Ist der Gott des Tenach, des Neuen Testament und des Koran immer der selbe?

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PastorPeitl
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Re: Ist der Gott des Tenach, des Neuen Testament und des Koran immer der selbe?

Beitrag von PastorPeitl »

Das Hauptproblem ist, dass keine der Religionen die Erkenntnis des Tenach der Nächstenliebe lebt.

Eigentlich ginge es immer nur um ein Gesetz:
Gal 5,14 Denn das ganze Gesetz ist in dem einen Wort erfüllt (3. Mose 19,18): »Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!«
Und das ist, auch wenn nicht direkt auch im Islam durch die Sure 5.68 eingebunden:
Sure 5.68
Sag: O Leute der Schrift, ihr fußt auf nichts, bis ihr die Thora und das Evangelium und das befolgt, was zu euch (als Offenbarung) von eurem Herrn herabgesandt worden ist. Was zu dir (als Offenbarung) von deinem Herrn herabgesandt worden ist, wird ganz gewiß bei vielen von ihnen die Auflehnung und den Unglauben noch mehren. So sei nicht betrübt über das ungläubige Volk!
Wenn laut dieser Sure der Tenach, das Alte Testament und das Evangelium, also das Neue Testament mit Bestandteil sind, so ist die Nächstenliebe automatisch mit inkludiert.
Mt 6,33 Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.
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Spice
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Re: Ist der Gott des Tenach, des Neuen Testament und des Koran immer der selbe?

Beitrag von Spice »

PastorPeitl hat geschrieben: Mi 20. Jul 2022, 11:57 Das Hauptproblem ist, dass keine der Religionen die Erkenntnis des Tenach der Nächstenliebe lebt.
Und weshalb leben sie es nicht? Weil der Mensch sich selbst erhalten muss und darüber Frust hat.
Wenn du dergleichen behauptest, hast du du keine Tiefe, d.h. mit anderen Worten von den wesentlichen Dingen des Lebens und des Christseins hast du nichts verstanden.
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PastorPeitl
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Re: Ist der Gott des Tenach, des Neuen Testament und des Koran immer der selbe?

Beitrag von PastorPeitl »

Weil der Mensch es nicht versteht, dass er sich leichter erhalten kann, wenn man Miteinander anstatt Gegeneinander agiert.

Und ich glaube, dass Wesentliche im Gegensatz zu vielen anderen verstanden zu haben. Denn was heisst:
Mt 5,44 Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und bittet für die, die euch verfolgen,
Es heisst ja nicht nur:
Gal 5,14 Denn das ganze Gesetz ist in dem einen Wort erfüllt (3. Mose 19,18): »Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!«
Das ganze neue Testament ist ein einziger Aufruf zum grossen Miteinander, anstatt des Gegeneinander.
Mt 6,33 Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.
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Anthros
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Re: Ist der Gott des Tenach, des Neuen Testament und des Koran immer der selbe?

Beitrag von Anthros »

PastorPeitl hat geschrieben: Mi 20. Jul 2022, 05:33 Es ist nur ein Gott. Beleuchtet ja von vielen verschiedenen Seiten.
Das Höchste, zu dem der Mensch aufzublicken vermag, bezeichnet er als das ‚Göttliche’. Zitat: Rudolf Steiner, Theosophie, Einleitung, S.22
So drückt sich Rudolf Steiner aus, während ich nicht vom Göttlichen, sondern von Gott gesprochen hätte. Denn die Erfahrung zeigt, dass ein jeder einzelne Mensch und jede einzelne Kultur einen Blick auf das wirft, was als sein und ihr Höchstes Gott genannt wird, was aber mehr oder weniger anders betrachtet wird und was sich auch ändert.


PastorPeitl hat geschrieben: Mi 20. Jul 2022, 11:57 Das Hauptproblem ist, dass keine der Religionen die Erkenntnis des Tenach der Nächstenliebe lebt.
Wieder werden Vorschriften herbeizitiert und indirekt vom Zitierenden gemacht; das ist, was der vermeintliche Christ so anziehend und als sein Höchstes findet. Erst muss er davon die Nase voll haben, dass selbst der liebe Gott wie die Politik Vorschriften macht.
Was man auf der Erde (politisch) als anziehend findet, darf nicht einfach auf das Geistige geworfen werden.
Spice
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Re: Ist der Gott des Tenach, des Neuen Testament und des Koran immer der selbe?

Beitrag von Spice »

PastorPeitl hat geschrieben: Mi 20. Jul 2022, 12:06 Weil der Mensch es nicht versteht, dass er sich leichter erhalten kann, wenn man Miteinander anstatt Gegeneinander agiert.
...Das ganze neue Testament ist ein einziger Aufruf zum grossen Miteinander, anstatt des Gegeneinander.
Das ist zwar richtig, aber solche Aufforderungen nützen nichts, wenn das Verlangen dazu fehlt. Außerdem geht es nicht bloß um ein Miteinander, sondern um die Überwindung der Naturabhängigkeiten. Gerade jetzt leiden wir wieder unter der Hitze. Das wird durch keine Nächstenliebe aufgehoben.
Es muss also viel tiefer angesetzt werden. Im Paradies gab es kein Stöhnen unter der Natur.
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PastorPeitl
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Re: Ist der Gott des Tenach, des Neuen Testament und des Koran immer der selbe?

Beitrag von PastorPeitl »

Wenn Du mir nun noch erklärst, was an Miteinander anstatt Gegeneinander falsch ist, kommen wir vielleicht einen Schritt weiter.
Mt 6,33 Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.
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Corona
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Re: Ist der Gott des Tenach, des Neuen Testament und des Koran immer der selbe?

Beitrag von Corona »

PastorPeitl hat geschrieben: Mi 20. Jul 2022, 12:06 Das ganze neue Testament ist ein einziger Aufruf zum grossen Miteinander, anstatt des Gegeneinander.
Wird dann nicht jeder verdammt und zur Hölle geschickt, der nicht an Jesus glaubt. Wo ist hier das miteinander?
Jer 23
Siehe, es kommen Tage, spricht der Herr, da werde ich dem David einen gerechten Sproß erwecken; In seinen Tagen wird Juda gerettet werden und Israel sicher wohnen;
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PastorPeitl
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Re: Ist der Gott des Tenach, des Neuen Testament und des Koran immer der selbe?

Beitrag von PastorPeitl »

Zumindest war es die Erwartung von Abraham, Isaak und Jakob, dass dieser Messias kommen wird, welche dafür sorgt, dass Jesus sagen kann:
Mt 22,32 »Ich bin der Gott Abrahams und der Gott Isaaks und der Gott Jakobs«? Gott ist nicht ein Gott der Toten, sondern der Lebenden.
Während uns Paulus erklärt, dass das Gesetz nur zur Erkenntnis eingeschoben wurde, dass wir einen Messias brauchen.
Mt 6,33 Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.
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Corona
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Re: Ist der Gott des Tenach, des Neuen Testament und des Koran immer der selbe?

Beitrag von Corona »

PastorPeitl hat geschrieben: Mi 20. Jul 2022, 12:21 Zumindest war es die Erwartung von Abraham, Isaak und Jakob, dass dieser Messias kommen wird, welche dafür sorgt, dass Jesus sagen kann:
Mt 22,32 »Ich bin der Gott Abrahams und der Gott Isaaks und der Gott Jakobs«? Gott ist nicht ein Gott der Toten, sondern der Lebenden.
Während uns Paulus erklärt, dass das Gesetz nur zur Erkenntnis eingeschoben wurde, dass wir einen Messias brauchen.
Jes 59.20.Aber für Zion kommt ein Löser: für die in Jaakob, die umkehrten von der Abtrünnigkeit.
Hier steht das Gegenteil. Nämlich dass der Messias kommt, nachdem wir uns Gott wieder zugewendet haben. (Paulus verdreht das völlig, damit es in seine Theologie passt).
Jer 23
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Re: Ist der Gott des Tenach, des Neuen Testament und des Koran immer der selbe?

Beitrag von PastorPeitl »

Jetzt hast Du mir gerade erklärt, der Messias stehe nicht im Alten Testament und dann präsentierst gerade Du mir die Stelle, wo er steht?

Seltsam!

Übrigens: Die in Zion ist der jüdische Glaube. Die in Jakob sind diejenigen, die von Jakobs erster Frau stammen. Du wirst Dich erinnern. Er arbeitete 7 Jahre um seine Frau zu bekommen bei Laban, bekam dann aber die falsche Frau. Worauf er nocheinmal 7 Jahre arbeiten musste. Daher hatte er 2 Frauen. Mit beiden hatte er Kinder.

Sagte schon, ich bin kein Alttestamentler. Aber: Ein wenig ist da schon hängen geblieben, da ich Nachfahre von Rachel Elisabetha de Bassompiere bin.

Die de Bassompiere waren Juden.
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