Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

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oTp
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

Du redest fast nur vom "Zugang" zu Astralreisen durch esoterische Traumbeeinflussung. Und si, als sei das völlig harmlos. Von anderen esorerischen Zugängen redest du kaum. Aber es gibt so Einige, bis hin zur Meditation.
Seite 65, ganz klar gesagt, die Autoren Ankerberg und Weldon vertreten eine Dogmatik, in der Swedenborg und Sundar als getäuschte Spiritisten angesehen würden.
Ganz klar gesagt, eine solche Aussage habe ich auf Seite 65 überhaupt nicht gefunden. Ich hätte mich aber gefreut, eine Aussage über Sundar Singh zu finden. Ihre Aussagen zu Swedenborg sind gar nicht mal so, dass sie alles ablehnen würden. Allerdings bin ich es gewohnt, dass (bestimmte) Evangelikale Sundar Singh als Spiritisten bezeichnen.

Ah, ich verstehe, du meinst nur den Zustand des Menschen nach dem Tod als Dogma. Da brauchen die Beiden nicht weit zu suchen. Direkt vor ihrer Haustür lehren die Katholiken Anderes als sie, nämlich das, was Swedenborg und Sundar Singh auch lehren: Die Verstorbenen Menschen leben höchst lebendig in den Himmeln, dem Zwischenbereich oder befinden sich in der Hölle.

Solche Urteile der Evangelikalen werte ich wie ihre Sicht der Sintflut. Nahtoderlebnisse sind nicht alle Täuschungen, sagen sie aber auch. Nur kann man von Evangelikalen nicht erwarten, dass sie aufnahmefähig wären für Wirklichkeiten, die etwas anders sind, als Aussagen der Bibel. Da bin ich froh, dass es die Katholiken gibt, auch wenn sie anscheinend eine Tendenz zur Esoterk haben.

Aber die Beiden zeigen auf, was für ein Fantasiegespinst " Gott liebt alle Menschen so, dass er ihnen jede Untat vergibt" ist. Wenn man das als Überzeugung mitbringt, ist es fast wie eine Droge. Zumal es sich so auswirken kann. " Vor Nebenwirkungen wird gewarnt". Das Leben danach kann mit seinen Erfordernissen einem wie ein schlechter Traum vorkommen, auch das ist suchtartig, dass man sich in den Zustand zurücksehnt, und sogar der Ehepartner kann nun stören. Ich habe es jetzt mal krass formuliert.

Wenn man ihre Schriften liest, versteht man das Problem tiefer.
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Johncom
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

oTp hat geschrieben: ↑Mi 23. Sep 2026, 18:31 Aber die Beiden zeigen auf, was für ein Fantasiegespinst " Gott liebt alle Menschen so, dass er ihnen jede Untat vergibt" ist. Wenn man das als Überzeugung mitbringt, ist es fast wie eine Droge. Zumal es sich so auswirken kann. " Vor Nebenwirkungen wird gewarnt". Das Leben danach kann mit seinen Erfordernissen einem wie ein schlechter Traum vorkommen, auch das ist suchtartig, dass man sich in den Zustand zurücksehnt, und sogar der Ehepartner kann nun stören. Ich habe es jetzt mal krass formuliert.

Wenn man ihre Schriften liest, versteht man das Problem tiefer.
Sie zeigen vielleicht ein Problem, das manchen tief Religiöse haben, und das in dieser Zeit: das Bild eines dominierenden Strafgottes. "Tu dies und das nicht, Gott sieht alles und merkt sich alles", solche Drohungen haben viele Generationen seit ihrer Kindheit gehört, und besonders in den Buchreligionen Christentum und Islam. Was sind eigentlich Untaten? Alle Menschen leben mit Begierden, sie sind sogar erwünscht in einer wirtschaftlich ausgerichteten Gesellschaft. Bis zu einem definierten Grad sind sie sittlich, die anderen nicht akzeptierten Begierden versteckt der Mensch ins Heimliche, fühlt sich aber unwohl weil sie sein Gewissen belasten. Und die soll Gott dann bestrafen? Hat der nichts anderes zu tun? Aber mit solchen Vorstellungen wird heute noch gearbeitet.

Was aus den NT-Erfahrungen hervorgeht: Ja, wir haben gesündigt, aber wir wussten es nicht. Es fällt auf, dass sehr viele eine Lebensrückschau sahen, ganz normale Menschen ohne religiöse Prägung. Ich kannte jemanden, der sah seinen Lebensfilm, er beschrieb ihn wie eine blitzartige Bilderschau. Kein NT-Erlebnis, es geschah ihm in einem spirituellen Moment. Da ist kein Gott, der sagt, du böser Junge. Das Gericht, falls man es überhaupt so nennen kann, wird vom eigenen Gewissen aufgezeigt.

Hier erfahren wir, wie wir ins Reine kommen:
»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all deiner Kraft und deinem ganzen Gemüt, und deinen Nächsten wie dich selbst«
https://www.bibleserver.com/de/verse/Lukas10,27
Liebe Gott, den anderen und dich. Das ist eine Gleichung. Liebe dich, den anderen und liebe Gott. Mal ne Frage: Wenn du Gott liebst, dich selber und deinen Nächsten (auch den "bösen" Nächsten), warum glaubst, dass du für deine Untaten bestrafst wirst? Wenn du dir und anderen verzeihst, wird dir Gott nicht verzeihen?
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Johncom
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

oTp hat geschrieben: ↑Mi 23. Sep 2026, 18:31 Ah, ich verstehe, du meinst nur den Zustand des Menschen nach dem Tod als Dogma. Da brauchen die Beiden nicht weit zu suchen. Direkt vor ihrer Haustür lehren die Katholiken Anderes als sie, nämlich das, was Swedenborg und Sundar Singh auch lehren: Die Verstorbenen Menschen leben höchst lebendig in den Himmeln, dem Zwischenbereich oder befinden sich in der Hölle.
Ich weiß nicht so genau, was Katholiken heute lehren. Ich lerne selbst aus eigener Erfahrung und dem, was Erfahrene sagen können, die ich persönlich kenne. Große Kirchen formulieren ihre Lehre etwas diplomatisch, so das es die Masse möglichst nicht mehr abstößt in der heutigen Vielfalt. Diese Menschen, die in die anderen Welten hineinschauen, und das passiert Religiösen wie nicht Gläubigen gleichermassen, geben insgesammt einen viel breiteren und verständlichen Eindruck.

Wenn du sagts, Katholiken lehren so und so, dann bist du doch als Kölner am richtigen Ort (vor deiner Haustür) um genaueres zu erfahren.
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

Was soll ich denn Genaueres erfahren über Katholiken ? Ich sagte doch, was sie lehren. Außerdem war ich als Kind ein eifriger katholidcher Kirchgänger. Das genügt nicht ?
Liebe Gott, den anderen und dich. Das ist eine Gleichung. Liebe dich, den anderen und liebe Gott. Mal ne Frage: Wenn du Gott liebst, dich selber und deinen Nächsten (auch den "bösen" Nächsten), warum glaubst, dass du für deine Untaten bestrafst wirst? Wenn du dir und anderen verzeihst, wird dir Gott nicht verzeihen?
Ich mir verzeihe ? Danke für den Rat Herr Psychologe.
Man muss sich wohl alles nur selber verzeihen, um Seelenfrieden zu haben. Das lehren doch die Psychologen. Und: Freunde dich mit deinen dunklen Seiten an.

Es ist wohl schlecht möglich, völlig sündlos zu leben.Das wird auch nicht besser, wenn ich mich selber liebe und mir alles verzeihe. Deshalb muß man ja zu Anderen gut sein, wie man zu sich selber gut ist. Und Gott lieben. Und trotzdem ist Sündenvergebung eine Gnade von Gott. Dazu braucht es, dass ich meine Sünden vor Gott bereue und damit immer wieder umkehre. Vergeben kann nur Gott.

Was du formulierst, ist eine esoterische New Age Denkweise.

Hat Jesus nur geplappert, als er sagte: Gehe, aber sündige nicht mehr !
Diese Menschen, die in die anderen Welten hineinschauen, und das passiert Religiösen wie nicht Gläubigen gleichermassen, geben insgesammt einen viel breiteren und verständlichen Eindruck.
Einen breiteren Eindruck, indem sie im Himmel einen engen Tunnelblick haben ? Gott verzeiht mir alle Sünden. Er erhebt mich bedingungslos zu sich im den Himmel. Sünden haben keine Bedeutung für Gott ?
Die Geschichte mit dem zweifachen Mörder hat dir also gar nichts vermitteln können.

Die eigenen Sünden selbst unter den Teppich kehren macht ja so sauber und sündlos.

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Johncom
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

oTp hat geschrieben: ↑Do 24. Sep 2026, 02:22 Man muss sich wohl alles nur selber verzeihen, um Seelenfrieden zu haben. Das lehren doch die Psychologen. Und: Freunde dich mit deinen dunklen Seiten an.

Es ist wohl schlecht möglich, völlig sündlos zu leben.Das wird auch nicht besser, wenn ich mich selber liebe und mir alles verzeihe. Deshalb muß man ja zu Anderen gut sein, wie man zu sich selber gut ist. Und Gott lieben. Und trotzdem ist Sündenvergebung eine Gnade von Gott. Dazu braucht es, dass ich meine Sünden vor Gott bereue und damit immer wieder umkehre. Vergeben kann nur Gott.
Ja. Nur dass Gott nicht fern ist, und damit tuen sich manche schwer.
Das Negative in uns selbst, das sollte man schon erkennen und bekennen, also wenn man gegen sich selbst Feind ist, dann ist man eigentlich auch Gott gegenüber feindlich, denn der ist der Schöpfer von allem, und auch der Widerstände, an denen wir wachsen können. Das kann man natürlich auch ganz anders sehen, aber dann macht man es sich schwer.
Diese Menschen, die in die anderen Welten hineinschauen, und das passiert Religiösen wie nicht Gläubigen gleichermassen, geben insgesammt einen viel breiteren und verständlichen Eindruck.
oTp hat geschrieben: ↑Do 24. Sep 2026, 02:22Einen breiteren Eindruck, indem sie im Himmel einen engen Tunnelblick haben ? Gott verzeiht mir alle Sünden. Er erhebt mich bedingungslos zu sich im den Himmel.

Sünden haben keine Bedeutung für Gott ?
Ich würde jetzt mal ganz direkt sagen, viele strenggläubige Menschen nehmen sich selbst furchtbar wichtig, vor allem ihre Sünden. Und der Schöpfer des Universums hat nichts anderes zu tun, als sich die ganzen Marotten der Menschen, jedes Einzelnen zu merken? Und wenn Jesus vergeben hat, dann glauben sie es nicht.

Von den NT-Erfahrenen hört man, sie sehen alles, verstehen alles. Das geschieht mit einem Mal und in einem hier nicht vorstellbaren Wachzustand. Meine "kleine" Erfahrung: Ja, es gibt ganz andere Wachzustände. Dieses Leben hier, die etwas hellen und die dunkleren Seiten, interessieren dann nicht mehr.

Nein, Sünden haben relativ wenig Bedeutung für Gott. Nur für den sich in seiner Unerlöstheit rumquälenden Erdenmenschen. Deshalb sagt Jesus, dir ist vergeben. .. wenn du bereit bist.
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