Helmuth hat geschrieben: ↑Di 6. Okt 2026, 09:59
Mit den "Zeiten" meine ich, wie lange der Messias im Himmel verweilen muss, ehe er wiederkehrt.
….
Er kommt also wieder, der Sohn des Menschen und wir müssen vor ihm bestehen.
Der Text sagt ja nicht aus, dass da der „Messias“, also der Fürst, respektive dieser Bar Enasch, gestorben sei, in den Himmel geht und wieder zurückkommt, sondern vielmehr, womit dieser Fürst ausgezeichnet ist und welche Stellung er vor dem Ewigen hat.
Wir müssen auch nicht vor dem Menschensohn „bestehen“, sondern vor dem Ewigen.
Jer 17,5 So spricht der HERR: Verflucht ist der Mann, der auf den Menschen vertraut und Fleisch zu seinem Arm macht und dessen Herz von dem HERRN weicht!
….
7. Gesegnet ist der Mann, der auf den HERRN vertraut und dessen Vertrauen der HERR ist!
Helmuth hat geschrieben: ↑Di 6. Okt 2026, 09:59
Nach erfolgter Auferstehung zeugt kein Sohn mehr Kinder. Wir sind dann in einem neuen Äon.
Nun, das passt aber überhaupt nicht zu den letzten Kapiteln von Hesekiel, sondern es ist die Lehre des Paulus, welche aber nicht in der Tenach verwurzelt ist.
Das Leben geht auch in der kommenden Welt weiter:
Jes 65,20 Und dort wird kein Säugling von einigen Tagen und kein Greis mehr sein, der seine Tage nicht erfüllte; denn der Jüngling wird als Hundertjähriger sterben und der Sünder als Hundertjähriger verflucht werden.
Davon sprechen die Propheten in der Tenach, es ist das irdische Gottesreich, wozu Gott ja auch diese Erde und den Menschen geschaffen hat, um dies dann zu verwirklichen. Etwas anders ist aber die himmlische Welt.
Selbst das NT, resp. Offenbarung spricht doch von diesem 1000jährigen Reich, bis der Teufel wieder losgebunden wird.
Helmuth hat geschrieben: ↑Di 6. Okt 2026, 09:59
Man muss aber nicht alles bis zum letzten "Jod" auslegen können. Das geht gar nicht und hielte ich auch für verfehlt.
Da pflichte ich dir bei, alle diese Puzzleteile zusammensetzen zu wollen, da wird man wohl, wenn man ehrlich ist, nicht zustande bringen, oder aber man quetsch die Teile zum Bild, welches man sich vorstellt.
Und das ist wohl auch Absicht so, denn so lässt sich der Tag auch nicht „berechnen“, aber wir können die Zeit vielleicht darin finden, dass sich gewisses erfüllt, wie zum Beispiel, dass sich Israel wieder ihr Land hat, sich auch zurückbesinnt usw.
Deshalb auch immer wieder der Ruf Gottes, sich allem IHM anzuvertrauen.
Helmuth hat geschrieben: ↑Di 6. Okt 2026, 09:59
Das führt zu einer Logikfrage: Wie kann ein Sterblicher für immer und ewig regieren? Es hätte sein Königtum dann erst wieder ein Ende. Kehren wir nochmals zurück zu einer Schlüsselstelle aus Daniel:
Daniel 7:14 hat geschrieben:
Und ihm wurde Herrschaft und Herrlichkeit und Königtum gegeben, und alle Völker, Völkerschaften und Sprachen dienten ihm; seine Herrschaft ist eine ewige Herrschaft, die nicht vergehen wird, und sein Königtum ein solches, das nie zerstört werden wird.
Die Herrschaft wird nicht vergehen. Meine Logik sagt, dass man dazu unsterblich sein muss. Man hat damit den Tod überwunden. Ebenso wird das Königtum nicht mehr durch böse Mächte zerstört werden, weil alles Böse dazu vernichet worden ist.
„Ewig“ bedeutet in der Tenach nicht immer „Ewig“, also unendlich, wie auch „alle - alles“ nicht immer alles oder alle umfasst.
Hes 37,24 Und mein Knecht David wird König über sie sein, und sie werden allesamt einen Hirten haben; und sie werden in meinen Rechten wandeln und meine Satzungen bewahren und sie tun.
25. Und sie werden wohnen in dem Land, das ich meinem Knecht Jakob gegeben habe, worin eure Väter gewohnt haben; und sie werden darin wohnen, sie und ihre Kinder und ihre Kindeskinder, bis in Ewigkeit; und mein Knecht David wird ihr Fürst sein ewiglich.
Eine sehrt klare und unmissverständliche Aussage Gottes, dass David dieser König sein wird, dieser Fürst.
Und… Jesus ist nicht David.
Demnach Jesus in die Kapitel von Daniel hineinzuinterpretieren, dass nun Jesus dieser Fürst sein soll, widerspricht dann Hesekiel, was aber auch in Daniel nicht steht.
Aber wie „wörtlich“ soll nun dies verstanden sein?
לְעוֹלָֽם (lᵉʽolām) für immer / ewig. Ich denke, dass du es selber weisst, dass עוֹלָם (ʽolām) nicht nur das unendlich „Ewige“ meint, sondern es ist das, was noch verborgen ist, was unserer Wissen der Zeit verhüllt ist.
Und auch hier, wenn von Kindeskindern die Rede ist, so gibt es Nachkommen usw.
Und so werden Menschen auch in der kommenden Welt Fehler machen, und Sündopfer darbringen, der Fürst auch für sich selbst. Hesekiel ab Kapitel 40 beginnend mit dem 3. Tempel.
Es ist nicht die perfekte Welt, denn auch die Nationen können sich weiterhin weigern, um dem Ewigen die Ehre zu erweisen, und so wird ihnen der regen entzogen.
Jes 65,20 Und dort wird kein Säugling von einigen Tagen und kein Greis mehr sein, der seine Tage nicht erfüllte; denn der Jüngling wird als Hundertjähriger sterben und der Sünder als Hundertjähriger verflucht werden.
Jes 65,17 (Jes 66,22) wird vom neuen Himmel und neuer Erde gesprochen, also in dieser kommenden Welt wird weiterhin geboren und gestorben.
J
es 65,23 Nicht vergeblich werden sie sich mühen, und nicht zum jähen Untergang werden sie zeugen; denn sie sind die Nachkommenschaft der Gesegneten des HERRN, und ihre Sprösslinge werden bei ihnen sein.
Gott will dann dies verwirklichen, was Er mit der Schöpfung der Erde, und besonders des Menschen beabsichtigte, dass der Mensch in Eigenverantwortung in Gerechtigkeit vor Gott lebt. Der Wolf und das Lamm werden wider beisammen sein usw…
Jes 37,16 JHWH Zebaoth, Gott Israels, der du zwischen den Cherubim thronst, du allein bist es, der der Gott ist von allen Königreichen der Erde; du hast den Himmel und die Erde gemacht.