Babel und Endzeit

Rund um Bibel und Glaube
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Kingdom
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Re: Babel und Endzeit

Beitrag von Kingdom »

Isai hat geschrieben: Mo 25. Apr 2022, 17:37
Da bekommt der Satz "wie in den Tagen Noahs" noch eine andere Note. ;)

(scheint ein Papa-Problem zu haben)
Ein Papa Problem defintiv und und eher ein gröberes. Ich denke immer an folgende Stellen in der Bibel wenn ich Menschen wie Ihn höre:
2Th 2:4 geoffenbart werden, der Widersacher, der sich über alles erhebt, was Gott oder Gegenstand der Verehrung heißt, so daß er sich in den Tempel Gottes setzt und sich selbst als Gott erklärt.
1Kor 3:17 Wenn jemand den Tempel Gottes verderbt, den wird Gott verderben; denn der Tempel Gottes ist heilig, und der seid ihr.
Wenn er fallen wird, wird er auf jeden Fall von ganz hoch oben runter fallen und bei der Höhe an Hochmut, kann dies gem. Bibel ernsthafte Folgen haben beim Fall.

Lg Kingdom
stereotyp
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Re: Babel und Endzeit

Beitrag von stereotyp »

Hi,

ich glaube man tut Yuval Harari Unrecht, wenn man ihm unterstellt, er würde all das gutheißen. Was man ihm ja anrechnen muss, ist doch gerade die objektive (d.h. mehr oder weniger wertneutrale) Artikulation dessen, was einige als dystopische Endzeit befürchten. Damit verschafft er nicht wenigen Verschwörungstheorien Legitimität. Ich für meinen Teil finde das gerade aus christlich, eschatologischer Sicht wahnsinnig interessant.

MfG
Kein Gefallen hat der Tor an Einsicht, sondern nur an der Entblößung seines Herzens.
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Johncom
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Re: Babel und Endzeit

Beitrag von Johncom »

stereotyp hat geschrieben: Di 26. Apr 2022, 11:26 Hi,

ich glaube man tut Yuval Harari Unrecht, wenn man ihm unterstellt, er würde all das gutheißen.



Reine Technokraten haben nichts zu tun mit gutheißen.
Sein Förderer Klaus Schwab, Erfinder des Begriffs The Great Resett und Gründer des Weltwirtschaftsforums (WWF) schreibt:

“In 10 Jahren werden sie nichts mehr besitzen – und damit glücklich sein.”

Schön dass man alles offen sagt. Harari bewertet nicht, er sagt einfach schulterzuckend, na dann könnt ihr ja aussterben.
Ihr werden nicht gebraucht als einfache Menschen. Es sei denn ihr seit Programmierer und nützlich.
Es wundert schon, wenn im Grunde gutmeinende Menschen diese Signale nicht hören.
Liegts am Fernsehkonsum?
Seid ihr hypnotisiert?
stereotyp
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Re: Babel und Endzeit

Beitrag von stereotyp »

Johncom hat geschrieben: So 14. Aug 2022, 03:22 “In 10 Jahren werden sie nichts mehr besitzen – und damit glücklich sein.”
Das haben auch die Kommunisten geglaubt - und tun es noch.
Johncom hat geschrieben: So 14. Aug 2022, 03:22 Schön dass man alles offen sagt. Harari bewertet nicht, er sagt einfach schulterzuckend, na dann könnt ihr ja aussterben.
Ihr werden nicht gebraucht als einfache Menschen. Es sei denn ihr seit Programmierer und nützlich.
Es wundert schon, wenn im Grunde gutmeinende Menschen diese Signale nicht hören.
Liegts am Fernsehkonsum?
Seid ihr hypnotisiert?
Also ich muss doch sehr bitten. Ich warne davor schon seit über einem Jahrzehnt.

Und du tust ja so, als wäre das alles neu. Schon Karl Marx hatte von der Überwindung des Kapitalismus geschwärmt, und meinte, durch die Maschinen würden die Menschen nur noch das tun, wozu sie Lust hätten (wer's glaubt...). Dazu gesellen sich Gene Roddenberry, Aldoux Huxley, George Orwell.. und und und. Aus "Schöne neue Welt" hat Harari vermutlich die Idee mit den Drogen. Dass Huxleys Warnung auf unfruchtbaren Boden fiel, kann man - meiner Meinung nach - nicht mehr nur den Gesellschaftsklempnern anlasten. Mal von der disruptiven Phase der Transformation abgesehen, dürfte sich ein Gutteil der (globalen) Bevölkerung nach dieser Art von Autokratie geradezu sehnen. Schließlich wählen die Menschen sich ja Leute, die genau das fördern. Industrie 4.0 ist ein fast schon altes Konzept, die industrielle Revolution bereits im Gange. Die erste übrigens, die die Menschheit selbst zu steuern managen meint.
Die reden offen über einen "Green New Deal", neue Gesellschaftsverträge, eine neue Staatsräson und - natürlich - eine neue Weltordnung.

Aber, um diese "schöne neue Welt" zum Leben zu erwecken, muss die Alte erstmal sterben. Und das geht nicht, ohne ein gewisses Maß an Wut und Verzweiflung. Darum,
1.Thessalonicher 5,6-9 hat geschrieben:So lasst uns auch nicht schlafen wie die anderen, sondern lasst uns wachen und nüchtern sein!7 Denn die Schlafenden schlafen bei Nacht, und die Betrunkenen sind bei Nacht betrunken;8 wir aber, die wir dem Tag angehören, wollen nüchtern sein, angetan mit dem Brustpanzer des Glaubens und der Liebe und mit dem Helm der Hoffnung auf das Heil.9 Denn Gott hat uns nicht zum Zorngericht bestimmt, sondern zum Besitz des Heils durch unseren Herrn Jesus Christus
MfG
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