Helmuth hat geschrieben: ↑Di 28. Jul 2026, 08:06
Johncom hat geschrieben: ↑Di 28. Jul 2026, 02:38
Es gibt nirgends eine Aussage, er wollen eine andere, neue Gesellschaft, eine bestimmte Rechtsordnung.
Natürlich gibt es eine solche Aussage durch das prophetische Wort Gotte
Von Jesaja also. Was sagen die Hüter des israelitischen Glaubens dazu?
Das bedeutet, dass auch die Gerichtsbarkeit erneuert werden muss, wobei die Rechtsgrundsätze bereits feststehen. Gott erneuert zwar die Welt, aber wohl kaum seine Prinzipien, was Recht und was Unrecht ist und wie das Gericht exekutiert werden soll. Die Grundsätze hatte er durch Mose bereits verkünden lassen. Jesus bekräftigt das mit seinem Wort:
Richtet nicht nach dem Schein, sondern richtet ein gerechtes Gericht!
In einem bestimmten Zusammenhang sagt er das. Kein Gericht richtet gerecht, weder damals noch heute.
Sie sagten zu ihm: „Warum hat Mose dann befohlen, dass der Mann der Frau einen Scheidungsbrief geben und sie entlassen soll?“
Er sagte zu ihnen: „Wegen eurer Herzenshärte hat Mose euch erlaubt, euch von euren Frauen zu scheiden; aber von Anfang an war es nicht so.“ Mat 19
Auch jetzt sind die Gerichte nicht gerechter, sie gehen mit dem Zeitgeist.
Von der Obrigkeit seiner Zeit konnte er das nicht erwarten. Nichtsdestotrotz ist es Gottes Wille. Je eher wir seine Gerechtigkeit lernen, umso gerechter können wir heute schon sein.
Stichwort Obrigkeit: das ist immer die weltliche Macht. Aber ich stimme dir zu, auch das Weltgeschehen ist Gottes Wille, alles ohne Ausnahme, auch wenn wir Fehler machen was dauernd passiert. Und wir sollen (besser: können) gerechter werden. In uns selber ausgeglichen, geistig erwacht, was wahrscheinlich der tiefere Sinn ist für Gerechtigkeit. Dann kommen wir dahin, wozu Jesus leiten will, wir stellen die Barmherzigkeit
über das gerichtliche Recht.
Es ist dies daher nicht ohne Grund auch eine Forderung, die sein Sohn Jesus Christus uns abverlangt und ist überdies Bestandteil der Bergpredigt:
Trachtet aber zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, und dies alles wird euch hinzugefügt werden.
Genau. Wer im Gottesreich lebt, muss nicht richten, er schaut auf sich selbst, weiß um die eigenen Fehler und versteht die der anderen. Richten wäre ja,
über andere zu richten. Ich glaube das ist eine sehr "sündige" Angewohnheit.
Es gilt uns daher schon heute Gerechtigkeit zu lernen und bringt die Verheißung mit sich, dass uns damit alles hinzugefügt wird, und wir wissen auch, Gott ist nicht geizig im Geben.
Alles wird hinzugefügt wenn wir selber in die Heiligkeit kommen. Erst die macht uns gerecht. Wir urteilen nicht mehr oder immer weniger. Wir verstehen warum Menschen sündigen weil wir selbst Sünder sind oder waren. Jesus erwähnte die Herzenshärte und lehrt selber die Herzensgüte.
Das mosaische Gesetz war voll mit irrsinnigsten Vorschriften, den Sabbat-Regeln und Todesstrafen. Was man essen darf usw .. Teilweise noch gültig im Judentum und Islam. Das alles kann nicht Kern sein in der christlichen Erneuerung.