Die Arche Noah - Mythos oder Historie?

Wir bitten darum, in diesem Forum keine Bibel- und Glaubenskritik zu üben.

Was ist für dich die Arche Noah?

Ein historisches Geschehen - es ist so passiert, wie in der Bibel niedergeschrieben
11
65%
Ein biblischer Mythos - zur biblischen Lehre gedacht, aber keine historische Realität
6
35%
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 17

oTp
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Re: Die Arche Noah - Mythos oder Historie?

Beitrag von oTp »

Helmuth hat geschrieben: Fr 21. Aug 2026, 10:31
oTp hat geschrieben: Fr 21. Aug 2026, 10:25 Nur blöd, das viele Christen anders glauben über die Sintflut.
In dem Thread zeigt sich das aber nicht so. Du wärst der erste und ich habe mittlerweile Zweifel, ob du überhaupt ein Christ bist, wie du dich hier im Forum outest.

Bei der Abstimnung deute ich, dass Mythos an sich nur Ungläube wählen. Die Mehrheit sind für die Historie und da denke ich wiederum, es ist kein Ungläubiger dabei.

Gegenwärtiger Stand des Votums ist 11:6 für Historie.
Belügst du dich nicht selber ?
Wenn die Lenker der Katholiken und Evangelischen bestimmen, dass das eher Mythos ist, kannst du nicht selbstherrlich bestimmen, ob sie dann noch Christen genannt werden können.

Ich bin sicher unbequem, ich denke ja mehr als einigen Christen lieb ist.
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Zippo
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Re: Die Arche Noah - Mythos oder Historie?

Beitrag von Zippo »

oTp hat geschrieben: Fr 21. Aug 2026, 09:46 Man sollte bedenken:
Gott ist der Schöpfer des gewaltigen Universums. Er muß deshalb allmächtig sein. Aber das heißt nicht, dass er seine eigenen Gesetze des Universums "willkürlich" bisweilen völlig ausser Kraft setzt. Um die Menschen zu bestrafen, oder sie zur Umkehr zu bewegen.

Für mich ist der Glaube an Gott nicht abhängig von solchem "Eingriffen" Gottes. Und es gehört zum Allmachtsgefühl des Christen. Nur sein Gott... Natürlich ist Gott einmalig, aber er ist nicht davon abhängig, dass alles genauso war, wie das AT es darstellt.

( Zum Glück kann man mich nicht für diese Darstellung steinigen nach dem Ritus des AT)
Ich gehe schon davon aus, daß es bei der Sintflut alles so war, wie beschrieben und nicht nur ein Bild. Aber, wenn es ein Bild war, wofür steht es ?

Hier wird sicherlich nicht nur der barmherzige und gütige Gott repräsentiert, sondern ein Gott der strafen will, wenn er sieht, wie seine Gebote übertreten werden. Das war doch in Sodom und Gomorra genauso, aber beide Ereignisse werden in einer Rede Jesu für die Zeit seiner Wiederkehr angekündigt.
[Lk 17,24-37] Denn wie der Blitz blitzend leuchtet von einem Ende unter dem Himmel bis zum anderen Ende unter dem Himmel, so wird der Sohn des Menschen sein an seinem Tag. Zuvor aber muss er vieles leiden und verworfen werden von diesem Geschlecht. Und wie es in den Tagen Noahs geschah, so wird es auch sein in den Tagen des Sohnes des Menschen: Sie aßen, sie tranken, sie heirateten, sie wurden verheiratet, bis zu dem Tag, da Noah in die Arche ging, und die Flut kam und alle umbrachte. Ebenso auch, wie es geschah in den Tagen Lots: sie aßen, sie tranken, sie kauften, sie verkauften, sie pflanzten, sie bauten; an dem Tag aber, da Lot von Sodom ausging, regnete es Feuer und Schwefel vom Himmel und brachte alle um. Desgleichen wird es an dem Tag sein, da der Sohn des Menschen offenbart wird. An jenem Tag – wer auf dem Dach sein wird und sein Gerät im Haus hat, der steige nicht hinab, um es zu holen; und wer auf dem Feld ist, wende sich ebenso nicht zurück. Gedenkt an Lots Frau! Wer sein Leben zu retten sucht, wird es verlieren; und wer es verliert, wird es erhalten. Ich sage euch: In jener Nacht werden zwei auf einem Bett sein; einer wird genommen und der andere gelassen werden. Zwei Frauen werden zusammen mahlen, die eine wird genommen, [und] die andere gelassen werden. (*) Und sie antworten und sagen zu ihm: Wo, Herr? Er aber sprach zu ihnen: Wo der Leichnam ist, da werden auch die Adler versammelt werden.
2 Kor 13,13 Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.
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Kingdom
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Re: Die Arche Noah - Mythos oder Historie?

Beitrag von Kingdom »

oTp hat geschrieben: Fr 21. Aug 2026, 09:46 Aber das heißt nicht, dass er seine eigenen Gesetze des Universums "willkürlich" bisweilen völlig ausser Kraft setzt. Um die Menschen zu bestrafen, oder sie zur Umkehr zu bewegen.
Lieber oTp

Gemäss Bibel hat Gott genau dies unzählige Male getan.

Bei Hiskia lief die Sonneuhr retour, beim Einzug ins verheissene Land wurde der Jordan gestoppt, bei Jesus Auferstehung hatte der Tod keine Macht mehr, Jesus lief über das Wasser, Petrus auch, die Israeliten gingen durch das Rote Meer und wurden mit Manna versorgt.

Die Wissenschaft welche die Sintflut leugnet, leugnet auch diese oben genannten Ereignisse.

Nun wenn Jesus eben nicht auferstanden ist, dann können wir gleich die ganze Bibel wegwerfen und wenn er falsch voraus gesagt hat über die Endzeit, dann ist er ein Lügner und wir könnten ihm nicht vertrauen.

Lg Kingdom
oTp
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Re: Die Arche Noah - Mythos oder Historie?

Beitrag von oTp »

Genau um das entweder Alles oder aber Nichts geht es nicht.
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CoolLesterSmooth
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Re: Die Arche Noah - Mythos oder Historie?

Beitrag von CoolLesterSmooth »

Helmuth hat geschrieben: Fr 21. Aug 2026, 09:35 Wenn das für dich eine erfundene Geschichte a al Harry Potter ist
Exakt gleichsetzen würde ich das nicht, das wäre zu sehr vereinfacht, aber es ging in meinem Post auch gar nicht um meinen Zweifel an der Historizität der Bibelgeschichten, sondern mir ging es allgemeiner darum, dass du von Oben herab eine Herangehensweise als positiv und überlegen propagierst, die eigentlich das Gegenteil davon ist, weil man sich auf dieser Basis in jede beliebige Wahnvorstellung eingraben kann und für jede Geschichte, die nicht der gerade von dir Präferierten entspricht, würdest du das zu Recht kritisieren.

Gleichzeitig ist die Historizität der Sintflutgeschichte unter deiner Herangehensweise gar nicht mehr relevant, denn wenn die Nachweisbarkeit der Historizität kein notwendiges Kriterium ist, ist es die tatsächliche Historizität auch nicht mehr. Es wird ja so oder so geglaubt. Damit hätte selbst unter der Annahme der göttlichen Inspiriertheit der Bibeltexte die Historizität der Flutgeschichte keine Notwendigkeit, es reicht, dass man versteht, was Gott mit der Sintflutgeschichte vermitteln möchte. Die geistliche Wahrheit darin.
Spannungsmeter:
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oTp
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Re: Die Arche Noah - Mythos oder Historie?

Beitrag von oTp »

Zippo, bei den Bezugnahmen auf bekannte Erzählungen, deren Sinn einleuchtend ist, eben verstanden wird, geht es erstmal darum, dass es verstanden wird. Es ist eine Brücke zum Verständnis dessen, was Jesus aussagen möchte. Das ist nützlich dafür, dass Jesus überhaupt verstanden wurde, ohne dass er es endlos erklären musste.

Es hätte also als "Mythos" auch die Wirkung, die erzielt werden soll. Auch im AT selber. Das genügt "Evangelikalen" natürlich nicht.
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Helmuth
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Re: Die Arche Noah - Mythos oder Historie?

Beitrag von Helmuth »

oTp hat geschrieben: Fr 21. Aug 2026, 10:40 Belügst du dich nicht selber ?
Das ist für mich wieder typische Nichtchristensprache, den anderen rasch zum Lügner abzustempeln. Irren hingegen kann jeder, der Christ wie der Nichtchrist. Also ja, irren kann ich jederzeit, aber ich lüge nicht.

Wenn ich aber anfange das Wort Gottes als Irrtum zu betrachten, dass also Gottes Wort an Noah, ein Arche zu bauen, weil eine Sintflut kommt, ein Irrtum ist, dann fehlt jeder objektive Maßstab für richtig und falsch.

Wenn das Atheisten tun, dann wäre es in ihrer Denkwelt sogar logisch, weil sie ja nicht glauben, oder sie glauben eben, dass es Menschenworte sind, mit der sie Gott als mythisches Wesen hinstellen. Noah wird dann desgleichen, eine rein fiktive Erzählfigur für religiöse Zwecke, nicht dass er je gelebt hätte. So glauben sie auch nicht , dass alle heutigen Völker aus ihm hervorgegangen sind.

Wie aber kann das für Christen gelten? Wie kann für einen Christen Gottes Wort ein solcher Irrtum sein, an das er doch vorgibt zu glauben? Glauben bedeutet nach biblischer Sicht nicht eine denkbare Möglichkeit, die man nicht ausschließt, sondern eine feste Überzeugung.

Dann kann der Schluss nur der seine, dass für ihn die Schrift keine Relevanz hat. Und so denkt für mich nur ein Nichtchrist. Ich bewerte dabei keinen persönlich, er möge das für sich selbst tun, wer sich da im Irrtum befindet.
Zuletzt geändert von Helmuth am Fr 21. Aug 2026, 12:44, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Arche Noah - Mythos oder Historie?

Beitrag von oTp »

Helmuth hat geschrieben: Fr 21. Aug 2026, 12:33 ......dann fehlt jeder objektive Maßstab
Ja, das stimmt, das ist jedenfalls nach deiner persönlichen Definition für objektiven Maßstab so.
Objektiv, mit Scheuklappen sozusagen.
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oTp
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Re: Die Arche Noah - Mythos oder Historie?

Beitrag von oTp »

Helmuth hat geschrieben: Fr 21. Aug 2026, 12:33 Das ist für mich wieder typische Nichtchristensprache, den anderen rasch zum Lügner abzustempeln. Irren hingegen kann jeder, der Christ wie der Nichtchrist. Also ja, irren kann ich jederzeit, aber ich lüge nicht.
Das ist für mich wieder typische Nichtchristensprache, den anderen rasch zum Lügner abzustempeln. Irren hingegen kann jeder, der Christ wie der Nichtchrist. Also ja, irren kann ich jederzeit, aber ich lüge nicht.
Man definiert nun mal das Festhalten an eigenen Irrtümern als "sich selbst belügen". Dein Satz ist fast schon ein monströser Vorwurf. Klischeehaft christlich, übertrieben heftig: Da wird nicht schnell zum Lügner abgestempelt.
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Helmuth
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Re: Die Arche Noah - Mythos oder Historie?

Beitrag von Helmuth »

Dann bedenke deine Wortwahl. Du bist im Bibelforum, wo Lüge keine kleine Sünde ist, aber ok, ich habe mit dir das Nachsehen. Es hat für dich allerdings die Bibel keine echte Relevanz. Ich hab dich noch nie zitieren sehen. Ich diskutiere hier aber nur anhand biblisch historischer Aussagen, die hier im Forum keine Option sind, sondern die Grundlage der Diskussion.

Nicht alles kann rein biblisch abgehandelt werden, das ist mir klar, eine C14 Messnethode hat z.B. keine biblische Anleitung, aber sie gehört zur Schöpfung und kann objektiv bewertet werden.

Aber es gibt Unterschiede, ob wer z.B. die Bibel beharrlich verweigert heranzuziehen, oder einbringt um einen Sachverhalt biblisch zu untermauern. Rein atheistische Sichtweisen verweigere ich hier allerdings.
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