Magdalena61 hat geschrieben: ↑Fr 21. Aug 2026, 19:19
Die Betitelung "Windmühlen der Schande" bezieht sich auf die Objekte in diesem Märchenwald.
Ihr Parteikollege und Nachfolger Björn Höcke hat da allerdings ambitioniertere Pläne. Bevor bzgl. Weidels Aussagen Schadensbekämpfung betrieben wurde hat der keinesfalls den Gedanken geäußert, dass 'alle Windräder' vielleicht ein wenig überzogen wäre, sondern hat den 'kompletten Rückbau der Windindustrieanlagen in Deutschland' versprochen.
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Philippus hat geschrieben: ↑Do 20. Aug 2026, 20:16
In manchen Punkten stimme ich durchaus mit der AfD überein. Aber die Lesben- Hexe an der Spitze würde ich nicht akzeptieren..
Mit dieser Ansicht dürftest du dich bei der Heimat oder dem Dritten Weg zuhause fühlen, da hört man sowas häufiger. Ansonsten gib der AfD einfach noch ein paar Jahre Zeit, bis die Ablehnung von Weidels Lebensentwurf ihre Nützlichkeit übersteigt.
Philippus hat geschrieben: ↑Do 20. Aug 2026, 20:11
Weiter als bis Polen kamen sie jedenfalls nicht, das ist ja sozusagen noch russisches Einzugsgebiet...
Und genau in dieser Haltung liegt die Bedrohung, weil der ein oder andere in Russland diese Gebiete eben auch heute noch so sieht. Wenn da doch nur diese lästigen eigenständigen Staaten nicht wären.
Natürlich besteht die Gefahr nicht darin, dass die russische Armee mal eben so nach Deutschland marschiert. Das wird nicht funktionieren, auch wenn das für einen Johncom enttäuschend sein mag.
Magdalena schreibt, dass sich Putin nicht mit der NATO anlegen wird und dass er es ja nicht einmal schafft, in der Ukraine zu siegen. Ich würde ihr da tendenziell zustimmen, allerdings mehr aus Hoffnung als aus Überzeugung. Ich weiß nicht, ob bei Magdalena die Überzeugung im Vergleich zur Hoffnung überwiegt, falls ja, würde ich daran erinnern, dass sie ein paar Tage vorm russischen Einmarsch in die Ukraine noch der Ansicht war, dass Putin schon längst angegriffen hätte, wenn er denn wollte, da wüsste ich jetzt nicht woher genau die Überzeugung kommen soll.
Aber gut, Putin wird sich nicht mit der NATO anlegen, das ist ein naheliegender Gedanke. Nur gibt es da eine ganze Reihe von "aber was wenn"s. Was wenn Putin nach dem blamablen Auftritt der russischen Armee in der Ukraine gerne einen schnellen militärischen Erfolg verzeichnen würde? Was wenn man ein Auge auf die Kontrolle der Suwałki-Lücke wirft, mit der man eine Landverbindung (über Belarus) nach Kaliningrad herstellen würde? Landverbindungen zu strategisch wichtigen Häfen scheinen bei den Russen ja hoch im Kurs zu stehen. Dafür müsste man mindestens mal litauisches Gebiet annektieren, aber nicht wahnsinnig viel. Ja, es wäre ein Angriff auf ein NATO-Land und damit ein Fall für Artikel 5, aber wie die Reaktion konkret aussieht, bleibt ja jedem Land selbst überlassen. Was wenn Trump signalisiert, dass man die Welt nicht für ein paar hundert Quadratkilometer mäßg besiedeltes Litauen anzünden werde (außerdem ist die NATO ja eh doof, weil sie ihn nicht beim Angriff auf den Iran unterstützt hat)? Was wenn China parallel die Bedrohungssituation rund um Taiwan verschärft? Was wenn Deutschland, Frankreich und England vor diesem Hintergrund trotz der Proteste von Polen und den baltischen Staaten zu dem Schluss kommen, dass der Verlust von weniger als 1% des litauischen Gebiets und die Isolation der baltischen Staaten nicht optimal, aber am Ende des Tages gemessen am Preis der Alternative vielleicht doch irgendwie verschmerzbar ist?
Halte ich einen derartigen Ablauf für wahrscheinlich? Nein, ich halte ihn für einigermaßen irrsinnig, aber ich hätte auch den Gedanken, man könne innerhalb von ein paar Tagen die Ukraine übernehmen, während der Rest von Europa tatenlos zusieht für einigermaßen irrsinnig gehalten, also weiß ich nicht woher ich das Vertrauen nehmen soll, dass Russland keine weitere Militäroperation auf Basis einer katastrophalen Fehleinschätzung startet.