Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

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Johncom
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

oTp hat geschrieben: ↑Mi 14. Okt 2026, 22:07 Muß ich Geistwesen begegnet sein ? Ich denke, das ist nicht nötig. Und was würde es verbessern ? Im Gegenteil, die Gefahr dabei besteht, das dunkle Geister mir Lichtgeister vorspielen.
Für mich ist Begegnen unverzichtbar, aber zunächst dem eigenen Geist.
Verbessern ist immer da wo man kundig wird und das ganze und böse sich gar nicht mehr anbietet.
In den Nahtoderfahrungen spielen Täuschungen dieser Art, die wahrscheinlich nur vorgestellt sind kaum eine Rolle.
oTp
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

In den Nahtoderfahrungen spielen Täuschungen dieser Art, die wahrscheinlich nur vorgestellt sind kaum eine Rolle.
Was soll das genau heißen, Johncom ?
Was soll nur vorgestellt sein und welche Täuschungen sollen keine Rolle spielen ?

Laut Bibel stelle ich mir reale himmlische und höllische Orte vor. Wird das in Nahtoderlebnissen nicht erlebt, stimmt doch mit den Erlebnissen etwas nicht.
Du darfst nicht alles glauben, was du denkst
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Johncom
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

oTp hat geschrieben: ↑Sa 17. Okt 2026, 17:25 Laut Bibel stelle ich mir reale himmlische und höllische Orte vor. Wird das in Nahtoderlebnissen nicht erlebt, stimmt doch mit den Erlebnissen etwas nicht.
Oder mit bestimmten Bibel-Vorstellungen. Was erlebt ist, ist das Reale, genauso wie im Erden-Leben, und hier gehen wir durch himmlische und höllische Zustände. Was man erlebt, manche sagen dann bezeugt .... das ist immer das Wahre. Man hatte bestimmte Vorstellungen, manche haben sie von kleinauf in unliebsamer Kirchenerziehung übernommen und vielleicht im ganzen Leben unter Sündenlast gelitten. Ich denke, wer aufmerksam durchs Leben geht, sieht Himmel und Hölle überall als Zustände der Seele, die aber vergehen können wenn Vergebung geschieht.
oTp
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

Dem, was du sagst, stelle ich mal die Erlebnisse von Swedenborgs gegenüber:
Freiwillige Wahl: Niemand wird von Gott in die Hölle geworfen. Menschen wählen sie nach dem Tod selbst, weil ihre innerste Liebe (ihr egoistisches oder böses Wesen) nicht zum Himmel passt und sie sich dort unglücklich fühlen würden. [1, 2]Kein zeitlicher Begriff: Im Jenseits gibt es nach Swedenborg keine irdische Zeit, sondern nur Zustände des Bewusstseins und der Liebe. "Ewig" bedeutet daher nicht eine endlose Abfolge von Jahren, sondern einen festgelegten, stabilen Zustand des Seins. [1, 2]

Gott hält dagegen: Gott wendet sich nicht ab und lässt die Menschen in der Hölle nicht völlig sich selbst überlassen. Er wirkt ständig mässigend auf die Höllenbewohner ein, um zu verhindern, dass sie sich gegenseitig noch tiefer zerstören oder noch schlimmere Leiden verursachen. [1]

Keine Umkehr: Sobald sich der Charakter (die herrschende Liebe) eines Menschen nach dem Durchlaufen der Zwischenwelt gefestigt hat, ist dieser Zustand permanent. In der Swedenborg-Forschung ist zwar umstritten, ob dieser Zustand für absolut jeden unveränderlich bleibt oder ob sich langfristig doch Wandlungen ergeben können, aber nach dem Hauptwerk bleibt die Wahl endgültig
Und das passt auch zu den Aussagen Sundar Singhs.

Soll ich nun den kurzen, einmaligen Erlebnissen der Nahtoten glauben, oder den oftmaligen, umfangreichen Erlebnissen der Beiden ?
Ist deine "Botschaft": Die Hölle ist erlogen im NT, völlig übertrieben denn Gott vergibt alle Sünden jedem Menschen durch seine allumfassende Liebe.

Oder ist das ein teuflischen Einlullen, dass der Mensch tun kann, was er will, es schadet ihm nichts ?

Wie gesagt, es gibt viele Hinweise auf bösartige Höllenwesen, Dämonen, die wirken wie Lichtengel, und diese beunruhigenden Zeugnisse von Swedenborg und Sundar Singh. Die die Bibel bestätigen.

Deshalb finde ich deine Interpretation unglaubwürdig und lediglich Wunschdenken.
Aber da es um entscheidende Vorgänge geht, ist dies Frage derart wichtig, dass man sie nicht verwässern und bagatellisieren darf.

Die Nahtoderlebnisse kann man praktisch abschließen, weil man bald weiß, wie sie ablaufen und was sie beinhalten. Da jucken auch nicht die Schilderungen der Astralreisenden. Schon gar nicht zum Nachmachen.

Es genügt also, eine kleine Anzahl dieser Erlebnisse zu kennen. Und die esoterischen Astralreisenden muß man entsprechend kritisch sehen, gerade wegen ihrer "Fähigkeit". Sie sind erst recht Täuschungen ausgesetzt. Ich halte absolut gar nichts von solchen esoterischen Erforschungen der unsichtbaren Welt Gottes.
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