Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Astrologie, Numerologie, Tarot
Alternative Medizin, Kinesologie, Reiki
oTp
Beiträge: 13428
Registriert: Mo 24. Mai 2021, 10:33

Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

oTp hat geschrieben: ↑Di 29. Sep 2026, 05:57 Gott ist gut und böse zugleich. Jung spricht von abgestürzten Engeln, Satan, Poltergeistern, dem Dämonischen. Die Hauptaufgabe des Menschen auf dem Weg der Individuation besteht darin, diese in ihm angelegte grundsätzliche Gegensätzlichkeit zu überwinden. Dann winkt die mystische Hochzeit, der innere Friede, die Neuwerdung.

https://reformiert.info/de/gesellschaft ... 25050.html
Gott ist gut und böse zugleich. Jung spricht von abgestürzten Engeln, Satan, Poltergeistern, dem Dämonischen.
Jung muß das ja etwas kennen durch seinen Spiritismus. Es führt uns in seine verworrene Welt der persönlichen Erlösung durch einen Prozess, den er Individuation nennt.
Das Böse, von dem er spricht, denkt er sich aber wohl kaum als real existierende, körperlose, geistige Wesen. Und seine zwei Leitgeister identifiziert er auch nur als innerpsychische hilfreiche geistigen Kräfte. Er realisiert nicht, dass Geistführer reale, verführerische Geistwesen sind.

Ja, das Böse kennt er. Sei es die erschreckende Materialisation eines Kopfes in seinem Bett gewesen, ein Spuk, den er erlebt hat, oder die schrecklich aussehenden indischen Götter.
Er wertet abgestürzte Engeln, Satan, Poltergeister, das Dämonische wohl nur als innere bildhafte Vorstellungen und psychische Kräfte. Über die man hinauswachsen kann durch Individuation. Das plappern ihm die Parapsychologen nach. Spuk ist für sie zwar insofern real, weil sie dabei Para-Kräfte erlebt haben. Aber selbst das ist für sie nur Auswirkung der eigenen Psyche in die Materie, etwa durch Materialisation oder Bewegung von Materie durch nicht physische Kräfte.

Ja stimmt, hat Jung toll gemacht und täuscht uns dadurch.
Du darfst nicht alles glauben, was du denkst
Benutzeravatar
Johncom
Beiträge: 9545
Registriert: Do 19. Aug 2021, 23:27

Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

oTp hat geschrieben: ↑Di 29. Sep 2026, 19:34 Das Böse, von dem er spricht, denkt er sich aber wohl kaum als real existierende, körperlose, geistige Wesen. Und seine zwei Leitgeister identifiziert er auch nur als innerpsychische hilfreiche geistigen Kräfte. Er realisiert nicht, dass Geistführer reale, verführerische Geistwesen sind.
Aber du wenigstens. Dein Leitgeist ist ein Streitgeist?
Ich meine .. mir scheint es so, dass du wirklich abgefahrene Thesen reinbringst und wahrscheinlich hoffst, dass dein Gegenüber eine Gegenposition einnimmt.
Auf dem Weg seiner Individuation ist der Mensch immer wieder gefordert, sich aktiv und bewusst den neu auftauchenden Problemen zu stellen und seine Entscheidungen vor sich selbst zu verantworten. Individuation bedeutet, sich nicht danach zu richten, „was man sollte“ oder „was im allgemeinen richtig wäre“, sondern in sich hinein zu horchen, um herauszufinden, was die innere Ganzheit (das Selbst) jetzt hier in dieser Situation „von mir oder durch mich“ bewirken will.
https://de.wikipedia.org/wiki/Individua ... ustav_Jung
Thema: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 8-)

Die NT-Erlebenden erzählen oft von Führern.
Der Katechismus der Katholischen Kirche sagt, jeder Mensch habe von Geburt an einen Schutzengel. Ich habe Bilder gesehen, die Kinder als Belohnung für Kirchenbesuche mitbekommen, man sieht einen freundlich schützenden Engel, der auf Kinder aufpasst. Ich finde das wirklich hilfreich, schon ganz früh mit dieser Vorstellung aufzuwachsen. Vorstellungen können zur Gewissheit werden.

Aber kein Mensch ist alleine, es braucht ja schon Eltern um zu inkarnieren. Die Eltern sind die körperlich ansprechbaren 1. Leitgeister, alls andere ist vage. In meinem Verständnis ist all unser Denken aus der subtilen (unsichtbaren) geistigen Welt nicht nur geleitet, wir sind selber Geist. Aber nie alleine, und Erfinder und Künstler sagen es offen, es ist mit "eingefallen". Der Komponist Schubert schlief mit der Brille auf weil er seine Lieder im Schlaf empfing und schnell notieren musste.
Antworten