Wer schaffte wie Böses aus der Mitte?

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Lea
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Re: Wer schaffte wie Böses aus der Mitte?

Beitrag von Lea »

renato23 hat geschrieben: ↑Mi 14. Jun 2023, 15:37 Wie kann man da noch behaupten, Der Gott/Vater der Schriftgelehrten sei identisch mit dem Gott/Vater unseres Herrn Jesus? ICH nicht.
Ich denke, dabei wird ziemlich klar, dass die Bibel nicht Gottes Wort ist, sondern dass sie nur das zeigt, was Menschen bei ihren Berichten um das Wirken Gottes wichtig war. Denn an vielen Stellen auch im AT wird berichtet, dass Gott barmherzig und gnädig ist.
In den Psalmen zB...
Psalm 103,8 ... gleicher Wortlaut in Psalm 145,8
Barmherzig und gnädig ist der HERR, geduldig und von großer Güte.
Auch Jona, der eigentlich gesandt wurde, um Gericht zu verkündigen, sagte:
Jona 4,2 b
.....ich wusste, dass du gnädig, barmherzig, langmütig und von großer Güte bist und lässt dich des Übels gereuen.
Jona hat sich darüber geärgert, weil er wollte, dass Gott sein Gerichtsurteil bestätigt. Er wollte zusehen, wie Ninive untergeht. Und darum hat Gott ihn zu diesem Volk geschickt, um dem Jona eine Lektion zu erteilen. Das Volk von Ninive hätte wahrscheinlich auch Buße getan, wenn ein anderer sie ermahnt hätte.

Menschen sind es, die das Böse in allem mehr beachten als das Gute. Menschen sind es, die nicht gnädig sind, sondern Menschen, die nicht so sind, wie sie sein sollten (nach deren Meinung) sich über das Gericht Gottes freuen und am Liebsten noch dabei stehen um Beifall zu klatschen, indem sie sagen: Siehste, das habe ich dir doch so gesagt. Sie sehen das als Selbstbestätigung ihrer eigenen Beurteilung, und schreiben es Gott zu, um es unanfechtbar zu machen.

... und das hat sich bei den Menschen unserer Zeit nicht geändert. Viele Christen verkündigen lieber das Gericht und betonen das Böse und das Gericht so sehr, dass das Gute und die Barmherzigkeit Gottes kaum noch sichtbar sind ... außer bei ihnen selbst.

Und darum wurde auch im AT dem Gott Israels das Gericht an die Fahnen geschrieben. Die Menschen, die Gott kannten, sahen aber die Barmherzigkeit. Und Jesus hat diese auch hervorgehoben.... oft gegen die ganzen Gerichtbarkeiten der Obersten des Volkes. Deshalb wurde er angefeindet und musste qualvoll sterben. Weil diejenigen, die im Namen Gottes Gericht verkündigten, die Barmherzigkeit verschleiern wollten.

Jesus wollte Gottes Barmherzigkeit demonstrieren - gegen alle Gerichtbarkeiten. Weil Gott eben nicht so ist, wie er im AT dargestellt wird. Und darum ist der Gott des Vilkes Israel damals im AT derselbe , wie der Gott, den Jesus verkündigt hat. Weil er eben schon immer gnädig und barmherzig war, geduldig und von großer Güte.
Glauben (an Gott) funktioniert nicht, indem man "über" den Glauben redet, sondern indem man Glauben LEBT.
Sichtbar werden die Spuren indem sie hinführen zu Gott. Denn Gott findet man nur bei Gott selbst.
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Larson
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Re: Wer schaffte wie Böses aus der Mitte?

Beitrag von Larson »

Oleander hat geschrieben: ↑Mi 14. Jun 2023, 18:18
Larson hat geschrieben: ↑Mi 14. Jun 2023, 18:01 Es war die Lehre der Torah, welche Jesus lehrte
Hmmm... :denken2:

Was machst du dann mit Aussagen wie: ICH aber sage euch...?

"Steinigen" Juden heute noch andere Menschen?
Also real, nicht verbal? ;)
Also du meinst das seinen Antithesen gegen die Torah?
Den Satz: „Ich aber sage euch…“ sollte mit: „Und ich sage dazu….“ Denn es ist eine Verschärfung der Torah, eine Aktualisierung:
Mt 5,21 Ihr habt gehört, daß zu den Alten gesagt ist: »Du sollst nicht töten«; wer aber tötet, der wird dem Gericht verfallen sein. 22 Ich aber sage euch: Jeder, der seinem Bruder zürnt, wird dem Gericht verfallen sein. Wer aber zu seinem Bruder sagt: Raka! der wird dem Hohen Rat verfallen sein. Wer aber sagt: Du Narr! der wird dem höllischen Feuer verfallen sein.
Wie du feststellen kannst, ist das Urteil Jesu wesentlich härter: schon wer seinem Bruder zürnt, oder dann auch nur abschätzig spricht und ihn denunziert (du Narr) verfällt dem Gericht. Diese 3 Stufen hätten auch noch eine weitere Deutung im damaligen religiösen und sozialen System.
Mt 5,23 Wenn du nun deine Gabe zum Altar bringst und daselbst eingedenk wirst, daß dein Bruder etwas wider dich habe, 24 so laß deine Gabe dort vor dem Altar und gehe zuvor hin und versöhne dich mit deinem Bruder und alsdann komm und opfere deine Gabe.
Also bevor man sich Gott nähert, oder von mir aus zu Jesus betet, soll man die Sache mit dem Bruder bereinigen. Aber Jesus vergibt ja so alles, da braucht man ja nicht mehr zum Bruder zu gehen (Ironie).
Mt 5,38 Ihr habt gehört, daß gesagt ist: »Auge um Auge und Zahn um Zahn!«
Dies hier wird so als Rache aufgefasst, ist es aber nicht, denn Gott sagt: „rächet euch nicht“ … „die Rache ist mein“. Es geht da in der Torah um die Pflicht, bei zugefügtem Schaden eine Gegenleistung, Ersatz zu erbringen, was wir auch in unseren Gesetzen haben. Mein Auge soll dem anderen aus der Not helfen.

Also alles in allem ein Verschärfung der Torah, oder anders gesagt, ein weiterer Schutzwall um die Weisungen Gottes.

„Steinigung“:
Also man weiss von irgendwie 5 bis 10 Steinigungen in jener gesamten Zeit in der jüdischen Geschichte. Eine Steinigung musste durch ein Gerichtsverfahren vom Gericht angeordnet werden, also darf nicht willkürlich durch Selbstjustiz vollzogen werden, denn das ist Meuchelmord, wie zum Beispiel wo Paulus die Kleider des Stephanus bewahrte. Also Schüler des milden Lehrers Gamaliels hätte er Rechtswegen Einspruch erheben müssen, da dies nicht legal war.


https://4religion.eu/viewtopic.php?p=530169#p530169

Du hast es ja auch gut beschrieben, ein Staat kann und darf nicht einfach die Augen vor dem Unrecht zudrücken.
Jes 37,16 JHWH Zebaoth, Gott Israels, der du zwischen den Cherubim thronst, du allein bist es, der der Gott ist von allen Königreichen der Erde; du hast den Himmel und die Erde gemacht.
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Magdalena61
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Re: Wer schaffte wie Böses aus der Mitte?

Beitrag von Magdalena61 »

renato23 hat geschrieben: ↑Mi 14. Jun 2023, 15:37Bei unserem Vater im Himmel ist es gemäss seinem Sohn Jesus überhaupt nicht so. Die Ehebrecherin ist ein m.E. gutes Beispiel, wie für das Evangelium Reich Gottes die Sünde/das Böse aus der Mitte geschafft wurde.
Möchtest du damit sagen, Jesus widersprach dem Gesetz JHWHs? -- Aber absolut nicht! Er hat das Gesetz des Mose nicht aufgeweicht, sondern bestätigt, das ist dir bekannt.

Warum Er so entschied, wie Er es tat, hatte Gründe: Die Voraussetzungen für eine Verurteilung der Ehebrecherin waren nicht gegeben- wo war der Liebhaber?
Und: Den Juden war es unter römischer Herrschaft verboten, Todesurteile zu vollstrecken: Joh. 18,31
renato23 hat geschrieben: ↑Mi 14. Jun 2023, 15:37 Bei Moses HERRN gab es kein pardon, da mussten manche Menschen, egal ob Frauen oder Männer für dies und das auf der Stelle gesteinigt werden, um angeblich das Böse aus dem Volk, aus der Mitte zu entfernen.
5 Mose 20 Ist’s aber die Wahrheit, dass sie nicht mehr Jungfrau war, so soll man sie heraus vor die Tür des Hauses ihres Vaters führen, und die Leute der Stadt sollen sie zu Tode steinigen, weil sie eine Schandtat in Israel begangen und in ihres Vaters Hause Hurerei getrieben hat; so sollst du das Böse aus deiner Mitte wegtun.
Welche Alternative hättest du vorgeschlagen?

Was würdest du tun, wenn du betroffen wärst, du möchtest eine Jungfrau und deine Braut lässt dich in dem Glauben, sie habe noch nie einen Mann gehabt, und dann musst du feststellen, dass sie bereits mit einem oder mit mehreren anderen Männern im Bett war?
Sie hat dich belogen und betrogen! Und wird es vielleicht wieder tun.
Du kennst diese Männer nicht, aber sie kennen deine Frau. Du wirst ihnen begegnen. Und möglicherweise war sie ja schwanger von einem ihrer Liebhaber, und du ziehst ein Kuckuckskind auf.
Wenn jemand dabei ergriffen wird, dass er bei einer Frau schläft, die einen Ehemann hat, so sollen sie beide sterben, der Mann und die Frau, bei der er geschlafen hat; so sollst du das Böse aus Israel wegtun.
Man muss die gesellschaftlichen Normen der Antike berücksichtigen.

Das war nicht nur in Israel so:
Zur Römischen Eisenzeit (0-200 n. Chr.) ging das germanische Recht von der Auffassung aus, dass eine Frau, die sich des Ehebruchs schuldig gemacht hatte, den Tod verdiente. Doch traf sie nicht etwa öffentliche Todesstrafe, sondern sie verfiel der Willkür des betrogenen Ehemannes.
https://mittelalter.fandom.com/de/wiki/Ehebruch
Heute hat man da eine andere Einstellung. Aber auch in Israel werden Unzüchtige und Ehebrecher nicht mehr hingerichtet.
LG
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Magdalena61
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Re: Wer schaffte wie Böses aus der Mitte?

Beitrag von Magdalena61 »

renato23 hat geschrieben: ↑Mi 14. Jun 2023, 15:37 Bei Moses HERRN gab es kein pardon, da mussten manche Menschen, egal ob Frauen oder Männer für dies und das auf der Stelle gesteinigt werden, um angeblich das Böse aus dem Volk, aus der Mitte zu entfernen.
O.k.
Zweierlei Maß sind Gott ein Gräuel.

Das "Böse in eurer Mitte" war vor nicht allzu langer Zeit z.B. der IS.
Die Jünger des IS terrorisierten ganze Völker, sie verschleppten Frauen und Mädchen, die ihnen als Sexsklaven dienen mussten, sie mordeten öffentlich... schnitten ihren Opfern mit Messern den Kopf ab, nahmen diese schrecklichen Taten auf Video auf und stellten sie ins Netz.

Weißes Haus bestätigt Peter Kassigs Ermordung

Peter Kassig war ein Entwicklungshelfer; 26 Jahre alt.
Peter Kassig  von ISIS-Terroristen verschleppt  und ermordet.jpg
Peter Kassig von ISIS-Terroristen verschleppt und ermordet.jpg (81.38 KiB) 789 mal betrachtet
Quelle

Schau ihn dir an, den jungen Mann, der helfen wollte und sich für syrische Kriegsflüchtlinge einsetzte! Dieser Mord geht mir immer noch nach--
Unfassbar BÖSE war das, was da abging.

Ich denke, das ist etwa die "Qualität" von Straftat, für die JHWH so drastische Maßnahmen wie von dir aufgeführt verhängte. Unsere heutige Beurteilung; unser Verständnis von "Gut'" und "Böse" zum Maßstab göttlicher Gerichtsbarkeit machen zu wollen, das ist einfach nur anmaßend und verblendet.

Wenn so etwas zur Zeit des Mose stattgefunden hätte, dann wäre der Paragraph "tut das Böse aus eurer Mitte" ebenfalls zur Anwendung gekommen.

Dass der Westen Militär einsetzte und die Stellungen des IS aus der Luft bekämpfte, während die Kurden am Boden ihr Leben gaben, um diese Terroristen einzudämmen, findest du aber in Ordnung?
LG
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Helmuth
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Re: Wer schaffte wie Böses aus der Mitte?

Beitrag von Helmuth »

Magdalena61 hat geschrieben: ↑Do 15. Jun 2023, 11:33 Und: Den Juden war es unter römischer Herrschaft verboten, Todesurteile zu vollstrecken:
Darum ging es den Juden nicht, sie wollten in erster Linie Jesus damit provozieren, damit er das Gesetz Mose verleugnet. Aber der Herr hat gut demonstriert, wie er das Böse aus seiner Mitte wegschafft. Mit eingezogenem Schwanz machte sich das boshafte Pharisäerpack vom Acker. Dabei sind die noch sehr gut weggekommen.

Ebenso die Frau, sie ist gnädigerweise davongekommen. Wenn sich die Frau aber erneut versündigt hatte, was wir nicht wissen, aber falls, dann steht sie eines Tages wieder vor Jesus und es kann einen anderen Ausgang nehmen. Und wie ernst Jesus das Gesetz eines Tages handhaben wird, das Böse restlos zu vertilgen, zeigt er mit dieser Aussage:
[Lk 19,27 hat geschrieben: Doch diese meine Feinde, die nicht wollten, dass ich über sie herrschen sollte, bringt her und erschlagt sie vor mir.
Die Gnadenzeit für Sünder gilt nicht für ewig. Eines Tages werden sie die volle Tragweite des Gesetzes am eigenen Leib erfahren. Jesus predigt vielmehr diese Dinge als man meint. Er will dies ja verhindern und Leben retten, aber der Sünder muss auch umkehren. Diese Chance räumt er auch jeden ein.
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. - Johannes 3:16
oTp
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Re: Wer schaffte wie Böses aus der Mitte?

Beitrag von oTp »

Dass der Westen Militär einsetzte und die Stellungen des IS aus der Luft bekämpfte, während die Kurden am Boden ihr Leben gaben, um diese Terroristen einzudämmen, findest du aber in Ordnung?
Magdalena, das Thema Kurden ist für den Nachbarstaat Türkei ein brisanten Thema. Die Türkei bemüht sich, sie klein zu halten.

Ich sehe, wie tapfer sie kämpfen können.
Und ihre ganze Tragödie.
Du darfst nicht alles glauben, was du denkst
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Oleander
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Re: Wer schaffte wie Böses aus der Mitte?

Beitrag von Oleander »

Larson hat geschrieben: ↑Mi 14. Jun 2023, 23:10
Mt 5,38 Ihr habt gehört, daß gesagt ist: »Auge um Auge und Zahn um Zahn!«
Dies hier wird so als Rache aufgefasst, ist es aber nicht, denn Gott sagt: „rächet euch nicht“ … „die Rache ist mein“.

Es geht da in der Torah um die Pflicht, bei zugefügtem Schaden eine Gegenleistung, Ersatz zu erbringen
, was wir auch in unseren Gesetzen haben. Mein Auge soll dem anderen aus der Not helfen.
3.Mose 24
17 Wenn jemand irgendeinen Menschen totschlägt, muss er getötet werden.
18 Wer ein ⟨Stück⟩ Vieh totschlägt, soll es erstatten: Leben um Leben.

19 Wenn jemand seinem Nächsten einen Schaden zufügt; wie er getan hat, so soll ihm getan werden:
20 Bruch um Bruch, Auge um Auge, Zahn um Zahn; wie er einem Menschen einen Schaden zufügt, so soll ihm zugefügt werden.
21 Wer ein ⟨Stück⟩ Vieh totschlägt, soll es erstatten; wer aber einen Menschen totschlägt, soll getötet werden.
22 Ein Recht sollt ihr haben: Wie der Fremde, so soll der Einheimische sein; denn ich bin der HERR, euer Gott. –
23 Und Mose redete zu den Söhnen Israel, und sie führten den Flucher vor das Lager hinaus und steinigten ihn; und die Söhne Israel taten, wie der HERR dem Mose befohlen hatte.
https://www.bibleserver.com/ELB/3.Mose24%2C20
Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben ...
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Corona
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Re: Wer schaffte wie Böses aus der Mitte?

Beitrag von Corona »

Oleander hat geschrieben: ↑Do 15. Jun 2023, 13:59
Larson hat geschrieben: ↑Mi 14. Jun 2023, 23:10
Mt 5,38 Ihr habt gehört, daß gesagt ist: »Auge um Auge und Zahn um Zahn!«
Dies hier wird so als Rache aufgefasst, ist es aber nicht, denn Gott sagt: „rächet euch nicht“ … „die Rache ist mein“.

Es geht da in der Torah um die Pflicht, bei zugefügtem Schaden eine Gegenleistung, Ersatz zu erbringen
, was wir auch in unseren Gesetzen haben. Mein Auge soll dem anderen aus der Not helfen.
3.Mose 24
17 Wenn jemand irgendeinen Menschen totschlägt, muss er getötet werden.
18 Wer ein ⟨Stück⟩ Vieh totschlägt, soll es erstatten: Leben um Leben.

19 Wenn jemand seinem Nächsten einen Schaden zufügt; wie er getan hat, so soll ihm getan werden:
20 Bruch um Bruch, Auge um Auge, Zahn um Zahn; wie er einem Menschen einen Schaden zufügt, so soll ihm zugefügt werden.
21 Wer ein ⟨Stück⟩ Vieh totschlägt, soll es erstatten; wer aber einen Menschen totschlägt, soll getötet werden.
22 Ein Recht sollt ihr haben: Wie der Fremde, so soll der Einheimische sein; denn ich bin der HERR, euer Gott. –
23 Und Mose redete zu den Söhnen Israel, und sie führten den Flucher vor das Lager hinaus und steinigten ihn; und die Söhne Israel taten, wie der HERR dem Mose befohlen hatte.
https://www.bibleserver.com/ELB/3.Mose24%2C20
26Wenn jemand seinen Sklaven oder seine Sklavin ins Auge schlägt und zerstört es, der soll sie freilassen um des Auges willen. 27Desgleichen wenn er seinem Sklaven oder seiner Sklavin einen Zahn ausschlägt, soll er sie freilassen um des Zahnes willen.
Wieso soll der Herr nicht auch sein Auge verlieren?
Jer 23
Siehe, es kommen Tage, spricht der Herr, da werde ich dem David einen gerechten Sproß erwecken; In seinen Tagen wird Juda gerettet werden und Israel sicher wohnen;
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Oleander
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Re: Wer schaffte wie Böses aus der Mitte?

Beitrag von Oleander »

Helmuth hat geschrieben: ↑Do 15. Jun 2023, 12:50 Darum ging es den Juden nicht...
Von "die Juden" steht hier nichts, sondern:
Jesus und die Ehebrecherin
2 Frühmorgens aber kam er wieder in den Tempel, und alles Volk kam zu ihm; und er setzte sich und lehrte sie.

3 Die Schriftgelehrten und die Pharisäer aber bringen eine Frau, die beim Ehebruch ergriffen worden war, und stellen sie in die Mitte
4 und sagen zu ihm: Lehrer, diese Frau ist auf frischer Tat beim Ehebruch ergriffen worden.
5 In dem Gesetz aber hat uns Mose geboten, solche zu steinigen.

Du nun, was sagst du?

6 Dies aber sagten sie, ihn zu versuchen, damit sie etwas hätten, um ihn anzuklagen.

Jesus aber bückte sich nieder und schrieb mit dem Finger auf die Erde.

7 Als sie aber fortfuhren, ihn zu fragen, richtete er sich auf und sprach zu ihnen: Wer von euch ohne Sünde ist, werfe als Erster einen Stein auf sie.

8 Und wieder bückte er sich nieder und schrieb auf die Erde.
9 Als sie aber ⟨dies⟩ hörten, gingen sie, einer nach dem anderen, hinaus, angefangen von den Älteren;

und er wurde allein gelassen mit der Frau, die in der Mitte stand.
10 Jesus aber richtete sich auf und sprach zu ihr: Frau, wo sind sie? Hat niemand dich verurteilt? 11
Sie aber sprach: Niemand, Herr.
Jesus aber sprach zu ihr: Auch ich verurteile dich nicht. Geh hin und sündige von jetzt an nicht mehr!
https://www.bibleserver.com/ELB/Johannes8%2C7
Helmuth hat geschrieben: ↑Do 15. Jun 2023, 12:50 Mit eingezogenem Schwanz machte sich das boshafte Pharisäerpack vom Acker.
Es könnte sein, dass sie irgendwann in ihrem Leben ihre Verfehlung einsahen und um Vergebung baten, man weiß es nicht, aber es könnte sein...
Ich weiß es nicht, du auch nicht...
Warum lässt du solche Aussagen nicht sein? ;)
Immer noch so ein Judenhass in dir?
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Oleander
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Re: Wer schaffte wie Böses aus der Mitte?

Beitrag von Oleander »

Helmuth hat geschrieben: ↑Do 15. Jun 2023, 12:50 Und wie ernst Jesus das Gesetz eines Tages handhaben wird, das Böse restlos zu vertilgen, zeigt er mit dieser Aussage:

[Lk 19,27 hat geschrieben:
Doch diese meine Feinde, die nicht wollten, dass ich über sie herrschen sollte, bringt her und erschlagt sie vor mir.
Lukas 19,11-27 ist ein Gleichnis: Gleichnis von den anvertrauten Pfunden
https://www.bibleserver.com/ELB/Lukas19%2C11-27

Wenn Jesus zum töten(erschlagen) seiner "Feinde" aufruft, wie lässt sich das mit der Feindesliebe vereinbaren und mit dem Gebot: Du sollst nicht töten??
Und vor allem mit der Aussage:
Mt 26,52 Da spricht Jesus zu ihm: Stecke dein Schwert wieder an seinen Ort!
Denn alle, die das Schwert nehmen, werden durchs Schwert umkommen.
Kannst dus mir erklären?
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