Und weil das eben da ist, wir auch ein Hochland finden, die
Rhodopen, über welches Paulus von Tarsus von Thessaloniki aus hätte tatsächlich wandern können, warte ich hier und bin sicher, dass dies hier als der "Osten" gemeint ist. Weil: Sonst habe ich nirgendwo frühchristliche Kirchen im gehäufften Ausmass. Alle anderen Orte bieten sich also nicht so richtig an.
Gliederung Frühchristentum
Wobei man sie glaube ich in drei Sparten unterteilen musst:
.) Im 1. Jahrhundert dürfte das Christentum auch im späteren oströmischen Reich noch verboten gewesen sein.
Denn: Da werden die Kirchen noch in alten thrakischen Heiligtümern eingerichtet.
.) Bereits im 2.Jahrhundert findet man so wie die Pauluskirche in Plowdiw allerdings extra errichtete Kirchen. Das bleibt so bis in das 4.Jahrhundert
.) im 4.Jahrhundert kommt es in der Folge zu einer Vereinbarung zwischen Konstantin den Grossen, dem Kaiser des Westens und Lucinius, dem Kaiser im Osten, so das im gesamten römischen Reich das Christentum erlaubt, in der Folge sogar als Staatsreligion anerkannt wird.
Mailänder Vereinbarung
Man nennt dies Mailänder Vereinbarung, welche im Jahr 313 n.Chr. getroffen wurde. Also noch vor dem Konzil von Nicäa. Das war 325 n.Chr. Und ganz klar vor dem Konzil von Serdica im Jahr 342 n.Chr.
https://de.wikipedia.org/wiki/Mail%C3%A ... reinbarung
Zu diesem Zeitpunkt haben allerdings im Oströmischen Reich bereits Kirchen existiert, so das die Mailänder Vereinbarung so eine Art Friedensschluss gewesen sein dürfte.
Ohne entstehende Kirchen in den ersten 3 Jahrhunderten hätte das Christentum aber bestimmt nicht bis zur Mailänder Vereinbarung weiter bestanden.
Bischöfe
Wir wissen ja, dass bereits Paulus vom Bischofsamt spricht:
1.Tim 3,1 Das ist gewisslich wahr: Wenn jemand ein Bischofsamt erstrebt, begehrt er eine hohe Aufgabe. 2 Ein Bischof aber soll untadelig sein, Mann einer einzigen Frau, nüchtern, besonnen, würdig, gastfrei, geschickt im Lehren, 3 kein Säufer, nicht gewalttätig, sondern gütig, nicht streitsüchtig, nicht geldgierig, 4 einer, der seinem eigenen Haus gut vorsteht und gehorsame Kinder hat, in aller Ehrbarkeit. 5 Denn wenn jemand seinem eigenen Haus nicht vorzustehen weiß, wie soll er für die Gemeinde Gottes sorgen? 6 Er soll kein Neugetaufter sein, damit er sich nicht aufblase und dem Urteil des Teufels verfalle. 7 Er muss aber auch einen guten Ruf haben bei denen, die draußen sind, damit er nicht geschmäht werde und sich nicht fange in der Schlinge des Teufels. 8 Desgleichen sollen die Diakone ehrbar sein, nicht doppelzüngig, keine Säufer, nicht schändlichen Gewinn suchen; 9 sie sollen das Geheimnis des Glaubens mit reinem Gewissen bewahren. 10 Und man soll sie zuvor prüfen, und wenn sie untadelig sind, sollen sie den Dienst versehen. 11 Desgleichen sollen ihre Frauen ehrbar sein, nicht verleumderisch, nüchtern, treu in allen Dingen. 12 Die Diakone sollen ein jeder der Mann einer einzigen Frau sein und ihren Kindern und ihrem eigenen Haus gut vorstehen. 13 Welche aber ihren Dienst gut versehen, die erwerben sich selbst ein gutes Ansehen und viel Freimut im Glauben an Christus Jesus.
Selbiges Titus:
Titus 1,5 Deswegen ließ ich dich in Kreta, dass du vollends ausrichten solltest, was noch fehlt, und Stadt für Stadt Älteste einsetzt, wie ich dir befohlen habe: 6 wenn einer untadelig ist, Mann einer einzigen Frau, der gläubige Kinder hat, denen man nicht vorwirft, liederlich oder ungehorsam zu sein. 7 Denn ein Bischof soll untadelig sein als ein Haushalter Gottes, nicht eigensinnig, nicht jähzornig, kein Säufer, nicht gewalttätig, nicht schändlichen Gewinn suchen; 8 sondern gastfrei, gütig, besonnen, gerecht, heilig, beherrscht; 9 er halte sich an das Wort, das verlässlich ist und der Lehre entspricht, auf dass er die Kraft habe, zu ermahnen mit der heilsamen Lehre und zurechtzuweisen, die widersprechen.
Man hat sich nur fragen müssen:
Und wo finde ich deren Kirchen? Ich glaube hier in der ehemaligen Provinz Thrakia.