen Wetters ist nicht in Sicht II

Beitrag von Magdalena61 »

Beten wir um Regen, auch für die Länder, in denen Wälder in Brand stehen.

Es ist wieder heiß, bereits seit Anfang August. Die Obstbäume werfen viele unreife Früchte ab, weil sie zu trocken haben. Ich kann nicht auch noch die Apfelbäume ausreichend wässern, das würde zu teuer werden. -- Mal sehen, ob man aus unreifen Spätäpfeln Gelee machen kann.

Früher haben die Menschen auch gebetet, wenn das Wetter zu extrem wurde. Heute macht das wohl kaum noch jemand.

Niedrigwasser in Flüssen kommt im Sommer öfter vor, Philippus. Wer ist denn auf die Idee gekommen, so eingleisig zu fahren mit dem Transport von Öl? Gibt es eigentlich noch Güterzüge?

Ersatzweise könnte man doch Pipelines bauen. Langfristig.
LG
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Johncom
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Re: Ein Ende des unbeständigen Wetters ist nicht in Sicht II

Beitrag von Johncom »

Lena hat geschrieben: Sa 8. Aug 2026, 09:32 Die nächsten 14 Tage werden heiss und vor allem trocken.
Vermehrt ist diese extreme Hitzewelle Thema in den Medien.
Ja, die Medien leben ja von ihren Beschwörungstheorien.
Hier gab es überraschend Regen gestern, nicht viel aber immerhin. Und jetzt in der Nacht ist es angenehm abgekühlt. Komischerweise war der Regen bei Wetter.de gar nicht vorhergesehen.
Immer wieder liest man was der Mensch tun und lassen sollte
damit es nicht noch schlimmer wird mit dem extremen Wetter.
Wie extrem ist das Wetter denn? Als ich jünger war haben sich alle gefreut: in der Schule ist morgen hitzefrei, also trifft man sich im Schwimmbad.
Ob die aktuelle Lage jene aufweckt die das permanent leugnen
und immer weiter ihrem Wohlstands leben frönen?
Was denn leugnen? In Süd-Asien gibt es ganz andere Temperaturen. War nie anders, sogar Dürrejahre kommen immer mal vor.
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Lena
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Re: Ein Ende des unbeständigen Wetters ist nicht in Sicht II

Beitrag von Lena »



Unser Klima verändert sich, es wird immer wärmer auf der Erde.
Forschende haben herausgefunden, dass wir Menschen daran schuld sind.
Das wird von Leuten zum Teil geleugnet. Darum haben sie auch kein Interesse, etwas
dagegen zu tun.
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