Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

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Johncom
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

Ich kann gut verstehen, wenn Jürgen Ziewe, der auch nicht mehr der Jüngste ist, ein Vermächtnis seiner Erfahrungen hinterlässt. Bilder mit KI-Technik ermöglichen Eindrücke, die seiner Vision "nahe kommen", aber auch seine Definition: wie unser Bewusstsein in der überirdischen Sphäre neue Umgebungen schafft.



Du kannst im Transkript mitlesen.
oTp
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

Wenn ich mal Zeit habe, nichts anderes zu denken habe, sehe ich mir seine Erklärungen vielleicht mal an.

Man kann ja sogar in Halbwahrheiten bis hin zu Fantasieerklärungen noch Fragmente von Wahrheiten finden.

Will damit sagen, sein esoterischer Zugang mahnt nun mal zu einer Distanz, seine Denkmuster nicht zu verinnerlichen, sondern man muß genügend Ahnung haben und selbständig denken, um seine Irrtümer nicht zu übernehmen.

Dabei ist mir auch geradezu lächerlich, wenn das Christentum sich gerade mit der Anthroposophie austauschen sollte.
Und Steiner hat absolut gar nichts zu Nahtoderfahrungen beigetragen. Der hat also besonders viel Ahnung vom Jenseits ?

Wie gesagt. Die Jenseitserforschung gibt es schon seit Anfang des Spiritismus. Der ist nun fast 180 Jahre alt. Da hat man Geister gefragt. Und ist oft belogen und betrogen worden.

Wir wissen, oder nehmen an, Erlebnisse von Astralreisen können auch Fantasien enthalten. Wer will nun Wahrheit von Fantasie unterscheiden können ?
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Johncom
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

oTp hat geschrieben: Mi 16. Sep 2026, 06:57 . Die Jenseitserforschung gibt es schon seit Anfang des Spiritismus. Der ist nun fast 180 Jahre alt. Da hat man Geister gefragt.
Forschung ist ja ein Begriff in unserer westlich-modernen Kultur. Das Jenseits, die geistige Welt war und ist immer wahrnehmbar. Noch heute finden sich Menschen, die als Jäger und Sammler leben, und die haben alle ihren eigenen Zugang zu der Welt ihrer "Ahnen". Wann kam der Begriff Nahtoderfahrung auf und wie hat man in anderen Zeit "geforscht"? Habe das mal gegoogelt:

Was ist eine Nahtoderfahrung ? – einige Fakten zur Abgrenzung –
Im Gegensatz zur vielleicht allgemeinen Meinung, sind Berichte über Nahtoderfahrungen
kein modernes Phänomen unserer Zeit. Die wohl älteste literarische Quelle ist das
Gilgamesch-Epos aus dem 3.Jahrtausend vor Christus. Auch in den Bibliotheken der Klöster
des Mittelalters finden sich bereits zahlreiche Darstellungen über Nahterfahrungen, die
damals eher als „Visionen“ oder auch als „Erleuchtungen“ bezeichnet wurden. So sammelte
Papst Gregor der Große (*540 - †604) bereits Berichte mit vergleichbaren Erlebnisinhalten.
Sozusagen „neu entdeckt“ und in den Blickpunkt der Öffentlichkeit, rückte das Thema in den
70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts durch die Arbeiten der bekannten
Sterbeforscherin Elisabeth Kübler-Ross (*1926 - † 2004) ................
https://www.hospizhilfe-siegen.de/wp-co ... rungen.pdf
Das ägyptische Totenbuch soll aus der Zeit 1600 v. Chr. stammen, das tibetisches Totenbuch etwa Jahr 800 n. Chr., Homers Odyssee um 700 v. Chr. ?
oTp
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

Danke für die zeitlichen Angaben.
Damit, dass es Nahtoderlebnisse praktisch schon immer gab, habe ich sowieso gerechnet.
Aber auch wegen fehlender Medien wurde wohl wenig davon verbreitet.
Das hat sich eben heutzutage enorm verändert.

Woran man dran ist, ist Sammlung und Zusammenschau.

Das Jenseits war immer wahrnehmbar ?
Ja, in gewisser Weise sicher. Wieviel Jahrtausende gibt es Schamanen, die sich in Trance versetzen und Geister zur Hilfe bei Krankheiten (oder wahrsagen) anrufen. Das ist auch gleichzeitig uralter Spiritismus.

Stufen zum Einheitsbewußtsein, das ist eine interessante Frage. Was kann denn Zwiewe dazu sagen, ganz oben war er ja sicherlich noch nie ?

Und in Indien gibt es ja seit "ewigen Zeiten" systematische Übungen, um das gesteigerte "Nahtodbewußtsein" zu erlangen. Da im Zuge einer Selbstauslöschung. Um angeblich zum absoluten Gottbewußtsein zu gelangen, zur Gottgleichheit.
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

Ziewe zeigt die Merkmale einer Medialität, die schon im Kindesalter besteht.
Es ist anzunehmen, dass er dadurch befähigt wurde zu Astralreisen. Ohne diese Medialität ist es unwahrscheinlicher.
Wir kommen zur Transzendentalen Meditation, die durch den Guru der Beatles berühmt wurde. Mahatishi Majestät Yogie. Im Hlmalaya, in Rishikesh habe ich mit sein Ashram mal angesehen. Schüler von Maharishi verkauften für recht viel Geld ein "persönliches Mantra".

Zoewe wandte diese Meditationszechnik des Gurus an. Mit dem Erfolg, dass er "bewußt wurde im Geist", so, dass er die Loslösung vom Normalbewußtsein in ein Bewußtsein ähnlich dem in der Nahtoderfahrung, bewußt steuern konnte. Es ist bei aller yogakonformen Erklärerei nur das "normale" Bewußtsein, das durch eine Trennung des eigenen Geistes vom Körper entsteht, wie beim Nahtod.

Für Menschen ohne medisle Veranlagung ist es meist erfolglos, TM oder andere Yogameditation zu erlernen. Sie schaffen das bewußtwerden im eigenen Geistkörper erst gar nicht, dem Geistkörper, der die Welt Gotte wahrnehmen kann. Normalerweise aber erst nach dem Tod.
Zuletzt geändert von oTp am Do 17. Sep 2026, 02:58, insgesamt 1-mal geändert.
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Johncom
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

oTp hat geschrieben: Mi 16. Sep 2026, 17:34 Das Jenseits war immer wahrnehmbar ?
Ja, in gewisser Weise sicher. Wieviel Jahrtausende gibt es Schamanen, die sich in Trance versetzen und Geister zur Hilfe bei Krankheiten (oder wahrsagen) anrufen. Das ist auch gleichzeitig uralter Spiritismus.
Ja, kann man so sehen. Daraus entstand der Beruf des Priesters, der auch Arzt war, also der in die höheren Wirklichkeiten Eingeweihte. Im antiken Ägypten, dann in Griechenland, in China wohl auch. Auch im christianisierten Europa heilte der Arzt nach dem alten Wissen. Mit Jenseits immer wahrnehmbar meine ich, wir nehmen ja unser Denken wahr, und das Denken ist schon "geistig", aber das (materialistische, atheistische) Erziehungssystem prägt die Gesellschaft zum nach außen schauen weil die Menschen dann für das wirtschaftliche Wachstum nützlicher sind.
Stufen zum Einheitsbewußtsein, das ist eine interessante Frage. Was kann denn Zwiewe dazu sagen, ganz oben war er ja sicherlich noch nie ?
Er sagt irgendwo, es gibt keinen Endpunkt ganz oben. So liest man es immer bei den Mystikern: am Ende (oder ganz innen) sind wir alles der Gleiche und "in Gott", aus dem wir stammen. Die christliche Mystik nannte es eine Unio Mystica, und die anderen im Osten nicken zustimmend. Es gibt keine großen Streitereien unter Mystikern verschiedener Traditionen, das finde ich sympathisch. Ob er oder andere "ganz oben" waren? Ziewe sagte, er habe auch Ängste erlebt, das es kein "ich" mehr gibt, keine Person. Dann aber erfahren, das neue Höhere Ich ersetzt das kleine alte Ich. Und so meinen es die NT-Erleber schon nach kleineren Einblicken: einen Tod gäbe es nicht.

Das, was "ganz oben" ist, das können wir uns nicht vorstellen, nicht mal was "ein bischen" höher ist. Und das NT lehrt ja uns hier unten mit dem, was jeder versteht: ohne Hass leben, Dankbarkeit entwickeln, Liebe, Vertrauen ..
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

Hab in der Zwischenzeit noch einen Beitrag geschrieben.

Verarbeite noch das, was Ziewe in deinem letzten Link aussagte.

Ziewe redet von unteren Ebeneb in der geistigen Welt, wo zb Atheisten gefangen sind, und vrstorbene Nenschen gar nicht merken, dass sie tot sind. Das hat mein Verständnis davon etwas erweitert. Ausgesagt hat Ziewe aber nichts über die Hölleneelten. Eben nur über die niedrigste Ebene der "erdgebundenen" Geister, der Armen Seelen.

Yogaist anscheinend gar nicht nach fas esoterische Mottel um fähig zu Astralreisen zu werden. Weil man aus dem Land der Gurus nicht viel hört von höheren Welten.

Und Sensitive wie Ziewe werden auch nicht in der Regel Astralreisende. Andere Sebsitive sind nur fähig, Geistwesen zu sehen, helfen dann etwa bei Spuk.
Zuletzt geändert von oTp am Do 17. Sep 2026, 03:24, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

oTp hat geschrieben: Do 17. Sep 2026, 02:46 Ziewe zeigt die Merkmale einer Medialität, die schon im Kindesalter besteht.
Es ist anzunehmen, dass er dadurch befähigt wurde zu Astralreisen. Ohne diese Medialität ist es unwahrscheinlicher.
Er sagte, Astralreisen sucht er gar nicht, sie passieren aber weiterhin. Er meditiert nicht mehr regelmäßig weil das Bewusstsein, mit allen verbunden zu sein, dieses friedvolle Einverstanden sein, schon sein Wesen geworden ist. Ich selber schaue nicht zu ihm auf, als wäre da ein "Guru". Ich finde es interessant, ihm zuzuhören und hier und da sagt er etwas, was ich so noch nicht gesehen habe. In manchen Dingen finde ich ihn profan, zB dass er sich impfen lässt. Oder dass er, wie er neulich sagte, der Labor-Partei beigetreten ist.

Vielleicht will er vermitteln, nachdem er zu Seminaren eingeladen wird, also eine öffentliche Person darstellt, dass er ein "ganz normaler" Mensch ist. Bevor die Medien, auch die Kirchen usw .. zum Abgriff übergehen?
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

Ziewe bestätigt nur wie Nahtoderlebende und Sundar Singh, Swedenborg, die geistige Welt.
Aber es ist nicht alles gleich, was sie sagen.
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

oTp hat geschrieben: Do 17. Sep 2026, 03:28 Ziewe bestätigt nur wie Nahtoderlebende und Sundar Singh, Swedenborg, die geistige Welt.
Aber es ist nicht alles gleich, was sie sagen.
Es wird immer gesagt, niemand ist alleine. Da ist jemand, der einen kennt, versteht und führt. Entsprechend wird einem gezeigt, was er/sie verstehen kann. So stelle ich mir das vor. Jeder Mensch ist anders und sieht anderes, wird anders belehrt. Wie Ziewe sagt, verstehe Verstorbene oft nicht wo sie sind und sehen eine Umwelt, die ihrer letzten gleicht. Ist es ähnlich dem, was wir auch hier im Traumschlaf erleben?

Sundar bekommt es so gesagt:
Über viele kommt der Tod so plötzlich, daß sie nur mit großer Mühe inne werden, daß sie die körperliche Welt verlassen haben und in die Geisterwelt eingetreten sind. ...... Erst wenn sie eingehender belehrt worden sind und erkennen, ihr Geistesleib unterscheidet sich von ihrem früheren stofflichen Leib, dann geben sie zu, sie seien in der Tat aus der Körperwelt in das Reich der Geister versetzt worden.
https://cordisanima.blogspot.com/2014/0 ... s-der.html
Mir scheint, unser Denken kann das kaum umfassen, vor allem weil wir hier alles in Zeit einrahmen, die es "dort" so nicht gibt.
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