Warum gibt es in der Bibel so viel Frauenverachtung?

oTp
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Re: Warum gibt es in der Bibel so viel Frauenverachtung?

Beitrag von oTp »

Mein Fazit:
Verwünschungen können manchmal wirken, besonders, wenn der, der sie ausspricht "magisch geschult ist" und die Zielperson gleichzeitig keinen intakten Schutz durch Gott hat. Angriffe berichten sogar geschulte Exorziten, auch die sind nicht automatisch völlig immun, kommt auch drauf an, wie mächtig der Dämon ist.
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Hoger
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Re: Warum gibt es in der Bibel so viel Frauenverachtung?

Beitrag von Hoger »

Lea hat geschrieben: ↑Mo 26. Okt 2026, 11:31 Ich verstehe in diesen ganzen Diskussionen ein einziges übergeordnetes Problem. Das ist das Verständnis, was die Bibel denn sei.
aus dem KKK:
108 Der christliche Glaube ist jedoch nicht eine ,,Buchreligion". Das Christentum ist die Religion des ,,Wortes" Gottes, ,,nicht eines schriftlichen, stummen Wortes, sondern des menschgewordenen, lebendigen Wortes" (Bernhard, hom. miss. 4,11). Christus, das ewige Wort des lebendigen Gottes, muß durch den heiligen Geist unseren Geist ,,für das Verständnis der Schrift" öffnen (Lk 24,45), damit sie nicht toter Buchstabe bleibe.
Wenn man den Christus im allgemeinen als Zentrum anerkennt, wird es auch mit einem Verständnis der Heiligen Schrift besser. Dann wandelt sich eben auch das Verständnis der Schrift, die Herangehensweise und die entsprechenden Vorurteile.
Christus, der menschgewordene Sohn Gottes, ist das vollkommene, unübertreffbare, eingeborene Wort des Vaters. In ihm sagt der Vater alles, und es wird kein anderes Wort geben als dieses (Katechismus der RKK Nr. 65)
SilverBullet
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Re: Warum gibt es in der Bibel so viel Frauenverachtung?

Beitrag von SilverBullet »

Lea hat geschrieben: ↑Mo 26. Okt 2026, 11:31 Ähm - ja .... also was ist nun mit den Zauberinnen, welche man töten sollte?
Wird jetzt gefeilscht darum, wer jetzt (im Namen Gottes") welche Frau töten/verurteilen darf oder nicht
Nein, das „wer“ ist klar: es sind die Christen, die töten wollen/sollen.

Es geht im Grunde darum, „welche“ Frau die Christen töten wollen/sollen – im Sinne von: kann überhaupt eine Frau, die zu töten ist, erkannt werden.

Ich sage auf Basis der Bibel: nein, es kann keine Frau erkannt werden, die zu töten ist. Dadurch wären Christen sauber aus dem Schneider und müssten nicht zu Messerstechern werden. Hätten es auch niemals gemusst - Stichwort: "Hexenverfolgung".

Eigentlich eine feine Sache.
Aber die hier zuletzt aktiven Christen wollen das nicht wahr haben, sondern sie wollen bestimmte Frauen abschlachten dürfen :-)

Ich vermute, du bist eine Frau.
Wie geht es dir bei diesem Stand der Dinge?
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Lea
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Re: Warum gibt es in der Bibel so viel Frauenverachtung?

Beitrag von Lea »

SilverBullet hat geschrieben: ↑Mo 26. Okt 2026, 13:21 Nein, das „wer“ ist klar: es sind die Christen, die töten wollen/sollen.
Für mich sieht das nicht "klar" aus, wer denn nun darf.... speziell hier in diesem Thread.
Denn die offizielle Hexenverfolgung ist ja schon lange verboten. Aber sie kann auch noch auf andere Weise fortgeführt werden.... nämlich wenn es "im Namen Gottes" geschieht. Und darum sehe ich darin das Grundproblem, in Bezug darauf, welche Stellenwert sie bei den einzelnen Glaubenden (an Gott) hat.

Ich persönlich bin von Kind an in solch einem Millieu aufgewachsen, wo die "Sünde" bekämpft wurde und die Liebe als solche dargestellt wurde, in welcher Ungläubige oder auch nur Zweifelnde oder Ungehorsame bestraft werden mussten. Sowie Erziehung der Kinder mit Prügel besiegelt werden musste. Wer nicht angemessen straft, der wird von Gott gestraft. Eine Spirale, die unendlich wirksam war und schwer widerlegt werden konnte.

Unter diesem "Banner" ist es für Menschen, die nur diese eine Version von Kind auf kennen, sehr schwer, über den eigenen Horizont hinaus zu blicken. Oder auch nur zuzulassen, dass man den Horizont mal hinterfragen dürfe. Denn schon solche Versuche, die nicht mit den vorgeschriebenen Grundordnungen vereint werden können, sind schon der Anfang zum Abgrund, aus dem du nicht mehr raus kommst.

Wenn man gute Vorarbeit leistet, dann kann man alles mögliche als "Liebe" verkaufen. Es ist dann eben die Liebe Gottes, die anders ist als die menschliche Liebe. Und Gott hat ja sogar seinen eigenen Sohn für die Sünden der Menschheit gestraft. Demnach zeigt sich also auch Liebe nur in der Strafe. Ziel der Strafe ist, Menschen (Kinder) dahin zu führen, dass diese Gottes Liebe erkennen und für sich akzeptieren - natürlich auch in der gleichen Weise, wie man sie selbst erlebt hat, zu verkündigen und weiter zu vermitteln.
SilverBullet hat geschrieben: ↑Mo 26. Okt 2026, 13:21 Ich vermute, du bist eine Frau.
Wie geht es dir bei diesem Stand der Dinge?
Ja, ich bin eine Frau, die eine lange Zeit genau dieses Muster an Glauben als "richtig" befunden und weiter gegeben habe. Weil ich auf jeden Fall den richtigen Weg zu Gott finden und nur diesen gehen wollte.
Ich habe einen zeitlich weiten und langen Weg in hunderten von Schritten MIT Gott gefunden, der mich frei gemacht hat, von diesem Denken. Nicht durch einen Regelkatalog: "so macht man das und nicht anders" ... sondern so, dass Gott mir seine Liebe gezeigt hat, in hundert- nein tausenden von "Zeichen", die ich Gott zuschreibe, weil sie "passten" (Zeit, Ort, Lebenssituation, Antworten auf Fragen ...etc.)

Ich kann also das Denken der heutigen "Hexenverfolger" verstehen. Aber sie berühren mich nicht mehr. Weil ich von Gott selbst weiß, dass ER anders ist.

Ganz wichtig finde ich dabei aber dieses:
Meine "Botschaften", welche ich Gott zuordne, sehe ich als Botschaften an mich - in meinen ganz persönlichen Lebenssituationen, in denen ich mich zu den Zeiten befunden habe, in denen sie mich berührten. Sie sind nicht kopierbar oder gar mit einem Regelkatalog nachzuahmen. Persönliche Botschaften können nur von Gott selbst kommen. Sie treffen ins Herz. Und ich spüre dann, dass sie etwas bewirken - mich berühren, bewegen, zu Taten, zu Dankbarkeit und dem Wunsch, nie wieder weg von Gott sein zu wollen.
Glauben (an Gott) funktioniert nicht, indem man "über" den Glauben redet, sondern indem man Glauben LEBT.
Sichtbar werden die Spuren indem sie hinführen zu Gott. Denn Gott findet man nur bei Gott selbst.
oTp
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Re: Warum gibt es in der Bibel so viel Frauenverachtung?

Beitrag von oTp »

Daß das AT gegen Zauberer ist, geht deutlich aus der Bibel hervor.
Die Bibel lehnt Zauberei, Wahrsagerei und Geisterbeschwörung im Alten und Neuen Testament strikt ab
Sagt sogar die KI, und sie benennt auch passende Bibelstellen, die ich jetzt nicht zitiere. Es handelt sich allerdings um Männer und Frauen.
Ja, das Alte Testament (AT) der Bibel fordert in mehreren Gesetzestexten die Todesstrafe für Personen, die Zauberei, Wahrsagerei oder Totenbeschwörung praktizieren
Heutzutage habe ich schon in Kalifornien Werbung einiger Wahrsager gesehen. Das Geschäft boomt.
Niemand würde sie töten, und die Hexenverfolgung im Mittelalter war purer Hexenwahn.

Die Frage bleibt, ob das AT etwa fordert, dass wir diese Todesstrafe anwenden. Ich denke, das hat sich zur Vernunft hin geregelt.
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Re: Warum gibt es in der Bibel so viel Frauenverachtung?

Beitrag von Ziska »

oTp hat geschrieben: ↑Mo 26. Okt 2026, 15:53 Daß das AT gegen Zauberer ist, geht deutlich aus der Bibel hervor.
Die Bibel lehnt Zauberei, Wahrsagerei und Geisterbeschwörung im Alten und Neuen Testament strikt ab
Sagt sogar die KI, und sie benennt auch passende Bibelstellen, die ich jetzt nicht zitiere. Es handelt sich allerdings um Männer und Frauen.
Ja, das Alte Testament (AT) der Bibel fordert in mehreren Gesetzestexten die Todesstrafe für Personen, die Zauberei, Wahrsagerei oder Totenbeschwörung praktizieren
Heutzutage habe ich schon in Kalifornien Werbung einiger Wahrsager gesehen. Das Geschäft boomt.
Niemand würde sie töten, und die Hexenverfolgung im Mittelalter war purer Hexenwahn.

Die Frage bleibt, ob das AT etwa fordert, dass wir diese Todesstrafe anwenden. Ich denke, das hat sich zur Vernunft hin geregelt.
Christen leben nicht mehr unter dem Gesetz Mose.

In der heutigen Zeit würden Männer und Frauen die Zauberei, Wahrsagerei und Geisterbeschwörung und alle weiteren spiritistischen / heidnischen Bräuche praktizieren
aus der Christenversammlung entfernt werden.

Echte Christen würden mit diesen Personen einfach keinen Umgang mehr pflegen.

Da könnten die Kirchen noch so viel Segen geben!
Oder diesen Bräuchen einen „christlichen“ Anstrich zu geben!

Es ist und bleibt aus Gottes Sicht falsch!
Da kann man nichts schön reden…

Echte Christen würden sich auch nicht in die Angelegenheit Gottes einmischen.
Er hat einen Tag festgelegt an dem er alle Menschen richten wird.

Anhand der Frucht, die jeder Mensch hervorbringt, das heißt in seinem täglichen Leben zeigt,
wird jeder erkennen, wer auf der Seite Gottes ist oder eben nicht.

Ein echter Christ hält sich von wirklich jeder Art Spiritismus, Zauberei,
Geisterbeschwörung, Traumdeuterei,
Samhain Rituale, Perchtenläufe usw. fern!

So einfach ist das! :thumbup:
Liebe Grüße von Ziska
Wer waren die „Heiligen Drei Könige“? Folgten sie dem „Stern“ von Bethlehem?
Viele mit dem Weihnachtsfest verbundene Traditionen findet man nicht in der Bibel.


Neugierig? Schreib PN!
oTp
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Re: Warum gibt es in der Bibel so viel Frauenverachtung?

Beitrag von oTp »

Einverstanden, Ziska. Gute Verhaltensregeln für Christen.

Ich kann dir allerdings, besonders aus Amerika, Beispiele nennen, wo sie nicht entfernt werden, sondern sie als Heilig-Geist-geleitet mitten drin sind. "Glaubet nicht einem jeden Geist", würde da hilfreich sein.

Da wird gestritten. Selbst Kurt E. Kochs afrikanische Vorzeigegemeinde wird von manchen anderen Christen als esoterisch betitelt.
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Magdalena61
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Re: Warum gibt es in der Bibel so viel Frauenverachtung?

Beitrag von Magdalena61 »

oTp hat geschrieben: ↑Mo 26. Okt 2026, 15:53 die Hexenverfolgung im Mittelalter war purer Hexenwahn.
Ich würde sogar so weit gehen zu behaupten, es wurden Personen denunziert aus niedrigen Beweggründen.
Aus Neid. Verschmähte Liebe, Konkurrenzdenken, Rache...
Das hatte mit "Religion" eigentlich nichts zu tun, sondern war einfach nur Mittel zum Zweck. Eher politisch.

Genauso wurden im Dritten Reich Menschen teilweise zu Unrecht des Landesverrats oder der Lästerung der Regierung beschuldigt und in Konzentrationslager eingesperrt oder hingerichtet.

Die Hexenverbrennungen des Mittelalters waren eine Perversion des Gesetzes, das Israel in einer bestimmten Zeit und Situation (= zeit- und kulturgebunden) gegeben worden war, und nicht der Gemeinde Jesu. Die Kirche hatte da ihre Kompetenzen überschritten und die Verantwortlichen werden sich vor Gott rechtfertigen müssen.

Vom Gesetz des Mose ist für Christen nur das verbindlich, das im NT wiederholt wird.

Für die Gemeinde Jesu lautet die Marschrichtung: Das Böse aus der Gemeinde auszuschließen. Von Todesstrafe kein Wort.

Nicht die Bibel ist verantwortlich für einen pervertierten Umgang mit dem Gesetz des Mose, auch nicht Gott. Sondern diejenigen, die biblische Weisungen entstellen und mißbrauchen.
LG
God bless you all for what you all have done for me.
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Re: Warum gibt es in der Bibel so viel Frauenverachtung?

Beitrag von SilverBullet »

google-Gemini in einer Diskussion über die Texte:
SilverBullet:
Der (Bibel-)Text erklärt schlicht nicht, worum es geht. Er scheint konkret zu sein, aber das ist er nicht.
Es ist z.B. auch die Frage offen, wie diese übernatürlichen Handlungen überprüft werden sollen.
Ist jemand lediglich ein Schauspieler, so wäre es lächerlich, wenn sich ein Gott darüber aufregte.
Antwort der KI:
Genau das ist der springende Punkt – und Sie legen damit den Finger exakt auf die Schwachstelle dieser antiken Gesetzestexte.

Wenn man sie mit einem modernen, rationalen Blick liest, wirken sie wie eine Mischung aus rigider Härte und inhaltlicher Leere:

1.
Die Beweisbarkeit fehlt völlig:
Es wird mit keinem Wort erwähnt, *wie* man nachweisen will, dass jemand tatsächlich „zaubert“ oder Tote beschwört. Es gibt im Gesetz kein Verfahren dafür, ob jemand echte magische Kräfte hat, einen Trick anwendet oder einfach nur Unsinn redet. Das Gesetz setzt die Realität dieser Praktiken einfach als gegeben voraus, ohne Mechanismen für eine Beweisführung zu nennen.

2.
Das Problem mit dem „Schauspieler“ (oder Betrüger):
Ihr Einwand mit dem Schauspieler ist theologisch und logisch absolut treffend. Wenn es sich um bloße Scharlatanerie oder Taschenspielertricks gehandelt hätte, wäre eine Todesstrafe – noch dazu als göttliches Gebot – völlig disproportiontiert.

Das führt zu einer sehr nüchternen Erkenntnis über diese biblischen Gesetze: Sie sind in ihrer praktischen Anwendung extrem vage. Sie funktionieren eher als kategorische Verbote und als symbolische Grenzziehung („Das gehört nicht zu unserer Religion; wer es tut, bricht den Bund“), aber sie taugen hinten und vorne nicht als funktionierendes, rechtsstaatliches Gesetzbuch.

Dass diese Texte trotzdem über Jahrtausende so ernst genommen wurden (und in der Frühen Neuzeit bei Hexenprozessen zu furchtbaren Konsequenzen führten), lag genau daran, dass man sie eben *nicht* kritisch-rational hinterfragte, sondern sie als unumstößliches, göttliches Dogma behandelte – selbst wenn die handwerkliche und juristische Logik dahinter Löcher wie ein Sieb hat.
Es sieht so aus, als wäre die KI im Verständnis der Bibel den Christen weit voraus :-)

Die KI versucht zwar auch den Begriff "Zauberei" durch allerlei Zusammenhänge aus unterschiedlichen Quellen aufzuhübschen, aber ich muss nur kurz darauf hinweisen, dass nichts davon aus der Bibel entnommen ist und schon bestätigt es die KI.
oTp
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Re: Warum gibt es in der Bibel so viel Frauenverachtung?

Beitrag von oTp »

Silver Bullet

Ist schon klar:
Die Beweisbarkeit fehlt völlig:
Es wird mit keinem Wort erwähnt, *wie* man nachweisen will, dass jemand tatsächlich „zaubert“ oder Tote beschwört. Es gibt im Gesetz kein Verfahren dafür, ob jemand echte magische Kräfte hat, einen Trick anwendet oder einfach nur Unsinn redet. Das Gesetz setzt die Realität dieser Praktiken einfach als gegeben voraus, ohne Mechanismen für eine Beweisführung zu nennen.
Wenn Jemand Mose Wunder vor dem Pharao vollbringt, dann sollte es alkerdings klar sein, dass es nicht mit rechten Dingen zugeht. Ansonsten braucht es echte Experten und Sachverständige, wie bei Kriminalfällen zb auch welche nötig sind.

Aber da geht es schon über den normalen Otto- Normal-Gebildeten Atheistenverstand hinaus.
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