Ich meine wirklich auch Dinge... Zustände... Erlebnisse... Beziehungen... die uns in irgendeiner Weise belasten.
Nicht nur freundliche Erfahrungen oder Herausforderungen.
Der durchschnittliche Gläubige schreibt anstrengende, stressige, auch schmerzliche oder niederschmetternde Phasen... Verlusterfahrungen... unbefriedigte Bedürfnisse... nicht unbedingt dem Willen und Wirken Gottes zu.
Wir sollen daran wachsen. Und: Aushalten.
In der Bibel heißt es: Überwinden.
Wenn ich berücksichtige, dass eine Situation, die ich als Mangelzustand empfinde, von Gott (mindestens zugelassen) sein kann, dann entwickele ich eine andere Haltung dazu. Ich versuche nicht mehr mit aller Kraft, abzuwehren, was mir nicht gefällt... Weichen zu stellen... darum zu kämpfen, dass Dinge oder Entwicklungen sich nach meinen Vorstellungen gestalten, damit ich mich wohler fühle.
Da kommt dann schon eher die Frage auf: "Was erwartest du von mir, Herr?"-- "Wie verhalte ich mich jetzt richtig, Gott?"
Wenn man annimmt, die Anfechtung kommt von Satan, wird man sie logischerweise bekämpfen und aus dem Leben heraus haben wollen.
Wenn ich dagegen Gott dahinter sehe... dann gefällt mir dies und das vielleicht zwar immer noch nicht. Aber es ist für mich nicht mehr so bedrohlich. Ich muss nicht meine Kraft dafür verschwenden, mich zu "verteidigen".
Warum nicht?
- Weil ich nicht gegen Gott streiten will und werde.
LG