Ist Tierliebe immer christlich?

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Hans-Joachim
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Re: Ist Tierliebe immer christlich?

Beitrag von Hans-Joachim »

Abischai hat geschrieben: Mi 2. Apr 2025, 16:44 ...und Brot, mehr war gerade nicht verfügbar. In der Wüste gab er ihnen aber Manna und Wachteln und Wasser in gehörigem Maße, daß es für alle reichte.
Er möchte nicht, dass Menschen hungern. Die Erde bring reichlich hervor. Nahrung muss nur richtig verteilt werden.
In der Ruhe liegt die Kraft
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Abischai
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Re: Ist Tierliebe immer christlich?

Beitrag von Abischai »

Hans-Joachim hat geschrieben: Mi 2. Apr 2025, 17:53 Nahrung muss nur richtig verteilt werden.
Das ist ein anderes Thema, entscheidend ist: ER hat genug von allem!
Meine Hilfe kommt von Jahweh, der Himmel und Erde gemacht hat. [Ps 121;2]
Philippus
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Re: Ist Tierliebe immer christlich?

Beitrag von Philippus »

Oleander hat geschrieben: Mi 2. Apr 2025, 01:06
Philippus hat geschrieben: Mi 2. Apr 2025, 00:08 Was meint ihr dazu?
Ich dachte grade nur, warum du das im " Bibelforum - Christliche Theologie" postest?

:denken:
Wir sind doch hier bei "Zeitgeschehen" also dem heutigen Zeitgeist. Es gab noch nie so viele nicht artgerecht gehaltene Haustiere wie heute (Hunde im fünften Stock ohne Auslauf als nur das Gassigehen).
Philippus
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Re: Ist Tierliebe immer christlich?

Beitrag von Philippus »

Hans-Joachim hat geschrieben: Mi 2. Apr 2025, 16:37
Ich gehe davon aus, dass auch Tiere lebende Seelen sind, die einen gewissen Grad an Intelligenz besitzen. Die einen Essen das Fleisch von Tieren, die anderen geben viel Geld aus, um das Leben von Tieren zu erhalten.


Das wäre eine andere komplizierte Frage, kommen Tiere eigentlich auch in den Himmel? In der Nähe unseres Haupt-Friedhofs gibt es jetzt auch einen Friedhof für Tiere.
Hunde können frömmer sein als so mancher Mensch, keine Frage, die hätten öfters einen Himmel verdient als manche Menschen.
Aber es gibt ja auch Kulturen, wo Hunde als Delikatesse gegessen werden. Wenn jetzt ein böser Mensch einen frommen Hund verspeist, kommt der dann kraft des Hundes mit in den Himmel, oder wie ist das ?
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Abischai
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Re: Ist Tierliebe immer christlich?

Beitrag von Abischai »

Philippus hat geschrieben: Mi 2. Apr 2025, 22:18 nicht artgerecht gehaltene Haustiere
Laborratten werden auch nicht artgerecht gehalten. Wenn der Mensch ein Tier wirklich benötigt, dann hält er es, wenn möglich artgerecht, aber wenn nicht, ist das Pech.
Der Esel des Narren stöhnt, aber dem Vieh des Frommen geht es gut (sinngem. Spr.)
Wir Menschen haben die Herrschaft über die Tiere vponGott selbst erhalten. Es ist unsere Aufgabe, damit so gut wie möglich umzugehen, aber die einzelnen Menschen haben eben recht individuelles Menschenrecht, da kann mannur vorbildlich sein und hinweisen, aber nichts vorschreiben, was die anderen Menschen zu machen und zu lassen haben.
Würde man strenge Tierschutzgesetze erlassen mit dem Hintergrund, dies aus Ehrfurcht vor Gott zu tun, wäre ich der erste Tierschützer, aber die Tiere sollen vergöttert werden, da halte ich mich dann raus.
Meine Hilfe kommt von Jahweh, der Himmel und Erde gemacht hat. [Ps 121;2]
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Abischai
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Re: Ist Tierliebe immer christlich?

Beitrag von Abischai »

Philippus hat geschrieben: Mi 2. Apr 2025, 22:31 Das wäre eine andere komplizierte Frage, kommen Tiere eigentlich auch in den Himmel?
Den Kindern erzählen wir das gern so, aber nur Gott weiß das wirklich. Wenn ich mit Tieren rede und sie segne, denke ich oft daran, was wohl aus denen werden wird.
In der Nähe unseres Haupt-Friedhofs gibt es jetzt auch einen Friedhof für Tiere.
Für Menschen, die einen schöpfungsgemäß festen Verbund mit Tieren hatten ist der Tod eines Haustieres wie der eines Familienmitgliedes, wir haben das auch mehrfach erlebt und beerdigen unser lieben Kleinen immer in feines Linnen gewandet zur letzte Ruhe.
Hunde können frömmer sein als so mancher Mensch, keine Frage, die hätten öfters einen Himmel verdient als manche Menschen
Das ist übertrieben. Niemand hat den Himmel verdient, außer Jesus Christus. Wenn wir in den Himmel kommen, ist das reine Gnade.
Meine Hilfe kommt von Jahweh, der Himmel und Erde gemacht hat. [Ps 121;2]
Philippus
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Re: Ist Tierliebe immer christlich?

Beitrag von Philippus »

Hoger hat geschrieben: Mi 2. Apr 2025, 00:28
Philippus hat geschrieben: Mi 2. Apr 2025, 00:08 Jetzt habe ich gehört, ein ehemaliger Arbeitskollege (in kinderloser Ehe) hat gut tausend Euro für die Operation seines kleinen Hundes ausgegeben.
Wenn ihm der Hund wichtig ist und er das Geld hat (oder zu dumm war eine Versicherung abzuschließen) - wo ist da dein Problem?
Was hat das mit deiner Kindheit und der Armut von Kindern in der Welt zu tun?


Das hat doch sehr viel mit der Armut von Kindern in der Welt zu tun. Er hätte ja das Geld statt für die Operation des Hundes auszugeben zum Beispiel für Christoffel Blindenmission spenden können und den Hund einschläfern lassen statt ihn zu operieren. Das hätte ihm viel Geld gespart was er dann hätte spenden können.

Meines Wissens gilt das .....Du sollst nicht töten.......nicht für Tiere, sonst wäre Jesus ja auch ein Mörder gewesen, weil Er Fische getötet hat und Schaf-fleisch gegessen hat, die Bibel sagt nix, dass Jesus Vegetarier gewesen sei.

Christoffel Blindenmision hätte dann mit der Spende einem Kind das Augenlicht zurück geschenkt, was es durch irgendwelche Insekten oder Würmer zuvor verloren hat.
Wäre das nicht sinnvoller als siebentausend Euro für einen Hund auszugeben, der durch Menschenschuld krank geworden ist?
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Hoger
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Re: Ist Tierliebe immer christlich?

Beitrag von Hoger »

Philippus hat geschrieben: Mi 2. Apr 2025, 22:41 Er hätte ja das Geld statt für die Operation des Hundes auszugeben zum Beispiel für Christoffel Blindenmission spenden können und den Hund einschläfern lassen statt ihn zu operieren.
Ich kenne dein Pseudobeispiel nicht, aber durchaus Hundehalter, die ihren Hund operieren ließen, weil die Kinder in der Familie ihren Hund eben nicht einschläfern lassen wollten...
Erforsche mich. Ewiger, und erkenne mein Herz. Prüfe mich und erkenne meine Gedanken! Und sieh, ob ein Weg der Mühsal bei mir ist, und leite mich auf dem ewigen Weg!
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Abischai
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Re: Ist Tierliebe immer christlich?

Beitrag von Abischai »

Das Pony meiner Tochter wurde von einem anderen blöden Pferd drangsaliert und bekam - streßfressend - eine Kolik. Wir waren weit weg auf einer Party, und der Arzt fragte mich am Telefon, ob er die erlösende Spritze geben oder in die Klinik einweisen solle. Ich schaute zu meinem Kind rüber und dachte mir: nein, das kann ich ihr nicht antun; also Klink! Das kostete uns über 2,5T€, aber das Pony lebt weiter. Welcher Schaden bei meiner Tochter enstanden wäre, weiß ich nicht. Wir sind keine Landwirte, sondern Städter, da ist das noch mal was anderes.
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Magdalena61
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Re: Ist Tierliebe immer christlich?

Beitrag von Magdalena61 »

Philippus hat geschrieben: Mi 2. Apr 2025, 00:08 Ist es bei aller Tierliebe nicht auch irgendwie pervers, dass ein Tier uns mehr wert ist als die Kinder, zum Beispiel die in der "dritten Welt"?
Warum machst du das an Haustieren fest?

Im Überfluss leben doch viele. Die geben das Geld nur für andere Dinge aus, aber auch für sich selbst. Mit Überfluss ist alles gemeint, das man nicht zwingend haben muss, um zu überleben.

Wenn du so streng bist mit anderen Leuten, die ihre Tiere lieben und sich in der Verantwortung fühlen, das Tier ordentlich zu versorgen -- und es kostet beileibe nicht jede klinische Behandlung gleich 7000 Euro ... warum nimmst du nicht einen oder zwei Obdachlose in deiner Wohnung auf und gibst ihnen damit eine feste Anschrift? Dann hätten sie eine Chance, Arbeit zu finden und langfristig zurückkehren zu können in die Gesellschaft.
Du musst ja keine nehmen, die schon 20 Jahre auf der Straße und deshalb ziemlich kaputt sind. Es sind auch junge Menschen obdachlos. Und das nicht aus Jux.

Brauchst du denn alle Quadratmeter deiner Wohnung?
LG
God bless you all for what you all have done for me.
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