Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

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oTp
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

Johncom hat geschrieben: ↑Di 20. Okt 2026, 12:12 Vorstellungen von dominierenden schlechten Wesen können auch in eine manische Selbst-Verfluchung führen. Oder selbsterfüllende Prophezeiungen der negativen Art.
Das ist der schlechteste Fall. Ist auch wieder negativ und selbstzerstörerisch.
Aber das passende Gegenstück ist das sorglose Sündigen ohne Gewissen.

Beides muß man vermeiden.
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Johncom
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

oTp hat geschrieben: ↑Di 20. Okt 2026, 12:41
Johncom hat geschrieben: ↑Di 20. Okt 2026, 12:12 Vorstellungen von dominierenden schlechten Wesen können auch in eine manische Selbst-Verfluchung führen. Oder selbsterfüllende Prophezeiungen der negativen Art.
Das ist der schlechteste Fall. Ist auch wieder negativ und selbstzerstörerisch.
Aber das passende Gegenstück ist das sorglose Sündigen ohne Gewissen.
In der erlebten Nahtoderfahrung wird das vergangene Sündenverhalten erneut erlebt, wahrscheinlich erlitten und bereut.

Die Frage bleibt, wie lebt man unsündiger? Meine Meinung ist, es geht nicht über Gehorsam, nicht beim heutigen Menschen. Man wird unsündiger über eigenes Erkennen und Einsicht. Erkennen, dass Egoismus isoliert. Es gibt keine Freude, wenn man sie nicht weiterverschenken kann.
oTp
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

Johncom hat geschrieben: ↑Mi 21. Okt 2026, 02:07 In der erlebten Nahtoderfahrung wird das vergangene Sündenverhalten erneut erlebt, wahrscheinlich erlitten und bereut.
Ja, das ist deine Vorstellung. Geht schnell und erledigt alle Sünden in einem Rückschaufilmchen. Ganz so, wie es eine Reihe von Nahtoderlebnissen darstellen.

Wenn das deine Ansicht von (billiger) Sündenvergebung ist.....
Man braucht ja auch nur ein Sündenfilmchen, man hat es sowieso immer gewußt, nur immer kurz mal dran gedacht, und man hat auch immer so gehandelt, als habe die Sünde keine Konsequenzen.
Die Frage bleibt, wie lebt man unsündiger? Meine Meinung ist, es geht nicht über Gehorsam, nicht beim heutigen Menschen. Man wird unsündiger über eigenes Erkennen und Einsicht. Erkennen, dass Egoismus isoliert.
Ach ja, dann probier mal aus, wo dein Innenleben mit deiner Lust und deine dunklen Seiten dich hinführen. Ob du dadurch Respekt vor Gott, Ehrfurcht vor ihm lernst, die dich gehorsam macht. Das heisst auch, Hochachtung vor Gott haben und ihm nacheifern zu wollen in Heiligkeit. Sich nach seiner Liebe und Gerechtigkeit auszustrecken. Dein Reich komme. Das ist Begeisterung für Gott, der persönlicher Lobpreis. Der Hunger macht auf Gott.

Manche begreifen erst durch Schiksalsschläge. Manche begreifen nie.
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Johncom
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

oTp hat geschrieben: ↑Mi 21. Okt 2026, 09:49
Johncom hat geschrieben: ↑Mi 21. Okt 2026, 02:07 In der erlebten Nahtoderfahrung wird das vergangene Sündenverhalten erneut erlebt, wahrscheinlich erlitten und bereut.
Ja, das ist deine Vorstellung. Geht schnell und erledigt alle Sünden in einem Rückschaufilmchen. Ganz so, wie es eine Reihe von Nahtoderlebnissen darstellen.
Das klingt mir wie aus einem zynischen Herz. Dann glaube ich nicht, dass ich das mit Ernst beantworten soll.
Dein Reich komme. Das ist Begeisterung für Gott, der persönlicher Lobpreis.
So kann ich das bejahen. Sein Reich ist -auch- hier, es war nie weg. Wir waren weg.
Ach ja, dann probier mal aus, wo dein Innenleben mit deiner Lust und deine dunklen Seiten dich hinführen. Ob du dadurch Respekt vor Gott, Ehrfurcht vor ihm lernst, die dich gehorsam macht. Das heisst auch, Hochachtung vor Gott haben und ihm nacheifern zu wollen in Heiligkeit.
Ich glaube, Heiligkeit eifert nicht mehr. Wenn "sein Wille" geschieht, ist es nicht mehr mein Wille, oder mein Wille ist, das sein Wille übernimmt. Will Gott unseren Gehorsam oder will er sich selbst im Menschen erleben. Nächtenliebe zB funktioniert nicht mit Gehorsam, sie kommt wirklich aus Mitempfinden. Wer bei Innenleben gleich an dunkle Seiten denkt, der weiß es wohl von sich selbst nicht anders. Vielleicht hasst er sich, weil er von sexuellen und anderen Gebierden getrieben wird. Ich kann einiges von dir verstehen, sehe manches im Grunde genauso. Dann scheint es mir, du sucht eigentlich nur Stichworte, zu denen du Gegenposition beziehen kannst.
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

Das klingt mir wie aus einem zynischen Herz. Dann glaube ich nicht, dass ich das mit Ernst beantworten soll.
Nein, überhaupt nicht. Ich habe dir nur vor Augen geführt, dass du es so formulierst, dass nach dem kurzen Lebensfilm, von dem Nahtoderlebnisse berichten, alle Sünden weg sind.

Die Konsequenz von Sünde: Getrenntsein von Gott, möglicherweise für immer, da hast du auch nie zugestimmt.

Es bleibt auch mit dieser deiner Bemerkung bei deinem "Herumeiern". Das ist kein schöner Begriff, der passt aber gut zum charakterisieren.
Weil du nur andeutest, was du eventuell meinen könntest. Und bei Nachfragen man dir auch keine Würmer aus der Nase ziehen kann. Wieder ein provokanten Begriff von mir. Aber passt doch, wenn du sagst, ich habe ein zynisches Herz. Was ja bedeutet, ich würde unangemessen argumentieren.
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Otto »

In dieser ganzen Diskussion über Nahtoderfahrungen wird oft ein zentraler biblischer Fakt komplett übersehen: Die Konsequenz der Sünde ist laut der Bibel der buchstäbliche Tod – und kein sofortiges Weiterleben im "Jenseits".

Als Adam sündigte, versprach Gott ihm keinen Platz im Himmel oder in einer Geisterwelt, sondern ein nüchternes Grab: "Denn Staub bist du, und zum Staub wirst du zurückkehren" (Genesis 3,19). Die Idee, dass sich jeder Verstorbene direkt nach dem Tod im "Jenseits" umschauen und sich quasi seinen Platz aussuchen darf, wird von der Bibel schlicht nicht unterstützt. Der Tod ist dort erst einmal der Zustand absoluter Bewusstlosigkeit.

Auch die Behauptung, Menschen könnten mal eben so ins "Jenseits" reisen und zurückkehren, widerspricht den klaren Worten Jesu. In Johannes 3,13 sagt er unmissverständlich: "Niemand ist in den Himmel hinaufgestiegen außer dem, der aus dem Himmel herabgestiegen ist: der Sohn des Menschen."

Jesus muss es als Einziger wissen. Seine Worte wiegen schwerer als die Berichte von Menschen, deren Gehirn im Todeskampf unter extremem Sauerstoffmangel, Medikamenten oder in tiefen Trancezuständen Bilder produziert. Eine Nahtoderfahrung ist kein echter Einblick in Gottes Ewigkeit, sondern findet an der Grenze des biologischen Sterbens statt.

Jetzt weiter mit eurem Dialog :)
LGrüße von Otto
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