Warum gibt es in der Bibel so viel Frauenverachtung?

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Zippo
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Re: Warum gibt es in der Bibel so viel Frauenverachtung?

Beitrag von Zippo »

Oleander hat geschrieben: ↑Sa 31. Okt 2026, 17:32
Zippo hat geschrieben: ↑Sa 31. Okt 2026, 13:40 Du siehst die Sache auch zu einseitig.
Könnte einem Zippo wohl nie passieren? :roll:
Natürlich kann mir das passieren, niemand ist ohne Fehler. Sag mir wo ich zu einseitig bin !

Satan macht vor niemand halt. Da legt sich ein ganz dunkler Schatten auf die Seele und dann wird es schwierig, die Wahrheit zu erkennen.
Deswegen haben wir Gottes Wort und der Heilige Geist hilft uns, wenn wir die Wahrheit ergründen wollen.

Bei Philippus ist mir eben aufgefallen, daß er sich ganz bestimmte Bibelstellen heraussucht, die vom Übersetzer verschiedentlich übersetzt werden können. Ich kenne mich mit den Sprachen nicht so gut aus, aber ich schau dann in das strong Verzeichnis und dann stehen da nur 2 Stellen, wo von einer Zauberin die Rede ist und Jes 57,3 wird die weibliche Form des Wortes 'anan gewählt, obwohl in den meisten Fällen die männliche Form gewählt wird.

Die Bibel ist nicht Schuld an einer Frauenfeindlichkeit. Das liegt schon an der Übersetzung und an dem, was Menschen aus der Bibel herauslesen wollen. Da wird man doch wohl mal drauf hinweisen dürfen.

Hexen gibt es schon mal gar nicht in meiner Bibel und es ist wohl der Bosheit der Menschen zuzuschreiben, die sich von Satan dazu verleiten lassen, Frauen zu verbrennen, wenn sie angeblich Zauberei betrieben haben.

Vor allem im NT wird das überhaupt nicht verkündet, daß jemand verbrannt werden soll, wenn er Zauberei betrieben hat.
Wir haben eben eine sehr böse Macht in der Welt, die jedes Unwissen und jeden Aberglauben ausnutzt, um den Menschen zu Schandtaten zu bewegen und Gott läßt es zu.

Der Herr Jesus hat gelitten und die Apostel hat man nicht verschont und den Nachfolgern Jesu werden Bedrängnisse vorhergesagt. Apg 14,22
Auch fromme Menschen wurden verbrannt, weil sie die Wahrheit verkündet haben, als Beispiel nenne ich immer Johannes Hus oder Felix Manz, viele andere fromme und gute Menschen sind auch einen ungerechten und gewaltsamen Tod gestorben.

Es ist die Folge davon, daß Gott den Satan in der Welt gelassen hat, der die arme Menschenseele verführt und tötet und der Trost kann einzig und allein sein, daß der Herr Jesus den Menschen von seinen Sünden erlöst und seine Seele rechtzeitig aus der Qual erlöst, wenn er Gefallen an ihm gefunden hat.
[Apg 7,54-60] Da sie solches hörten, ging’s ihnen durchs Herz, und sie bissen die Zähne zusammen über ihn. Wie er aber voll heiligen Geistes war, sah er auf gen Himmel und sah die Herrlichkeit Gottes und Jesum stehen zur Rechten Gottes 55b und sprach: Siehe, ich sehe den Himmel offen und des Menschen Sohn zur Rechten Gottes stehen. 56 Sie schrieen aber laut und hielten ihre Ohren zu und stürmten einmütig auf ihn ein, stießen ihn zur Stadt hinaus und steinigten ihn. 57 Und die Zeugen legten ihre Kleider ab zu den Füßen eines Jünglings, der hieß Saulus, 58 und steinigten Stephanus, der anrief und sprach: Herr Jesu, nimm meinen Geist auf! 59 Er kniete aber nieder und schrie laut: Herr, behalte ihnen diese Sünde nicht! Und als er das gesagt, entschlief er.
2 Kor 13,13 Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.
stereotyp
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Re: Warum gibt es in der Bibel so viel Frauenverachtung?

Beitrag von stereotyp »

Zippo hat geschrieben: ↑Sa 31. Okt 2026, 13:40 Ich finde auch, daß du da eine Zeit beurteilen willst, die so ganz anders war, Philippus. Du siehst die Sache auch zu einseitig.
Du schreibst z. Bsp. über Kinder, die am Felsen zerschmettert werden sollen und verschweigst den ganzen Hintergrund.
Ich habe das in Psam 137,8 gefunden:
Dazu kommt, dass heute millionenfach Kinder im Mutterleib zerschmettert werden. Aus Bequemlichkeit. Nur wenige finden das moralisch bedenklich.
Kein Gefallen hat der Tor an Einsicht, sondern nur an der Entblößung seines Herzens.
Sprüche 18,2 (Elb)
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Zippo
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Re: Warum gibt es in der Bibel so viel Frauenverachtung?

Beitrag von Zippo »

stereotyp hat geschrieben: ↑Mo 2. Nov 2026, 13:16
Zippo hat geschrieben: ↑Sa 31. Okt 2026, 13:40 Ich finde auch, daß du da eine Zeit beurteilen willst, die so ganz anders war, Philippus. Du siehst die Sache auch zu einseitig.
Du schreibst z. Bsp. über Kinder, die am Felsen zerschmettert werden sollen und verschweigst den ganzen Hintergrund.
Ich habe das in Psam 137,8 gefunden:
Dazu kommt, dass heute millionenfach Kinder im Mutterleib zerschmettert werden. Aus Bequemlichkeit. Nur wenige finden das moralisch bedenklich.
Das ist wieder ein ganz eigenes Thema.

Frauen werden in der Bibel nicht verächtlich behandelt, aber sie werden in eine bestimmte Rolle gebracht. Sie wird dem Mann als Rippe entnommen, das ist ein Bild für die Zugehörigkeit:
1 Mo 2,23
[1. Mo 2,18-24] Und Gott der HERR sprach: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei; ich will ihm eine Gehilfin machen, die um ihn sei. Denn als Gott der HERR gemacht hatte von der Erde allerlei Tiere auf dem Felde und allerlei Vögel unter dem Himmel, brachte er sie zu dem Menschen, dass er sähe, wie er sie nennte; denn wie der Mensch allerlei lebendige Tiere nennen würde, so sollten sie heißen. Und der Mensch gab einem jeglichen Vieh und Vogel unter dem Himmel und Tier auf dem Felde seinen Namen; aber für den Menschen ward keine Gehilfin gefunden, die um ihn wäre.
Da ließ Gott der HERR einen tiefen Schlaf fallen auf den Menschen, und er schlief ein. Und er nahm seiner Rippen eine und schloss die Stätte zu mit Fleisch. Und Gott der HERR baute ein Weib aus der Rippe, die er vom Menschen nahm, und brachte sie zu ihm. Da sprach der Mensch: Das ist doch Bein von meinem Bein und Fleisch von meinem Fleisch; man wird sie Männin heißen, darum dass sie vom Manne genommen ist. Darum wird ein Mann Vater und Mutter verlassen und an seinem Weibe hangen, und sie werden sein ein Fleisch.
Sie soll dem Mann eine Gehilfin sein, in dieser Rolle hat die Frau über Jahrtausende ihre Aufgabe in der Versorgung der Familie gesehen, aber in letzter Zeit streben immer mehr Frauen in Berufe und wollen gleichberechtigt wie Männer in Politik und Gesellschaft eine Aufgabe finden.
Da sind einige Aussagen der Bibel eher im Wege und man hat neue Wege eingeschlagen und sogar Frauenquoten eingeführt. Für die Versorgung der Kinder wurden Kindergagesstätte eingerichtet.
Das ist meines Erachtens ein viel größeres Problem, als die angeblich frauenverachtende Darstellung der Frau in der Bibel.
Wie glücklich werden Frauen, die auf Familie und Kinder verzichten, um im Beruf ihre Erfüllung zu finden ?
Wie glücklich sind Kinder, deren Eltern arbeiten und sie in der KITA abladen ?

Ich meine, daß es immer einen Preis hat, wenn man göttliche Ordnungen einfach umstößt und meint, es besser zu wissen.

Gruß Thomas
2 Kor 13,13 Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.
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Oleander
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Re: Warum gibt es in der Bibel so viel Frauenverachtung?

Beitrag von Oleander »

Zippo hat geschrieben: ↑Di 3. Nov 2026, 12:35 Sie soll dem Mann eine Gehilfin sein .. ...
Ich hätte da mal ne Frage an dich, rein aus Interesse:
Angenommen du müßtest für längere Zeit in ein Krankenhaus und aus medizinischen Gründen wärst du nicht in der Lage, dich selbst zu waschen oder die Toilette aufzusuchen.
Von wem würdest du in der Lage lieber betreut werden, von einer Frau oder einem Mann ( von welcher Person z.B. gewaschen werden)?
Wie glücklich sind Kinder, deren Eltern arbeiten und sie in der KITA abladen ?
Also mein Sohnemann fühlte sich in der Kita super, der wollte sogar oft gar nicht abgeholt werden, weil mitten im Spiel mit anderen kids... :)
Der ging auch gerne in die Schule, liebte seine Lehrerin und seine Mitschüler...
Upps, Lehrerinnen sollte es ja auch keine geben...sollen alles die Männer machen :D
Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben ...
Philippus
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Re: Warum gibt es in der Bibel so viel Frauenverachtung?

Beitrag von Philippus »

Philippus hat geschrieben: ↑So 18. Okt 2026, 23:21


Die falsche Scham (42, 1 V^8).
42, 1 V Aber dieser Dinge schäme dich nicht,
und nimm keine Rücksicht, daß du nicht sündigst:

() Über die oftmalige Bestrafung der Kinder
und dem schlechten Sklaven die Seite zu zerschlagen. \
Was ich noch interessant fand, Magdalena 61 hatte mir vorgeworfen, ich würde falsche Übersetzungen verwenden und ich sollte gefälligst mal ihrem Link folgen und die (angeblich bessere ) Übersetzung nachlesen: (Jesus Sirach 42,5)

Habe ich auch gemacht, aber diese angeblich neuere und bessere Übersetzung setzt noch eines drauf und ist noch viiiiiiiel menschenverachtender als es in meiner Bibel steht.

...dem schlechten Sklaven die Seite zu zerschlagen....

zerschlagen ist doch noch viel härter als "blau zu schlagen".....

mit zerschlagener Seite ist man damals wohl gestorben, da gab es noch kein Penicillin oder Antibiotika zur Behandlung von offenen Wunden.

zugespitzt könnte man sagen ................................foltere Deinen schlechten Sklaven einfach zu Tode...........................
damit die anderen Sklaven das mit bekommen und nicht auch noch zu "schlechten Sklaven" werden.
So wurde es ja auch jahrhundertelang gemacht.
Letztens in einer Doku über fromme Prediger aus dem USA Bibelbelt kam auch die Aussage, dass viele Prediger dort bis heute Befürworter der Sklaverei sind und das mit der Bibel begründen. Mit welcher Bibelstelle wohl?

Die Frage bleibt doch, warum ist die Bibel oft aus der Sicht eines Sklavenhalters geschrieben und enthält detailiierte Anweisungen zur Bestrafung von angeblich "schlechten Sklaven?

Wie verträgt sich das mit Jesu Worten in Matthäus 5 ?
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Zippo
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Re: Warum gibt es in der Bibel so viel Frauenverachtung?

Beitrag von Zippo »

Oleander hat geschrieben: ↑Di 3. Nov 2026, 13:56
Zippo hat geschrieben: ↑Di 3. Nov 2026, 12:35 Sie soll dem Mann eine Gehilfin sein .. ...
Ich hätte da mal ne Frage an dich, rein aus Interesse:
Angenommen du müßtest für längere Zeit in ein Krankenhaus und aus medizinischen Gründen wärst du nicht in der Lage, dich selbst zu waschen oder die Toilette aufzusuchen.
Von wem würdest du in der Lage lieber betreut werden, von einer Frau oder einem Mann ( von welcher Person z.B. gewaschen werden)?
Eigentlich würde ich lieber von einer Frau gepflegt werden. Worauf willst du hinaus ?

Ich finde auch sinnvoll, wenn Frauen in den Beruf einsteigen, wenn sie alleinstehend sind oder wenn es zwingend nötig ist.
Diese Berufe sine ja früher von Diakonissen ausgeübt worden, die sich dazu von Gott berufen fühlten.

Aber wie sieht es denn heute aus ? Da geht es doch mehr um Selbstverwirklichung und um Gleichberechtigung Frauen wollen in den Beruf und sie wollen entweder keine Kinder, was sie später möglicherweise bereuen oder sie haben welche und die werden vernachlässigt. So etwas verstößt gegen Gottes Ordnung und wird sich als schädlich herausstellen.
Oleander
Wie glücklich sind Kinder, deren Eltern arbeiten und sie in der KITA abladen ?
Also mein Sohnemann fühlte sich in der Kita super, der wollte sogar oft gar nicht abgeholt werden, weil mitten im Spiel mit anderen kids... :)
Der ging auch gerne in die Schule, liebte seine Lehrerin und seine Mitschüler...
Upps, Lehrerinnen sollte es ja auch keine geben...sollen alles die Männer machen :D
Ok, so reagiert vielleicht dein Sohnemann. Ich und mein Bruder waren schon sauer, wenn in den Ferien in so ein Lager mußten, weil meine Eltern allein sein wollten.
Vielleicht hast du die ganze Wahrheit über deinen Sohn auch noch nicht ergründet.
Es hängt auch davon ab, wie es in der KITA zugeht und ob die Kinder einsehen, daß sie dort sind.

Gruß Thomas
2 Kor 13,13 Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.
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Oleander
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Re: Warum gibt es in der Bibel so viel Frauenverachtung?

Beitrag von Oleander »

Zippo hat geschrieben: ↑Mi 4. Nov 2026, 13:22 Worauf willst du hinaus ?
Mitunter stelle ich Menschen Fragen, weil ich an deren Ansichten interessiert bin und vor allem, wie sie zu diesen Ansichten kamen... und wie sie dadurch geprägt wurden.
Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben ...
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